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Galaxien, Planeten, Sonnensysteme, Städte

Pons Domus

Der gewaltige Pons Domus - der Kaiserpalast von Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil
Der gewaltige Pons Domus – der Kaiserpalast von Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil

Der Kaiserpalast Pons Domus liegt auf einem Hügel. An ihn grenzten der Jusilus-Platz und die gewaltige Hauptstraße im Süden. Im Osten erstrecken sich große Parkanlagen und ein künstlicher See. Im Süden befindet sich der Sport- und Kampfkomplex Madisonus Squarus, eine gewaltige Sportanlage mit Stadien und Arenen. Im Norden liegt der kaiserliche Raumhafen.

Während der Jusilus-Platz vor allem eine breite Fläche bietet und von einer rot leuchtenden Mauer umgeben ist, an deren Spitzen tausende Fahnen, Statuen und Hologramme dorgonische Symbole prangen, führt am Ende des Platzes eine Treppe mit einhundert Stufen hinauf zum eigentlichen Pons Domus, der sich etwa dreihundert Meter über den Jusilus-Platz erhebt.

Die einhundert Stufen führen etwa 20 Meter hinauf zum Podium des Kaisers selbst. Dahinter erstreckt sich der Palastkomplex auf den Hügeln, die bis zu 300 Meter hoch aufragen. Dutzende Paläste, Gärten, Tempel und Statuen erstrahlen in spiegelndem, weißen Marmor. Das Spitzdach des gewaltigen Hauptgebäudes, welches sich im Zentrum des Pons Domus befindet, ist mit rotgoldenem Edelmetall verziert.

Der Pons Domus, welcher sich bis zu 300 Meter über den Jusilus-Platz erhebt, war einst mit der Unterstadt von Dom verbunden. Diese großteils geheimen Gänge und Katakomben wurden jedoch versiegelt.

Kaiserpalast

Am Eingang des Palastes thronen vier große Statuen der wichtigsten Kaiser: Domulus, Decrusian, Jusilus und Sulvetius. Die gleichen Statuen stehen vor dem Thronsaal. Dieser ist pompös.

Die dunklen Wände wirken eher wie Gestein aus einer Höhle. Eingesetzte Lampen, die wie tausende kleiner Diamanten aussehen, erhellen den gesamten Saal. Doch auch die Decke spendet Licht, denn sie projiziert den Sternenhimmel über Dorgon. Die Sonne Dorgonia ist überproportional groß dargestellt und bildet die größte Lichtquelle im Raum. Den Boden bedeckt ein roter, weicher Teppich. Links und rechts neben ihnen befinden sich Sitzgelegenheiten und schwebende, kleine Tische, auf denen die Nahrung abgestellt wird.

Dorgonia-Sonnensystem

Das Dorgonia System hat eine gelbe Sonne, die Sol stark ähnelt. Sie liegt 24.212 Lichtjahre vom Zentrum der Galaxis entfernt. Das System hat eine ungefähre Ausdehnung von 125 Milliarden Kilometer.

Das System faßt sieben Planeten, dessen vierter Dorgon ist und zusammen mit dem sechsten Planeten Helsuk als Lebensraum für die Dorgonen dient. Die anderen Planeten sind Gasriesen oder übergroße kalte Gesteinsbrocken.

Dorgonia

  • Spektraltyp: G6V
  • Oberflächentemperatur: 5330 K
  • Sonnenmasse: 1.06
  • Durchmesser: 1.75 Mio km
  • Sektor: Jusilus-Sektor
  • Besonderheiten: sehr schwacher 6-D-Strahler

Kattaralon

Nr. 1 von zwölf Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,

  • Äquatordurchmesser 4880 km
  • Rotation gebunden
  • Schwerkraft 0.29 g
  • Dichte 4.17 g/ccm
  • Temperaturen -180 C/400 C
  • Sonnenentfernung 50.59 Mio km
  • Sonnenumlauf 69.97 Standardtage
  • sehr dünne Heliumatmosphäre mit einem Druck von 2 hpa
  • Normalhöhe 606 m über NN
  • Achsenneigung 15°

Der mondlose und unspektakuläre Planet ist fast eine Kopie des solaren Merkurs, der eigentlich nur nutzlos ist. Es wurden zwar Hyperkristalle, darunter das Howalgonium gefunden, ein Abbauversuch wurde jedoch nach kurzer Zeit wegen der Gefährlichkeit wieder aufgegeben.

Lettlakon

Nr. 2 von zwölf Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,

  • Äquatordurchmesser 17080 km
  • Rotation 663.69 h (27.653 Tage)
  • Schwerkraft 1.28 g
  • Dichte 5.26 g/ccm
  • Temperaturen 293 C
  • Sonnenentfernung 92.91 Mio km
  • Sonnenumlauf 238.43 Standardtage
  • sehr dichte Kohlendioxidatmosphäre mit einem Druck von 73.5 irdischen Atmosphären
  • Normalhöhe 1011 m über NN
  • Achsenneigung 28°

Lettlakon könnte fast als „Venus des Dorgonia-Systems“ bezeichnet werden. Jedoch ist der Planet deutlich größer und etwas „kühler“. Außerdem hat Lettlakon im Gegensatz zur Venus mehr Wirbelstürme, erkennbar an gelblichen Flecken in der ansonsten cremeweißen Atmosphäre. Die Planetenoberfläche ist zudem stärker mit einer Schwefelkruste überzogen, so dass die Landschaften hier gelblich erscheinen. Charakteristisch sind die vielen Rüsselvulkane, die sehr aktiv sind sowie tiefe Grabenbrüche und in vielfältigen Mustern zerrissene Ebenen.

Pasaius

Nr. 3 von zwölf Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,

  • Äquatordurchmesser 10135 km
  • Rotation 52.82 h
  • Schwerkraft 0.85 g
  • Dichte 5.88 g/ccm
  • Temperaturen +67.11 C
  • Sonnenentfernung 139.47 Mio km
  • Sonnenumlauf 346.44 Standardtage
  • Sauerstoffatmosphäre mit einem Druck von 1660 hpa
  • Normalhöhe 172 m über NN
  • Achsenneigung 44°
  • ein Mond (Durchmesser 2266 km, Entfernung 93400 km, Umlaufzeit 6.8 Tage)

Pasaius ist eine urweltliche Wasserwelt, auf der Leben zwar möglich ist, aber für Dorgonen und für alle Lemuriden höchst ungemütlich und daher eigentlich nicht bewohnbar ist. Wie sein innerer Nachbar ist Pasaius eine wolkige, sturmumtoste Kugel mit Unmengen an gewittrigen Entladungen und einem heftigen Vulkanismus. Zudem hat der Planet eine sehr starke Achsenneigung, was wiederum für starke Temperaturgegensätze sorgen kann – sie schwanken zwischen +40 C und +110 C. Bei fast 100% Luftfeuchtigkeit ist ein Aufenthalt ohne Schutzanzüge hier völlig unmöglich, zumal es hier auch einige giftige Gasbeimengungen gibt. Als Landschaften gibt es hier durch eine Algenart rötlich gefärbte Meere, dazu einige Vulkane, Riffe und weite Sandlandschaften mit einer niedrigen, eigentümlichen „Vegetation“, die aus Pilzen und Bakterienkolonien besteht. Es gibt einen grönlandgroßen „Kontinent“ und viele Inseln. Sehr oft verschwinden an einer Stelle Inseln und an anderer Stelle entstehen sie wieder neu, so dass Pasaius sich nur schwer kartographieren lässt. Der  recht große und nahe Mond sorgt zudem für heftige Gezeitenerscheinungen mit tsunamiähnlichen Wellen. In den Meeren lebt eine vornehmlich krillähnliche Fauna, bei denen auch handgroße Riesenexemplare gefunden wurden. Die Hoffnungen, daraus eine Fischfarm- und Rohstoffwelt zu machen, haben trotz reichhaltiger Mangan-Vorkommen wegen der ungeheuren Meerestiefen von ca. 7 km, dem extremen Vulkanismus und der zu geringen Anzahl an essbaren Arten zerschlagen.

 

Die ungestüme Wasserwelt Pasaius im Dorgonia-System
(C) Stefan Wepil

Dorgon (Nr. 4): s. dort

 

Sera

Nr. 5 von 7 Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,

Äquatordurchmesser 7040 km

Rotation 19.4 h

Schwerkraft 0.43 g

Dichte 4.28 g/ccm

Temperaturen +1.5 C (jedoch mit Spannen zwischen +25 C und -90 C)

Sonnenentfernung 233.88 Mio km

Sonnenumlauf 506.12 Standardtage

recht dünne Kohlendioxidatmosphäre mit einem Druck von 188 hpa

Normalhöhe 884 m über NN

Achsenneigung 28°

Sera ist „der Mars des Dorgonia-Systems“ und ist wie dieser blutrot. Auch physisch ist Sera mit Mars nahezu identisch: eine weite Sandwüste mit schroffen Einzelbergen und -vulkanen, die von Stürmen und tornadoähnlichen Wirbeln gepeitscht werden. Zudem wurden hier ausgetrocknete, gigantische Flusstäler gefunden, die mal auf eine wasserreiche Vergangenheit hinweisen könnten. Auch auf Sera findet sich an den beiden Polen Eis, jedoch ist dieses weitaus dicker und enthält auch viel Wasser. Auch in den weiten Höhlensystemen vermutet man hier Wasser. Sera war die erste Welt, die von den Dorgonen angeflogen wurde und damit ihr Raumfahrtzeitalter einleitete. Auch in der Kultur ist der Planet von Bedeutung. Während der Befreiungskriege gegen die Charkos soll er sehr hell sichtbar am Himmel gestanden haben. In der Interpretation der Dorgonen sollte dies ein weiteres Siegeeszeichen gewesen sein.

Helsuk (Nr. 6): s. dort

Cronatia

Nr. 7 von sieben  Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,

  • Äquatordurchmesser 146990 km
  • Rotation 13.57 h
  • Schwerkraft 1.96 g
  • Dichte 0.93 g/ccm
  • Temperaturen -135 C
  • Sonnenentfernung 1.48 Mia km
  • Sonnenumlauf 34.77 Jahre
  • Giftgashülle vom Saturn-Typ
  • Achsenneigung 17°
  • 2 große Monde von 7395 km und 10037 km sowie 19 kleinere Monde von 90-2670 km Durchmesser

Cronatia ist mit dem Saturn des Sol-Systems schon aufgrund der prächtigen Ringe sehr ähnlich. Einziger Unterschied ist die Atmosphäre, die auch Sturmflecken und grünliche Streifen hat.

Dorgon (Planet)

Dorgon – Nr. 4 von zwölf Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,

  • Äquatordurchmesser 21452 km
  • Rotation 24.7 h
  • Schwerkraft 1.1 g
  • Dichte von 3.59 g/ccm bei einem gleichzeitig hochaktiven Kern aufgrund der höheren Eigenradioaktivität wegen der großen Planetenmasse
  • Temperaturen + 21.71 C
  • Sonnenentfernung 188.3 Mio km
  • Sonnenumlauf 454.21 Standardtage
  • Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1270 hpa
  • Normalhöhe 827 m über NN
  • durchschnittlich 73% Luftfeuchtigkeit
  • Sauerstoffanteil von 22.3%
  • Achsenneigung 22°.
Planetenkarte Dorgon (C) Stefan Wepil
Planetenkarte Dorgon
(C) Stefan Wepil

Das Klima ist insgesamt beständiger als auf Terra. Dorgon hat fünf Kontinente bei 40% Landanteil. Das entspricht aufgrund der Größe des Planeten eine insgesamt 2.5-fache Landfläche Terras. Der größte, Patronn (dreifache Fläche Eurasien- Afrika- Australien, längliche, buchtenreiche Form), wird von der riesigen Hauptstadt Dom beherrscht. Sie hat 789 Millionen Einwohner und breitet sich sogar noch unterirdisch aus. Dom ist eine Flächenstadt mit kleineren Ansammlungen von hohen Gebäuden und ausgedehnten Gebieten mit niedrigen Gebäuden. Ein Prachtbau folgt dem anderen, die Straßenzüge sind bunt und abwechslungsreich gestaltet worden. Es gibt eine Unmenge von Stadtvierteln, die einen eigenständigen Flair haben, auch welche, wo Antike auf die Moderne trifft, oder die gar vollkommen „futuristisch“ sind.

Weitere Landmarken auf Patronn sind im Westen die weitläufige, herrliche Dona-Bucht mit Strandpromenaden, Hainen von Aurum-Palmen und Freiluftbädern sowie im Südwesten die bis zu 2340 m hohen Semon-Berge mit den sequoienartigen, hellgrünen Fornoc-Bäumen und im Osten die bis zu 3050 m hohen Fagius-Berge, wo dort die Flüsse Fagor, Semum und Fagan  (je ca 4800 km lang) entspringen und in den Vasdorg-Ozean abfließen. Hier sind die Wälder aus den silbrigen, eichenähnlichen Quericus-Bäumen und den buchenähnlichen Eblos zu nennen.

Nahe Patronn ist noch die „Toteninsel“ Sat bekannt. Hier werden nur die mächtigsten und wichtigsten Persönlichkeiten Dorgons bestattet und fällt vor allem durch die stark blühenden, bläulichen Vegillarus-Bäumen  auf. Diese Insel ist für Normalbürger tabu.

Landkarte des Planeten Dorgon in der Galaxis M 100. (C) Stefan Wepil
Landkarte des Planeten Dorgon in der Galaxis M 100.
(C) Stefan Wepil

Zwei der Kontinente (Dorik, Ragon, beide afrikagroß, im Westen gelegen  und eher rund) sind nur spärlich besiedelt worden, da sie meist aus Steppen, Tundren und Wüsten bestehen.

Mehr Informationen über Dorik.

Ragon hat mit den bis zu 7500 m hohen Marsius Mons ein Gebirge mit ähnlicher Vorgeschichte; die dadurch resultierende Varus-Wüste ist ebenso brutal wie sein südlicher Pendant und hat mit den hochaktiven Vavik-Vulkane sogar starke vulkanische Aktivität; der höchste Gipfel ist der 5345 m hohe Vakk-Vulkan. Hier sind die sehr genügsamen Riesen der Plenumventer zuhause. Die Dorgonen versuchen das Gebiet zu zähmen, wie es die Arkoniden mit dem Feuermeer von Kettnam getan haben. Auch hier handelt es sich um einen Supervulkan vom Typ Yellowstone.

In Süden befinden sich markante Felsformationen, die sog. Teufelsnadeln (Debolius).  Die nördlichen Steppen und Prärien der Bandor-Ebene mit der 7329 km langen „Lebensader“ Bendunn werden gerne für Safaris genutzt. Bevorzugtes Jagdziel sind dort die  büffelähnlichen Boven und die Schaufelhörner. Diese Ebene ist allerdings auch für die gewaltigen Tornados bekannt und berüchtigt, da hier feuchte, kalte Luftmassen von Norden her auf die trockene, warme Luft auftreffen.

Die für die starken Tornados bekannte Bandor-Ebene auf dem Kontinent Ragon auf Dorgon
(C) Stefan Wepil


Als Jagdstützpunkt, aber auch als Geoforschungszentrum dient die 1 Mio Einwohner zählende, eher schlicht gebaute Stadt Geodos.

Die Stadt Geodos auf dem Kontinenten Ragon auf dem Planeten Dorgon. (C) Stefan Wepil
Die Stadt Geodos auf dem Kontinenten Ragon auf dem Planeten Dorgon.
(C) Stefan Wepil

Aus Kostengründen und wegen der guten Isoliereigenschaften hat man hier “heimisches” Material wie Obsidian, “Aschelehm” und Lavagesteine verwendet.

Auf Ragon bildet sich gerade ein Hot Spot, der nun die Vavik-Vulkane speist. Wissenschaftler waren stets besorgt, dass ein großer Ausbruch bevorstehen könnte und haben nun Jahrhunderte später dieses Gebiet mit  speziellen, meist unsichtbaren Einrichtungen gezähmt (so wie die Arkoniden mit dem Feuermeer von Ketham), so dass diese Vulkane wie Sicherheitsventile wirken können und der Magmakammer so den Druck nehmen.

Vavik Vulkane auf dem Kontinent Ragon auf dem Planeten Dom in der Galaxis Dorgon (C) Stefan Wepil
Vavik Vulkane auf dem Kontinent Ragon auf dem Planeten Dom in der Galaxis Dorgon
(C) Stefan Wepil

Auf Ragon befindet sich eine markante Felsformation, die
Teufelsfelsen, auch Debolius genannt. Sie befinden sich in der brutalen Varus-Wüste. Aus einem ehemaligen Gebirgsstock haben die ständigen Sandstürme ihn zu mehreren Türmen abgeschmirgelt und dabei mehrere Gesteinsschichten freigelegt. Die Felsen können bis zu 200 m hoch werden.

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Sasus und Agol (beides gut eurasiengroße und recht zerklüftete Ostkontinente mit vielen Halbinseln und vorgelagerten Inseln (darunter die fast grönlandgroßen und damit bedeutenden Inseln des Westens Agols Wevia und Lathia), stehen sich in einer ähnlichen Beziehung zueinander wie die beiden Amerikas) besitzen abwechslungsreiche Landschaften, viele Gebirge, eine große Tierwelt und nur wenige Ansiedlungen mit mehr als 500000 Einwohnern (Agola, Galina, Chormidia, Karimka, Volunium, Gundum, Velus auf Agol und Kalemm, Tiladia, Codia, Hebam, Ferennus und Siatra auf Sasus), meist Hotels und Villen zur Erholung der Bürger.

Stadt Karimka auf Agol
(C) Stefan Wepil
Die Stadt Elin auf dem Kontinent Ägol. Links einer der Sommerresidenzen des Kaisers, rechts die 230 m hohe Decrusian-Statue.
(C) Stefan Wepil

Allerdings können eine Reise dorthin nur die wenigsten leisten; demnach sind diese Städte sehr gut mit Beverly Hills zu vergleichen und als Gartenstädte zu klassifizieren. Besonders schön und begehrt ist Karimka wegen der Lage an der Vannon-Bucht, die wiederum von der englandgroßen Insel Endum abgeschlossen wird. Die weißen Häuser sind hier besonders kunstvoll gestaltet worden.

Die Stadt Tiladia ist eine besondere Stadt. Sie besteht gänzlich aus schwebenden Häusern. Die eleganten Gebäude werden alleine mit Antigrav-Technik in die Schwebe gehalten; die Schwebehöhe beträgt so meist 50-150 m. Das ergibt eine atemberaubende Aussicht. Darunter befindet sich ein Park, der sich vor den Pendants auf Arkon nicht zu verstecken braucht. Auch diese Stadt ist nur der Elite vorbehalten.

Die schwebende Stadt Tiladia auf dem Kontinent Sasus auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Summo Sasus: An der Südspitze Sasus’ befindet sich eine bedeutende Insel von etwa der Größe Grönlands, die Summo Sasus, “die Spitze von Sasus” heißt. Auf ihr gibt es Tundren und riesige Nadelwälder. Berühmt sind die fast ständig auftretenden herrlichen Polarlichter, die die Landschaften regelrecht verzaubern können.

dorgon-summa-sasus-meer-2016-klein

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Auf Agol erweisen sich die bis zu 5400 m hohen Agilus-Berge als wichtige Trinkwasserverteiler. Von dort entspringen die bis zu 8120 km langen Flüsse Retum, Situm, Vatum und Genum. Ebenfalls Trinkwasserspender sind die zerklüfteten Sallus-Berge mit dem 6324 m hohen Gipfel Seremus und den Flüssen Selo, Velo und Dalo und im Osten die vulkanreichen, den Feuerring markiernden Pakarius-Berge mit dem mineralienbesetzten, 5988 m hohen Mt. Pikus und den Flüssen Farom und Sethom, die beide etwa 8460 km lang sind und kurz vor dem Kandorg-Meer zufließen.

Die kristallinen Pakarius-Berge auf dem Kontinent Agol auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Dieselbe Funktion übernehmen die bis zu 4900 m hohen Sasisus-Berge auf Sasus. Zusammen mit den bis zu 5230 m hohen Naskus-Bergen speisen sie im Südteil das gewaltige Treum-Flussnetz auf der Donnum-Ebene. Hier ist es fast unmöglich, einen Wasserlauf einem bestimmten Fluss zuzuordnen. Der Norden wird von der gewaltigen, dschungelbewachsenen Dandar-Halbinsel mit dem 6280 km langen Davar-Fluss dominiert.

Am Südkap des Kontinents befindet sich eine gut grönlandgroße Insel namens Summo Sasus mit den herrlichen Nadelwäldern der kiefernähnlichen, blau schimmernden Zansikus-Bäume und den bis zu 80 m hohen Ficusa-Bäume  mit ihren goldfarbenen Stämmen. und den ungewöhnlich bunten Tundren. Hier kann man auch spektakuläre Polarlichter beobachten.

Auf Agol ist noch die malerische Velton-Bucht mit den Velton-Inseln zu nennen. Die beiden Kontinente stehen mit den tropischen Insulae Deus in Kontakt zueinander, wo dort geheimnisvolle Artefakte vermutet werden, die mit DORGON im Zusammenhang stehen könnten. Grabräuber haben dort aber wenig Glück, denn hier wimmelt es nur so von gefährlichen Tieren, wie dem drachenähnlichen Vyros oder dem tigerähnlichen Rogots. Zudem machen ihnen dort schwere Regenfälle mit Hochwasser das Leben schwer. Das Klima (vor allem auf das Umland von Dom bezogen) ist meist mediterran oder ähnlich mit Florida, was sich auch auf die Hautfarbe der Einwohner niederschlägt, es gibt moderate Jahreszeiten und einen Terra sehr ähnlichen Wasserhaushalt. Das Wetter ist meist heiter mit lokalen Schauern und Gewittern, vor allem in Küstennähe und in den Bergen. Früher gab es wegen der stärkeren Corioliskräfte auch heftige Hurrikane, diese wurden aber durch die Wetterkontrolle eliminiert. In der Flora und Fauna gibt es Vertreter, die sich von denen der Erde nur kaum unterscheiden.

Wegen der enormen Größe der Landmassen gibt es natürlich vielfältige Landschaftstypen. Die geologische Entwicklung ist etwas weiter als die Erde, die letzte Eiszeit hat Dorgon schon seit 125000 Jahren hinter sich gehabt.  Flora und Fauna sind vielfältig, so z.B. die mächtigen Kaiser-Zypressen, die ebenfalls bis zu 50 m hohen Dorg-Pappeln, die eindrucksvollen Säulen bilden können, die duftenden Ölrosen, Blaubirken, Vasillus-Blumen, Perrus-Kohl, Bergas-Blumen, die schafgarbenähnliche Heilpflanze Gerus, die kostbaren Solus-Lilien und das Silbergras. Der Khasus-Baum könnte fast ein Khasurn-Baum von Arkon sein und blüht herrlich gelb, dazu gibt es in den gemäßigten Zonen die rotblühenden, an Kastanien erinnernden Vhogos-Bäume, ebenso Wälder der stark gewundenen, an Wacholdern erinnernden Furrum-Bäume.  Bei den teils kultivierten Tieren sind vor allem die hundeartigen Canonen, Feledos („Katzen“), Asins („Esel“), die elefantenähnlichen Relefs, die herrlich bunten Pelwi-Falter, Sonogassen („Bienen“, unentbehrliche Blütenbestäuber und Honigproduzent),  Worps (stechlustige „Hornissen“) und das schweineähnliche Pigus zu nennen. Dazu gibt es die große Familie der Passinen (bunte, schön singende „Finken“), Reven („Meisen“), die Nodehlen genannten „Krähen“ sowie der Votarr-Adler.

Der Planet hat 3.4 Mia Einwohner, meistens die fast menschengleichen Dorgonen und deren Sklaven. Dorgon ist die Hauptwelt der Galaxis und Mittelpunkt des Imperiums. Dabei hat der Planet eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte, die dem des späten 19. Jahrhundert Terras entspricht. Das liegt daran, dass Dom und Umgebung zwar einen dichten Ballungsraum bildet, ansonsten es aber auf den anderen Kontinenten nur sehr wenige Millionenstädte gibt und weite Teile der Landflächen sogar gänzlich unbewohnt sind. So gibt es weite Gebiete, die dem Besucher einen Eindruck verleihen können, dass man sich auf einen jungfräulichen Planeten befinden würde.

Weitere Links:

Stahlfestung Titan

Die Stahlfestung Titan wird im Auftrag des Ersten Hetran der Milchstraße, des Überschweren Leticron, auf dem Saturnmond Titan zur Zeit der Lareninvasion errichtet.

Von der Bauform her erscheint das über hundert Quadratkilometer große Gemäuer antiquiert. Vorrangiges Baumaterial ist Stahl, daher auch der Eigenname.

Hof der Sieben Säulen

Der Hof der Sieben Säulen ist der größte Turnierplatz in der Festung. Er wird von einer Energiekuppel umspannt, so dass im Innern der Kuppel eine atembare Sauerstoffatmosphäre erzeugt werden kann. Das von stählernen Mauern und Türmen umgebene Areal ist 300 Meter lang und 100 Meter breit. Tribünen für Zuschauer wurden errichtet. Der Boden wurde mit einer elastischen Kunststoffmasse ausgelegt. Hier tragen die Überschweren auf stählernen Rössern Wettkämpfe aus.

Geschichte

Nachdem Leticron im Jahre 3580 im Zweikampf mit Maylpancer sein Leben verlor, strömte sein Geist in einen vorbereiteten Block aus PEW-Metall. Dort blieb er bis zum Jahre 67 NGZ gefangen. Er wurde für einige Jahre befreit und ihm wurde in einem Cyborgkörper eine zweite Chance gegeben. Als Leticron jedoch wieder nach der Macht griff, wurde der Cyborg vernichtet und sein Bewußtsein kehrte in den PEW-Sockel zurück. Dieser wurde in die Ruinen der im Jahre 3585 verwüstete Festung zurückgebracht. Dort geriet sie in Vergessenheit.

Im Jahre 448 NGZ diente die Stahlfestung als Museum und war auch unter dem Begriff Stahlfestungsmuseum bekannt. Man versuchte in dieser Zeit auch Leticron erneut zu befreien, doch Leticrons Geist weigerte sich. Man beließ die Säule in den Katakomben und erneut geriet sie in Vergessenheit.

Erst während des Hundertjährigen Krieges kam der Stahlfestung wieder Bedeutung zu, als Monos die Festungsanlagen reaktivierte und eine Großsyntronik installieren ließ, die als Notfallsyntronik für NATHAN dienen sollte. Dies war allerdings nur ein Trick, um NATHAN zu hintergehen. Während eines Testlaufs der Titansyntronik wurde NATHAN planmäßig abgeschaltet und beim Neustart ins Simusense-Netz integriert.

Nach 1147 NGZ wurde ein großer Teil Stahlfestung zum Forschungszentrum Titan um- und ausgebaut. Der Raum mit der PEW-Metallblock-Säule wurde überbaut und nicht erforscht. Niemand schien sich mehr darüber im Klaren zu sein, dass Leticrons Bewußtsein dort schlummert. Offiziell ging man davon aus, dass die Säule während der Monos-Ära verloren gegangen war oder zerstört worden war. Der kleinere Teil erhielt Museumscharakter.

Zwischen 1174 und 1199 NGZ übernahm der terranische Chefwissenschaftler Myles Kantor die Leitung des Forschungszentrums.

Erst 1294 NGZ begannen Ausgrabungen in den unteren Bereichen. Dort wurde Leticron erneut entdeckt. Zur selben Zeit schlug Cau Thon los und tötete die Wissenschaftler. Er befreite Leticron aus dem PEW-Metall und transferierte ihn in Siddus Körper.

Quelle: z.T. die Perrypedia:

http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Stahlfestung_Titan

Forum Preconsus

Das Forum Preconsus ist der Senat des Dorgonischen Imperiums. Es hat seinen Sitz in der ewigen Stadt Dom auf der Hauptwelt Dorgon. Das Forum Preconsus teilt sich wie folgt auf:

  • Der Kaiser (Vorsitz)
  • Konsul (Princips Protector) von Mesoph (Protektorat Harrisch)
  • Konsul (Princips Protector) von Hesophia (Protektorat Hesaphan)
  • Konsul (Princips Protector) von Dorgon (Protektorat Jusilus)
  • Konsul (Princips Protector) von Jerrat (Protektorat Rosza)

Die Konsule teilen sich abwechselnd den stellvertretenden Vorsitz einer Senatstagung.

  • 50 Senatoren (Preconsus) Protektorat Jusilus
  • 40 Senatoren (Preconsus) Protekrorat Mesaphan
  • 20 Senatoren (Preconsus) Protekrorat Harrisch
  • 20 Senatoren (Preconsus) Protekrorat Rosza

Im Forum Preconsus werden Entscheidungen getroffen und Gesetze verabschiedet, die für die gesamte Galaxis Gültigkeit haben. Die Princips Protectoren (Konsule) können in ihren Protektoraten in Abstimmungen mit den Preconsussen (Senatoren) und Consussen (Statthaltern) Entscheidungen für ihre Bezirke treffen. Es darf jedoch der Antrag zur Prüfung dem Senat in Dom vorgelegt werden, sollten die Gesetze den Gesetzen des Reiches zuwider laufen. Die Princips Protector und Preconsusse sind also dem Senat Rechenschaft schuldig.

Im Senat sind keine Militärs vertreten. Weder ein Militium-Magister noch ein Dux oder der Präfekt der Prettosgarde sind im Senat zugelassen. Das schränkt deren tatsächliche Machtbefugnisse jedoch wenig ein, da sie dem Kaiser direkt unterstehen. So kann das Militär oftmals auch unabhängig vom Senat agieren und sich auf den Kaiser berufen. Allerdings pflegt der Senat gute Kontakte zum Militär. So haben auch viele Senatoren und Konsule vor ihrer politischen Zeit als Soldaten im Reich gedient. Es gibt hierzu im Kriegsfall übrigens Ausnahmeregelungen. Hier ist es erlaubt, dass gewählte Repräsentanten des Forum Preconsus auch militärische Ränge bekleiden, da oftmals – auch um sich der Öffentlichkeit als beherzter Kämpfer zu beweisen – Kaiser, Konsule und Senatoren als Kriegsherren Schlachten beiwohnen.

Der Titel des Legaten ist speziellen, zivilen Senatoren vorbehalten. Sie werden direkt vom Kaiser ernannt und agieren legitimiert in seinem Sinne bei Expeditionen, an denen der Kaiser nicht selbst beiwohnen kann. So zum Beispiel der Legat Seamus, der die Invasion in die Milchstraße vorbereitete und 1291 NGZ bei dem Fall der Mordred starb.

Hierarchie

Der Kaiser steht an der Spitze der Macht. Für gewöhnlich sind seine Entscheidungen unantastbar. Es gab jedoch oft auch Intrigen und Revolten im Senat, wenn ein Kaiser zu unpopuläre Entscheidungen traf. Die vier Konsule sind seine Stellvertreter. Ihnen unterstehen die Senatoren der vier Hauptwelten des Reiches. Dann teilt sich abwechselnd die Macht zwischen den Senatoren der Protektorate auf. Sie gelten jedoch im Gesetz als gleichberechtigt.

Hesophia

Hesophia ist ein Planet in M100 Dorgon. Es ist die Zentralwelt des Protektorates Mesaphan.

Nr. 4 von 16 Planeten der gelben Sonne vom Typ G3V Sorus in Dorgon

  • Entfernung zu Dorgon 27475 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 11158 km
  • Rotation 28.88 h
  • Schwerkraft 0.99 g
  • Temperaturen + 22.9 C
  • Sonnenentfernung 183.4 Mio km
  • Sonnenumlauf 401.2 Tage
  • Normalhöhe 737 m über NN,
  • Dichte 6.27 g/ccm,
  • sehr erdähnliche Sauerstoffatmosphäre, was dem Luftdruck und der Zusammensetzung angeht (Abweichungen nur um wenige hpa, bzw. um Zehntel-Prozente)
  • 1.8 Mia Einwohner
Landkarte des Planeten Hesophia, einer zentralen Welt des dorgonischen Kaiserreiches in der Galaxis M 100 Dorgon. (C) Stefan Wepil
Landkarte des Planeten Hesophia, einer zentralen Welt des dorgonischen Kaiserreiches in der Galaxis M 100 Dorgon.
(C) Stefan Wepil

Hesophia ist der vierte Planet des Sorus-Systems, 27.475 Lichtjahre vom Dorgoniasystem entfernt. Die gelbe Sonne bewirkt eine Durchschnittstemperatur von 23 ° C auf dem Planeten mit den vier großen Kontinenten. Der Rest wird von Wasser bzw. Inseln bedeckt. Die Gravitation liegt bei 0,99 g.

Es gibt vier Kontinente (27% Land, Hetam, Kerotia, Marotia, Dirum) und viele Inseln. Der äußere Ozean wird Dendar-Ozean, der „innere“ Ozean Sindar-Ozean genannt. Bekannt ist auch das Meer zwischen Marotia und Dirum: das Varkh-Meer. Ein feucht-subtropisches Klima mit einer Luftfeuchtigkeit zwischen 60% und 88% gewährleistet in allen Zonen des Planeten – auch in den Gebirgslagen – eine üppige Vegetation und Tierwelt von großem Artenreichtum. Es fällt viel Regen, dennoch gibt es hier heitere Passagen. Jahreszeiten gibt es hier wegen der geringen Achsenneigung von 8° nur kaum.

Die Stadt Hesathan ist die Hauptstadt des Planeten mit insgesamt 1,8 Mrd. Bewohnern. Knapp 36 Millionen leben in Hesathan, welche auch zu den schönsten Städten der Galaxis gehört.

Die Stadt Hesathan auf der dorgonischen Welt Hesophia. (C) Stefan Wepil
Die Stadt Hesathan auf der dorgonischen Welt Hesophia.
(C) Stefan Wepil

Hesophia ist Regierungssitz des Protektorates Mesaphan. Hier residiert der gebürtige Hesophier Uleman 1292 NGZ als Princips Protector.

Die Unterwasserstadt Tiranus, Stützpunkt des Widerstandes
(C) Stefan Wepil

Außerdem ist Hesophia der Hauptstützpunkt der Rebellenorganisation. In der Unterwasserstadt Tiranus leben etwa sieben Millionen Widerständler und haben eine beachtliche Militärbasis errichtet. Diese Stadt besitzt Kuppeln aus Metall und Glas sowie einzelne Hochhäuser. Die sie umgebenden, sehr steil aufragenden Schwarzen Raucher dienen als Sichtschutz, um das Auffinden der Stadt zu erschweren. Zudem gibt es in ihrer Nähe viele Rohstoffe, vor allem Mangan.

Nach dem Sturz des Kaisers Nersonos waren es vor allem Hesophen, die Kaiser Uleman unterstützten und bei der Umstrukturierung halfen.

Landschaft auf der dorgonischen Welt Hesophia (C) Stefan Wepil
Landschaft auf der dorgonischen Welt Hesophia
(C) Stefan Wepil

Mit dem Tod des Uleman 1298 NGZ änderte sich jedoch vieles. Der neue Kaiser setzte mehr auf konservative Politiker der Welten Mesoph oder Dorgon, um eine Restaurierung des alten Kaisereiches unter der thesasianischen Dynastie zu vollziehen. Hesophie blieb zwar eine zentrale Welt des Reiches, verlor jedoch an politischer Bedeutung. Die einzige Ausnahme ist der hesophische Preconsus Falcus, der unter Commanus eine schillernde Karriere im Senat einlegt und immer mächtiger wird.

Dom

domDom ist die Hauptstadt des Planeten Dorgon und Zentrum des Imperiums Dorgon. Die alte Stadt wurde zu Ehren des Domulus, dem Begründer der vereinten dorgonischen Kultur, vor mehr als 90.000 Jahren erbaut und wurde seitdem immer erweitert und modernisiert. Das Gründerviertel liegt an der Quelle des Fluss Ägois am Berge Sulvit. Sie ist modern wie Terrania City und antik wie das alte Rom zugleich. Es gibt unterschiedliche Flüsse und Seen in Dom, der größte und längste Fluss trägt den Namen Domar.

Unterhalb von Dom erstreckt sich ein weit verzweigtes Netzwerk an Gängen, still gelegten Rohrbahnen, der Kanalisation und alten Wohnsilos. Die »Unterwelt« wie sie genannt wird, ist Zuflucht für die Armen und Gesetzlosen der Galaxis.

Sehenswürdigkeiten

Galerie der Sehenswürdigkeiten von Dom

Siom Som

Eine der zwölf Galaxien aus der ehemaligen Mächtigkeitsballung ESTARTUs, wie die anderen elf Galaxien mit einem “Wunder von ESTARTU” ausgestattet – den Heraldischen Toren von Siom Som.

Dabei handelt es sich in Wahrheit, wie auch bei den anderen “Wundern”, um das Bemühen der Ewigen Krieger, künstliche Kalmenzonen zur Störung des Psionischen Netzes und Abwehr der verhassten Gorims zu schaffen. Im Zentrum von Siom Som existiert im Jahr 430 NGZ bereits eine Kalmenzone von 3000 Lichtjahren Durchmesser. Dort ist kein Raumflug mit Enerpsi-Antrieb mehr möglich, und kein Gorim (gleich Gänger des Netzes) kann dort materialisieren. Die Heraldischen Tore von Siom Som sind gigantische Psi-Transmitter nach dem Prinzip des Teleports.

Sie verbinden rund 200 Sonnensysteme innerhalb der Kalmenzone miteinander, wodurch die Linien des Psionischen Netzes in einem Maße umgruppiert, modifiziert und neugeordnet wurden, dass kein Enerpsi-Flug mehr möglich ist (wohl aber Raumfahrt mit “herkömmlichen” Antrieben). Das stärkste Tor, das so genannte Königstor im Zentrum der Kalmenzone, stellt eine Psi-Transmitterverbindung in Richtung der Zwillingsgalaxis Absanta-Gom/Absantha-Shad über eine Entfernung von rund 1,15 Millionen Lichtjahren dar. Hauptvolk der Galaxis Siom Som sind die Somer.

1292 NGZ ist Siom Som die Hauptgalaxie der Estartischen Föderation. Som ist die Zentralwelt der Galaxie als auch der Föderation. In Siom Som trifft man fast alle Völker aus den ehemaligen zwölf Galaxien der Mächtigkeitsballung von ESTARTU.

Mitte des Jahres 1292 NGZ ist Siom Som Ziel der dorgonischen Expansion. Auch dort versucht das Kaiserreich durch Destabilisierung eine Invasion vorzubereiten, doch der Versuch wird von dem Somer Sam und dem TLD-Agenten Will Dean vereitelt.

Daten

  • Katalognummer: NGC 4503
  • Typ: Balkenspiralgalaxie
  • Durchmesser: 55.000 Lichtjahre
  • Entfernung: 56 Millionen Lichtjahre
  • Zugehörigkeit: Virgo-Haufen, Mächtigkeitsballung der ESTARTU

M100 Dorgon

„Messier 100 and Supernova SN 2006X“ von ESO/IDA/Danish 1.5 m/R. Gendler, J.-E. Ovaldsen, C. C. Thöne and C. Féron – http://www.eso.org/public/images/eso-m100/. Lizenziert unter CC-BY 4.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Messier_100_and_Supernova_SN_2006X.jpg#/media/File:Messier_100_and_Supernova_SN_2006X.jpg

M 100 liegt ca. 50 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Es ist eine Spiralgalaxie im Virgohaufen. 100 ist ein Mitglied des äußersten nördlichen Teils des Virgo-Galaxienhaufens. Wie fast alle Spiralgalaxien befindet sich M 100 also weit vom dicht besiedelten Zentrum des Galaxienhaufens entfernt. Unter den Spiralgalaxien dieses Haufens ist M 100 die hellste. Sie ist vom Hubble-Typ Sc, und ihre galaktische Ebene ist um mehr als 60 Grad gegen die Sichtlinie geneigt, so dass wir eine sehr gute Sicht auf die galaktische Scheibe haben. Dadurch wird M 100 zu einem idealen Untersuchungsobjekt für alle Fragen, die Spiralgalaxien des Virgo-Haufens betreffen. Insbesondere im H0 Key Project zur Messung der Hubble-Konstante H0 mit dem Hubble-Weltraumteleskop wurde M 100 daher als erste Spiralgalaxie dieses Haufens in Einzelsterne aufgelöst. Im Rahmen dieser Untersuchung konnten Cepheiden identifiziert werden, durch deren Perioden-Leuchtkraft-Beziehung die Entfernung von M 100 auf 55 Millionen Lichtjahre bestimmt werden konnte. Diese Entfernung ist wahrscheinlich etwas geringer als die Entfernung des Haufenzentrums. (Text Wikipedia).

Mehr über die Galaxie https://de.wikipedia.org/wiki/Messier_100

M 100 Dorgon

M 100 ist das Zentrum der dorgonischen Macht. Das Kaiserreich Dorgon beherrscht die komplette Galaxie. Vorherrschende Spezies sind die Dorgonen.

Planeten, Sonnensysteme und Himmelskörper

Cermium

Innerste der drei Planeten der orangeroten Sonne Cer (K2V), in der Galaxis Dorgon, Entfernung zu Harrish* 50 Lichtjahre und ist die Hauptwelt der Provinz Harridon

  • Äquatordurchmesser 13883 km
  • Eigenrotation 24.4 h
  • Schwerkraft 1.03 g
  • Temperaturen +18.7 C
  • Sonnenentfernung 125.2 Mio km
  • Sonnenumlauf 275.2 Tage
  • Normalhöhe 788 m über NN
  • Dichte 5.41 g/ccm
  • Achsenneigung 9°
  • Sauerstoffatmosphäre, die etwas dünner ist als auf Terra (Luftdruck 925 hpa, 23.5% Sauerstoff)

Cermium ist die Hauptwelt der Provinez Harridon in M100 Dorgon. Sie wird als erdähnlich mit einer üppigen Vegetation beschrieben. Auf Cermium liegt auf einem Felsplatteau die Garnisonsstadt Ceriusanon.

Landkarte des Planeten Cermium, Hauptwelt im Protektorat Harrisch in der Galaxis M 100 Dorgon. (C) 2016 Stefan Wepil
Landkarte des Planeten Cermium, Hauptwelt im Protektorat Harrisch in der Galaxis M 100 Dorgon.
(C) 2016 Stefan Wepil

 

Cermium hat  bei einem Landanteil von 31% acht gleichmäßig verteilte Kontinente mit einer sehr üppigen Vegetation, die meistens subtropisch bis tropisch mit einzelnen Savannen ist. Das Klima ist angenehm, ausgeglichen und warm; die  Jahreszeiten nur sehr schwach ausgeprägt. Auf dem zentralen Kontinent Ceriu liegt auf einem Felsplateau die Garnisonsstadt Ceriusanon, die drei mal sieben Kilometer breit ist und 300000 Einwohner hat. Starke, weiße Mauern betonen noch die Abgrundtiefe des Plateaus, aus den Mauern ragen Geschütztürme hervor. Die Stadt selbst wirkt akkurat, sauber und durchaus wohnlich. Putz-, Wartungs- und Reparaturroboter setzen z. B. das Administrationsgebäude permanent instand. Die anderen Städten der Harriden (Einwohnerzahl etwa 78 Mio) sind zwar ebenfalls modern, können sich aber nicht mit Ceriusanon messen und wirken eher schlicht bis hässlich.

Wald und See auf Cermium, der Hauptwelt der Provinz Harridon in M 100 Dorgon. (C) Stefan Wepil
Wald und See auf Cermium, der Hauptwelt der Provinz Harridon in M 100 Dorgon.
(C) Stefan Wepil
Der Raumhafen von Ceriusanon auf Cermium
(C) Stefan Wepil

Die Hauptstadt des Planeten hatte eine Ausdehnung von sieben mal drei Kilometern. Starke Mauern aus weißem Material mit Geschütztürmen verliefen entlang des tiefen Abgrundes des Plateaus. Doch überall ragten Geschütze aus dem Bergmassiv hervor. Eine wahre Festung. Erst jetzt realisierte Tifflor, dass Ceriusanon keine eigentliche Stadt war, sondern vielmehr eine Kaserne der Dorgonen. Im Zentrum befanden sich der vier mal zwei Kilometer große Raumhafen und ein großes Gebäude. Am Fuße des Gebirges entdeckte Tifflor eine größere Stadt. Offenbar war dies die wahre Hauptstadt, welche für die Zivilbevölkerung vorgesehen war.

In Ceriusanon wirkt alles akkurat, sauber und gepflegt. Im Administrationsgebäude sind ständig Wartungs- und Putzroboter unterwegs, um das Gebäude instand zu halten.

Die Stadt Cermium in den Bergen des Planeten Cermos (C) John Buurman
Die Stadt Cermium in den Bergen des Planeten Cermos
(C) John Buurman

Zwar sind die Städte der Harriden auch modern, wirken jedoch im Vergleich zu den dorgonischen Vierteln außerhalb von Ceriusanon und der Garnisonsstadt selbst eher schäbig und verfallen. Hier wird deutlich der Unterschied zwischen Dorgonen und den anderen Völkern klar. Cermium ist die Hauptwelt der Provinez Harridon in M100 Dorgon. Sie wird als erdähnlich mit einer üppigen Vegetation beschrieben. Auf Cermium liegt auf einem Felsplatteau die Garnisonsstadt Ceriusanon.

Das Klima in Ceriusanons Umland ist sehr kontinental mit kalten Wintern und Schnee. Da Consus Ojemus Schnee und Kälte hasste, ließ er um die Stadt eine Anlage zur Erzeugung einer Hypotron-Kuppel bauen, der die Kälte und Schnee abhalten soll. So herrscht selbst im tiefsten Winter der Region  in Ceriusanon immer ein angenehm warmes Klima.

Geschichte

Im Jahre 1292 NGZ ist Cermium Sitz der Provinz Harridon, die sich über etwa 2700 Lichtjahren erstreckt. Statthalter ist der Consus Ojemus. Seine rechte Hand ist der aufstrebende Dekurio Carcus, der mit eiserner Hand die Tribute von den Harriden einholt.

Ende Juli 1292 NGZ geben sich Aurec, Tifflor an Bord der GOLDSTAR und SAGRITON als intergalaktische Händler aus und können so den ersten echten Kontakt in M100 mit den Dorgonen herstellen.

Harrisch

Jungle ist ein Planet in M100 Dorgon. Er liegt in der Provinz Harridon, im Protektorat Harrisch im Norden der Galaxie.

Nr. 4 von acht Planeten der gelben Sonne vom Typ G5V Harron am Außenrand von Dorgon (der Harrish- Sektor)

  • Entfernung zu Dorgon 67670 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 9930 km
  • Eigenrotation 39.94 h
  • Schwerkraft 0.933 g
  • Temperaturen +45.1 C
  • Normalhöhe 768 m über NN
  • Dichte 6.59 g/ccm
  • Sonnenentfernung 161.75 Mio km
  • Sonnenumlauf 391.66 Tage
  • Achsenneigung 4°, also keine Jahreszeiten
  • Land-Wasser- Verhältnis 37:63
  • dichte Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1480 hpa und 17.8% Sauerstoff.
Landkarte Harrish (C) 2016 - Stefan Wepil
Landkarte Harrish
(C) 2016 – Stefan Wepil

Daten

Jungle ist der vierte Planet des Sonnensystems hat einen Durchmesser von 9.930 Kilometern, Temperatur zwischen 30 und 40 Grad. Hohe Luftfeuchtigkeit, was auf einen Dschungelplaneten schließen lässt.

Mathew Wallace, Lorif und Irwan Dove erhalten Informationen von einem Harriden. (C) John Buurman
Mathew Wallace, Lorif und Irwan Dove erhalten Informationen von einem Harriden.
(C) John Buurman

Jungle hatte vier Kontinente. Sie unterschieden sich kaum voneinander, die tektonischen Aktivitäten mochten auf den einzelnen Erdteilen verschieden sein. Generell konnte man aber über Jungle sagen, dass der Planet eine unglaublich wilde und prächtige Natur vorzuweisen hatte. Es gibt Sümpfe und undurchdringliche Wälder mit riesigen Bäumen. In der Pflanzen- und Tierwelt gibt es eine Unmenge an Arten. Jungle war zu fast siebzig Prozent mit Wasser bedeckt, auf dem Festland gab es eigentlich nur Urwald. Das Klima war feuchtwarm, die Luftfeuchtigkeit sank wohl nur selten unter 90 Prozent. Deswegen ist der Himmel  oft dunstig und das Wetter  gewittrig.

Population: Harriden-Stämme, Bahuta-Stämme (primitive Harriden)
Hauptstadt: Yak-Cha
Häuptling: Hak-Yak
Weitere bekannte Harriden: Jik-Jak

Landschaftsbild des Planeten Jungle im Protektorat Harrisch in der Galaxis M 100 Dorgon. (C) 2016 Stefan Wepil
Landschaftsbild des Planeten Jungle im Protektorat Harrisch in der Galaxis M 100 Dorgon.
(C) 2016 Stefan Wepil

Jungle ist der erste Planet, auf dem die IVANHOE auf Bewohner der Galaxie M100 trifft. Nachdem sie von einem Bahuta-Stamm angegriffen wurden, finden sie andere, freundlichere Harriden und schließen mit ihnen Freundschaft. Das Team der IVANHOE wird jedoch Zeuge eines Massakers unter dem dorgonischen Dekurio Centrus, der Harriden ermorden lässt und die Stadt Yak-Cha abbrennen lässt, als die Harriden ihren Tribut nicht zahlen können.

Seshur

Einziger Planet einer gelben Sonne vom Typ G3V im Orion- Arm der Milchstraße

  • Entfernung zu Sol 1730 LJ
  • Äquatordurchmesser 9765 km
  • Eigenrotation 17.2 h
  • Schwerkraft 1.02 g
  • Temperaturen +18.4 C, zum Mittag bis +50 C möglich
  • Sonnenentfernung 157.2 Mio km
  • Sonnenumlauf 381.4 Standardtage
  • Normalhöhe 664 m über NN
  • Dichte 6.65 g/ccm
  • Achsenneigung 30.3°
  • 46% Land
  • Sauerstoffatmosphäre mit fast keinen Abweichungen von den irdischen Normen, aber nur 30% Luftfeuchtigkeit
Weltkarte von Seshur in der Milchstraße
(C) Stefan Wepil

Der Planet Seshur ist ein Wüstenplanet in der Nähe des Orionnebels, ungefähr 1.730 Lichtjahre von Terra entfernt, besiedelt von Nachkommen einer Springersippe, bei einem Kulturstand der im späten terranischen Mittelalter anzusiedeln ist. Atomenergie ist dort nicht bekannt, jedoch schon von Verbrennungsmotoren angetriebene Vehikel. An den Oasen sind Siedlungen entstanden.

Es handelt sich um eine Wüstenwelt mit vier großen Kontinenten (Khurrin, Helas, Marnan, Ep), einer an Nordamerika oder Mexiko erinnernden Flora und Fauna und strengen Jahreszeiten mit erbärmlich kalten Wintern. Wegen der großen Tageshitze und der fast fehlenden Vegetationsdecke können sich die Nächte schnell auskühlen, Temperaturen um 0 C und darunter sind nicht ausgeschlossen.

Dominierende Landschaftsform sind die gelben Sandwüsten und blendend weißen Gipswüsten. Die Landestelle ist ebenfalls eine Sandwüste ohne eine einzige Pflanze. Gebirge gibt es hier so gut wie keine. Solange kein Sandsturm aufzieht, ist der Himmel von schmerzendem Blau.

In der Wüste Gossis (auf Ep) liegt die Hauptstadt Thorena mit 1 Mio Einwohnern und nur wenigen Prachtbauten, dafür aber viele Lehmbauten und kleine heruntergekommene Baracken. 100 km entfernt liegt die kleine 40000 Einwohner- Stadt Araeche mit den vielen Basaren. Der bedeutendste Ort aber ist „die Stadt des Todes“ Shabyn, eine uralte Ruinenstadt mit einer Architektur, die an das Alte Ägypten erinnert und in denen Pyramiden dominieren.

Eine Sandwüste in Seshur in der Milchstraße
(C) Stefan Wepil

1291 NGZ untersuchen Crewmitglieder der IVANHOE den Planeten, da sie dort die Spur der Dorgonen verfolgen. In der Siedlung Shabyn stellen Sie Kontakt zu Einheimischen her, die sie zu einer Ruinenstadt führen. Dort finden Wallace, Lorif und Dove ein Ankh-Symbol, welches eigentlich aus der altägyptischen Epoche der Erde stammt. Die Währung in der Shabyn-Region trägt den Namen Shrdny.

Es stellt sich heraus, dass Seshur einst von den Kemeten besiedelt  und die Bevölkerung hochstehend war, ehe sie dem damals kriegerisch expandierenden arkonidischen Imperium zum Opfer fielen.

Zentrumsbarriere von M64

Kugelförmiges Energiefeld mit einem Durchmesser von 358 Lichtjahren. Die Barriere umschließt das Zentrums-Black Hole von Saggittor und schirmt ihr Inneres vollständig ab. Erschaffer ist die Entität MODROR, der dort eine Armee seines Hilfsvolkes Kjollen stationiert hat.

Die Barriere wird mit einer Vielzahl von Projektoren auf Großplattformen aufrechterhalten, die ihren Energiebedarf direkt aus nahen Sonnen zapfen. Es ist möglich mittels eines Codes, aber auch durch Strukturlücken Zugang zu erhalten, jedoch ist dies sehr selten.

Nahe des Heimatsystems der Kjollen befindet sich ein Sternenportal. Das wurde hauptsächlich für Transporte genutzt, bis die Saggittonen durch SAGGITTORA im Jahre 1285 NGZ Kenntnis davon erhalten haben.

Die Barriere ist mit konventionellen Mitteln wie Metagrav-, Linear- oder einem Transitionstriebwerk nicht zu durchdringen. Auch im Sublichtbereich bildet die Barriere ein undurchdringliches Hindernis. Vermutungen der Saggittonen lauten dahin gehend, dass die Barriere ein höher gelagertes Energiefeld mit 6-dimensionalen Komponenten darstellt, ähnlich dem Schmiegeschirm des Schwarms, jedoch von anderer Struktur.

Es gelingt den Saggittonen mit Hilfe der Terraner schließlich, diese Barriere im Jahre 1285 NGZ zu überwinden, indem sie das Sternenportal nutzen und die Energiestationen zerstören. Die Zentrumsbarriere erlischt, nachdem alle Stationen vernichtet wurden.

Zechon

Nr. 3 von neun Planeten der gelben Sonne vom Typ G3V Kerand in der Galaxis Zerachon

  • Entfernung zum Zentrum 47252 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 16700 km
  • Eigenrotation 28.18 h
  • Schwerkraft 1.13 g
  • Temperaturen +14.4 C
  • Sonnenentfernung 159.33 Mio km
  • Sonnenumlauf 373.3 Tage
  • Normalhöhe 954 m über NN
  • Dichte 4.75 g/ccm
  • Achsenneigung 23.7°

Der Planet hat eine nahezu erdgleiche Sauerstoffatmosphäre (Luftdruck 1021 hpa, 20.6% Sauerstoff), die bei 80-88% Luftfeuchtigkeit jedoch sehr feucht ist.

Zechon Weltkarte (C) Stefan Wepil
Zechon Weltkarte
(C) Stefan Wepil

Zechon ist eine erdähnliche, aber sehr düstere Welt mit sechs Kontinenten (Landanteil 27%), die ständig von einer dicken Wolkendecke umhüllt ist, aus der es oft regnet, nieselt, gewittert oder schneit. Zwei von ihnen sind jedoch nur kaum so groß wie Grönland. Auch ist es hier oft nebelig, vor allem in den Zwischen- Jahreszeiten. Die Landschaften erinnern stark an Transsylvanien. Es gibt nebelige, bis zu 11000 m hohe Gebirge, flächenmäßig riesige Mittelgebirge, düstere Wälder, Moore, Sümpfe und Steppen. Von außen ist der Planet hellgrau.

In der großen, mit aggressiven Gattungen bestückten Tierwelt ist der schwarze Namu hervor zu heben, eine adlergroße Raben-Art mit Greifvogeleigenschaften. In einem der düsteren und kargen Waldstücke liegen die ebenfalls düster wirkende Burg des finsteren Statthalters des Planeten Prosperoh sowie ein Observatorium. Zudem ist Zechon der Sitz der Difus- Sekte, die den Satanismus huldigt.

Mit 176 Mio Einwohnern ist der Planet dünn besiedelt. Sie wissen zwar über die Existenz von Außerirdischen, leben ansonsten aber mittelalterlich. Es gibt keine Großstädte, sondern nur viele, in den Grafschaften verteilten Dörfer, keines größer als 15000 Einwohner.

Im Jahre 1291 NGZ stranden die Besatzungsmitglieder und Passagiere der TERSAL auf diesem ungastlichen Planeten. MODRORs diabolische Inkarnation Rodrom manipulierte die Bevölkerung – ausgerechnet nach der Vorlage eines Horrorromans des alten terranischen Autoren Edgar Allen Poe – und ließ die Helden leiden. Doch Gal’Arn und die Anderen konnten Prosperoh besiegen und fliehen.

Düstere Landschaft von Zechon (C) Stefan Wepil
Düstere Landschaft von Zechon
(C) Stefan Wepil

Die gesamte Bevölkerung Zechons wurde von Rodrom in sich aufgenommen. Was mit ihrer Mentalenergie gemacht wurde, ist bisher unbekannt.

 

Sverigor

Nr. 2 von sieben Planeten der gelben Sonne vom Typ G4V Malmöön

  • Entfernung zu Sol 1978 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 10.867 km
  • Eigenrotation 28,5 h
  • Schwerkraft 0,93 g
  • Temperaturen 9,88 °C
  • Sonnenentfernung 139,8 Mio. km
  • Sonnenumlauf 351,1 Standardtage
  • Normalhöhe 970 m über NN
  • Dichte 6 g/ccm
  • gute Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von ca. 900 hpa und 23,3 % Sauerstoffanteil
Weltkarte von Sverigor
© Stefan Wepil

Sverigor war eine LFT-Kolonie, die im Jahre 2569 alter Zeitrechnung, also noch zu Zeiten des Solaren Imperiums, von schwedischen Emigranten gegründet wurde. Daher hatte diese Welt auch einen nordeuropäischen Touch. Sverigor lag im Malmö-System, 1978 Lichtjahre von Sol entfernt. Die Sonne war ein gelber, mittelgroßer Stern. Das System besaß sieben weitere Planeten, doch nur Sverigor eignete sich als bewohnte Welt. Die Schwerkraft lag bei 0,93 Gravos, der Durchmesser betrug 10.867 Kilometer, die Durchschnittstemperatur in den bewohnten Regionen lag knapp 10 Grad Celsius.

Die idyllische Landschaft des Planeten Sverigor in der Milchstraße. © 2016 - Stefan Wepil
Die idyllische Landschaft des Planeten Sverigor in der Milchstraße.
© 2016 Stefan Wepil

Die Hauptstadt der Welt mit zwei Milliarden Einwohnern trug den Namen New Stockholm und bot knapp neun Millionen Galaktikern eine Heimat, weitere Metropolen waren New Trelleborg, New Göteborg oder New Malmö.

Sverigors Hauptstadt New Stockholm
© Stefan Wepil

Alles hat hier den typisch nordeuropäischen Touch. Der Planet ist für die wundervolle Natur und dem hervorragenden Sozialwesen bekannt. Die Landschaften der sechs Kontinente (Landanteil 33 %, sie heißen Sarmatia, Fennotien, New Scandia, Borealien, Svetia und Hägenbörd) bestehen aus glazialen Landschaften, nordeuropäisch wirkenden, schroffen Gebirgen, Tundren, Steppen, dichten Nadelwäldern, die am Äquator auch in Laubwäldern übergehen können, an Island erinnernde Vulkanlandschaften, Eis- und Gletschergebiete und saftige Wiesen. Die Bäume sind wegen der geringeren Schwerkraft oft spindeldürr. Die Jahreszeiten sind wegen der Achsenneigung von 35° sehr streng, die Sommer angenehm warm, die Winter mit bis zu –30 °C bitterkalt, dennoch sind die Temperaturunterschiede zwischen den Polen und Äquator nicht besonders groß, auch die Luftfeuchtigkeit bewegt sich mit 40 – 60 % in relativ engen Bereichen. Die Pole reichen bis zum 55. Breitengrad heran. Flora und Fauna sind vielfältig und beinhalten oft große oder exotische Spezies. Die Kontinente sind relativ gleichmäßig verteilt und stehen durch Meerengen und Inselketten in Kontakt zueinander. Neben den kleineren Torson-Meer und dem Örem-Meer gibt es noch den »inneren« Svergrat-Ozean (eine Überschneidung von Sverige und dem arkonidischen Shagrat für Gewässer) und den äußeren Häsar-Ozean, benannt nach dem ersten Präsidenten. Auf Sverigor gibt es quasi kein Verbrechen und alles blüht. Die wirtschaftlichen Grundlagen bestehen aus der Jagd, Fischfang, Holzfällerei und Erzabbau, dabei wird auf die Ökologie geachtet. Es ist eine sehr beliebte Welt für friedliche Einsiedler, daher auch die sehr hohe Population.

Eine beeindruckende Natur zeichnete diesen Planeten aus. Sverigor war ein beliebtes Ausflugsziel, wenngleich sich in den vergangenen 50 Jahren eine negative Stimmung gegen Bürger der LFT und des Kristallimperiums breitgemacht hatte. Sverigor löste sich Anfang des 13. Jahrhunderts endgültig von der LFT und entwickelte eine Gegenbewegung zu den menschlichen Machtblöcken. Angewidert von der nationalistischen Politik und dem Ersten Terraner Buddico Grigor und der Gründung des arkonidischen Kristallimperiums propagandierte Sverigor sich als galaxisoffene und vielfältige Welt. Allerdings übernahmen die Extremisten die Kontrolle und gründeten eine totalitäre Korrektheitsbehörde – eine künstliche Intelligenz – mit dem Ziel, eine Welt ohne die derzeitige Form des Menschen zu schaffen. Die sverigische Gesellschaft und Eliten waren tief davon überzeugt, dass Menschen die Wurzel allen Übels seien.

Im Oktober 1290 NGZ wurde Sverigor Ziel der Mordred. Als die Mordred von einem Plan der Sverigen erfuhr, die Menschheit mittels einer biomechanischen Nanokultur über Generationen hinweg auszulöschen, entschied Nummer Eins Rhifa Hun gegen den Willen Cauthon Despairs die Vernichtung der Welt mit zwei Milliarden Lebewesen. Mittels Arkonbomben wurde Sverigor zerstört. Es gab nur wenige Millionen Überlebende.

Zorryk

Nr. 20 von 90 Planeten der riesigen blauen Sonne vom Typ B3g Zwoor in der Kleingalaxis Zerachon

  • Entfernung zum Zentrum 450 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 8918 km
  • Eigenrotation 36.7 h
  • Schwerkraft 0.788 g
  • Temperaturen +24.4 C (jedoch mit großen Schwankungsbreiten zwischen -30 C und +75 C)
  • Sonnenentfernung 7.076 Mia km
  • Sonnenumlauf 288.35 Jahre
  • Normalhöhe 488 m über NN
  • Dichte 6.2 g/ccm, Achsenneigung 5.5°
  • Landanteil 51%
  • Luftfeuchtigkeit 27%
  • Sauerstoffatmosphäre mit einem rosafarbenem Himmel bei 22.2% Sauerstoff und 970 hpa Luftdruck

Ein Planet in der Galaxie Zerachon. Er verfügt über üppige Vegetation und Landschaften.

Plaentenkarte Zorryk (C) Stefan Wepil
Plaentenkarte Zorryk
(C) Stefan Wepil

Zorryk besitzt zwei große Kontinente (Ryvak, Denok), wovon der zweite besiedelt ist. Die Landschaftstypen sind vornehmlich dschungelhaft, in den Rossbreiten auch wüstenhaft und besitzen Sanddünen, sehr schroffe, schwer zugängliche Gebirge, Steppen, Oasen, Salzpfannen und Vulkane. Ansonsten ist die Vegetation üppig mit Wäldern und saftigem Buschland. Die Vegetation ist bläulich, blaugrün, schwärzlich oder violett. Im Jahr 1291 NGZ leben hier 500 Mio Zorryker, die von den Zerachonen in einem Besatzungsregime unterdrückt werden. Außerdem ist Zorryk eine „Attraktion für Fremdwesen“. Auch 6 Mio Elaren leben hier in einer freiwilligen Primitivität. Die Städte bestehen aus einer modernen City und steinigen Vororten. Begehrt ist der Planet vor allen für diejenigen, die die Beschaulichkeit lieben.

Die farbenfrohe Urwaldlandschaft von Zorryk
(C) Stefan Wepil

Im Jahre 1290 NGZ landet die TERSAL dort, um nach einem Observatorium oder Sternenkarten zu suchen und herauszufinden, wo sich die Galaxie Zerachon genau befindet. Allerdings werden sie dabei von Cau Thon aufgespürt. Dabei verlieren Irasuul, Nirisar und Thobenar ihr Leben.

Phönix (Camelot)

Der Planet Camelot war unter seinem ursprünglichen Namen Phönix die Hauptwelt der Freihändler.

Camelot/Phönix ist der zweite von fünf Planeten des Ceres-Systems imKugelsternhaufen M 30. Die Atmosphäre auf Sauerstoff-Stickstoff-Basis ist atembar. Ein mittlerer Sonnenabstand von 160 Millionen Kilometern, eine geringe Achsneigung und die weiten Ozeane bestimmen das gemäßigte Klima. Die vier Kontinente, Arktos, Ophir, Inya und Bonin, bedecken nur 20% des Planeten. Aufgrund der geringen Achsneigung gibt es keine ausgeprägten Jahreszeiten.

Ursprünglich weist der Planet kein intelligentes Leben auf.  Die kontinentale Fauna und Flora wird von Großtieren und fleischfressenden Pflanzen geprägt.

Camelot ist der Sitz der gleichnamigen Unsterblichenorganisation von 1235 NGZ bis 1292 NGZ.

Mehr Informationen auf der Perrypedia

Neles

Neles ist ein Planet in der Milchstraße.

Nr. 4 von 17 Welten der gelben Sonne vom Typ G2V Negas im Süden der Milchstraße

  • Entfernung zu Sol 2300 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 9467 km
  • Eigenrotation 23.8 h
  • Schwerkraft 0.98 g
  • Temperaturen +36.3 C
  • Sonnenentfernung 167.2 Mio km
  • Sonnenumlauf 378.2 Standardtage
  • Achsenneigung 23°
  • Normalhöhe 858 m über NN
  • Dichte 7.26 g/ccm
  • gute Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 985 hpa bei 22.2% Sauerstoff
  • Landanteil 26%
Planetenkarte von Neles in der Milchstraße (C) Stefan Wepil
Planetenkarte von Neles in der Milchstraße
(C) Stefan Wepil

Der Planet Neles ist der Vierte von siebzehn Welten, die eine gelbe Sonne umkreisen. Der Planet ist erdähnlich und liegt im Süden der Milchstraße. Er hat einen Durchmesser von 9.467 Kilometern und eine Schwerkraft von 0,98 Gravo. Acht kleine Kontinente erstrecken sich über den Planeten, der alle bekannten Klimazonen aufweist. Die Ozeane auf Neles sind besonders groß.

Die Bewohner des Planeten bezeichnen sich als Neleser. Im Jahre 1264 NGZ lebten fast fünf Milliarden Wesen auf dem Planeten.

Die Feuchtwälder von NEles (C) Stefan Wepil
Die Feuchtwälder von NEles
(C) Stefan Wepil

Bekannte Städte

  • Wrongton – Die Haupstadt der Welt bzw. Sitz der Weltorganisation
  • Effysit – Kleine Stadt. Hier errichteten die Cameloter 1264 NGZ ihre Niederlassung
Die Hauptstadt von Neles, Wrongton

Zerachon

Eine Spiralgalaxie mit unbekanntem Standort. Es befindet sich jedoch ein Sternenportal in einem Seitenarm der Galaxie, was zumindest auf eine gewisse Bedeutung hinweist. Bekannte Welten sind bisher nur ein von Intelligenzwesen freier Wüstenplanet nahe des Sternenportals und die Planeten Zorryk sowie Zechon. Es scheint eine gewisse Einigkeit in einigen Teilen der Galaxie zu herrschen, da von Zerachonen die Rede ist. Auf der Welt Zorryk hingegen leben die Bewohner in mittelalterlicher Primitivität, wissen jedoch von Bewohnern anderer Welten.

Shagor

Die Galaxis Shagor ist 325 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Die Spiralgalaxis ist mit einer Länge von 51.000 Lichtjahren und eine Breite von knapp 20.000 Lichtjahren fast halb so groß wie die Milchstraße. Im Zentrum befindet sich ein schwarzes Loch. Die Völker Shagors leben friedlich in einer Republik zusammen, über die der Orden der Ritter der Tiefe wacht, bis er von Cau Thon vollständig vernichtet wird.

Koordinaten

NGC 5829

Mitglied der Hickson 73 group, Sternbild Bootes

Galaxienklasse : SA(s)c
galaktische Koordinaten:33.004753 60.157868
x = -134800657
y = -87560052
z = 280148052

Bekannte Völker

  • Elaren
  • Pontanaren
  • Ghannakken
  • Katronen
  • Wakaden
  • Zifis

Bekannte Planeten

  • Elaran
  • Katron
  • Ghannakkon