Archiv der Kategorie: Schauplätze

Galaxien, Planeten, Sonnensysteme, Städte

Astrae Militas

Astrae Militas ist der Militär-Raumhafen auf Dorgon und befindet sich südöstlich vom Stadtkern von Dom. Das Areal ist durch eine große Waldparzelle, die teilweise Naturschutzgebiet ist, abgegrenzt, auch um die Lärmbelastung der angrenzenden Stadtteile zu mindern.

Es handelt sich um eine ziemlich restriktive Zone, die für zivile Raumschiffe gesperrt ist, schon um einen reibungslosen Ablauf der Militäroperationen und Wartungen zu gewährleisten.

Relativ offen ist nur das prachtvolle Empfangsgebäude aus Glas, und das auch nur während der Dies Militas, wo man hier einen Tag der Offenen Tür veranstaltet, und auch nur, wenn die politische Lage im Reich oder in der Galaxis nicht allzu angespannt ist. Hier werden auch Holo-Vorführungen gezeigt, um der Bevölkerung zu erklären, wie das Militär funktioniert und wofür sie da ist; es werden verschiedene Aufgabenbereiche erklärt. Das Empfangsgebäude bietet Unterbringungen für Angehörige der Piloten, die dann von ihnen abgeholt werden. Hier ist auch eine Anmeldung zum Dienst in der Flotte möglich. Jeder Besucher muss eine gültige Personalidentifikation, wie eine Art “Perso” oder einen implantierten Chip mit sich führen; selbst ein Soldat muss  für den Zutritt zu den ganz restriktiven Bereichen einen implatierten Chip namens “Legatio” (=Erlaubnis) besitzen. Unter dem Raumhafen befindet sich ein Kommando- und Lagezentrum, die die Lage im Reich und im Dorgonia-System analysiert. Zu den sicherheitsrelevanten Bereichen hinter dem Empfangsgebäude hat man nur durch eine Prallfeldschleuse mit ausgeklügeltem Kontrollsystem Zugang.

Der Raumhafen Astrae Militas auf Dorgon
Mit freundlicher Genehmigung der dorgonischen Militärführung
(C) Stefan Wepil

Tempestum-Tal

Das Tempestum-Tal gehört zu den Gebieten auf Dorgon, wo die meisten Niederschlagsmengen pro Jahr fallen und durch Extremwetterereignisse bekannt ist. Es herrscht dort Dauerregen, oft mit Gewittern durchsetzt.  Sonnenschein ist dort eine Seltenheit. Durch die besondere Form des Tals gibt es hier auch unberechenbare Wetterstürze, die selbst im Sommer Schneefall mit sich bringen können. Zudem kommt es hier  zu plötzlich auftretenden Fall- und Schluchtwinde bis Orkanstärke. Deswegen gelten sowohl das Tal, als auch die umliegenden, bis zu 3500 m hohen Berge als Todesfalle für Wanderer und Bergsteiger. Nur wenige sind hier  wieder lebend herausgekommen. Wegen der Lichtarmut hat sich hier auch die Vegetation, wie z. B. die föhrenartigen Latrunnuska daran angepasst.

Das von Unwettern geplagte Tempestum-Tal auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Cermos

Nr. 2 von acht Planeten einer gelb-weißen Doppelsonne vom Typ G3V/A2d im Harrish- Sektor von Dorgon

Entfernung zu Dorgon 65335 Lichtjahre und zu Harrisch* 2360 Lichtjahre

Äquatordurchmesser 12650 km

Rotation 21.77 h

Schwerkraft 1.02 g

Temperaturen + 13.22 C (-15 C bis +55 C)

Sonnenentfernung 188.2 Mio km

Sonnenumlauf 466.11 Standardtage

Achsenneigung 16°

Normalhöhe 636 m über NN

Dichte 5.55 g/ccm

Landanteil 70%

Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 879 hpa und 19.7% Sauerstoff.

Weltkarte von Cermos (C) Stefan Wepil

Cermos ist recht trocken und meist steppenhaft mit heftigen, oft globalen Stürmen, die den Himmel verdunkeln können. Es gibt kaum Erhebungen, dafür aber weite Flächen aus rötlichem oder grünlichem Gras, dessen Artenreichtum ziemlich begrenzt ist und aus mehreren dornigen Vertretern besteht. Vom All aus erscheint Cermos rot. Cermos hat eine große Ähnlichkeit mit Stifterman III*, nur etwas wärmer. Der Planet hat drei große, von Meeresarmen umspülte Kontinente und wird vom Senator Ojemus beherrscht, der auch in der ärmlichen Hauptstadt Ojemus-Stadt mit ihren 1.2 Mio Einwohnern residiert. Hier wird auch viel Bergbau betrieben, insbesondere seltene Metalle und endemische Mineralien. Das Leben ist hart und entbehrungsreich. Viele der Bergarbeiter sind Sklaven. Es gibt kaum Flüsse und damit auch kaum Trinkwasser, denn die Meere haben einen Salzgehalt von 22% und sind daher kaum verwertbar. Im Jahr 1291 NGZ wird Cermos von den Camelotern ausspioniert, um zu sehen, wie das Dorgonen- Imperium organisiert ist. Dabei werden sie erwischt.

Buschlandschaft auf Cermos in der Galaxis Dorgon (C) Stefan Wepil

Cepri

Nr. 2 von fünf Planeten einer gelben Sonne vom Typ G4V in der Galaxis Barym

Entfernung zum Zentrum 12376 Lichtjahre

Äquatordurchmesser 11994 km

Eigenrotation 23.7 h

Schwerkraft 0.98 g

Temperaturen bei +28 C

Sonnenentfernung 155.3 Mio km

Sonnenumlauf 373.5 Tage

Achsenneigung 7°

Normalhöhe 746 m über NN

Dichte 5.8 g/ccm

gute Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1090 hpa und 21.6% Sauerstoff

Landanteil 26%.

Weltkarte von Cepri
(C) Stefan Wepil

Cepri ist eine tropische Welt mit vier Kontinenten, ohne Jahreszeiten und dichten Regenwäldern mit reicher Flora und Fauna. Die dort lebenden Kemeten haben sich mit den Ureinwohnern vermischt, die dann zum Hilfsvolk des Kosmonukleotids TRIICLE-3 entwickelte. Auch dieser Planet wurde von MODROR angegriffen.

Die Dschungellandschaft des Planeten Cepri in Barym
(C) Stefan Wepil

Tecton

Das Tecton ist ein gewaltiges Hochland in den Semkius-Bergen des Kontinents Dorik. Es ist “das Dach der Welt” und ein Zeugnis für extreme Bedingungen auf Supererden, wie Dorgon eine ist. Das Gebiet ist die größte, zusammenhängende Eisfläche des Planeten Dorgons. Das Gebiet ist entstanden, als Dorik beim Kontinentaldrift auf eine Subduktionszone aufgefahren ist und dabei einen Minikontinenten verschluckt hat. Das Gebirge hat somit eine ähnliche Entstehungsgeschichte wie die Anden auf Terra. Tecton ist im Grunde ein riesiger Bergstock und zugleich ein Hinweis, dass hier die Aufprallkräfte der Plattengrenzen am stärksten ausgefallen sein müssten. Die Bedingungen erinnern hier an die Antarktis; hinzu kommt hier aber noch die dünne Luft (nur ca. 200 hpa Druck). Die eisige, an der Antarktis erinnernde Kälte bildet hier auf subtropische Breitengrade so etwas wie eine “Anomalie”. Die ausströmende, kalte Luft verursacht heftige Stürme, wenn sie auf wärmere Luftmassen aufprallen. Diese können den Sand sehr weit in die Meere verfrachten. Demnach gilt die Gegend als fast absolut lebensfeindlich, zumal hier auch noch heftige Winde wehen. Nur Flechten und einige Insektenarten können hier existieren. Wegen der besonderen Morphologie und den garstigen Bedingungen gilt das Tecton nach menschlichen Ermessen als “unbesteigbar”.  Dennoch gibt es hier mutige Bergsteiger, die das Gebirge bezwingen wollen. Die, die es tatsächlich geschafft haben, gelten als Helden.

Die Gipfeln des Tectons auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Kaiserliches Gericht von Dom

Das Kaiserliche Gericht hat die Aufgabe zur Rechtsprechung in strittigen Fällen, Gesetzgebungen, Verfassungsschutz und -kontrolle und Verurteilung von Verstößen und Verbrechen. Alle Instanzen sind in diesem prächtigen Gebäude untergebracht, auch alle Sparten wie Arbeitsrecht, Familienrecht, Soziales, aber auch für den Justizvollzug. Nicht nur die Gerichtbarkeit hat dort ihren Sitz; hier residieren auch hoch angesehene Rechtsanwälte und Personen, die in der Rechtsabteilung des kaiserlichen Stabs arbeiten und den Kaiser auch beraten.

Die Rechtsprechungen, aber auch Gerichtsverhandlungen reichen von Kleinkriminalität bis hin zu Rechtsprechungen, die der gesamten Galaxis und somit dem Imperium betreffen können. Vor allem in den “dunklen Zeiten” wie unter Nersonos endeten viele Urteile oft in Todesstrafen oder in grausamen Gladiatorenkämpfen, die oft nicht “sportlich” geführt werden. Man sagt, unter dem Gericht befänden sich Gefängniskomplexe, wo man dort gerne Gefangene verschwinden ließe. Ebenfalls unterirdisch befänden sich nach Gerüchten Folterkammer, die in vielen Fällen sogar mit den Katakomben von Dom verbunden seien.

Das kaiserliche Gericht in Dom

Kennzeichnend für den Gebäudekomplex sind die beiden Türme im Hauptportalbereich, auf denen sich zwei schalenartige Aufsätze befinden, aus denen wiederum zapfenartige Spitzen emporheben. Diese sind durch eine Brücke miteinander verbunden, wo in der Mitte wiederum eine Art “Pavillon” eingebaut ist. Die Schalen und die Brücke symbolisieren die Waage, die auch bei den Dorgonen ein Symbol der Gerechtigkeit ist. Die höchsten Türme sind 170 m hoch.

Wylorm

einziger Planet einer gelben Sonne vom Typ G4V in der Galaxis Seshonaar

Entfernung zu Seshon* 11.220 Lichtjahre

Äquatordurchmesser 16.437 km

Eigenrotation 28,4 h

Schwerkraft 1,13 g

Temperaturen 46,6 °C

Sonnenentfernung 109,32 Mio. km

Sonnenumlauf 226,29 Tage

Normalhöhe 488 m über NN

Dichte 4,88 g/ccm

Achsenneigung 6°

Landanteil 76 %

Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1334 hpa bei 22,2 % Sauerstoff

Weltkarte von Wylorm
(C) Stefan Wepil

Wylorm ist eine düstere und feuchtheiße Dschungelwelt mit vier sumpfigen Kontinenten, dichten Wäldern, Schilfgebiete, Bambuswälder, Gebirge mit Schlammlawinen, Vulkanen und Grünmorasten. Die flachen, grünen Meere sind reich an Algen und Tang. Der Planet ist vor 1291 NGZ eine Fluchtwelt der Xamouri, bevor sie von MODROR einberufen wurden. Der Planet gilt als übles Nest von Gesetzeslosen, ein Besuch ist immer mit Lebensgefahr verbunden. Ein besonderer Treffpunkt ist ein Lokal, das den Namen »das Schwarze Loch« trägt, zu Recht wegen seines finsteren Ambientes.

Ein Bambusdschungel auf Wylorm
(C) Stefan Wepil

Milio

Die Stadt Milio ist die Hauptstadt des Planeten Cluver mit 25 Mio Einwohnern. Sie hat wegen der vielen Wolkenkratzer eine große Ähnlichkeit mit New York, allerdings besitzen die Häuser mehr architektonische Elemente, die der viktorianischen Architektur sehr stark ähneln. Das ist vor allem bei den älteren Gebäuden der Fall. Es gibt große Parks wie der Erbi-Park und der Arbo-Park, wo dort auch auf einer in den Park integrierten Brücke eine Hochgeschwindigkeits-Bahnlinie hindurch führt.

Arbo-Park in Milio auf Cluver
(C) Stefan Wepil

Auch bekannt ist der 700 m hohe Satron-Tower mit dem charakteristischen Doppelturm und den drei Brücken. Er ist der Hauptsitz des Elektronikunternehmens Durha, das auch Handys, Computer und Software herstellt. Dieser weltumspannende Konzern erinnert vom Aufbau her sehr stark an Microsoft. Aber auch andere Firmen haben dort ihren Sitz. Nicht weit davon entfernt liegt auch die Universitätsklinik, ein hässlicher, klotziger Bau, der durch eine Schmiergeldaffäre bekannt wurde. Diese Affäre sorgte nach dem Bekanntwerden für hohe Wellen und Massenrücktritte.

Der Satron-Tower in Milio auf Cluver, vom Erbi-Park aus gesehen
(C) Stefan Wepil

Eine berühmte Straße ist die Crodale-Gasse mit den hübschen Häuserzeilen im viktorianischen Stil, Modebotiquen, Geschäften, Restaurants und den Bars, wobei die berühmteste Bar die Barfli-Bar ist. In dem Gebäude ist auch eine große Disko und ein Kino integriert. Ein Teil der Gasse gilt dabei als Rotlichtbezirk. Das Straßenbild wird neben von Autos und Krafträdern aller Art auch von Fahrrädern und rollerähnlichen “Schwungrädern”, einer hochmodernen, verbesserten Form der alten Laufmaschine von Drais, bestimmt. Diese können beachtliche Geschwindigkeiten erreichen. Auch Rollerblades werden hier häufig benutzt. Die Taxis sind hier hellblau mit weißen Dächern (auf Terra elfenbeingelb). Sie haben eine Start-Stop-Technik, so dass z. B. etwaige Ampel-Stopps nicht abgerechnet werden brauchen. Daher sind sie auch aufgrund der reinen Netto-Fahrzeiten günstiger als im Terra im 20. Jahrhundert. Mögliche Verspätungen und Ausfälle können von der Stadt erstattet werden. Riesige Palmen säumen die Straße und vermitteln ein Flair, der an  dem von Miami erinnert.

Die Crodale-Gasse mit der Barfli-Bar in Milio auf Cluver
(C) Stefan Wepil

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tributorium

Das Tributorium ist die oberste Steuerbehörde in Dom und gleichzeitig in Dorgon (sowohl Planet, als auch Galaxis).

Es sorgt dafür, dass die Bürger und Unternehmen brav alle ihre Steuern bezahlen. Diese Behörde kontrolliert quasi die ganze Galaxis. Eingetriebene Steuern gehen selbstverständlich an den Kaiser. Es gibt auch so etwas wie eine integrierte Steuerpolizei, die vor allem reiche Magnaten und andere Unternehmer großer Konzerne in der ganzen Galaxis beobachtet und bei entsprechenden Verstößen reagiert. Sogar ein spezielles “Steuergericht” ist hier zu finden.

Das Tributorium in Dom auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Harekuul (Region)

Der natürliche Lebensraum der Region Harekuul auf dem Rideryon besteht aus Wäldern und Savannen, die einen 28- Stunden-Tag haben. Das Klima ist gemäßigt bis subtropisch.

Die Hauptstadt des Landes ist Byschee. Es ist eine festungsartige Stadt mit leicht ägyptisch anmutendem Touch, wobei die stark armierten Gebäude einerseits martialisch, andererseits aber nicht unbedingt hässlich sind – hierfür sorgen Struktur- und Farbabstufungen an den Fassaden. Sie wurden aus Sandsteinquadern errichtet, ihr Innenleben ist jedoch verblüffenderweise modern.

Es gibt auch Parkanlagen mit Wasserspielen und große Blumenrabatten, die das Bild auflockern. Diese Metropole hat 13.5 Mio Einwohner. Es gibt schätzungsweise 800 Mio Harekuul.

Die Stadt Byschee im Land der Harekuul auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil
Das grüne, weite Land der Harekuul auf dem Rideryon
(C) SW

Vorjul (Planet)

zweiter von sechs Planeten einer gelben Sonne vom Typ G5V im Kreuz der Galaxien.

Weltkarte des Planeten Vorjul im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil
  • Entfernung zum Kreuzmittelpunkt 1239 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 14.990 km
  • Eigenrotation 31,75 h
  • Schwerkraft 1,16 g
  • Sonnenentfernung 127,2 Mio. km
  • Sonnenumlauf 297,65 Standardtage
  • Achsenneigung 11°
  • Temperaturen 21,08 °C bei 75 – 90 % Luftfeuchtigkeit
  • Normalhöhe 647 m über NN
  • Dichte 5,55 g/ccm
  • Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1106 hpa bei 25,3 % Sauerstoff.
Waldlandschaften auf dem Planeten Vorjul im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Vorjul ist eine schwülwarme, sumpfige Dschungelwelt mit drei Kontinenten (Landanteil 34 %, Nordwest, Südwest und Ost) und viel Regen. Es gibt Landschaften wie in den Amazonas oder in Florida, aber auch Treibsand und Marschlandschaften. Die mittig auf dem Ostkontinent gelegene Hauptstadt ist Kattazza, eine wild wuchernde 15 Mio. Metropole, deren Bevölkerungsmix aus Talsonen, Skurit, Lasaar und anderen Angehörigen aus Barym, aber auch aus den einheimischen Vorjuls besteht. Sie liegt nahe des 3458 m hohen Berg Vorjul.

Die Stadt Katazza auf Vorjul im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Der Planet ist der Sitz der Superintelligenz VORJUL. Der Planet gilt als militärisches und spirituelles Zentrum von MODROR.

Cluver

Nr. Drei von fünf Planeten der gelben Sonne vom Typ G4V Leven im Osten der zum Seyferts Sextett gehörenden Galaxis Janxiang

  • Entfernung zum Zentrum: 14.736 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser: 12.773 km
  • Eigenrotation: 24,1 Stunden
  • Schwerkraft: 1,02 g
  • Sonnenentfernung: 151,2 Mio. km
  • Sonnenumlauf: 366,3 Standardtage
  • Achsenneigung: 24°
  • Temperaturen: 15,5 °C
  • Normalhöhe: 833 m über NN
  • Dichte: 5,55 g/ccm
  • Atmosphäre: 19,9 % Sauerstoff
  • Luftdruck: 1034 hpa
  • Mond: Plaves (Durchmesser 3284 km, Entfernung 377000 km, Umlauf 28 Tage)
Weltkarte des Planeten Cluver im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Es handelt sich um eine sehr erdähnliche Welt mit Polkappen, einem Landanteil von 32 % und sechs Kontinenten (Friaka, Profh, Tyrn, Arkto, Austrien und Indon). Dazu gibt es drei Ozeane: die beiden inneren Ozeane Gonfh und Dafh sowie der äußere Kizipa-Ozean. Bekannt ist auch das zwischen Friaka und Profh gelegene Sedh-Meer.

Auf Profh gibt es die Bundesstaaten Tremper und Ligter und die 1487 km² messende Vanos-Hochebene. Sie ist von sechs Bergen im perfekten Hexagon umrahmt. Im Osten liegt das bis zu 4560 m hohe Tol-Gebirge mit dem alpin anmutenden Jeyn-Tal und dem gleichnamigen See. Daran anschließend folgt das Tallos-Becken. Am Fuße des Gebirges liegt die 2000 Jahre alte Siedlung Jeunna.

Der Chyn-Wald auf dem Planeten Cluver im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Im Norden steht der Chyn-Wald. Hier ist die Hauptstadt, die 25-Millionen-Metropole Milio zu finden, eine Stadt, die New York des 20. Jahrhunderts nicht unähnlich ist. Sehenswert sind die Altstadt, der Sidfi-Platz mit der Kirche und die Burg des Monarchen, erbaut im Grundriss des cluverianischen »T«. Ebenfalls bekannt sind der Abor-Park, Ervi-Park, der 150 m hohe Braco-Turm sowie die Crodale-Gasse mit der Barfli-Bar. Das höchste Gebäude ist der 700 m hohe Zwillingsturm des Satron-Towers; davor liegt der potthässliche Bau der Universitätsklinik, die durch eine Schmiergeldaffäre bekannt wurde. Im Süden der Stadt liegt der Zivilflughafen, geformt wie eine überdimensionale Acht.

Das Jeyn-Tal auf dem Planten Cluver im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Die insgesamt 4,9 Mrd. Cluverianer leben in einer Gesellschaft, die der der Menschheit des 20. Jahrhundert in puncto Technik und Sozialem nicht unähnlich ist. Es gibt hier auch viele Religionen. Als Fortbewegungsmittel gibt es hier tatsächlich »Autos« und »Flugzeuge«. Unter der weiteren Großstadt Durha Manor (12 Mio. Einwohner) befindet sich ein riesiges und weltberühmtes Höhlensystem. Die Stadt selbst erinnert mehr an eine alte indische Stadt.

Die Stadt Durha Manor auf dem Planeten Cluver im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Der Kontinent Tyrn wurde bei einem Krieg zweier verfeindeten Staaten vor allem im Norden stark verwüstet.

Nicht nur klimatisch ist der Planet erdähnlich, sondern auch in der Flora und Fauna. Die Namensähnlichkeiten sind schon verblüffend: Rihnder, Nolken, Fructis sowie »Adler«, »Wölfe«, »Fledermäuse« und Compies. Der Wein heißt hier tatsächlich Riesling.

Der Sidfi-Platz in der Stadt Millio auf dem Planeten Cluver im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Brocs

einziger Planet der blauen Sonne vom Typ B9III und zweieinhalbfacher Solgröße Brocsan in der Galaxis Manjardon

  • Entfernung zum Zentrum 23870 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 592000 km
  • Eigenrotation 380 h
  • Schwerkraft 9.82 g
  • Sonnenentfernung 530.17 Mio km
  • Sonnenumlauf 5.71 Jahre
  • Achsenneigung 2 °
  • Temperaturen + 27 C (interpoliert)
  • Normalhöhe 0 m über NN
  • Dichte 11.6 g/ccm
  • extrem dichte Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 200 atm und 37% Sauerstoff.

Es handelt sich um eine sehr exotische Welt, eine sog. Exo- Wasserwelt ganz ohne Land, wobei das Wasser unter der hohen Schwerkraft und extrem hohem Luftdruck fest und diamanthart ist. Ob dort Leben gibt, kann man nur spekulieren. Ein Besucher, sofern er nicht sofort zerquetscht wird oder an Tiefen- und Sauerstoffrausch zugrunde geht, würde hier eine absolut glatte und hell glänzende Oberfläche und einem gleißend hellgrauen Himmel ohne Strukturen erleben. Ein weiteres Kuriosum sind die elf durch Streben „angekettete“ und in einem Gerüst eingebaute Monde, die allesamt erdähnlich sind. Zudem sind sie „Klone“, nur unterscheidbar durch die Verteilung der Kontinente.

Brocs 1-Alpha Weltkarte in der Galaxies Manjardon
(C) Stefan Wepil

Sie haben folgende „Einheitsdaten“:

  • Äquatordurchmesser etwa 13000 km
  • Eigenrotation 24 h
  • Schwerkraft 1 g
  • Entfernung zum Mutterplaneten 1.025 Mio km
  • Umlaufdauer um den Mutterplaneten 380 h (gebunden)
  • Achsenneigung 1 °
  • Temperaturen + 19 C
  • Normalhöhe 650-900 m über NN
  • Dichte 5.5 g/ccm
  • Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1040 hpa bei 20-22% Sauerstoff.

Der Landanteil schwankt je nach Mond zwischen 26% und 34%. Das Klima ist ebenfalls fast nahezu gleich, nur dass hier mal maritimer, anderswo kontinentaler ist.

Die Landschaften und die Städte haben hier einen leicht asiatischen Zuschnitt – wenn man davon absieht, dass der zentrale Planet 1/3 des Himmels einnimmt und die Stäbe, die zur Zentralwelt führen, hier ansetzen. Dann wirken sie wie riesige Wolkenkratzer. Sie haben eine Funktion: das System zu stabilisieren, damit keine Mondkollisionen geschehen – und daran hängen Kunstsonnen, die angehen, sobald die natürliche, ganz klein erscheinende Sonne hinter den Schatten der Riesenwelt verschwindet.

Brocs 1 – Alpha in der Galaxis Manjardon
(C) Stefan Wepil

Dadurch soll durch die Überbrückung der Finsternis-Nacht das Klima stabil gehalten und den Einwohnern einen natürlichen Tagesrhythmus garantiert werden. Solch eine Sonnenfinsternis kann mehr als 63 h dauern. Die Stäbe bzw. die Rohre, die bis zu 50 km dick sein können, bestehen aus einer besonders stabilen, sehr materialähnlichen Formenergie. Diese werden zudem noch durch Kraft- und Antigrav-Feldern zusätzlich stabilisiert, um ihr Eigengewicht und Bewegungsbelastungen so klein wie möglich zu halten. Diese Technik erscheint sehr unwahrscheinlich, so dass man sich fragen muss, ob sie wirklich von den Einwohnern stammt. Besucher müssen ihre Schiffe im Orbit parken, eine Reise auf einem der Monde und von Mond zu Mond ist nur mit Rohrbahnen möglich. Es leben hier insgesamt 30 Mia Manjarden, die hier Jahrtausende nach der Zerstörung von Manjard* angesiedelt haben. Sie haben gemerkt, dass böse Kräfte am Werk waren, die auch u.a. für den Atomkrieg auf deren Heimat verantwortlich sind.

Aykon III

Nr. 3 von neun Planeten der gelben Sonne vom Typ G5V Aykon im Zentrum von Manjardon,

  • Äquatordurchmesser 13212 km
  • Eigenrotation 17.14 h
  • Schwerkraft 1.026 g
  • mittlere Temperaturen bei +24.17 C
  • Sonnenentfernung 153.5 Mio km
  • Sonnenumlauf 366.3 Tage
  • Achsenneigung 20°
  • Normalhöhe 736 m über NN
  • Dichte 5.4 g/ccm
  • die Sauerstoffatmosphäre ist terrestrisch (Luftdruck 954 hpa bei 19.6% Sauerstoff).
Weltkarte des Planeten Aykon III in der Galaxis Manjardon
(C) Stefan Wepil

Der Planet hat bei einem Landanteil von 41% drei Kontinente mit Wäldern, Dschungeln, Gebirgen, Steppen, Tundren und Wüsten. Die Landmassen umschließen einen inneren Ozean. So schön der Planet auch aussieht, er ist gefährlich, weil es hier den „Killersand“ gibt. Zudem gibt es hier aggressive Tiere und fleischfressende Pflanzen. Außerdem wurden hier Reste einer zerstörten Zivilisation der Manjarden gefunden, die auf die gleiche Weise zerstört wurde wie auf Manjard*.

Landschaft auf Aykon III in der Galaxis Manjardon
(C) Stefan Wepil

Atlan und seine Begleiter, auf der Suche nach DORGON, wurde 1305 NGZ von Rodrom gefangen genommen, und die gefangenen Kosmokraten mit dem „Prosperoh- Virus“ infiziert. Dank einem Teil seines Bewusstseins kann er den Kosmokraten aber doch retten. Aykon III ist zugleich die Kontaktwelt von DORGON, ungefähr das, was für ESTARTU Etustar* ist. Die Kontaktstelle liegt auf einer Insel am Äquator, inmitten des Inneren Meeres.

Keshruuv

Auf dem Vulkanberg Keshruuv fand vor knapp 210 Millionen Jahren der Zweikampf zwischen Nistant und Lilith statt, bei dem beide starben.

Der Berg Keshruuv auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil

Hierbei handelt es sich um einen typischen Schichtvulkan in Kegelform, etwa wie der Ätna oder der Kilimandscharo. Er liegt inmitten der riesigen, schwarzen Lavawüste Kesh und ist 6230 m hoch. Das Klima in der Wüste Kesh (groß wie Europa) ist typisch wüstenhaft mit Temperaturen um bis zu +80 C (möglicherweise noch mehr möglich), bedingt schon alleine durch die dunkle Farbe des Lavas. Nachts kann es brutal kalt werden, bis zu -45 C, wobei die Temperatur rasant ansteigen und abfallen kann. Nur die allerhärtesten Lebensformen wie Mikroorganismen, Flechten, Schimmel und einige Insektenarten können hier überleben. Leben ist hier eher unterirdisch zu erwarten, abgeschottet von den ungastlichen Bedingungen.

Der Vulkan selbst hat mehrere Nebenkrater und bricht alle paar Tausend Jahre aus, von der Heftigkeit durchaus vergleichbar mit Krakatau. Dann wird die Wüste geradezu umgepflügt und die Luft mit Staub gefüllt. Der Vulkan wurde wiederholt fast komplett weggesprengt und wieder neu geschaffen – die Lebensdauer ist aufgrund des stationären Hot Spots ungewöhnlich, ihn gab es schon, als das Riff noch nicht vollständig fertiggestellt wurde, also vor ca. 220 Mio Jahren. In einiger Entfernung wurden weitere Vulkane gefunden, die jedoch bei weitem nicht so groß und von jüngerer Natur sind. Das Gebiet liegt im Westen, ziemlich abseits von Ajinastadt. Aufgrund der Randlage dauert eine Sidyla gut 74 Stunden. So können auch bei einem heftigen Ausbruch keine Staubwolken in Richtung Ajinastadt und anderen Ballungszentren erreichen.

Commerza

Die fliegende Stadt Commerza ist – wie der Name schon sagt – ein Handelsstadt, welche von den Hamamesch geleitet wird. Visuell erinnert die fliegende Stadt an einer der fliegenden Fabriken über den Level-Planeten Zimbag in Endreddes Bezirk.

Hier konzentrieren sich 100 Mio Einwohner auf einer Fläche, die nur halb so groß wie Deutschland ist. Deswegen sind die Bedingungen auch hier teilweise nicht gerade lebensfreundlich, zumal es hier auch an Grün fehlt. Von weitem mag die Stadt durch die vielen Lichtquellen spektakulär aussehen, beim näheren Hinsehen entpuppt sich die Architektur eher schnöde – fast wie in einem Industriegebiet oder in einer amerikanischen Stadt, nur noch grauer. Zudem herrscht hier teilweise eine qualvolle Enge. Es gibt hier viele 3D-Holo-Werbungen, während zahllose Luftschiffe die Einwohner permanent akustisch mit Werbung berieseln.

Die fliegende Stadt Commerzia auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil

Für einen terranischen Besucher ist ein Aufenthalt hier wegen der vielen Sinneseindrücke äußerst anstrengend. Erschwerend kommt hinzu, dass die Hamamesch sich an unterschiedlich wechselnden Tageszeiten anpassen müssen (milder „Jetlag“), da wegen der besonderen Bewegungsrichtungen der Sonnen auf Rideryon unterschiedliche Tageslängen ergibt. Auch der Flug der Stadt selbst kann zu Zeitverschiebungen und damit zum Jetlag der Einwohner führen. Das Aufkommen der Hamamesh hat das Leben in ganz Rideryon spürbar verändert, denn es ist hier nun so etwas wie moderner Kapitalismus eingezogen. Das Auftauchen von Commerza kann bei einigen Einwohnern Unbehagen verursachen, wenn die riesige Stadt über die Sonne zieht und so ein ziemlich großes Gebiet verdunkelt.

Ajinahstadt

Ajinahstadt ist die wichtigste Metropole auf dem Riff. Benannt nach der großen Liebe Nistants erstrahlt sie in hellem Weiß. Ein Wahrzeichen ist ein 700 m hoher Spiralturm, zu dem niedrigere Gebäude sternförmig zulaufen.

Ajinastadt bedeckt eine Fläche von der Größe Nordamerikas, riesig und für Rideryon-Verhältnisse wiederum winzig. Sie hat 513 Mio Einwohner, kann sich also durchaus mit Dom messen – auch von der Schönheit her. Sie ist modern und antik zugleich – auch da gibt es Gemeinsamkeiten mit Dom. Ebenso das Charakteristikum, dass es hier viele Viertel mit eigenständigem Flair gibt. Sie können von ägyptisch, griechisch und römisch über Gotik und Jugendstil bis hin zu futuristischen Formen reichen, wobei diese Elemente auch gemeinsam an einem Gebäude kombiniert sein können. Andere Gebiete würden den Besuchern wiederum an einen kleinen Dorf in Süddeutschland erinnern. Auch die Farbgebung ist unterschiedlich, aber immer dominieren hier sehr helle Töne. Es gibt Viertel mit verschiedenen Pastelltönen, Weiß oder Metallictönen. Diese Stadt wirkt trotz ihrer Größe verblüffenderweise „verschlafen“, ist also im Gegensatz zu Dom nur selten hektisch und lärmig. Das Stadtklima wird noch zusätzlich durch teilweise bizarren Parks und riesigen Gärten günstig beeinflusst.

Ajinahstadt auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil

Wie Dom ist auch diese Stadt strukturell „wie gewachsen“, wenn auch lockerer gebaut. Der eigentliche Stadtkern ist mit 8 Mio Einwohnern winzig, danach geht es schnell meist in gartenstadtähnlichen Siedlungen über. Nur hier und da gibt es Cluster von Wolkenkratzern, die aber ebenfalls „antik“ sind. Man hat nicht unbedingt das Gefühl, in einer riesigen Stadt zu sein, wie etwa in Dom. Da die Stadt in einem zerklüfteten Hügelgebiet mit gelblichem bis ockerfarbenem Gestein gebaut wurde, gibt es am Rande der Stadt in Fels eingehauene Häuser, z. B. im Velkat-Viertel. Auch ansonsten sind die Häuser aus einer einheimischen Marmor-Art oder aus Sandstein gebaut worden.

Das Viertel Velkat in Ajinahstadt auf dem Rideryon.
(C) Stefan Wepil

Im Zentrum selbst merkt man von der kargen Umgebung nichts mehr. Es gibt sicherlich verlassene Steinbrüche; man erkennt sie aber wegen der langen Stillegezeit nicht mehr. Die moderne Technik verbirgt sich meistens „unter der Haube“. Es gibt 50 Flüsse, die durch das Stadtgebiet fließen und so für Trinkwasser und den Schiffsverkehr wichtig sind. Von diesen Flüssen können Kanäle und Grachten ausgehen, so dass manche Viertel ein wenig an Venedig erinnern. Das Umland und Klima ist gemäßigt, etwa vergleichbar mit Mitteleuropa, also warme Sommer und milde Winter mit nur selten Schnee; jedoch ist es in der Stadt selbst seltsamerweise stickig und schwülwarm. Die Geländeformen bestehen aus Ebenen, Flüssen, Wäldern, kargen Landstrichen und mittelhohen Bergen, vergleichbar mit dem Harzgebirge. Das milde Klima wird auch durch die recht kurzen Sidylas begünstigt; hier dauern sie nur 26 Stunden. Das gesamte „Manjor-Land“ hat eine Fläche von der 20-fachen der Erdoberfläche. Es gibt auch in etwa 7000 km Entfernung östlich davon ein Ozean von der Größe des Indischen Ozeans, das Gargod-Meer.

Ajinahstadt auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil

Im Zentrum der Ajinastadt befindet sich ein riesiger Rechner namens AJITRAC, dessen Leistung sich durchaus mit der von NATHAN aufnehmen kann. Die „Kartographierung“ des Riffs erfolgte beim Zusammenbau, und zwar schrittweise. Jede neu hinzugekommene Welt wurde sorgfältig dokumentiert. Trotzdem kennt kein Wesen das ganze Riff, auch gibt es darum über verschiedene Landstriche nur als „Mythen“, und das ist von Volk zu Volk verschieden. Niemand wird das Riff ganz begehen können, allenfalls Landstriche von der vielfachen Planetenoberfläche. Daher gilt Rideryon mit normalen Mitteln als „unerforschbar“ – trotz des Supercomputers. Vieles wird auch wieder vergessen.

Das Technikerhaus von AJITRAC in Ajinahstadt
(C) Stefan Wepil

Amunrator

Amunrator ist eine unterirdische Stadt an der Grenze zum Herrschaftsgebiet der Ylors. In Amunrator leben vor allem viele Gannel. Die Stadt gilt als Hochburg der Wissenschaft und Raumahrttechnologie. Hier wurde auch das Raumschiff des Rideryon-Spähers konstruiert.

Die unterirdische Stadt Amunrator auf dem Rideryon.
(C) Stefan Wepil

Diese Stadt hat ca. 198 Mio Einwohner und kann als „lärmigen, chaotischen Ameisenhaufen“ bezeichnet werden. Es gibt lange Gänge, teils roh, teils mit Fassaden und riesige Kammern bis zu 600 m Höhe. Zwar sind auch die Wände bebaut, es gibt aber auch freistehende Gebäude, fast wie in Ajinastadt. Hier hat man teilweise den Eindruck, sich im Freien aufzuhalten, wenn man von den vielen künstlichen Lichtquellen gerade absieht. Die Architektur der Häuser kann man als „kühl“ und eher schlicht bezeichnen, obwohl es auch hier einige durchaus schöne Ecken gibt. Es gibt viele solcher „Kammern“, die man im Prinzip als eigenständige Städte ansehen kann. So kann man hier ebenfalls verschiedenartig gestaltete Viertel vorfinden. Auch hier gibt es Parks, Gärten und Felder, die durch künstliche Minisonnen und Bewässerungsanlagen versorgt werden. Sogar künstliche Seen, die durch Höhlenmeere gespeist werden, findet man hier. Einige der Kammern sind reine Werften oder Industriegebiete. Der Querschnitt durch Amunrator würde dem Betrachter eine Ähnlichkeit mit einem Termitenbau vermitteln. Von außen ist Amunrator nur durch „Ausstiegsluken“ erkennbar, damit die Gannels Kontakt zur Außenwelt haben und auch das nötige wissenschaftliche Gerät bzw. fertiggestellte Produkte, wie dem Rideryon-Späher transportiert werden können. Gebaut wurde diese Stadt in einer natürlichen „Trockenhöhle“, die dann umgebaut wurde. Das Umland der „Luken“ ist meist karg mit Steppen und Wüsten.