Archiv der Kategorie: Schauplätze

Galaxien, Planeten, Sonnensysteme, Städte

Blaue Berge

Die Blauen Berge tragen den Namen aufgrund des blauen Minerals Tucranit, einem Kristall, der dem Bergkristall sehr ähnlich ist, aber blau bis türkis gefärbt ist. Dazu kommt noch hinzu, dass auch die Vegetation hier bläulich gefärbt ist, insbesondere die charakteristischen Sebuias, einem Nadelbaum, der sehr ähnlich der terranischen Blaufichte ist, die Nadeln aber noch intensiver gefärbt sind und sehr aromatisch riechen. Dazu kommen die roten, essbaren Zapfen. Die Vegetation und das Mineral sorgen dafür, dass die Berge tatsächlich blau erscheinen. Sie liegen etwa 500 km nördlich von Helsukia und haben die Ausdehnung der Alpen.

Die Blauen Berge von Helsuk
(C) Stefan Wepil

Betrana-Ebene

Die Betrana-Ebene nimmt einen großen Teil des Kontinents Ledor auf Helsuk ein. Hierbei handelt es sich um ein riesiges Feuchtlandgebiet mit artenreichen, oft laubabwerfenden Wäldern, Sümpfen, Mooren, Bajous und einem dichten Flussnetz. Westwinde treiben immer wieder riesige Tiefdruckgebiete ans Land, die für enorme Niederschlagsmengen sorgen können. So gibt es hier regelmäßig Hochwasser, an das aber die Pflanzenwelt gut angepasst ist. Auch viele Amphibien und Insekten leben hier, ebenso die krokdilsähnlichen Vedraks. Viele Landschaften würden Besuchern an Florida, Mississippi oder an die urweltlichen Sumpfwälder Terras erinnern.

Die Feuchtwälder auf der Betrana-Ebene von Helsuk
(C) Stefan Wepil

Doflammia

Die Insel Doflammia ist eine große Vulkaninsel im Süden des Arovor-Ozeans von Helsuk. Hierbei handelt es sich um ein wildes Land mit hoher vulkanischer Aktivität. Nahezu täglich bricht dort irgendwo ein Vulkan aus, auch Spalteruptionen sind hier möglich. Aufgrund der heftigen Aktivitäten wächst hier so gut wie gar nichts; es ist einfach eine archaische Wüste. Die Temperaturen liegen hier trotz der relativ hohen Breitengrades bei +40 C. Es wurden hier 500 Vulkane und 30 größere Spalten gefunden; auch riesige Geisergebiete gibt es hier.

Die “Feuerinsel” Doflammia auf Helsuk, aktivster Punkt des Planeten.
(C) Stefan Wepil

Grund für die heftige Aktivität: diese Insel liegt am Ende einer riesigen, ozeanischen Bruchzone, einem mittelozeanischen Rücken wie auf dem Atlantik. Dmnach ist Doflammia von der Entstehungsgeschichte mit Island zu vergleichen. Es gibt nur Stationen, die von Hypotron-Feldern umgeben sind. Sie dienen der Geoforschung und dem Tourismus,  das Schauspiel der Vulkane sind vor allem nachts beeindruckend.

Kaiserlicher Raumhafen von Dom

Der Kaiserliche Raumhafen, auch “Astrae Caesarum” genannt, ist der älteste Raumhafen von Dom und damit auch bedeutend für Dorgons Raumfahrt. Er liegt ca. 80 km nördlich von Pons Domus.

Kennzeichnend hierfür sind die schneeweißen Gebäude, neben den technischen Anlagen, wie dem Sendeturm für die Leitstelle und den Lagerhallen auch das prunkvolle Empfangsgebäude. Der blaue Belag ist genau derselbe wie auf dem Marktplatz des Decrusian-Platzes. Ein roter Teppich, umsäumt von Palmen und Statuen, bietet Besuchern einen prunkvollen Empfang und führt zu einem riesigen Gang, wo darüber ein großes, goldenes Adlerschiff thront. Rechts im Bild ist das Ehrentor zu erkennen, wo nicht nur Staatsgäste empfangen werden, sondern auch für festliche Anlässe wie dem Tag der Raumfahrt abgehalten werden.

Das Empfangsgebäude des Kaiserlichen Raumhafens in Dom
(C) Stefan Wepil

Im weiteren Verlauf wurde der  Kaiserliche Raumhafen zu klein, um die enormen Besucherströme aufnehmen zu können. Derswegen wurde auch der neue, viel größere Astrae Dorgonum in Betrieb genommen. Seitdem wird der Kaiserliche Raumhafen nur noch kaum genutzt. Allenfalls Staatsbesuche und festliche Anlässe werden hier noch abgewickelt. Lediglich im Falle einer starken Beschädigung von Astrae Dorgonum oder einfacher Überlastung bei erhöhten Besucherströmen dient dieser Raumhafen noch als Aushilfs-Raumhafen.

 

Domsauna

Die Domsauna ist einer der berühmtesten Orte in Dom. Fast immer herrscht hier Hochbetrieb. Insbesondere die höheren Herrschaften lassen es hier gerne krachen, und das vom Vormittag bis tief in die Nacht hinein.

Orgien sind hier an der Tagesordnung; so gibt es viel Speis und Trank in Abwechslung mit Wellness von der klassischen Sauna bis hin zu verschiedenen Massagen, Hautpflege und sogar Klangtherapien. Gegessen und getrunken wird natürlich nur das Beste und Teuerste – die Dekadenz hier kann gut mit der von Arkon mithalten. Insbesondere der sündhaft teure Dorago-Wein wird hier oft konsumiert. Deswegen spricht man hier auch “vom Ort, wo der Dorago-Wein wie die Medorga-Wasserfälle fließt”, wenn man die Domsauna erwähnt.

Es kann im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich “schwül” zugehen, denn hier werden auch gerne sexuelle Praktiken ausgeübt, wenn auch relativ flüchtig und nicht so “hart” wie im Armorium. Auch herrscht hier fast immer Partystimmung, so dass hier der eine oder andere enthemmt sein kann.

Wer nicht an Orgien teilnimmt, der kann auch Duftbäder und andere Wellness-Angebote in Anspruch nehmen. Die Eintrittspreise sind jedoch ziemlich hoch.

Das Saunarium in Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil
Das Saunarium in Dom auf Dorgon.
(C) Stefan Wepil

Um den 60 m hohen und 150 m durchmessenden Rundbau mit drei Stockwerken und vier Untergeschossen gibt es neben stark blühenden Parks auch einige Hotelkomplexe mit bis zu 1500 Betten, die stets gut gefüllt sind. Sogar Personen aus anderen Planeten übernachten hier. Zu den Raumhäfen hat man sehr gute Anbindungen mit besonders komfortablen Rohrbahnen. Die Parks haben auch eine Lärmschutzfunktion, denn im Saunarium geht es fast immer sehr laut zu. Selbst sonst disziplinierte Personen werden hier oft grölend gesichtet.

Rhetorica Scientia

Der Rhetorica Scientia (“Rede der Wissenschaften”) ist die berühmteste Universität in Dom und der Hort der Wissenschaft. Hier wird über Physik, Kosmologie, Astronomie, Medizin, Geschichte, Sprachen und auch viele technische und militärische Bereiche gelehrt. Auch Professoren werden hier ausgebildet. Wer hier lehren darf, ist man  hoch angesehen.

Die Akademie Rhetorica Sciencia in Dom, der Hauptstadt Dorgons (C) Stefan Wepil
Die Akademie Rhetorica Sciencia in Dom, der Hauptstadt Dorgons
(C) Stefan Wepil

Die Atmosphäre ist betriebsam, aber ruhig, so dass die Studenten sich hier gut konzentrieren können. Mit ihnen wird fürsorglich umgegangen. Auch gibt es hier viele Komfortzonen zum Erholen und Entspannen. Umgeben wird das Ganze von vielen Wohnheimen, damit die Entfernungen nicht zu groß sind.

Hier wird auch Wissen verwahrt und bei Bedarf überliefert. Es gibt daher auch eine Anbindung an das Sulvitalon und dem Arithmon. Neben vielen Dateien gibt es hier aber auch eine riesige Bibliothek.

Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse von hier gelten als Goldstandard. Diese werden unermüdlich weiterentwickelt.

Arithmon

Das Arithmon ist das größte Rechenzentrum des
Planeten, das nicht nur das Sulvitalon bedient, sondern auch die gesamte Stadtverwaltung und auch andere Museen mit Daten versorgt.

Zudem koordiniert das Arithmon zusammen mit anderen Superrechnern die gesamten Flottenbewegungen im Sonnensystem.

Das Arithmon ist so leistungsfähig wie NATHAN oder der arkonidische Robotregent. Zudem dient es als Server zunächst für das “dorgonische Internet” Retis Dorgonum und später für die “Dorgon-Cloud” Nubes Dorgonum und kontrolliert und koordiniert somit den weltweiten Daten- und Nachrichtenverkehr. Der Einfluss des Arithmons geht sogar über die Galaxis M100 hinaus. Damit ist das Arithmon einer der Pfeiler der dorgonischen Macht.

Oberirdisch sind nur die Wohngebäude, Büros und Servicenter zu sehen. Die hochsensiblen Bereiche sind allesamt
unterirdisch, auch die Datenspeicher. Diese sind sicher verbunkert und genauso unangreifbar wie das Oppidalon.

Das Arithmon in Dom, der Hauptstadt der kaiserlichen Zentralwelt Dorgon in der Galaxie M100 (C) Stefan Wepil
Das Arithmon in Dom, der Hauptstadt der kaiserlichen Zentralwelt Dorgon in der Galaxie M100
(C) Stefan Wepil

Sulvitalon

Das Sulvitalon ist ein riesiges Museum der Stadt Dom in Dorgon. Das Areal ist etwa doppelt so groß wie Luxemburg und beinhaltet einige Viertel mit eigenständigem Flair.

Dieses Museum erzählt 90000 Jahre Geschichte der Stadt – von der Gründung bis zur Gegenwart.

Die bebaute Fläche ist nur die “Spitze des Eisberges”, denn es existiert eine riesige Unterstadt mit vielen Katakomben und teilweise roh erscheinenden Höhlen. Dadurch ist der Komplex viel größer, als er aussieht.

Das charakteristische rote Verwaltungsgebäude ist teilweise in den Hängen eines Berges eingebaut und liegt in einer almähnlichen Landschaft.

Da Sulvitalon in Dom, der Hauptstadt des Planeten Dorgon, der Zentralwelt der Galaxis M 100 - Dorgon (C) Stefan Wepil
Das Sulvitalon in Dom, der Hauptstadt des Planeten Dorgon, der Zentralwelt der Galaxis M 100 – Dorgon
(C) Stefan Wepil

Beim Streifzug kann ein Besucher Überraschungen erleben. So könnte es ihm vorkommen, als wäre er mit einem Schritt ins antike Alexandria oder einer anderen uralten Stadt in Ägypten gegangen. In den Erzählungen kommen zudem ägyptische Gottheiten wie OSIRIS, AMUN, ISIS oder ANUBIS vor. Diese Geschichten gehen sogar noch weiter zurück.

Auch das ist das Sulvitalon
(C) Stefan Wepil

Angeschlossen ist das Sulvitalon an das Computernetz Nubes Dorgonum und dem Arithmon, wo dort Daten abgespeichert werden und als Server dient.

Cheboss

Nr. 2 von sieben Planeten einer roten Sonne vom Typ G4V in der Galaxis Cartwheel

Entfernung zu Paxus 2800 Lichtjahre

Äquatordurchmesser 10175 km

Eigenrotation 22.8 h

Schwerkraft 0.99 g

Temperaturen +17.8 C

Sonnenentfernung 96.6 Mio km

Sonnenumlauf 198.1 Standardtage

Achsenneigung 24°

Normalhöhe 654 m über NN

Dichte 6.2 g/ccm

Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1068 hpa bei 21.4% Sauerstoff

Landanteil 33%

zwei Monde (Durchmesser 1043 und 2389 km, Entfernung 127000 und 263000 km, Umlauf 9 und 17 Tage).

Weltkarte von Cheboss in Cartwheel
(C) Stefan Wepil

Cheboss besitzt drei Kontinente und ähnliche Landschaftstypen wie Psopta*, auch das Klima ist mit der Heimatwelt der Cheborparner zu vergleichen. Cheboss ist die Residenzwelt der Cheborparner in der Galaxis Cartwheel; von ihnen wohnen 20 Mio im Rahmen des Projekts „die Insel“. Die Hauptstadt heißt Faynbret.

Dschungel- und Vulkanlandschaft auf Cheboss in Cartwheel
(C) Stefan Wepil

Milton

Nr. 2 von fünf Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V Saggit in Sagittor (M64)

Äquatordurchmesser 8408 km

Eigenrotation 19.6 h

Schwerkraft 0.76 g

Temperaturen +80.5 C (früher ca. -180 C/350 C)

Normalhöhe 50 m über NN

Dichte 6.43 g/ccm

Sonnenentfernung 90.45 Mio km

Sonnenumlauf 188.4 Tage

keine Achsenneigung

gute Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 908 hpa bei 20.6% Sauerstoff.

Die ehemals kahle Steinwüstenwelt vom Super-Merkur-Typ wurde von den Sagittonen außer künstlichen Seen nach Vorbild von Arkon III fast vollständig bebaut, mit einer Stahlplastschicht überzogen und mit Raumhäfen versehen. Jedwede natürliche Landschaftserhebung wurde abgetragen. Dabei wurden die Gebäude fast vollständig aus heimischen Metallen hergestellt, die hier überreichlich vorhanden waren. Die Atmosphäre hängt buchstäblich „am Tropf“ des Erhaltungssystems und ist zudem leicht versmogt, der Himmel erscheint fast immer gelblich. Klimasysteme sorgen dafür, dass der Planet auf der Tagseite sich nicht übermäßig erhitzt und die Nachtseite nicht zu stark auskühlt, denn das würde den Anlagen sowohl durch die sonst sehr wahrscheinlichen Ausgleichsstürme und durch übergroße Temperatursprünge schaden. Es gibt gigantische Städte mit prismatischen Hochbauten, die teilweise einen Charme eines Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg abgeben. Grün gibt es vielleicht nur innerhalb der Gebäude, und das sind vorwiegend Komfort- und Erholungszonen für die dort stationierten Soldaten. In manchen Gebäuden gibt es auch eine autarke Landwirtschaft. Auch unterirdisch setzt sich die Technik kilometertief fort; dort wird auch Landwirtschaft betrieben und Nahrungsmittel produziert. So ist Milton von außen fast unabhängig. Nur Wasser muss von außen eingeführt werden.

Milton ist der Militärplanet der Republik der Sagittonen. Hier sind ca. 60 Mio Soldaten stationiert, die über die Sicherheit des Imperiums wachen. Die Schiffe sind immer einsatzbereit, vor allem, wenn es um mächtige Feinde geht – so auch im Jahr 1285 NGZ. Der Planet wird ständig von schweren Schlachtkreuzern bewacht. Außerdem werden hier in großem Stil Raumschiffe produziert und repariert. Wie auf Arkon III gibt es hier sehr viele Roboter und vollautomatische, positronikgesteuerte Anlagen, die normale Arbeiter vollständig ersetzen. Überall finden sich hier große Kampfausbildungsstätten, wo dort Soldaten mit hartem Drill ausgebildet werden. In den vollklimatisierten Kuppelgebäuden sind die Soldaten untergebracht. Es herrschen hier hohe Sicherheitsanforderungen, es gibt gar mehrere, besonders restriktive Zonen, die sogar für einfache Milton- Soldaten verboten sind. Vorwiegend sind es Test- und Wissenschaftseinrichtungen. Auch sonst sind die Einflugbestimmungen nach Milton streng, meist werden Anfragen um Einflugerlaubnis verweigert und nur in Ausnahmefällen gestattet. Demnach ist Milton der „verbotene Planet“ in diesem System. Diese Welt kontrolliert auch die Außengrenze des Sonnensystems und beherbergt auch einen Supercomputer, der von der Leistung her sich durchaus mit NATHAN, dem dorgonischen Arithmon oder dem arkonidischen Robotregenten messen kann.

Die bebaute Oberfläche des Militärplaneten Milton in M 64
(C) Stefan Wepil

Wanderer

Die Kunstwelt der Superintelligenz ist ES’ Anker im Standarduniversum, so wie einige Jahrhunderte lang auch die halbierte Welt EDEN II. Während des Aufstiegs des Tai Ark’Tussan diente die Welt Zhygor mit dem Nebeldom als Kontaktstelle zwischen den Imperatoren – mindestens vier Imperatoren erhielten Zellduschen – und der Superintelligenz.

Mehr in der Perrypedia: http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Wanderer

Dermos

  • Nr. 5 von 13 Planeten der blauen Sonne vom Typ B3III Derman
  • Entfernung zu Sol 15301 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 16904 km
  • Rotation 33.83 h
  • Schwerkraft 0.89 g
  • Temperaturen + 19.22 C
  • Sonnenentfernung 680.2 Mio km
  • Sonnenumlauf 4.83 Jahre
  • Normalhöhe 644 m über NN
  • Dichte 3.69 g/ccm
  • Achsenneigung 12°
  • Landanteil 28%

Sauerstoffatmosphäre mit fast erdgleichen Daten (Luftdruck 1037 hpa, 22.8% Sauerstoff)

Weltkarte von Dermos in der Milchstraße
(C) Stefan Wepil

Dermos besitzt ein sehr erdähnliches, mit Jahreszeiten behaftetes Klima und vier Kontinente mit erdähnlichem Landprofil, umgeben von den inneren Parvon-Ozean und dem äußeren, pazifikähnlichen Shevon-Ozean. Dabei handelt es sich im einzelnen um Arvon, eine unbesiedelte Dschungel- und Wüstenregion von Eurasiengröße, Servon, eine unbesiedelte, südliche Landmasse aus Eis und Schnee, Tevon, eine nördliche, von primitiven Eingeborenen besiedelte Grün- und Gebirgsfläche, die groß wie Eurasien und Afrika zusammen ist, und der kleinste Kontinent (gut Australiengröße, antipodisch zu Tevon) namens Quivon, der wie Tevon strukturiert, jedoch bis vor kurzem unbewohnt gewesen ist. Im Jahr 1291 wird dieser Kontinent von der Terrororganisation MORDRED genutzt. Hier ist die Stadt Azeroth entstanden. Sie gleicht mehr einer Festung und Militärbasis als einer Wohnmetropole. Diese 2 Mio- Stadt ist der Hauptsitz der Terrororganisation und Ausgangspunkt der Angriffe auf Camelot* und Sverigon*. Der Raumhafen kann bis 500 Schiffe aufnehmen.

Eine Waldlandschaft im Frühjahr auf Dermos
(C) Stefan Wepil

Berg Kavit

Mt. Kavit ist mit 3648 m einer der größeren Berge der Donorius-Berge und ist vor allem wegen der abenteuerlich zerklüfteten Form bekannt. Die Gegend um den Berg ist aber auch für die plötzlichen Wetterstürze berüchtigt. Mt. Kavit gilt deswegen auch als „nahezu unbesteigbar“ – und das trotz der technischen Möglichkeiten.

Der Berg Kavit auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Der Berg Kavit auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Tibus-Fluss

Der 9380 km lange Tibus-Fluss wird vor allem für das Tiborium-Rennen, eine Art „Wildwasserrennen mit Gondeln“, genutzt. Dieser Fluss ist für die vielen Stromschnellen bekannt; die Dorgonen gewähren dem Fluss aus ökologischen Gründen in unbewohnten Gebieten einige Freiräume, so dass dort Hochwasser möglich ist. Umsäumt ist dieser Fluss über weite Strecken mit dem kupfernen Papyr-Schilf, die der Landschaft einen eigenartigen Reiz vermitteln. Hier und da stehen „Flusswachten“, Notfallgebäude, um bei diesem gefährlichen Rennen Verunglückten helfen zu können. Außerdem wird der Fluss mit Drohnen überwacht. Auch Kreuzfahrten werden hier gemacht. Wie im Godelhafen werden auch diese mit selbstfahrenden Schiffen ausgeführt. Nur die „F1-Renngondeln“ werden von Hand gesteuert.

Der Tibusfluss auf Dogon (C) Stefan Wepil
Der Tibusfluss auf Dogon
(C) Stefan Wepil

Tirolon

Tirolon ist eine weitere reine Wohnsiedlung von Dom, deren Einwohner als ziemlich kauzig gelten. Es handelt sich um ein ausgesprochen ländliches Gebiet mit kleinen Häusern in weiten Almgebieten und dichten Wäldern, umrahmt von Bergen. Dies alles vermittelt einen landschaftlichen Eindruck, der einem terranischen Besucher eher an Tirol erinnern würde. Ein „Charaktertier“ sind die rinderähnlichen Bovonen, Weidetiere, die bis auf die Mähnen an irdische Kühe erinnern.

Der Stadtteil Tirolon von Dom auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Der Stadtteil Tirolon von Dom auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Saxion

Saxion ist für die herrlichen Steinhäuser bekannt, die oft eindrucksvoll nahe an Schluchten und Berghängen stehen – schon der abgeleitete Name für „Fels“ deutet darauf hin. Es handelt sich um einen Erholungsgebiet mit Gelegenheiten zum Bergsteigen, Wintersport und Wandern. Saxion zählt zu den ländlicheren Stadtgebieten. Nur die Innenstadt ist prall gefüllt mit weißen Häusern, die durch schöne Fassadenmalereien und Mosaiksteinen
auffallen.

Der Stadtteil Saxion von Dom auf Dorgon (C) Stefan Wepil

Die Gassen sind eng und verwinkelt. Dadurch entsteht ein
besonderer Flair mit einem Hauch von Orient. Manche der Häuser sind in den Felsen eingebaut. Zu ihnen gibt es Antigrav-Aufzüge und
unterirdische Verbindungen. Dieses Viertel ist zudem bekannt für die Herstellung von Modeassessoirs, die auch in den dortigen Geschäften verkauft werden.

Berg Tevit auf Dorgon

Dieser Berg ist nicht nur einer der „Leitgipfel“ der
Donorius-Berge sondern ist auch durch das in der Nähe befindlichen
Observatorium bekannt. Dieses ist jedoch nicht mehr in Betrieb, seit die Dorgonen die Teleskope im All stationiert haben. Das Gebäude ist nun nur noch ein astronomisches Museum mit Lehr-Holos. Mit 4758 m ist Mt. Tevit der höchste Berg dieses riesigen Gebirgsstockes.

Das Observatorium auf dem Berg Tevit (C) Stefan Wepil
Das Observatorium auf dem Berg Tevit
(C) Stefan Wepil

Alter Hafen von Dom

Einst das „Tor zur Welt“ hat der Alte Hafen jetzt kaum noch
eine Bedeutung, da Schifffahrt von den Dorgonen nicht mehr praktiziert wird, außer einigen verwegenen Abenteurer oder zu Sportzwecken. Daher ist der Alte Hafen mit dem markanten Leuchtturm nun nur noch ein Museum.

Der alte Hafen am Rande von Patronn auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Der alte Hafen am Rande von Patronn auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Früher war der Hafen für den Aufbau von „Ur-Dom“ wichtig gewesen, da Fisch, Erze und Gewürze von den anderen Kontinenten eingeführt wurde. Später wurde er ein Knotenpunkt für den Schiffsverkehr zu den anderen Kontinenten, bis die Raumfahrt entdeckt wurde.

Gondelhafen von Dom

Von hier aus starten Kreuzfahrt-Gondeln, die sämtliche
Flüsse des bewohnten Teils von Patronn befahren. Mit ihnen kann man auch  viele der Sehenswürdigkeiten Doms bewundern. Hier gibt es viele, prächtige, selbstfahrende Schiffe im „Schwanendesign“, wo sich dort die Maschinen und Aggregate befinden. Neben Kreuzfahrten gibt es hier auch „Kaffeefahrten“.

Gondelhafen von Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil
Gondelhafen von Dom auf Dorgon.
(C) Stefan Wepil

Sklavenviertel von Dom

Das Sklaven-Viertel liegt ziemlich abseits (2550 km) vom Zentrum und ist eher einfach gehalten. Dieses Viertel mit seinen 38 Mio Einwohnern hat eher einfache Hochhäuser und Rundbauten mit mäßigem Komfort und ist dicht bebaut mit nur winzigen Parks. Lange Zeit wurde sogar die Existenz dieses Viertels totgeschwiegen und auch dementsprechend abgesperrt.

Das Sklavenviertel von Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil
Das Sklavenviertel von Dom auf Dorgon.
(C) Stefan Wepil

Niemals durfte dieses „Schandfleck“ in der Öffentlichkeit bekannt sein, da man sogar Aufstände befürchtete. Unter Vesus besserten sich die Bedingungen jedoch dort erheblich, und es ist sogar geplant, daraus ein normales Viertel zu machen. Man hat sogar mehrere Rohrbahnlinien zu diesem Viertel gebaut, das durch einen Waldgürtel und einen weiteren Farm- und Weinbaugebiet vom Rest der Stadt bislang abgeschottet ist.
Zudem wurden besonders heruntergekommene Häuser saniert und abgerisssen und durch komfortablere Wohneinheiten ersetzt. Aufgrund der vielen extradorgonischen Wesen wird es wohl für immer ein „Exotenviertel“ bleiben, weil entweder viele Dorgonen aus der Rest-Stadt immer noch den Zutritt meiden oder das Viertel immer noch zu unbekannt ist. Inzwischen weicht der Begriff „Sklaven-Viertel“ immer mehr dem offizielleren Namen
„Servillio“. Zudem verändert sich das Stadtbild immer mehr, da nun
Häuser entstehen, die den Bedürfnissen der Außenweltler entsprechen.