Archiv der Kategorie: Schauplätze

Galaxien, Planeten, Sonnensysteme, Städte

Vorjul (Planet)

zweiter von sechs Planeten einer gelben Sonne vom Typ G5V im Kreuz der Galaxien.

Weltkarte des Planeten Vorjul im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil
  • Entfernung zum Kreuzmittelpunkt 1239 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 14990 km
  • Eigenrotation 31.75 h
  • Schwerkraft 1.16 g
  • Sonnenentfernung 127.2 Mio km
  • Sonnenumlauf 297.65 Standardtage
  • Achsenneigung 11 °
  • Temperaturen + 21.08 C bei 75-90% Luftfeuchtigkeit
  • Normalhöhe 647 m über NN
  • Dichte 5.55 g/ccm
  • Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1106 hpa bei 25.3% Sauerstoff.
Waldlandschaften auf dem Planeten Vorjul im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Vorjul ist eine schwülwarme, sumpfige Dschungelwelt mit drei Kontinenten (Landanteil 34%, Nordwest, Südwest und Ost) und viel Regen. Es gibt Landschaften wie in den Amazonas oder in Florida, aber auch Treibsand und Marschlandschaften. Die mittig auf dem Ostkontinent gelegene Hauptstadt ist Kattazza, eine wild wuchernde 15 Mio- Metropole, deren Bevölkerungsmix aus Talsonen, Skurit, Lasaar und anderen Angehörigen aus Barym, aber auch aus den einheimischen Vorjuls besteht. Sie liegt nahe dem 3458 m hohen Berg Vorjul.

Die Stadt Katazza auf Vorjul im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Der Planet ist der Sitz der Superintelligenz VORJUL. Der Planet gilt als militärisches und spirituelles Zentrum von MORDROR.

Cluver

Nr. drei von fünf Planeten der gelben Sonne vom Typ G4V Leven im Osten der zum Seyferts Sextett gehörenden Galaxis Janxiang

  • Entfernung zum Zentrum 14736 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 12773 km
  • Eigenrotation 24.1 h
  • Schwerkraft 1.02 g
  • Sonnenentfernung 151.2 Mio km
  • Sonnenumlauf 366.3 Standardtage
  • Achsenneigung 24 °
  • Temperaturen + 15.5 C
  • Normalhöhe 833 m über NN
  • Dichte 5.55 g/ccm
  • Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1034 hpa und 9.9% Sauerstoff
  • ein Mond namens Plaves (Durchmesser 3284 km, Entfernung 377000 km, Umlauf 28 Tage).
Weltkarte des Planeten Cluver im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Es handelt sich um eine sehr erdähnliche Welt mit Polkappen und bei einem Landanteil von 32% sechs Kontinenten (Friaka, Profh, Tohl, Arkto, Austrien und Indon). Dazu gibt es drei Ozeane; die beiden inneren Ozeane Gonfh und  Dafh sowie der äußere Kizipa-Ozean. Bekannt ist auch das zwischen Friaka und Profh gelegene Sedh-Meer. Auf Profh gibt es den Bundesstaat Tremper und Ligter, zu der auch die 1487 qkm messende Vanos- Hochebene liegt, die von sechs Bergen im perfekten Hexagon umrahmt ist und im Osten das bis zu 4560 m hohe Tol- Gebirge liegt. Hier liegt das alpin anmutende Jeyn- Tal mit dem gleichnamigen See und dem darauf folgenden Tallos- Becken. Am Fuße des Gebirges liegt die 2000 Jahre alte Siedlung Jeunna.

Der Chyn-Wald auf dem Planeten Cluver im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Im Norden ist der Chyn- Wald. Hier ist die Hauptstadt, die 25- Mio- Metropole Millio zu finden, einer Stadt, die New York des 20. Jahrhunderts nicht unähnlich ist. Sehenswert sind die Altstadt und der Sidfi- Platz mit der Kirche und der Burg des Monarchen, erbaut im Grundriss des cluveranischen „T“.

Das Jeyn-Tal auf dem Planten Cluver im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Auch insgesamt sind die 4.9 Mia Cluvener der Menschheit des 20. Jahrhundert in puncto Technik und Gesellschaft nicht unähnlich, es gibt hier auch viele Religionen. Als Fortbewegungsmittel gibt es hier tatsächlich „Autos“ und „Flugzeuge“. Unter der weiteren Großstadt Durha Manor (12 Mio Einwohner) befindet sich ein riesiges und weltberühmtes Höhlensystem.

Die Stadt Durha Manor auf dem Planeten Cluver im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Die Stadt selbst erinnert mehr an einer alten indischen Stadt. Der Kontinent Tohl wurde bei einem Krieg zweier verfeindeten Staaten vor allem im Norden stark verwüstet. Nicht nur klimatisch ist der Planet erdähnlich, sondern auch in der Flora und Fauna. Die Namensähnlichkeit ist schon verblüffend: Rihnder, Nolken, Fructis sowie „Adler“, „Wölfe“, „Fledermäuse“ und Compies. Der Wein heißt hier tatsächlich Riesling.

Der Sidfi-Platz in der Stadt Millio auf dem Planeten Cluver im Kreuz der Galaxien
(C) Stefan Wepil

Brocs

einziger Planet der blauen Sonne vom Typ B9III und zweieinhalbfacher Solgröße Brocsan in der Galaxis Manjardon

  • Entfernung zum Zentrum 23870 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 592000 km
  • Eigenrotation 380 h
  • Schwerkraft 9.82 g
  • Sonnenentfernung 530.17 Mio km
  • Sonnenumlauf 5.71 Jahre
  • Achsenneigung 2 °
  • Temperaturen + 27 C (interpoliert)
  • Normalhöhe 0 m über NN
  • Dichte 11.6 g/ccm
  • extrem dichte Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 200 atm und 37% Sauerstoff.

Es handelt sich um eine sehr exotische Welt, eine sog. Exo- Wasserwelt ganz ohne Land, wobei das Wasser unter der hohen Schwerkraft und extrem hohem Luftdruck fest und diamanthart ist. Ob dort Leben gibt, kann man nur spekulieren. Ein Besucher, sofern er nicht sofort zerquetscht wird oder an Tiefen- und Sauerstoffrausch zugrunde geht, würde hier eine absolut glatte und hell glänzende Oberfläche und einem gleißend hellgrauem Himmel ohne Strukturen erleben. Ein weiteres Kuriosum sind die elf durch Streben „angekettete“ und in einem Gerüst eingebaute Monde, die allesamt erdähnlich sind. Zudem sind sie „Klone“, nur unterscheidbar durch die Verteilung der Kontinente.

Brocs 1-Alpha Weltkarte in der Galaxies Manjardon
(C) Stefan Wepil

Sie haben folgende „Einheitsdaten“:

  • Äquatordurchmesser etwa 13000 km
  • Eigenrotation 24 h
  • Schwerkraft 1 g
  • Entfernung zum Mutterplaneten 1.025 Mio km
  • Umlaufdauer um den Mutterplaneten 380 h (gebunden)
  • Achsenneigung 1 °
  • Temperaturen + 19 C
  • Normalhöhe 650-900 m über NN
  • Dichte 5.5 g/ccm
  • Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1040 hpa bei 20-22% Sauerstoff.

Der Landanteil schwankt je nach Mond zwischen 26% und 34%. Das Klima ist ebenfalls fast nahezu gleich, nur dass hier mal maritimer, anderswo kontinentaler ist.

Die Landschaften und die Städte haben hier einen leicht asiatischen Zuschnitt – wenn man davon absieht, dass der zentrale Planet 1/3 des Himmels einnimmt und die Stäbe, die zur Zentralwelt führen, hier ansetzen. Dann wirken sie wie riesige Wolkenkratzer. Sie haben eine Funktion: das System zu stabilisieren, damit keine Mondkollisionen geschehen – und daran hängen Kunstsonnen, die angehen, sobald die natürliche, ganz klein erscheinende Sonne hinter den Schatten der Riesenwelt verschwindet.

Brocs 1 – Alpha in der Galaxis Manjardon
(C) Stefan Wepil

Dadurch soll durch die Überbrückung der Finsternis-Nacht das Klima stabil gehalten und den Einwohnern einen natürlichen Tagesrhythmus garantiert werden. Besucher müssen ihre Schiffe im Orbit parken, eine Reise auf einem der Monde und von Mond zu Mond ist nur mit Rohrbahnen möglich. Es leben hier insgesamt 30 Mia Manjarden, die hier Jahrtausende nach der Zerstörung von Manjard* angesiedelt haben. Sie haben gemerkt, dass böse Kräfte am Werk waren, die auch u.a. für den Atomkrieg auf deren Heimat verantwortlich sind.

Aykon III

Nr. 3 von neun Planeten der gelben Sonne vom Typ G5V Aykon im Zentrum von Manjardon,

  • Äquatordurchmesser 13212 km
  • Eigenrotation 17.14 h
  • Schwerkraft 1.026 g
  • mittlere Temperaturen bei +24.17 C
  • Sonnenentfernung 153.5 Mio km
  • Sonnenumlauf 366.3 Tage
  • Achsenneigung 20°
  • Normalhöhe 736 m über NN
  • Dichte 5.4 g/ccm
  • die Sauerstoffatmosphäre ist terrestrisch (Luftdruck 954 hpa bei 19.6% Sauerstoff).
Weltkarte des Planeten Aykon III in der Galaxis Manjardon
(C) Stefan Wepil

Der Planet hat bei einem Landanteil von 41% drei Kontinente mit Wäldern, Dschungeln, Gebirgen, Steppen, Tundren und Wüsten. Die Landmassen umschließen einen inneren Ozean. So schön der Planet auch aussieht, er ist gefährlich, weil es hier den „Killersand“ gibt. Zudem gibt es hier aggressive Tiere und fleischfressende Pflanzen. Außerdem wurden hier Reste einer zerstörten Zivilisation der Manjarden gefunden, die auf die gleiche Weise zerstört wurde wie auf Manjard*.

Landschaft auf Aykon III in der Galaxis Manjardon
(C) Stefan Wepil

Atlan und seine Begleiter, auf der Suche nach DORGON, wurde 1305 NGZ von Rodrom gefangen genommen, und die gefangenen Kosmokraten mit dem „Prosperoh- Virus“ infiziert. Dank einem Teil seines Bewusstseins kann er den Kosmokraten aber doch retten. Aykon III ist zugleich die Kontaktwelt von DORGON, ungefähr das, was für ESTARTU Etustar* ist. Die Kontaktstelle liegt auf einer Insel am Äquator, inmitten des Inneren Meeres.

Keshruuv

Auf dem Vulkanberg Keshruuv fand vor knapp 210 Millionen Jahren der Zweikampf zwischen Nistant und Lilith statt, bei dem beide starben.

Der Berg Keshruuv auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil

Hierbei handelt es sich um einen typischen Schichtvulkan in Kegelform, etwa wie der Ätna oder der Kilimandscharo. Er liegt inmitten der riesigen, schwarzen Lavawüste Kesh und ist 6230 m hoch. Das Klima in der Wüste Kesh (groß wie Europa) ist typisch wüstenhaft mit Temperaturen um bis zu +80 C (möglicherweise noch mehr möglich), bedingt schon alleine durch die dunkle Farbe des Lavas. Nachts kann es brutal kalt werden, bis zu -45 C, wobei die Temperatur rasant ansteigen und abfallen kann. Nur die allerhärtesten Lebensformen wie Mikroorganismen, Flechten, Schimmel und einige Insektenarten können hier überleben. Leben ist hier eher unterirdisch zu erwarten, abgeschottet von den ungastlichen Bedingungen.

Der Vulkan selbst hat mehrere Nebenkrater und bricht alle paar Tausend Jahre aus, von der Heftigkeit durchaus vergleichbar mit Krakatau. Dann wird die Wüste geradezu umgepflügt und die Luft mit Staub gefüllt. Der Vulkan wurde wiederholt fast komplett weggesprengt und wieder neu geschaffen – die Lebensdauer ist aufgrund des stationären Hot Spots ungewöhnlich, ihn gab es schon, als das Riff noch nicht vollständig fertiggestellt wurde, also vor ca. 220 Mio Jahren. In einiger Entfernung wurden weitere Vulkane gefunden, die jedoch bei weitem nicht so groß und von jüngerer Natur sind. Das Gebiet liegt im Westen, ziemlich abseits von Ajinastadt. Aufgrund der Randlage dauert eine Sidyla gut 74 Stunden. So können auch bei einem heftigen Ausbruch keine Staubwolken in Richtung Ajinastadt und anderen Ballungszentren erreichen.

Commerza

Die fliegende Stadt Commerza ist – wie der Name schon sagt – ein Handelsstadt, welche von den Hamamesch geleitet wird. Visuell erinnert die fliegende Stadt an einer der fliegenden Fabriken über den Level-Planeten Zimbag in Endreddes Bezirk.

Hier konzentrieren sich 100 Mio Einwohner auf einer Fläche, die nur halb so groß wie Deutschland ist. Deswegen sind die Bedingungen auch hier teilweise nicht gerade lebensfreundlich, zumal es hier auch an Grün fehlt. Von weitem mag die Stadt durch die vielen Lichtquellen spektakulär aussehen, beim näheren Hinsehen entpuppt sich die Architektur eher schnöde – fast wie in einem Industriegebiet oder in einer amerikanischen Stadt, nur noch grauer. Zudem herrscht hier teilweise eine qualvolle Enge. Es gibt hier viele 3D-Holo-Werbungen, während zahllose Luftschiffe die Einwohner permanent akustisch mit Werbung berieseln.

Die fliegende Stadt Commerzia auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil

Für einen terranischen Besucher ist ein Aufenthalt hier wegen der vielen Sinneseindrücke äußerst anstrengend. Erschwerend kommt hinzu, dass die Hamamesch sich an unterschiedlich wechselnden Tageszeiten anpassen müssen (milder „Jetlag“), da wegen der besonderen Bewegungsrichtungen der Sonnen auf Rideryon unterschiedliche Tageslängen ergibt. Auch der Flug der Stadt selbst kann zu Zeitverschiebungen und damit zum Jetlag der Einwohner führen. Das Aufkommen der Hamamesh hat das Leben in ganz Rideryon spürbar verändert, denn es ist hier nun so etwas wie moderner Kapitalismus eingezogen. Das Auftauchen von Commerza kann bei einigen Einwohnern Unbehagen verursachen, wenn die riesige Stadt über die Sonne zieht und so ein ziemlich großes Gebiet verdunkelt.

Ajinahstadt

Ajinahstadt ist die wichtigste Metropole auf dem Riff. Benannt nach der großen Liebe Nistants erstrahlt sie in hellem Weiß. Ein Wahrzeichen ist ein 700 m hoher Spiralturm, zu dem niedrigere Gebäude sternförmig zulaufen.

Ajinastadt bedeckt eine Fläche von der Größe Nordamerikas, riesig und für Rideryon-Verhältnisse wiederum winzig. Sie hat 513 Mio Einwohner, kann sich also durchaus mit Dom messen – auch von der Schönheit her. Sie ist modern und antik zugleich – auch da gibt es Gemeinsamkeiten mit Dom. Ebenso das Charakteristikum, dass es hier viele Viertel mit eigenständigem Flair gibt. Sie können von ägyptisch, griechisch und römisch über Gotik und Jugendstil bis hin zu futuristischen Formen reichen, wobei diese Elemente auch gemeinsam an einem Gebäude kombiniert sein können. Andere Gebiete würden den Besuchern wiederum an einen kleinen Dorf in Süddeutschland erinnern. Auch die Farbgebung ist unterschiedlich, aber immer dominieren hier sehr helle Töne. Es gibt Viertel mit verschiedenen Pastelltönen, Weiß oder Metallictönen. Diese Stadt wirkt trotz ihrer Größe verblüffenderweise „verschlafen“, ist also im Gegensatz zu Dom nur selten hektisch und lärmig. Das Stadtklima wird noch zusätzlich durch teilweise bizarren Parks und riesigen Gärten günstig beeinflusst.

Ajinahstadt auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil

Wie Dom ist auch diese Stadt strukturell „wie gewachsen“, wenn auch lockerer gebaut. Der eigentliche Stadtkern ist mit 8 Mio Einwohnern winzig, danach geht es schnell meist in gartenstadtähnlichen Siedlungen über. Nur hier und da gibt es Cluster von Wolkenkratzern, die aber ebenfalls „antik“ sind. Man hat nicht unbedingt das Gefühl, in einer riesigen Stadt zu sein, wie etwa in Dom. Da die Stadt in einem zerklüfteten Hügelgebiet mit gelblichem bis ockerfarbenem Gestein gebaut wurde, gibt es am Rande der Stadt in Fels eingehauene Häuser, z. B. im Velkat-Viertel. Auch ansonsten sind die Häuser aus einer einheimischen Marmor-Art oder aus Sandstein gebaut worden.

Das Viertel Velkat in Ajinahstadt auf dem Rideryon.
(C) Stefan Wepil

Im Zentrum selbst merkt man von der kargen Umgebung nichts mehr. Es gibt sicherlich verlassene Steinbrüche; man erkennt sie aber wegen der langen Stillegezeit nicht mehr. Die moderne Technik verbirgt sich meistens „unter der Haube“. Es gibt 50 Flüsse, die durch das Stadtgebiet fließen und so für Trinkwasser und den Schiffsverkehr wichtig sind. Von diesen Flüssen können Kanäle und Grachten ausgehen, so dass manche Viertel ein wenig an Venedig erinnern. Das Umland und Klima ist gemäßigt, etwa vergleichbar mit Mitteleuropa, also warme Sommer und milde Winter mit nur selten Schnee; jedoch ist es in der Stadt selbst seltsamerweise stickig und schwülwarm. Die Geländeformen bestehen aus Ebenen, Flüssen, Wäldern, kargen Landstrichen und mittelhohen Bergen, vergleichbar mit dem Harzgebirge. Das milde Klima wird auch durch die recht kurzen Sidylas begünstigt; hier dauern sie nur 26 Stunden. Das gesamte „Manjor-Land“ hat eine Fläche von der 20-fachen der Erdoberfläche. Es gibt auch in etwa 7000 km Entfernung östlich davon ein Ozean von der Größe des Indischen Ozeans, das Gargod-Meer.

Ajinahstadt auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil

Im Zentrum der Ajinastadt befindet sich ein riesiger Rechner namens AJITRAC, dessen Leistung sich durchaus mit der von NATHAN aufnehmen kann. Die „Kartographierung“ des Riffs erfolgte beim Zusammenbau, und zwar schrittweise. Jede neu hinzugekommene Welt wurde sorgfältig dokumentiert. Trotzdem kennt kein Wesen das ganze Riff, auch gibt es darum über verschiedene Landstriche nur als „Mythen“, und das ist von Volk zu Volk verschieden. Niemand wird das Riff ganz begehen können, allenfalls Landstriche von der vielfachen Planetenoberfläche. Daher gilt Rideryon mit normalen Mitteln als „unerforschbar“ – trotz des Supercomputers. Vieles wird auch wieder vergessen.

Amunrator

Amunrator ist eine unterirdische Stadt an der Grenze zum Herrschaftsgebiet der Ylors. In Amunrator leben vor allem viele Gannel. Die Stadt gilt als Hochburg der Wissenschaft und Raumahrttechnologie. Hier wurde auch das Raumschiff des Rideryon-Spähers konstruiert.

Die unterirdische Stadt Amunrator auf dem Rideryon.
(C) Stefan Wepil

Diese Stadt hat ca. 198 Mio Einwohner und kann als „lärmigen, chaotischen Ameisenhaufen“ bezeichnet werden. Es gibt lange Gänge, teils roh, teils mit Fassaden und riesige Kammern bis zu 600 m Höhe. Zwar sind auch die Wände bebaut, es gibt aber auch freistehende Gebäude, fast wie in Ajinastadt. Hier hat man teilweise den Eindruck, sich im Freien aufzuhalten, wenn man von den vielen künstlichen Lichtquellen gerade absieht. Die Architektur der Häuser kann man als „kühl“ und eher schlicht bezeichnen, obwohl es auch hier einige durchaus schöne Ecken gibt. Es gibt viele solcher „Kammern“, die man im Prinzip als eigenständige Städte ansehen kann. So kann man hier ebenfalls verschiedenartig gestaltete Viertel vorfinden. Auch hier gibt es Parks, Gärten und Felder, die durch künstliche Minisonnen und Bewässerungsanlagen versorgt werden. Sogar künstliche Seen, die durch Höhlenmeere gespeist werden, findet man hier. Einige der Kammern sind reine Werften oder Industriegebiete. Der Querschnitt durch Amunrator würde dem Betrachter eine Ähnlichkeit mit einem Termitenbau vermitteln. Von außen ist Amunrator nur durch „Ausstiegsluken“ erkennbar, damit die Gannels Kontakt zur Außenwelt haben und auch das nötige wissenschaftliche Gerät bzw. fertiggestellte Produkte, wie dem Rideryon-Späher transportiert werden können. Gebaut wurde diese Stadt in einer natürlichen „Trockenhöhle“, die dann umgebaut wurde. Das Umland der „Luken“ ist meist karg mit Steppen und Wüsten.

Rideryon Tholmonde

Die Thol-Monde könnten man in der geistigen Fantasie sich wie „Fische“ vorstellen, die das Riff umschwärmen. Jeder der Monde ist individuell, obwohl sie eine „genormte“ Größe von 500 km Durchmesser haben. Sie haben ebenfalls sehr vielfältige Umwelten, also Wüsten, Savannen, Wälder, Meere oder Berge, wobei diese jedoch dominieren. Von den Monden hat man oft einen grandiosen Ausblick auf Rideryon. Man hat teilweise den Eindruck, dass man wie in einem Flugkörper Rideryon überfliegt. Andere Thol-Monde können sich zwischen den gewaltigen „Berggipfeln“ hindurch bewegen. Beim Anflug würde man die Thol-Monde zunächst wie feine Staubkörner erscheinen, ehe sie dann das wahre Aussehen offerieren. Würde man die Monde auf die ganze Fläche Rideryons verteilen, so wären sie im Durchschnitt 2.5 Mia km voneinander entfernt. Es gibt aber in Wahrheit große Gebiete, die (zurzeit) „mondleer“ ist, während anderswo die Monde sich vorübergehend zu Clustern zusammenballen können. Das ist durch die dynamischen Bewegungen der Thol-Monde zueinander bedingt. Offensichtlich verhindert eine hohe Technik (z. B. Art „Radar“ wie bei der Einparkhilfe der Autos), dass die Monde zusammenstoßen. Deswegen sieht auf Rideryon auch der Himmel jeden „Tag“ niemals gleich aus. Das ist in etwa vergleichbar mit einem sich schnell bewegenden Sternenhimmel.

Tholmond
(C) Stefan Wepil

Während einige Monde Rideryon nahe sind, sind andere Monde im gesamten Resif-Sidera verteilt. Einige dienen als Energiestationen für die Nebelbarriere, andere als Versteck für Verbrecher und die Arawak-Piraten. Die Monde verfügen über Gravitationsverstärker, einen Antrieb und einen Schutzschirm. Somit wird die Atmosphäre gehalten und sie dienen als Satelliten, um weitere Reisen durchzuführen, so zum Beispiel, um neue Galaxien auszukundschaften. Allerdings wird von dieser Möglichkeit kein Gebrauch mehr gemacht. Erst als Cul’Arc zurückkehrt, wird ein Tholmond für Siom Som eingesetzt. Alle Monde können sowohl in die Atmosphäre von Rideryon „eintauchen“, als auch wie „Beiboote“ weiter weg vom Rideryon „fliegen“.

Die meisten verteilen sich in einem Radius von 200 Millionen km um das Riff. Schließlich muss die Sonnenwärme auch bei ihnen ankommen. Zwar gibt es auch welche an der Unterseite, diese sind aber bis zu 4 Billionen km entfernt, liegen inmitten der Nebelbarriere und haben keine Atmosphäre. Diese Monde sehen „ursprünglich“ aus, nämlich öde und kahl – so wie man von Himmelskörpern dieser Größe erwarten würde. Es sind reine Stationsmonde, Wachposten oder Energieversorger und nur selten in Bewegung. Dadurch sehen sie auch unauffällig und harmlos aus und niemand würde man ihre Künstlichkeit ansehen, wenn man von den geringen „Zivilisationsspuren“ (die Anlagen) davon mal absieht.

Landschatf auf Thol 7612
(C) Stefan Wepil

Das Wort Thol stammt aus dem Sargomophischen und bedeutet “Mond”. In der Tat bezeichnet Thol alle Monde (Riff-Satelliten) des Resif-Sideras Insgesamt gibt es 8000 solcher Monde. Jeder Mond hat einen exakten Durchmesser von 500 Kilometern.

Die Bevölkerung wird im Allgemeinen als Riesen von Thol bezeichnet. Sie sind zumeist zwischen 2,50 Meter und 2,90 Meter groß, kräftig gewachsen und sind stark beharrt. Ihr Körperbau ist humanoid. Sie selbst bezeichnen sich als Tholaner und leben in kleinen Gemeinden. Riesen von Thol sind trotz ihres erschreckenden Äußeren sehr sensibel, insbesondere im Umgang mit der Natur.

Auch die Monde sind besonders. Auch sie haben Sauerstoffatmosphären, obwohl sie eigentlich zu klein dafür sind – im Normalfall würden sie wegen der geringen Masse keine Lufthüllen halten können. Im Prinzip schwimmen die Monde in der Luft wie im Wasser, d. h. sie „teilen“ die Atmosphäre mit Rideryon. Deswegen gibt es auch keine Thol-Monde mit Methan- oder sonstiger Giftatmosphäre. Weiter bizarr ist, dass es hier scheinbar keine Rochesche Grenze zu geben scheint – offensichtlich verhindern neutralisierende Schwerkraftfelder, dass die Monde auf Rideryon abstürzen oder zerbröseln. Daher macht die „500-km-Normierung“ auch durchaus einen Sinn, denn mit größeren Himmelskörpern würde die „Anti-Roche-Mechanik“ zu aufwändig und energieintensiv sein. Es gibt daher auch Monde, die ziemlich nah am Riff vorbeiziehen.

Thol 7612

Dieser Riff-Satellit wird zur Beobachtung der Randbezirke von Siom Som eingesetzt. Dabei werden die Entropen und die Besatzung der FLASH OF GLORY im Mai 1307 NGZ auf ihn aufmerksam. Hier gibt es bei einem rötlichen Himmel und einem tropisch warmen Klima goldene Wiesen und rötliche Wälder. Ebenfalls charakteristisch sind die grauen Türme, die in der Landschaft leicht unpassend wirken.

Thol 2777

Auf diesem Mond blüht der Schwarzmarkt, der Drogen- und Alkoholhandel sowie die Prostitution. Dieser gemäßigte Mond wurde als stark blühend mit weißen Städten mit niedrigen Gebäuden beschrieben. Es gibt dort zwei Kontinente.

Thol 2222

Thol 2222 ist Anlaufpunkt für die sog. Riffpiraten und alle anderen Gesetzlosen. Es handelt sich um einen tristen Steppen- und Wüstenmond.

Thol 0001

Dieser Mond besitzt dichte Kieferwälder, viele Berge, Landschaften vom skandinavischen Typs und lange Seen. Bis auf ein paar Burgen mit Gärten erscheint dieser Mond unberührt. Das Klima ist mild und regnerisch bei einer fast permanenten Wolkendecke.

Thol 0003

Thol 0003 ist sehr erdähnlich mit dichten Wäldern, Wiesen, Bergen und Savannen. Hier leben 4 Mio Einwohner. Thol 0003 wurde bei einem Angriff zerstört.

Thol 4380

Thol 4380 ist nur spärlich besiedelt und ein Wiesen- und Savannenmond. Ein 500 m großes Loch erweckt Interesse. Hier könnte ein Geheimnis verborgen werden.

Thol 0432

Thol 0432 gehört zu den sog. Stationsmonden, die die Nebelbarriere versorgt. Er ist wie alle anderen Stationsmonden öde, ein „besserer, runder Asteroid“ mit pockennarbiger Oberfläche.

Rideryon Regionen

Die Nordseite des Riffs ist am bevölkerungsreichsten. Hier liegt auch die Hauptstadt Ajinahstadt. Ajinahstadt liegt im Land der Manjor. Sie bilden auch die Hauptbevölkerung, obgleich Ajinahstadt eine multikulturelle Stadt ist. Ajinahstadt ist eine moderne Stadt mit jedoch eher antik wirkender Architektur.

Die Länder und Nationen der fortgeschrittenen Völker grenzen an das Land der Manjor. Eine weitere bekannte Stadt ist Commerza, eine fliegende Wolkenstadt, die das wohl größte Handelszentrum bildet. Es wird von Hamamesch geführt.

Im Westen gibt es viele öde Landstreiche, die von gigantischen Gebirgen und Vulkanen geprägt sind, obwohl es auch hier einige Waldgebiete zu geben scheint. Dort ist Sitz der Jaycuul-Ritter und der Termetoren, die seit Jahrmillionen Diener von Nistant sind. Ebenfalls wurde dort die alte Stadt der Lilim entdeckt (Dorgon 178). Die Kargheit des Westens ist vor allem auch durch die vielen Salzmeere bedingt.

Dazwischen liegt das Land Buural. In der Mitte des Riffs befindet sich eine gigantische Wüste (sie heißt Koorovogg), etwa 20 mal so groß wie die gesamte Erdoberfläche. Die Südseite wird von einem riesigen Ozean (der größte von Rideryon, er heißt Vhuukh-Ozean) getrennt. Dahinter verbergen sich endlose Wälder und Dschungel. Es gibt dort keine bekannten, hoch stehenden Kulturen.

Rideryon

Das Rideryon ist eine Insel im Weltraum. Sie ist Zentrum eines künstlichen Sonnensystems namens Resif-Sedira. Das Rideryon selbst ist nicht rund, wie bekannte Planeten, sondern langgezogen, wirkt zerklüftet, weshalb es auch den Eigennamen Riff trägt. Die Landmasse selbst ist Millionen Kilometer lang und Billiarden an Lebewesen existieren darauf.

Astronomische, geografische und physikalische Daten

Erfahre mehr über die gigantische Ausdehnung der Weltrauminsel, ihre Beschaffenheit, Geologie, Atmosphäre und vieles mehr.

Regionen

Die Landschaft auf dem Rideryon und schier unvorstellbar groß. Lerne mehr über die unterschiedlichen und faszinierenden Regionen der Weltrauminsel.

Städte und Ortschaften

Große Metropolen bilden die Zentren des Rideryons. Ajinahstadt als Sitz der Hohepriesterschaft Nistants, die unterirdische Stadt Amunrator oder die fliegende Handelsstadt Commerza sind nur einige der großen Städte.

Völker

Das Rideryon ist ebenso vielfältig wie reich an unterschiedlichsten Völkern und Spezies, die es auf ihrem Streifzug durch das Weltall im Laufe von 200 Millionen angesammelt hat.

Tholmonde / Resif-Sidera

Knapp 8.000 Monde umkreisen das Rideryon im Resif-Sidera, dem System des Rideryons. Die 500 Kilometer durchmessenden Monde sind eigenständige Raumschiffe.

Gesellschaft / Kultur / Begriffe

Bräuche und Sitten, Religion und Begriffe aus dem Rideryonisch.

Geschichte

Viel ist über die Geschichte des Rideryons noch nicht bekannt. Werden Roi Danton und seine Begleiter mehr in Erfahrung bringen?

Bekannte Rideryonen

Mashree – Der Späher Rideryons
Zigaldor – Der Hohepriester der Nistantschaft
Tashree – Bruder Mashrees und General Rideryons

Galerie zum Rideryon

Pugnon

Pugnon ist die Kampfschule in Dom und gleichzeitig ein Stadtteil. Hier ist auch die Raumfahrtakademie ansässig. In Pugnon werden Soldaten und auch Raumfahrer für Kampfeinsätze geschult und ausgebildet.  Die Raumfahrtakademie ist hier hoch angesehen; Absolventen mit bestandenen Prüfungen werden hier ehrenhaft verabschiedet; man ist nun wer. Auf dem großen Ehrenplatz findet dann die große Abschiedszeremonie statt. Nicht nur Raumkampfpiloten, sondern auch Feldherren, Offiziere des Oppidalons und Angehörige der Prettos-Garde haben hier ihre Karrieren begonnen. In der gleichnamigen Kampfschule werden verschiedene Kampftechniken geübt und gelehrt. Es gibt hier auch viele Kampfarenen, darunter die Defensio-Arena (blau, hinter der roten Skulptur).

Pugnon, Stadtteil in der dorgonischen Hauptstadt Dom. (C) Stefan Wepil
Pugnon, Stadtteil in der dorgonischen Hauptstadt Dom.
(C) Stefan Wepil

Blaue Berge

Die Blauen Berge tragen den Namen aufgrund des blauen Minerals Tucranit, einem Kristall, der dem Bergkristall sehr ähnlich ist, aber blau bis türkis gefärbt ist. Dazu kommt noch hinzu, dass auch die Vegetation hier bläulich gefärbt ist, insbesondere die charakteristischen Sebuias, einem Nadelbaum, der sehr ähnlich der terranischen Blaufichte ist, die Nadeln aber noch intensiver gefärbt sind und sehr aromatisch riechen. Dazu kommen die roten, essbaren Zapfen. Die Vegetation und das Mineral sorgen dafür, dass die Berge tatsächlich blau erscheinen. Sie liegen etwa 500 km nördlich von Helsukia und haben die Ausdehnung der Alpen. Weite Teile stehen unter Naturschutz.

Sie gelten bei den Dorgonen von Helsuk, insbesondere der Hauptstadt Helsukia als beliebtes Erholungs-, Wintersport und Kurgebiet. Dementsprechend gibt es hier verstreut kleine Kurorte und Hotels. Der höchste Gipfel ist der 4398 m hohe Mt. Kedrus.

Die Blauen Berge von Helsuk
(C) Stefan Wepil

Betrana-Ebene

Die Betrana-Ebene nimmt einen großen Teil des Kontinents Ledor auf Helsuk ein. Hierbei handelt es sich um ein riesiges Feuchtlandgebiet mit artenreichen, oft laubabwerfenden Wäldern, Sümpfen, Mooren, Bajous und einem dichten Flussnetz. Westwinde treiben immer wieder riesige Tiefdruckgebiete ans Land, die für enorme Niederschlagsmengen sorgen können. So gibt es hier regelmäßig Hochwasser, an das aber die Pflanzenwelt gut angepasst ist. Auch viele Amphibien und Insekten leben hier, ebenso die krokdilsähnlichen Vedraks. Viele Landschaften würden Besuchern an Florida, Mississippi oder an die urweltlichen Sumpfwälder Terras erinnern.

Die Feuchtwälder auf der Betrana-Ebene von Helsuk
(C) Stefan Wepil