Archiv der Kategorie: Dorgon

Die Zentralwelt der Dorgonen

Kaiserlicher Raumhafen von Dom

Der Kaiserliche Raumhafen, auch “Astrae Caesarum” genannt, ist der älteste Raumhafen von Dom und damit auch bedeutend für Dorgons Raumfahrt. Er liegt ca. 80 km nördlich von Pons Domus.

Kennzeichnend hierfür sind die schneeweißen Gebäude, neben den technischen Anlagen, wie dem Sendeturm für die Leitstelle und den Lagerhallen auch das prunkvolle Empfangsgebäude. Der blaue Belag ist genau derselbe wie auf dem Marktplatz des Decrusian-Platzes. Ein roter Teppich, umsäumt von Palmen und Statuen, bietet Besuchern einen prunkvollen Empfang und führt zu einem riesigen Gang, wo darüber ein großes, goldenes Adlerschiff thront. Rechts im Bild ist das Ehrentor zu erkennen, wo nicht nur Staatsgäste empfangen werden, sondern auch für festliche Anlässe wie dem Tag der Raumfahrt abgehalten werden.

Das Empfangsgebäude des Kaiserlichen Raumhafens in Dom
(C) Stefan Wepil

Im weiteren Verlauf wurde der  Kaiserliche Raumhafen zu klein, um die enormen Besucherströme aufnehmen zu können. Derswegen wurde auch der neue, viel größere Astrae Dorgonum in Betrieb genommen. Seitdem wird der Kaiserliche Raumhafen nur noch kaum genutzt. Allenfalls Staatsbesuche und festliche Anlässe werden hier noch abgewickelt. Lediglich im Falle einer starken Beschädigung von Astrae Dorgonum oder einfacher Überlastung bei erhöhten Besucherströmen dient dieser Raumhafen noch als Aushilfs-Raumhafen.

 

Domsauna

Die Domsauna ist einer der berühmtesten Orte in Dom. Fast immer herrscht hier Hochbetrieb. Insbesondere die höheren Herrschaften lassen es hier gerne krachen, und das vom Vormittag bis tief in die Nacht hinein.

Orgien sind hier an der Tagesordnung; so gibt es viel Speis und Trank in Abwechslung mit Wellness von der klassischen Sauna bis hin zu verschiedenen Massagen, Hautpflege und sogar Klangtherapien. Gegessen und getrunken wird natürlich nur das Beste und Teuerste – die Dekadenz hier kann gut mit der von Arkon mithalten. Insbesondere der sündhaft teure Dorago-Wein wird hier oft konsumiert. Deswegen spricht man hier auch “vom Ort, wo der Dorago-Wein wie die Medorga-Wasserfälle fließt”, wenn man die Domsauna erwähnt.

Es kann im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich “schwül” zugehen, denn hier werden auch gerne sexuelle Praktiken ausgeübt, wenn auch relativ flüchtig und nicht so “hart” wie im Armorium. Auch herrscht hier fast immer Partystimmung, so dass hier der eine oder andere enthemmt sein kann.

Wer nicht an Orgien teilnimmt, der kann auch Duftbäder und andere Wellness-Angebote in Anspruch nehmen. Die Eintrittspreise sind jedoch ziemlich hoch.

Das Saunarium in Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil
Das Saunarium in Dom auf Dorgon.
(C) Stefan Wepil

Um den 60 m hohen und 150 m durchmessenden Rundbau mit drei Stockwerken und vier Untergeschossen gibt es neben stark blühenden Parks auch einige Hotelkomplexe mit bis zu 1500 Betten, die stets gut gefüllt sind. Sogar Personen aus anderen Planeten übernachten hier. Zu den Raumhäfen hat man sehr gute Anbindungen mit besonders komfortablen Rohrbahnen. Die Parks haben auch eine Lärmschutzfunktion, denn im Saunarium geht es fast immer sehr laut zu. Selbst sonst disziplinierte Personen werden hier oft grölend gesichtet.

Rhetorica Scientia

Der Rhetorica Scientia (“Rede der Wissenschaften”) ist die berühmteste Universität in Dom und der Hort der Wissenschaft. Hier wird über Physik, Kosmologie, Astronomie, Medizin, Geschichte, Sprachen und auch viele technische und militärische Bereiche gelehrt. Auch Professoren werden hier ausgebildet. Wer hier lehren darf, ist man  hoch angesehen.

Die Akademie Rhetorica Sciencia in Dom, der Hauptstadt Dorgons (C) Stefan Wepil
Die Akademie Rhetorica Sciencia in Dom, der Hauptstadt Dorgons
(C) Stefan Wepil

Die Atmosphäre ist betriebsam, aber ruhig, so dass die Studenten sich hier gut konzentrieren können. Mit ihnen wird fürsorglich umgegangen. Auch gibt es hier viele Komfortzonen zum Erholen und Entspannen. Umgeben wird das Ganze von vielen Wohnheimen, damit die Entfernungen nicht zu groß sind.

Hier wird auch Wissen verwahrt und bei Bedarf überliefert. Es gibt daher auch eine Anbindung an das Sulvitalon und dem Arithmon. Neben vielen Dateien gibt es hier aber auch eine riesige Bibliothek.

Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse von hier gelten als Goldstandard. Diese werden unermüdlich weiterentwickelt.

Arithmon

Das Arithmon ist das größte Rechenzentrum des
Planeten, das nicht nur das Sulvitalon bedient, sondern auch die gesamte Stadtverwaltung und auch andere Museen mit Daten versorgt.

Zudem koordiniert das Arithmon zusammen mit anderen Superrechnern die gesamten Flottenbewegungen im Sonnensystem.

Das Arithmon ist so leistungsfähig wie NATHAN oder der arkonidische Robotregent. Zudem dient es als Server zunächst für das “dorgonische Internet” Retis Dorgonum und später für die “Dorgon-Cloud” Nubes Dorgonum und kontrolliert und koordiniert somit den weltweiten Daten- und Nachrichtenverkehr. Der Einfluss des Arithmons geht sogar über die Galaxis M100 hinaus. Damit ist das Arithmon einer der Pfeiler der dorgonischen Macht.

Oberirdisch sind nur die Wohngebäude, Büros und Servicenter zu sehen. Die hochsensiblen Bereiche sind allesamt
unterirdisch, auch die Datenspeicher. Diese sind sicher verbunkert und genauso unangreifbar wie das Oppidalon.

Das Arithmon in Dom, der Hauptstadt der kaiserlichen Zentralwelt Dorgon in der Galaxie M100 (C) Stefan Wepil
Das Arithmon in Dom, der Hauptstadt der kaiserlichen Zentralwelt Dorgon in der Galaxie M100
(C) Stefan Wepil

Berg Kavit

Mt. Kavit ist mit 3648 m einer der größeren Berge der Donorius-Berge und ist vor allem wegen der abenteuerlich zerklüfteten Form bekannt. Die Gegend um den Berg ist aber auch für die plötzlichen Wetterstürze berüchtigt. Mt. Kavit gilt deswegen auch als „nahezu unbesteigbar“ – und das trotz der technischen Möglichkeiten.

Der Berg Kavit auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Der Berg Kavit auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Tibus-Fluss

Der 9380 km lange Tibus-Fluss wird vor allem für das Tiborium-Rennen, eine Art „Wildwasserrennen mit Gondeln“, genutzt. Dieser Fluss ist für die vielen Stromschnellen bekannt; die Dorgonen gewähren dem Fluss aus ökologischen Gründen in unbewohnten Gebieten einige Freiräume, so dass dort Hochwasser möglich ist. Umsäumt ist dieser Fluss über weite Strecken mit dem kupfernen Papyr-Schilf, die der Landschaft einen eigenartigen Reiz vermitteln. Hier und da stehen „Flusswachten“, Notfallgebäude, um bei diesem gefährlichen Rennen Verunglückten helfen zu können. Außerdem wird der Fluss mit Drohnen überwacht. Auch Kreuzfahrten werden hier gemacht. Wie im Godelhafen werden auch diese mit selbstfahrenden Schiffen ausgeführt. Nur die „F1-Renngondeln“ werden von Hand gesteuert.

Der Tibusfluss auf Dogon (C) Stefan Wepil
Der Tibusfluss auf Dogon
(C) Stefan Wepil

Tirolon

Tirolon ist eine weitere reine Wohnsiedlung von Dom, deren Einwohner als ziemlich kauzig gelten. Es handelt sich um ein ausgesprochen ländliches Gebiet mit kleinen Häusern in weiten Almgebieten und dichten Wäldern, umrahmt von Bergen. Dies alles vermittelt einen landschaftlichen Eindruck, der einem terranischen Besucher eher an Tirol erinnern würde. Ein „Charaktertier“ sind die rinderähnlichen Bovonen, Weidetiere, die bis auf die Mähnen an irdische Kühe erinnern.

Der Stadtteil Tirolon von Dom auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Der Stadtteil Tirolon von Dom auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Saxion

Saxion ist für die herrlichen Steinhäuser bekannt, die oft eindrucksvoll nahe an Schluchten und Berghängen stehen – schon der abgeleitete Name für „Fels“ deutet darauf hin. Es handelt sich um einen Erholungsgebiet mit Gelegenheiten zum Bergsteigen, Wintersport und Wandern. Saxion zählt zu den ländlicheren Stadtgebieten. Nur die Innenstadt ist prall gefüllt mit weißen Häusern, die durch schöne Fassadenmalereien und Mosaiksteinen
auffallen.

Der Stadtteil Saxion von Dom auf Dorgon (C) Stefan Wepil

Die Gassen sind eng und verwinkelt. Dadurch entsteht ein
besonderer Flair mit einem Hauch von Orient. Manche der Häuser sind in den Felsen eingebaut. Zu ihnen gibt es Antigrav-Aufzüge und
unterirdische Verbindungen. Dieses Viertel ist zudem bekannt für die Herstellung von Modeassessoirs, die auch in den dortigen Geschäften verkauft werden.

Berg Tevit auf Dorgon

Dieser Berg ist nicht nur einer der „Leitgipfel“ der
Donorius-Berge sondern ist auch durch das in der Nähe befindlichen
Observatorium bekannt. Dieses ist jedoch nicht mehr in Betrieb, seit die Dorgonen die Teleskope im All stationiert haben. Das Gebäude ist nun nur noch ein astronomisches Museum mit Lehr-Holos. Mit 4758 m ist Mt. Tevit der höchste Berg dieses riesigen Gebirgsstockes.

Das Observatorium auf dem Berg Tevit (C) Stefan Wepil
Das Observatorium auf dem Berg Tevit
(C) Stefan Wepil

Alter Hafen von Dom

Einst das „Tor zur Welt“ hat der Alte Hafen jetzt kaum noch
eine Bedeutung, da Schifffahrt von den Dorgonen nicht mehr praktiziert wird, außer einigen verwegenen Abenteurer oder zu Sportzwecken. Daher ist der Alte Hafen mit dem markanten Leuchtturm nun nur noch ein Museum.

Der alte Hafen am Rande von Patronn auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Der alte Hafen am Rande von Patronn auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Früher war der Hafen für den Aufbau von „Ur-Dom“ wichtig gewesen, da Fisch, Erze und Gewürze von den anderen Kontinenten eingeführt wurde. Später wurde er ein Knotenpunkt für den Schiffsverkehr zu den anderen Kontinenten, bis die Raumfahrt entdeckt wurde.

Gondelhafen von Dom

Von hier aus starten Kreuzfahrt-Gondeln, die sämtliche
Flüsse des bewohnten Teils von Patronn befahren. Mit ihnen kann man auch  viele der Sehenswürdigkeiten Doms bewundern. Hier gibt es viele, prächtige, selbstfahrende Schiffe im „Schwanendesign“, wo sich dort die Maschinen und Aggregate befinden. Neben Kreuzfahrten gibt es hier auch „Kaffeefahrten“.

Gondelhafen von Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil
Gondelhafen von Dom auf Dorgon.
(C) Stefan Wepil

Sklavenviertel von Dom

Das Sklaven-Viertel liegt ziemlich abseits (2550 km) vom Zentrum und ist eher einfach gehalten. Dieses Viertel mit seinen 38 Mio Einwohnern hat eher einfache Hochhäuser und Rundbauten mit mäßigem Komfort und ist dicht bebaut mit nur winzigen Parks. Lange Zeit wurde sogar die Existenz dieses Viertels totgeschwiegen und auch dementsprechend abgesperrt.

Das Sklavenviertel von Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil
Das Sklavenviertel von Dom auf Dorgon.
(C) Stefan Wepil

Niemals durfte dieses „Schandfleck“ in der Öffentlichkeit bekannt sein, da man sogar Aufstände befürchtete. Unter Vesus besserten sich die Bedingungen jedoch dort erheblich, und es ist sogar geplant, daraus ein normales Viertel zu machen. Man hat sogar mehrere Rohrbahnlinien zu diesem Viertel gebaut, das durch einen Waldgürtel und einen weiteren Farm- und Weinbaugebiet vom Rest der Stadt bislang abgeschottet ist.
Zudem wurden besonders heruntergekommene Häuser saniert und abgerisssen und durch komfortablere Wohneinheiten ersetzt. Aufgrund der vielen extradorgonischen Wesen wird es wohl für immer ein „Exotenviertel“ bleiben, weil entweder viele Dorgonen aus der Rest-Stadt immer noch den Zutritt meiden oder das Viertel immer noch zu unbekannt ist. Inzwischen weicht der Begriff „Sklaven-Viertel“ immer mehr dem offizielleren Namen
„Servillio“. Zudem verändert sich das Stadtbild immer mehr, da nun
Häuser entstehen, die den Bedürfnissen der Außenweltler entsprechen.

Madisonus Squarus

Madisonus Squarus-Stadion: Neben dem Pons Domus ist diese Arena das größte Bauerk in Dom, fast wie das römische Colosseum aufgebaut, nur eben viel größer.

Die Halle ist bis zu 550 m hoch und besitzt eine unglaubliche Akustik, die durch bestimmten Technikeinsatz noch verstärkt, bzw. gelenkt werden kann. Meist ist die Mitte des Ovals mit Sand bedeckt, nicht unähnlich einer Stierkampfarena. Drumherum gibt es Rennbahnen aus festerem Sand für die Wagenrennen. Der Innenraum kann aber durch moderne  Technik flexibel umgestaltet werden.

Die große Arena in Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil
Die große Arena in Dom auf Dorgon.
(C) Stefan Wepil

Dieses Stadion fasst zwei Mio. Zuschauer und ist Schauplatz der dorgonischen Kampfspiele „Gymnalon Fortissimae“, dem „Heldensport“. Diese sind fast wie die alten Olympiaden strukturiert und finden alle vier Dorgon-Jahre statt.

Dabei erinnern die
Wettkämpfe sehr stark an die arkonidischen Kaymuurtes und sind ebenso brutal wie dekadent. Auch im Wagenrennen gibt es viele spektakuläre Unfälle, die nahezu immer in den Medien Schlagzeilen machen. Unsichtbare Prallfelder schützen dabei die Zuschauer vor umherfliegenden Trümmerteilen.

Diese Spiele sind immer ein großes Ereignis; die harten Wettkämpfe fordern unter den Teilnehmern viele Verletzte, die aber wegen der hochentwickelten Medizin immer gut versorgt werden können, so dass die Spieler für die nächsten Wettkämpfe wieder voll einsatzfähig sind.
Diese Sportler sind richtige Stars, wie auf Terra die Fußball-Spieler. Fans bekommen  viele kleine Statuetten oder “Stickerbilder” von den Veranstaltern, bzw. können diese käuflich erworben werden.

Unter Carigul und Nersonos fanden diese Kampfveranstaltungen  besonders große Beachtung. Beide Kaiser ließen hier öfters immer brutalere Kämpfe austragen, so dass Madisonus Squarus zu einer Art “Hinrichtungsmaschine” wurde. Auch Sieger wurden dann oft zum Tode verurteilt, indem man sie den wilden Tieren “zum Fraß” vorwerfen.

Porta Dorgonia

Am westlichsten Punkt von Patronn liegt Porta Dorgonia, ein weiteres „Wunder von Dorgon“ und eine berühmte Landmarke. Bei der Entstehung ist zunächst eine küstennahe Höhle durch ein langsam steigendes Höhlenmeer eingestürzt, so dass nun zunächst ein offener See entstanden ist.

Porta Dorgonia (C) Stefan Wepil
Porta Dorgonia
(C) Stefan Wepil

Dann hat sich der Savur-Fluss durch Verlaufsveränderung zu diesem See gebahnt und durch Wasserdruck einen Leck in der damals noch massiven, aber ziemlich weichen Felswand geschaffen. Dieser vergrößerte sich und der Fluss konnte dann wieder ins Meer abfließen. Neue Lecks sind später entstanden, so dass sich nun die charakteristische Harfenform mit freistehenden und -hängenden Felsvorsprüngen herausgebildet hat. Wie ein Wunder ist die Wand nicht eingestürzt. Um dieses Wunder weiterhin zu erhalten, haben die Dorgonen die Risse geflickt und die Felsen unsichtbar verstrebt. Auch versteckte Antigrav-Aggregate wurden an unauffälligen Stellen eingebaut. Es sieht so aus, als wolle diese Formation die Dorgonen zu diesem Planeten willkommen heißen, es ist das „Tor zur Welt“.

Davonia

Davonia/Raumfahrtmuseum. Davonia ist ein weiterer Wissenschaftsstandort, dessen Schwerpunkt auf der Luft- und Raumfahrt liegt. Das Wahrzeichen dieses ansonsten parkähnlichen Stadtteils ist das Raumfahrtmuseumsgebäude, das einem stilisierten Adlerraumschiff gleicht und auf dem eine schwarze Kugel installiert wurde. Diese 100 m durchmessende Kugel ist eine Art „Kino“, wo Besucher die Entwicklung der Raumfahrt noch einmal lebensecht per Holovorführungen erleben dürfen. Die Kugel ist über Antigrav-Lifte erreichbar und mit Projektoren ausgestattet. In den „Flügeln“ und darunter findet man diverse Exponate – bishin zu kleineren Raumschiffen. Hier wird über die jahrzehnttausenden Jahren der Raumfahrt erzählt und nachgestellt.

Das Raumfahrtmuseum von Dom (C) Stefan Wepil
Das Raumfahrtmuseum von Dom
(C) Stefan Wepil

Stadtpark von Dom

Der Stadtpark von Dom ist die größte Grünfläche der Stadt. Sie hat eine Gesamtausdehnung, die Deutschland und Polen zusammen umfasst. Im Stadtpark von Dom findet sich auch die 100 m hohe Vegus-Fontäne. Sie wird stets illuminiert, wobei die dem Wasser zugesetzten Kristalle die Farbeffekte noch verstärken. Vor allem nachts leuchtet sie herrlich. Auch sonst ist aus allen Richtungen nahezu permanent ein Regenbogen zu sehen. Zur Fontäne führen Wege, die alleehaft mit den bis zu 35 m hohen Dorgon-Pappeln gesäumt sind; dazwischen liegen Blumenbeete von verschwenderischer Pracht.

Ein Stadtpark von Dom (C) Stefan Wepil
Ein Stadtpark von Dom
(C) Stefan Wepil

Eine weitere Attraktion ist der sog. “Kaisergang”, ein mit Gittern übertunnelter Weg von 2.5 km Länge, dessen “Tunnel” mit farbenfrohen Kletterpflanzen bewachsen ist. Der Tunnel wölbt sich 20 m hoch. Auf den Gehwegen sind neben den Fußgängern auch die fahrradähnliche Durotas und die verwandten Pedris, eine Art Schwungroller mit Antigravunterstützung, mit denen man sehr schnell fahren kann, zu sehen. Bei den Bürgern ist der Kaisergang beliebt, nicht nur wegen der Farbenpracht, sondern auch wegen der angenehmen Temperaturen auch an heißen Tagen.

Der “Kaisergang” im Stadtpark von Dom
(C) Stefan Wepil

Kaiseliches Feuerwerk: Immer jeweils zum Kaisertag und zum Befreiungstag findet das prunkvolle Feuerwerk im Stadtpark von Dom statt. Es darf nur von erfahrenen und fähigsten Pyrotechniker gezündet werden. Wer da arbeiten darf, ist eine Ehre. Diese riesige, stets gut besuchte Show findet auf einem Areal von der fast doppelten Fläche Hamburgs statt und dauert zwei Stunden. Der traditionelle Jahreswechsel ist nicht so prunkvoll und dauert auch nur eine Stunde.

Ein kaiserliches Feuerwerk in Dom (C) Stefan Wepil
Ein kaiserliches Feuerwerk in Dom
(C) Stefan Wepil

Im östlichen Teil des Stadtparks findet sich auch der Aqualon, ein “Wasserturm” mit mehreren Etagen, an dessen Rändern Fontänen herausschießen; dabei laufen die verschiedenen Schalen leicht über. Ein Teil des Wassers rinnt dann wie bei einem Kühlturm den Säulen entlang wieder nach unten, wo es dann wieder aufgefangen wird. Gespeist wird das riesige Wasserspiel von einem großen Grundwasserreservoir.

Der Wasserturm im Stadtpark von Dom
(C) Stefan Wepil

 

Auch bekannt ist ein Säulenlabyrinth. Besucher laufen über breite Wege an bis zu 50 m hohen Säulen vorbei, die die Wege säumen. Die Gänge sind bis zu 5 km lang und mit farbenfrohen Blumenbeeten gesäumt.

Der Säulenlabyrinth im Stadtpark von Dom
(C) Stefan Wepil

 

 

Blaue Tränen von Dom

Ein weiteres riesiges Erholungsgebiet von Dom, östlich der eigentlichen Stadt gelegen. Berühmt sind hier vor allem die vielen Seen, manche von ihnen besitzen prunkvolle Hotels, z. B. das Hotel Unaemaus. Das sind neben den Freizeitzentren die einzige Bebauung, ansonsten ist das Gebiet der Seen wegen der einzigartigen Schönheit und den seltenen Tieren ein Naturschutzgebiet.

Die Blauen Tränen von Dom (C) Stefan Wepil
Die Blauen Tränen von Dom
(C) Stefan Wepil

Wetteramt von Dom

Im Süden Patronns liegt die Wetterkontrolle. Dieses Zentrum ist nicht nur für die Wettervorhersage, sondern auch für Wetterkontrolle und Klimaforschung zuständig. Störende Unwetter werden eliminiert oder abgelenkt. Man sorgt auch dafür, dass es an hohen Feiertagen immer schönes Wetter herrscht. Auch wird im Zentrum durchgespielt, welche Folgen z.B. ein landschaftlicher Eingriff hat. Früher hat man von hier auch Bewässerungsprojekte durchgeführt. Später ging man auch über, Wetterverhältnisse auf anderen Planeten zu erforschen.

Das dorgonische Wetteramt in Dom (C) Stefan Wepil
Das dorgonische Wetteramt in Dom
(C) Stefan Wepil

Savorio-Brücke

In Dom befindet sich im Stadtzentrum die Savorio-Brücke, die von zwei der Lorelei ähnelnden Felsen flankiert wird. Sie wird noch in der Handlungsgegenwart für die Rohrbahnen der Viae Domum genutzt. Ursprünglich sollten diese Bahnen auch an dieser Stelle unterirdisch führen. Jedoch hat man herausgefunden, dass die geologischen Gegebenheiten unterhalb dieses Gebietes des Domar-Flusses sehr ungünstig sind. Es wurden riesige Hohlräume gefunden, die eine notwendige Bergbaumaßnahme extrem gefährlich machen würden. Zudem ist das Gestein ziemlich weich und von Wasseradern durchzogen. Erdbeben und katastrophale Wassereinbrüche bishin zum Einbruch des Flussbettes und wiederum starke Umweltveränderungen und eine Überflutung weiter Teile von Dom wären die Folge gewesen. So entschied man dazu, diese alte Brücke weiter zu nutzen und umzubauen. Auf der Brücke wurden dann in Etagenbauweise die Rohre der Bahnen gelegt. Über diese Brücke führen insgesamt vier Bahnlinien, also acht Rohre.

Die Savorio-Brücke von Dom (C) Stefan Wepil
Die Savorio-Brücke von Dom
(C) Stefan Wepil

Mal

Mal ist eine weitere riesige Industriestadt in der „Zona Industria“, die südlich von Dom gelegen ist. Sie hat 49.54 Mio Einwohner und ist vor allem durch riesige Werfte, Fabrikanlagen für Bedarfsgüter und Raumschiffsfertigungsanlagen bekannt. Es gibt aber auch hier alte Stahlwerke (auch Durit-Veredelung), Hochöfen, Hüttenwerke und Zechen, die neben Kohle auch ebenfalls Hyperkristalle, aber auch Metallerze und Salze gefördert haben. Insbesondere wurden beim Bau der Stadt riesige Kupfervorkommen entdeckt, größer als die auf der Erde. Eben diesem Metall ist es zu verdanken, dass die dorgonischen Städte ihre typischen Runddächer aus Kupfer erhalten haben. Die Mentalität der Einwohner ist ähnlich wie in Shihuk; diese beiden Städte „halten wie Pech und Schwefel zusammen“.

Die Markthalle und Rohstoffbörse von Mal auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Die Markthalle und Rohstoffbörse von Mal auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Neben diesen beiden Städten gibt es noch dazwischen einige „kleinere“ Städte von ca. 800000 und 7 Mio Einwohnern. Mit Shihuk ist Mal die „Hauptstadt“ der Region.  Auch diese Stadt hat einige Sehenswürdigkeiten, die auf der industriellen Vergangenheit basieren. In der Innenstadt befindet sich ein riesiger Marktplatz, wo sich dort auch die Markthalle, das markante Rathaus mit dem roten Backstein und nicht zuletzt die riesige Rohstoffbörse befinden. In der Rohstoffbörse wird mit allen Rohstoffen gehandelt, neben Stein- und Braunkohle, Salzen, Öl, Metallerzen verschiedener Art, Edelsteinen und Edelmetallen auch mit Hyperkristallen. Dabei ist die Atmosphäre in dem riesigen Gebäude leicht aggressiv; es kann hier trotz Computerunterstützung ziemlich laut in bester „Arenastimmung“ zugehen, denn schon winzigste Veränderungen können binnen Millisekunden zu drastischen Preisschwankungen kommen. An den Börsengewinnen verdient der Kaiser natürlich kräftig mit.

Die Gevaus-Werft von Mal auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Die Gevaus-Werft von Mal auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Die wichtigste Werft ist die Gevaus-Werft, wo dort die ersten Adlerschiffe montiert wurden, bevor die Dorgonen die ersten Raumschiffsfertigungsanlagen auf fremden Planeten errichtet haben. Dieser riesige Komplex ist flächenmäßig immerhin so groß wie Berlin und Dresden zusammen und lief zuletzt vollrobotisch. Bei den Charkos-Angriffen wurde diese Werft zerstört, konnte aber wieder aufgebaut werden. Etwa 300 Jahre lang nach den Angriffen produzierte man wieder die Adlerschiffe, bis die Flotte groß und gut genug für die Selbstverteidigung war und diese Werft dann aufgegeben werden konnte. Sie ist aber nicht komplett stillgelegt. Zum einen dient sie als Museum, zum anderen werden hier immer noch einzelne Spezial-Baureihen der Adlerschiffe und andere Schiffstypen gebaut – Dorgon will nicht abhängig von den externen Werftwelten werden, um für Notfälle gerüstet zu sein. So kann die Werft schnell wieder umgestellt werden.

Das Kohle- und Kupferbergwerk Norgusus von Mal auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Das Kohle- und Kupferbergwerk Norgusus von Mal auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Einer der gut erhaltenen Kupferbergwerke ist die Zeche Norgusus, eigentlich schon eine Stadt für sich mit insgesamt sechs Schächten (je drei pro Anlage) aus verschiedenen Epochen. Eigentlich ist es ein Kombi-Bergwerk, denn dort wurde auch zeitweise Kohle gefördert. Es gab unter Mal neben Kohle auch riesige Kupfervorkommen. Hier wurden auch gerne Sklaven zur Arbeit verpflichtet. Neben der Wasserhaltung dient die Anlage als Kulturzentrum, aber auch als Versuchsbergwerk zur Erprobung und Optimierung neuer Bergbaumethoden. Zudem wurde vor 20000 Jahren Wasser mit besonderen Eigenschaften gefunden, die von verschiedenen Mineralien herrühren. Nach der Entfernung der Kupferverunreinigung eignet sich dieses wohlschmeckende Wasser als zusätzliches „Brauwasser“ für die Ägois-Brauerei und bereichert so die Getränkekarte.

Die Garzuvian-Siedlung in Mal auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Die Garzuvian-Siedlung in Mal auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Einer der Mustersiedlungen ist der Stadtteil Garzuvian in der Nähe der stillgelegten Zeche Lavesia, von denen nur noch drei der vier Schächte erhalten sind, darunter die erste maschinelle Turmförderanlage (noch mit herkömmlichen Motoren). Der Rest wurde abgerissen und in einen Park verwandelt. Dieser wird von rekultivierten Kohlehalden geprägt, wo auf einer von ihnen die „Rakete“ aufgestellt wurde. Es handelt sich um einen Aussichtspunkt von 330 m Höhe, der über eine helixförmige Treppe zu erreichen ist (für Gebrechliche steht aber auch ein Antigrav-Aufzug zur Verfügung). Die Siedlung ist schön, grün und komfortabel und wird deswegen auch das „Pulchina der Arbeiter“ genannt.

Das Salzbergwerk Sovullum von Mal auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Das Salzbergwerk Sovullum von Mal auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Eigentlich schon außerhalb von Mal (220 km südwestlich) liegt die 920000 Einwohner-Gemeinde Sovollum mit dem gleichnamigen Salzbergwerk, wegen der Farbgebung auch „die Weiße Zeche“ genannt. Die Farbe der salzüberkrusteten Gebäude sind wirklich fast alle weiß und passt sich auch so in der kargen Landschaft mit den Halden der verschiedenen Salze an, was wiederum eine eigenartige Atmosphäre erzeugt. Hier werden Salze verschiedener Art abgebaut, darunter das Natravit, einer ungeheuer kostbaren Salzsorte, die nur hier vorkommt. Das Natravit ist mit minimalen Hyperkristall-Beimengungen angereichert. Dieses Salz wird wie ein Edelstein gehandelt und ist natürlich an der Rohstoffbörse sehr begehrt – mit dementsprechenden Höchstpreisen. Dieses essbare Salz soll angeblich die Sinne schärfen und hat auch nachweislich lebensverlängernde und kosmetische Effekte. Früher war dieses Gebiet eine Wüste. Darum ist das Klima hier auch heiß (bis +50 C am Nachmittag sind möglich), trotz der hellen Farbe der Gebäude und der Umwelt. Deswegen wurden hier auch früher Sklaven hingeschickt. Der riesige, 330 m hohe Turm hinter den Halden ist der Hauptförderschacht, die übrigen Schächte sind Seilfahrt-, Material- und Wetterschächte. Dazu gibt es noch Salzveredelungsanlagen.

Die Hendrosa-Stahlwerke von Mal auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Die Hendrosa-Stahlwerke von Mal auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Hendrosa-Stahlwerke: in den frühen Epochen wurde hier auch Stahl hergestellt. Aufgrund ihres Stolzes über den schon damals riesigen Stahlwerk haben die Einwohner von Mal beschlossen, es nicht abzureißen, sondern zu modernisieren und dann einfach ein neues Stahlwerk „drumherum“ zu bauen, als sie dazu übergingen, Durit herzustellen – das sind die futuristischen „Teekannen“ links im Bild. Aber auch diese Anlage ist nicht mehr im Betrieb, nachdem sie genügend Hüttenanlagen auf fremden Planeten, Monden und Asteroiden errichtet haben. Diese Anlage ist nun nur noch eine Notreserve und ein Technik-Museum. Auch hier gibt es viele Holovorführungen, die die Geschichte lebendig halten.

Der Kadula Park von Mal auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Der Kadula Park von Mal auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Südlich der Zona Industria liegt noch der Kadula-Park, ein ehemaliges Braunkohle-Tagebaugebiet, das in der aktivsten Zeit etwa so groß wie die Schweiz gewesen sein muss, nun aber meistens rekultiviert mit „durchgestylten“  Landschaften ist. Jedoch ist ein kleineres Gebiet übrig geblieben, das ursprünglich geblieben ist und immerhin eine Fläche der dreifachen Größe aller aktiven Braunkohle-Tagebaugebiete Alt-Terras umfasst. Dort stehen immer noch die sorgsam gepflegten Maschinen, die mit den Pendants auf Terra nahezu gleichen. Auch der Braunkohleabbau unterstand dem Montanum Dorgonum, der hier auch seine „Museumssparte“ eröffnet hat. Auch für Biologen ist dieses Gebiet vom Interesse wegen der seltenen Arten in der Ruderalvegetation und einiger Insekten- und Kleintierarten.