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Nachdenklich

Orlando de la Siniestro, Sohn des quarterialen Emperador Don Philippe de la Siniestro, grübelt nachdenklich bei einem Glas Bier über die Dinge nach. Macht er sich Sorgen um die Zukunft des Quarteriums? Oder hat er ein schlechtes Gewissen, ob er Verbrechen und Grauen, die das Sternenreich aus Cartwheel über die Galaxien bringt? Oder trauert er einer Frau hinterher? Wer weiß das schon…

Orlando de la Siniestro – der Sohn des quarterialen Emperador de la Siniestro.
(C) Gaby Hylla

Charakterestudie von Gaby Hylla zu der Figur aus dem DORGON-Universum.

DORGON 101 erscheint am 25. Februar

Es geht weiter mit der DORGON-Serie. Am Sonntag erscheint Band 101. »Schwarze Seele« ist der Titel der Geschichte. Sie stammt aus der Feder von PERRY RHODAN Stardust und Terminus Autor Roman Schleifer. Der Wiener Schriftsteller überarbeitete die Story aus dem Jahre 2006 in den letzten Monaten grundlegend.

Ein Alysker sucht seine Bestimmung. Die Geschichte entführt den Leser auf die Welt Cluver vor mehr als 190 Millionen Jahren. Während die Kriminalistin Vita Etan nach einem Serienmörder ermittelt, sucht der Alysker Rakiyat nach seiner Bestimmung …

Cover DORGON 101 (C) Michael Gottfried

Orlando de la Siniestro

Gaby Hylla hat das Gesicht des ältesten Sprösslings des Emperador de la Siniestro gezeichnet. Orlando de la Siniestro ist der Sohn des Don Philippe de la Siniestro. Trotz seines Anstands und Moral gehört Orly zu den Gründern des Quarteriums, welches er gelühend verehrt. Er führt die quarteriale Flotte erfolgreich zum Sieg über die akonische Republik in Cartwheel und gehört 1307 NGZ zum Stab der Offensive in die Lokale Gruppe.

Orlando de la Siniestro
(C) Gaby Hylla

Mehr über den de la Siniestro und seine Familie lest ihr in den Heften 103 und 104, welche um den Feldzug in die Lokale Gruppe handeln.

Cover von DORGON 101

Wir präsentieren euch das Titelbild zum nächsten DORGON Band. Das Cover zu Nummer 101 stammt von Michael Gottfried. Das Heft trägt den Titel “Schwarze Seele” und stammt von Perry Rhodan Stardust & Terminus Autor Roman Schleifer.

Die Geschichte erscheint Ende Januar 2018.

Titelbild zu DORGON 101 – Schwarze Seele.
(C) Michael Gottfried

Interview mit Nils Hirseland zu DORGON 100

Zu Weihnachten 2017 ist DORGON-Heft Band Nr. 100 »Die Weltrauminsel Rideryon« erschienen. Grund genug, Nils Hirseland zu interviewen, dem Mastermind hinter der PERRY RHODAN-Fanserie, in der sich seit 20 Jahren Geschichten und Graphiken ansammeln.

Roman Schleifer: Nils, worum geht es bei DORGON?

Nils Hirseland: DORGON spielt im Perryversum. Man kann es als Spin-Off der PERRY RHODAN-Serie sehen. Die Handlung beginnt kurz vor dem Thoregon-Zyklus, der in der PR-Erstauflage von Band 1800 bis Band 2199 lief. Primär geht es bei DORGON um den Kampf zwischen zwei Bruderentitäten, den Kosmotarchen DORGON und MODROR. 

Nils Hirseland

RS: Was sind Kosmotarchen? 

NH: Das sind Wesen, die durch die Verschmelzung von Chaotarchen und Kosmokraten entstanden sind, also eine inoffizielle Ergänzung des Perryversums. Wie es dazu gekommen ist, kann man in Band 100 nachlesen. Ohne zu viel zu verraten: Der Konflikt zwischen diesen Brüdern hat natürlich auch Einfluss auf normale Lebewesen, er wird schließlich im Standarduniversum ausgetragen. Die Serie beginnt in Band 1 mit der Geburt eines Sohnes des Chaos, der zum Gegner von Perry Rhodan aufgebaut werden soll. Im Laufe der Handlung werden wir aber viele neue und altbekannte Figuren und Schauplätze sehen. Die Reise geht durch die Milchstraße, Andromeda, die estartischen Galaxien, M 87 aber auch durch neue Galaxien wie M 64 Saggittor, M 100 Dorgon, Barym und Cartwheel.

RS: Du hast Perry Rhodan erwähnt – kommen auch die anderen üblichen Verdächtigen der RHODAN-Serie vor, sprich: die Unsterblichen?

NH: In Form von Gastrollen. Im ersten Zyklus tauchen Perry Rhodan, Atlan, Homer G. Adams, Bully, Icho Tolot und Gucky auf. Im zweiten Zyklus nur noch Julian Tifflor, später wieder Rhodan. Das muss natürlich wechseln, da nicht alle Charaktere zur Verfügung stehen und wir versucht haben, die Handlung halbwegs im Einklang mit der Erstauflage zu bringen.

Die Figuren des Joak Cascal und Sandal Tolk haben wir aus dem Solaren Imperium in die Neue Galaktische Zeitrechnung entführt. Beide nehmen einen wichtigen Part in der DORGON-Serie ein. Wie sie ins 14. Jahrhundert NGZ gelangt sind, lest ihr in den ersten Romanen.

RS: Warum sollte man DORGON lesen?

NH: DORGON ist spannend, kurzweilig, überraschend, aber auch humorvoll und selbstironisch. Als FanFiktion kann man auch mal neue Wege gehen, etwas ausprobieren, was unter kommerziellen Zwängen nicht gehen würde. Das gibt Freiheit. Wir haben neue, interessante Figuren mit Ecken und Kanten und in der Handlung kann auch fast alles passieren, da unsere Helden eben nicht relativ unsterblich sind. Die Leser entdecken alte Schauplätze aus dem Perryversum wieder und lernen neue Welten, Galaxien und Spezies kennen.

RS: DORGON ist kostenlos – wie erhält man die Stories?

NH: Auf unserer Homepage finden sich im Menüpunkt »Romane« alle Bände zum Download als E-Book, PDF- oder HTML-Datei. Wegen der Markenrechte geht das sowieso nicht anders, und dann besteht die gesamte Serie aus ohne Entgelt geleisteten Beiträgen von Fans. Sie muss umsonst sein, genau wie die Perrypedia. Beide gehören zum PROC.

RS: Wann ist die DORGON-Serie ursprünglich gestartet?

NH: Ursprünglich am 05. April 1999 mit Band 1 »Angriff auf Camelot«. Die Idee der Serie reifte aber schon früher mit den Romanen »Rhodans Odyssee« und »Die Rache des Mascanten« aus den Jahren 1997 und 1998. Die Romane erschienen damals beim Perry Rhodan Online Club und waren mein erster Beitrag als Fanautor. Sie handelten von der Entführung eines Luxusraumschiffes, auf dem auch Perry Rhodan war. Damals wurden unbewusst erste Weichen gestellt. Charaktere, die damals in der Erstauflage auftauchten, schafften es auch in die DORGON-Serie. In »Rhodans Odyssee« hatte auch ein gewisser Rodrom seinen ersten Auftritt. In der Special-Edition, in der wir alles überarbeitet haben, wurden deshalb auch beide »Prequels« direkt in die laufende Handlung übernommen.

DORGON Cover Band 1
Cover Band 1 von Stefan Lechner

RS: Wer war das Startteam?

NH: Das Startteam des ersten Zyklus bestand aus Aki Nofftz als Lektorin und Layouterin, den Autoren Ralf König, Miguel Solasse, Guido Eckert, Dominik Hauber und mir, sowie den Zeichnern Erwin Eggenberger, Thomas Kaube und als Gastzeichner Stefan Lechner, der später auch Titelbilder für die ATLAN-Miniserie »Traversan« zeichnete.

RS: Was war damals euer Antrieb?

NH: Die Faszination der Science-Fiction, insbesondere von PERRY RHODAN. Ich bin 1997 ins Fandom gestolpert. Da war ich gerade mal 18 Jahre und hatte auf dem Zellaktivator-Con in Hamburg auch die ersten Fans und Autoren getroffen. Weil ich mit RHODAN, Star Wars und Star Trek aufgewachsen bin, war es toll, im Fandom mitten drin zu sein und da packte mich auch schnell das Schreibfieber. Ich wollte irgendwie teilhaben, mitgestalten, kreativ sein – in das Perryversum eintauchen und einen Beitrag liefern.

RS: Wie viele Bände habt ihr damals geplant? Und wie viele sind es letztendlich geworden?

NH: Damals hatte ich 12 Bände geplant und mir eine Hintertür aufgelassen für einen weiteren Zyklus. Dann dachte ich, okay, machen wir vielleicht 25 draus und ließ mir eine weitere Hintertür offen – dann hieß es 50 oder 60 Romane. Während ich das Konzept dafür schrieb, war mit der Planung von Band 30 eigentlich klar, dass es sehr viel länger werden würde. Nach alter Zählung wurden es 180 Hefte. Und da war die Serie nicht zu ende. 2011 machten wir notgedrungen eine lange Pause.

RS: Was ist passiert?

NH: Der Autor, der die Folgeromane schrieb, wurde krank, und die Abgabe verzögerte sich immer wieder. Dann entstand der Gedanke, die Special-Edition in dieser Pause zu machen, sprich die Überarbeitung der Romane. Das sollte eigentlich parallel laufen, aber wir kamen so recht nie weiter mit der aktuellen Handlung, und dann fällte ich nach einer Weile die Entscheidung, dass wir erst die Überarbeitung machen und nach dem Ende der Special-Edition dort direkt mit den neuen Heften weitermachen.

RS: Sind alle von damals auch dabeigeblieben?

NH: Nein Autorenschaft, Zeichner und Lektoren haben im Laufe der Jahre immer wieder gewechselt.

RS: Wer war es am Ende?

NH: Am letzten Zyklus schrieben Roman Schleifer, Jürgen Freier, Aki Nofftz, Jens Hirseland, Leo Fegerl, Sissy Salomon und ich mit. Bilder lieferten Gaby Hylla, Lothar Bauer, John Buurman und Raimund Peter.

Das Flaggschiff der saggittonischen Raumflotte SAGRITON (C) Raimund Peter
Das Flaggschiff der saggittonischen Raumflotte SAGRITON
(C) Raimund Peter

RS: Wie viele Leute haben im Laufe der Jahre mitgearbeitet?

NH: Oh, mit allen Autoren, Zeichnern, Lektoren, Layoutern und technischen Beratern sind es knapp vierzig Leute.

RS: Rückblickend … worauf bist du besonders stolz?

NH: Ich denke, dass wir interessante Figuren eingeführt haben und wir unberechenbar sind, was die Handlung und das Ableben einiger Figuren angeht. Eine Stärke der Serie ist, dass unsere Charaktere sehr lebendig sind und der Leser mit ihnen mitfiebert.

RS: Alle Autoren kamen aus der Fanszene, waren also keine Profis – wie gestaltete sich die Zusammenarbeit? Immerhin war die Mitarbeit ja freiwillig …

NH: Obwohl damals alle aus der Fanszene kamen, haben wir professionell gearbeitet – und tun diese heute ebenfalls. Ich schreibe die Exposés und der Autor schreibt danach den Roman. Natürlich auch mit ein paar Freiheiten und Ideen, und der Termin zur Abgabe ist sehr offen. Hier trennt sich natürlich auch im Laufe der Zeit die Spreu vom Weizen, z. B. wenn ein Autor irgendwie dann doch in seiner eigenen Welt oder am Thema vorbei schreibt, oder viel erzählt und dann nichts abliefert. Da muss man dann schon auch mal deutlich miteinander reden …

Es ist manchmal schon schwer zu planen. Wie gesagt, alles ist freiwillig und unbezahlt, und da kann auch einer in der Mitte des Romans das Handtuch werfen. Aber es gibt auch viele Autoren und Zeichner mit toller Disziplin und einer professionellen Herangehensweise. Ich denke, DORGON hat hier auch Glück gehabt, dass wir überwiegend Autoren, Zeichner und Redakteure hatten und haben, die Spaß am Hobby mit Disziplin kombinieren können. Das muss man auch als Fan mitbringen, wenn man an so etwas arbeiten möchte.

Der Silberne Ritter Cauthon Despair. (c) Gaby Hylla
Der Silberne Ritter Cauthon Despair.
(c) Gaby Hylla

RS: Wie bist du auf die Idee gekommen, die Bände zu überarbeiten und neu herauszugeben, was ab September 2011 neu geschah?

NH: Generell war ich damals besonders mit dem ersten Zyklus nicht zufrieden. Das Konzept, die Umsetzung, der Stil – der hatte dringend eine Überarbeitung nötig. Hinzu kam, dass die »Prequels« auch in die Serie selbst gehörten. Also kam ich auf die Idee, von Band 1 an alles zu überarbeiten und auch die Nummerierung der Hefte zu ändern. Die Romane sollten nicht mehr so unterschiedliche Längen haben.

Und so haben wir besonders den MORDRED-Zyklus nochmal komplett verändert und teilweise auch komplett neu geschrieben. Leider mussten wir dabei auch einige Geschichten komplett rausnehmen und durch andere Autoren neu schreiben lassen.

Die Überarbeitung hat gerade den ersten beiden Zyklen sehr, sehr gutgetan, denke ich.

Parallel dazu kam dann auch die Idee, über die PRFZ – wie die Fan-Editionen – in kleiner Auflage mehrere Hefte zusammengefasst als Bücher rauszubringen. Nicht jeder PERRY RHODAN-Leser hat Internet oder möchte die Geschichten digital lesen. Und so haben wir es bis jetzt auf acht Bücher gebracht.

RS: Im Space-Shop der PRFZ kann man acht Taschenbücher beziehen, in denen sich die Special Edition bis Band 32 befindet. Wann sind die Einzelbände komplett aufgearbeitet?

NH: Wir arbeiten vor allem an der Special Edition. Der alte Textbestand wird bis ca. Herbst 2018 überarbeitet und online abrufbar sein. Da nun gerade die Nummer 100 erschienen ist, haben wir es nicht mehr weit bis zum Ende der Special-Edition mit Band 124. Die Romane der Special-Edition bilden die Grundlage für die Bücher. Dort sind es ja keine Einzelromane mehr. Das dauert.

RS: Die Veröffentlichung als Download ist also viel schneller?

NH: Genau, da sind wir jetzt eben bei Band 100. Die Bücher kann man mit den Silberbänden vergleichen. Die Bücher gibt es exklusiv nur über den Spaceshop der Perry Rhodan FanZentrale zu kaufen. Die Buchversion gibt es auch nichts als PDF oder E-Book zum Download, aber natürlich die einzelnen Romane, aus denen die Bücher ja bestehen. Die Bücher sind also noch einmal ein Special für Sammler und Fans, die lieber beim Lesen ein Buch als ein Tablet in der Hand halten möchten.
Eine Übersicht über die Heft-Romane gibt es in der der Perrypedia.

 RS: Was kommt nach dem Rideryon-Zyklus? Wird es neue Geschichten geben?

NH: So ist der Plan. Es gibt viele Ideen. Noch ist fast alles offen. Vielleicht einen Zeitsprung vom 14. Jahrhundert ins 16. Jahrhundert NGZ? Vielleicht gibt es mit Band 124 der Special-Edition auch erst mal ein Ende, mit dem der Leser leben kann, und man hält sich einfach mal eine Hintertür offen. (denkt nach) Sagen wir mal so: Für mich ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt.

RS: Von meiner Warte als Autor arbeitet ihr sehr professionell. Alexandra Trinley, die die alten Stories lektoriert, arbeitet sehr genau. Für meine Neuversion von Band 101 »Schwarze Seele« habe ich zum ersten Mal mit ihr auf dieser Basis zusammengearbeitet. Sie steht professionellen Lektoren in nichts nach. Ich fand es sehr interessant, ihre Anmerkungen zu meinem Text zu lesen.

NH: Ihr hat das auch viel Spaß gemacht. Alexandra Trinley und René Spreer haben für viel Schwung und Professionalität gesorgt, seitdem sie dabei sind. Ich bin sehr froh, dass sie bei DORGON sind. Beide sind eine absolute Bereicherung für die Serie, aber auch für das PERRY RHODAN-Fandom, denn sie machen auch noch mehr. Gerade eben diese neue Dynamik im Team ist Motivation für neue Hefte ab Band 125.

Aber Roman, wenn du schon Band 101 ansprichst, tauschen wir kurz die Rollen. Der Roman ist im Jahr 2006 erstmals erschienen …

RS: Und da ich alle Werke aus meiner Vergangenheit vor einer Neuauflage noch einmal überarbeite, musste auch die Ursprungsversion von »Schwarze Seele« daran glauben. Ich habe ein neues Expo erstellt, habe die Hintergründe der Figuren samt Handlung verändert und den Roman zu neunzig Prozent neu geschrieben. In Summe hat der Roman den Umfang von anderthalb RHODAN-Heften, sprich mehr Lesegenuss für alle.

NH: Wovon ich mich als Redakteur schon überzeugen konnte. Der Roman hat nun wirklich eine andere Dimension. Obwohl ich die Ursprungsstory kannte, habe ich mit den Figuren mitgefiebert. Ich bin sicher, die Leser werden bis zum Ende nicht wissen, wie es ausgeht – und dich bestimmt ob der spannenden Handlung verfluchen.

RS: Bei den Testlesern hat es genau so funktioniert.

NH: Gib uns doch ein Beispiel für eine Rückmeldung.

RS: Von der Bloggerin Stephanie Braun, alias Kleiner Komet habe ich folgende E-Mail erhalten:

Roman, wie du weißt, habe ich dich nach PR-Terminus in die Kategorie “Böser Autor” aufgenommen. Bei “Schwarzer Seele” bist du dieser Einordnung wieder gerecht geworden.Mit Genuss hast du das Stilmittel eingesetzt, den Handlungsstrang genau dann zu wechseln, wenn es spannend wird. Und dann diese Prise Puderzucker-Kitsch, mit dem du diesen fiesen Science Fiction-Thriller gewürzt hast. Ich habe wirklich mit Vita Etan, der Hauptfigur mitgefiebert, konnte kaum das Ende abwarten.

NH: Krimi- und Thriller-Autor Andreas Gruber hat »Schwarze Seele« ebenfalls gelesen. Was war seine Meinung dazu?

RS: Er war froh, endlich mal keinen RHODAN von mir lesen zu müssen. *grinst*
Und er meinte: »Da ist dir ein spannender Beziehungs-Science-Fiction-Thriller mit origineller Handlung und faszinierenden Charakteren gelungen. Hat mich sehr gut unterhalten.«

NH: Das schreit nach einem Teaser zu Band 101.

RS: Zuerst: Man braucht für diesen Roman weder DORGON- noch RHODAN-Vorwissen. Die Handlung spielt auf dem Planeten Cluver, der das technologische Niveau der Erde des ausgehenden 20. Jahrhunderts hat.

NH: Obwohl du dennoch die Vorgeschichte einer Figur aus der DORGON-Serie schilderst, des Alyskers Rakiyat.

RS: Eigentlich ist es die Geschichte zweier Figuren. Da ist einmal die Polizistin Vita Etan, die einen Serienmörder jagt und dabei mit ihrer Vergangenheit und ihren Lebenseinstellungen konfrontiert wird.

Und dann ist da eben dieser Rakiyat. Mit seinen Eltern landet er heimlich auf Cluver und trifft auf einen Mann, der sein Leben auf den Kopf stellt und ihm eine ungewöhnliche Wendung gibt.

NH: »Schwarze Seele« erscheint im Januar 2018 als Band 101 der DORGON-Serie. Wie ich dich kenne, freust du dich über jede Art der Rückmeldung. 

RS: Exakt. Doch zurück zur gesamten DORGON-Serie. Suchst du noch Mitarbeiter? Wie kann man mitschreiben?

NH: Um weiterzuschreiben, brauchen wir mehr Autoren. Man sollte sich etwas mit der DORGON-Handlung auskennen – und natürlich mit der RHODAN-Serie, ansonsten weisen wir Interessenten ein, DORGON ist Teamarbeit. Wer Interesse hat, kann uns beispielsweise eine Kurzgeschichte schicken. Wer Lust hat, sollte sich einfach mal melden und wir sehen dann weiter. Die E-Mail findet sich am Ende des Interviews.

RS: Kann man auch Titelbilder einreichen?

NH: Titelbilder werden vergeben, da sie thematisch zum Roman passen sollen – wenn möglich. Hier spreche ich einen Zeichner an und bitte ihn oder sie, etwas Passendes zu erstellen. Das läuft sehr gut. Wir haben mit Gaby Hylla, Lothar Bauer, John Buurman und Raimund Peter ein tolles Team. Aber Verstärkung ist immer sehr gerne gesehen.

RS: Was hältst du von Innenillustrationen?

NH: Sehr viel! Wir haben mit Roland Wolf und Stefan Wepil zwei Zeichner, die, nachdem sie Romane gelesen haben, Innenillustrationen erstellt haben. Diese sind auf der Homepage zu sehen und wurden auch bei den Büchern eingebracht.

Generell sind Zeichner herzlich willkommen. Roland hat sich viele Gedanken zu Nebenfiguren gemacht, während Stefan Karten von Planeten und Bilder zu den Schauplätzen erstellt. Tolle Arbeiten, die so viele neue Hintergrundinformationen bringen.

RS: Wer schreibt die Expos der neuen Geschichten?

NH: Die neuen Exposés werde ich schreiben.

RS: Wie ist die Resonanz im Fandom? Wie hoch sind die Downloadzahlen?

NH: DORGON hat sich im Laufe der Zeit einen Namen gemacht. Die Downloadzahlen sind recht unterschiedlich. Früher war es so, dass ein neuer Roman von einer festen Leserschaft von etwa 400 Leuten kurz nach Veröffentlichung runtergeladen wurde. Im Laufe der Zeit stiegen dann die Zahlen auf etwa 1000 – 2000, was natürlich auch variiert und über viele Jahre lief. Die Special-Edition ist schwächer. Es ist eben »nur« eine Überarbeitung und keine Neuerscheinung – auch wenn wir einige neue Romane drin haben. Ich glaube, auch für »Alt-Leser« lohnt es sich, da doch einiges neu ist und relevant für die spätere Handlung. 

RS: Gab es in all den Jahren auch Resonanz von Seiten der PR-Redaktion?

NH: In den ersten Jahren gab es sogar kleinere Rezensionen von Klaus N. Frick (leider noch von den alten, gruselig verfassten Heften). Mit Ralph Voltz und Swen Papenbrock konnten wir auch zwei offizielle Gastzeichner gewinnen, und mit den Autoren spricht man auch immer mal wieder auf Cons darüber. Es ist also schon schön, dass die Serie registriert wird.

Gucky, Gerhard Huber und Nils Hirseland auf dem AustriaCon.

RS: Auf der DORGON-Homepage gibt es eine Datenbank zu den Charakteren, Raumschiffen, Himmelskörpern, zur Kosmologie etc. Sind das die offiziellen Datenblätter, die auch die Autoren erhalten?

NH: Genau. Die Autoren und Lektoren benutzen die interaktive Website, die in Absprache auch ergänzt wird. Die Datenbank von DORGON.net ist inzwischen auf über tausend Einträge angewachsen. Durch die Suchfunktion ist sie ideal zur Recherche.

RS: Es gibt auch eine brasilianische Ausgabe … wie ist es dazu gekommen?

NH: Auf Eigeninitiative von brasilianischen Fans. Sie haben mich kontaktiert und um meine Erlaubnis gefragt. Mehr musste ich nicht tun. Bin natürlich sehr begeistert davon, dass die Fans das in Eigenregie machen und das erfüllt einen natürlich auch mit Stolz.

RS: Dunkel entsinne ich mich an eine französische Ausgabe …

NH: Richtig, die französischen Leser haben über sechzig Hefte übersetzt. Leider ist die Seite online nicht mehr erreichbar und der Kontakt abgebrochen. Also, wenn die französischen Fans das hier lesen: Meldet euch bitte mal, wir würden die Hefte gerne auf unseren Servern veröffentlichen.

Es gab übrigens auch einige Hefte (19 oder so), die ins Englische übersetzt wurden. Und von Band 1 gab es auch eine japanische Version …

Brasilianische DORGON-Ausgabe

RS: Ich fasse zusammen: Bis Herbst 2018 sind alle Bände als Gratisdownload neu überarbeitet und danach gibt es neue Geschichten.

Wer Lust hat mitzuschreiben oder Titelbilder und Innenillus zu erstellen, schreibt dir ein Mail an: 

atlan [at] proc.org

NH: Roman, das ist jetzt übrigens die Gelegenheit, dich zu fragen, ob du als RHODAN-Autor auch für den einen oder anderen neuen DORGON-Roman zur Verfügung stehst. Wäre toll, wenn wir einen echten Profi im Team hätten.

RS: Gut geschleimt, mein Bester. *g*

Engagement gehört unterstützt … du kannst mich also auf deine interne Autorenliste setzen. Wenn es sich zeitlich ausgeht, bin ich dabei.

Nils Hirseland:  Super. Danke.

Roman Schleifer: Und ich danke für deine Zeit und für die interessanten Antworten.

VIPER

Der Angriffskreuzer VIPER ist ein Beiboot der FLASH OF GLORY. 1307 NGZ erreicht das Raumschiff mit Roi Danton an Bord das Rideryon.

Prototyp Angriffskreuzer Supremo – V (Deckname Viper)

Technische Daten

Länge: 800 m
Breite: 300 m / 50 m
Stammbesatzung: 40
Überlichttriebwerke: Tachyonen Metagrav
Experimentielles-Transitionssprungtriebwerk
Unterlichttiebwerke: Schwarzschild-Nugas Protonenimpulstriebwerk (Prototyp)
GravoJet-Triebwerk für Atmosphärenflüge
Überlichtfaktor: 180 Mio LJ
Reichweite Transitionstriebwerk: max. 50 LJ
Beschleunigung: 2.600 km/s2
Transformgeschütze: 1 (max 3.000 Gigatonnen) 4 (max 1.000 Gigatonnen)
MHV-Kombinationsgeschütze: 5 (wahlweise Thermo-, Desintegrator-, Paralysatorwirkung)
Impulsgeschütze: 3
Raumtorpedos: 50 (teilweise mit Überlichtantrieb)
Lenkwaffen planetare Ziele: 500
Schutzschirme: Kombinierter Paratron/Hypertron in 6-fach Staffel
Neuentwickelter Deflektorschirm
Beiboote: 4 Space-Jets, 10 Wespe II Angriffsjäger

Allgemeine Beschreibung

Die Supremo – V Klasse wurde parallel mit der Supremo – G Klasse entwickelt. Ziel war eine Komplementär–Komponente zur G-Klasse zu schaffen, die einmal als Trägerwaffe eingesetzt, aber auch unabhängig vom Mutterschiff operieren kann. Dabei bilden 2 Schiffe der V-Klasse eine Einheit mit dem G-Klassen-Mutterschiff. Im Notfall können die Antriebs- und Energieaggregate der beiden V-Einheiten die Leistung der Aggregate des Mutterschiffes verstärken und so die Leistungswerte wesentlich erhöhen. Die V-Einheiten sind unterhalb des Schiffskörpers im hinteren Bereich des G-Klassen Trägerschiffs, sowohl mechanisch, als auch energetisch, angeflanscht.

Die VIPER über dem Rideryon
(C) Raimund Peter

Supermo – V Angriffskreuzer sind dazu konzipiert, die Trägerwaffen des Mutterschiffs gegen planetare Ziele zu unterstützen. Hierbei wurde vor allem auf eine überragende Manöverfähigkeit und ausgeprägte defensive Fähigkeiten Wert gelegt. Desweiteren ist die V-Klasse in der Lage, selbständig Angriffsoperationen gegen feindliche Stützpunkte und Versorgungsbasen zu führen.Im übrigen kommen, soweit möglich, die gleichen Techniken wie bei der G-Klasse zum Einsatz.

Im Jahr 1305 NGZ existiert nur zwei Prototypen der neuen Klasse, die als Beiboote der FLASH OF GLORY eingesetzt werden.

Brok’Ton

Brok’Ton stammt aus dem Riff. Seine Erscheinung ist gigantisch: Er ist ein acht Meter großes Wesen mit vier Armen, aber nur zwei Augen. Dabei erinnert er an einen Ur-Haluter, und tatsächlich haben die Konstrukteure des Zentrums vor mehr als 70.000 Jahren DNS-Proben von ihm genommen, um sie mit der DNA der Skoars zu vermischen.

Brok’Ton
(C) Lothar Bauer

Brok’Ton ist von minderer Intelligenz und ruht seit Äonen in dem ewigen Gefängnis auf Ednil. Vermutlich hat Lilith ihn dorthin gebracht. Ein verliebtes Paar Einheimischer befreite Brok’Ton vor mehr als einhunderttausend Jahren aus dem Gefängnis.

Seitdem lebt das Wesen trotzdem als Gefangener in dem Tal, der verborgenen Unterwelt von Ednil. Die primitiven Eingeborenen huldigen Brok’Ton als Gott und opfern ihm Frauen, damit er besänftigt ist und »etwas zum Spielen« hat.

So wird auch Anya Guuze im August 1307 NGZ dem Riesen geopfert. Doch der Gigant verliebt sich in die Blondine. Als er von Cul’Arc befreit wird, geht Brok’Ton zusammen mit ihm in einen Sumpf, aus dem er wiedergeboren wird. Brok’Ton wird ein fester Bestandteil von Nistant.

Cul’Arc

Cul’Arc ist ein uraltes Wesen unbekannter Herkunft. Er ist ein körperlicher wie auch seelischer Bestandteil von Nistant, dem Erbauer des Riffs. Das Alter von Cul’Arc muss in die Millionen Jahre gehen.

Seine Erscheinung erinnert am ehesten an eine humanoide Fledermaus von rund zwei Metern Größe. Trotz des fürchterlichen Aussehens ist Cul’Arc hoch intelligent und zeigt sich zumeist freundlich und gewandt.

CuL'Arc - das Fledermauswesen ist einer von zwei Schatten des Nistant. (C) Gaby Hylla
CuL’Arc – das Fledermauswesen ist einer von zwei Schatten des Nistant.
(C) Gaby Hylla

Er wird im Dezember 1306 NGZ von vier Ganneln und dem Riffprofessor Wackls aus dem sogenannten ewigen Gefängnis befreit. Dort ist er vor Äonen von Lilith inhaftiert worden. Lilith hat Sicherheitsschaltungen vorgenommen, damit kein Wesen, welches Nistant oder finsteren Mächte dient, jemals dem Gefängnis zu nahe kommt. Doch da die vier jungen Gannel reinen Herzens sind, können sie Cul’Arc befreien.

Nach seiner Rückkehr zum Riff im Dezember 1306 NGZ erforscht er die Galaxis Siom Som und schickt Späher aus, um nach seinem Bruder zu suchen. Sie werden in M 87 fündig, wo sich der Gigant Brok’Ton auch in einem ewigen Gefängnis befindet.

Cul’Arc befreit Brok’Ton und beide wählen den Freitod, um in einer geheimnisvollen und schwer nachvollziehbaren Zeremonie Nistant wiederzuerwecken. Cul’Arc geht voll und ganz in Nistant auf.

Zigaldor

Zigaldor ist der Hohepriester der Priesterschaft von Nistant, in der Stellung vergleichbar mit einem Kardinal. Es gibt insgesamt vier Hohepriester und einen Gottessohn. Der Gottessohn ist das kirchliche Oberhaupt des Riffs und besitzt viel politischen Einfluss.

Zigaldor ist sehr mächtig, dabei tief religiös und handelt aus tiefster Überzeugung im Sinne des Nistanttums. Er sieht sich als Bewahrer der Vergangenheit und Wegbereiter der Zukunft.

Der Manjor Zigaldor, Hohepriester der Nistantschaft von Ajinahstadt auf dem Rideryon. (C) Gaby Hylla
Der Manjor Zigaldor, Hohepriester der Nistantschaft von Ajinahstadt auf dem Rideryon.
(C) Gaby Hylla

Zigaldor entstammt dem Volk der Manjor, das sind Wolfswesen. Er hat braungraues Fell, sechs Arme und ist knapp zwei Meter groß.

Der Hohepriester gewinnt an Bedeutung, als sich Cul’Arc seiner annimmt und ihn während seiner Rückkehr zum Riff zum Vertrauten macht. Zigaldor nimmt auch an der Zeremonie zur Wiedererweckung von Nistant teil.

DUNKELSTERN

Die DUNKELSTERN ist ein Piratenschiff des Riffs unter dem Kommando des gefürchteten Kapitäns Fyntross. Der Raumkreuzer vom Typ “Riffpatroullie”hat eine Länge von 489 Metern, eine Breite von 120 Metern über alles und eine Höhe von rund 60 Metern über alles.

Im Vergleich zu terranischen Schiffen ist die DUNKELSTERN recht primitiv. Sie verfügt über einfache Lichtgeschwindigkeit als maximale Geschwindigkeit. Die Bewaffnung besteht zumeist aus normalen Thermogeschützen und Impulsstrahlern. Die DUNKELSTERN verfügt über einen kleinen Schutzschirm, vergleichbar mit der HÜ-Technologie. Über besondere technische Apparaturen, wie z.B Halbraumspürer verfügt die DUNKELSTERN nicht.

 

Fyntross

Fyntross entstammt dem Volk der Battanus und ist im Jahre 1307 NGZ Kommandant des Piratenraumschiffes DUNKELSTERN. Er gehört den Arawakpiraten an, die sich Bukaniere des Resif-Sidera nennen.

Kapitän Fyntross – ein gefürchteter Arawak-Pirat des Rideryon vom Volk der Battanus.
(C) John Buurman

Die Piraten fliegen mit der DUNKELSTERN zwischen den Tholmonden und überfallen schwächere Raumschiffe oder führen Raubzüge in entlegenen Gebieten durch. Fyntross steht im Sold der Persy-Allianz, welche ihm eine gewisse Sicherheit garantieren – im Gegenzug zu einem beträchtlichen Anteil seiner Beute.

Charakterlich ist Kapitän Fyntross ein Egoist, Zyniker und geht mit schwarzem Humor und kälte über Leichen.

Die Weltrauminsel Rideryon erscheint am 24. Dezember

Titelbild zu Dorgon 100 – Die Weltrauminsel Rideryon.
(C) Gaby Hylla, Raimund Peter und John Buurman

 

Morgen erscheint Band 100 der Perry Rhodan Fanfiktion Serie DORGON. Mit Weltrauminsel Rideryon startet der letzte Zyklus der Special-Edition.

Band 100 ist ideal für Alt- und Neuleser. Fans der Serie können die Geschichten überarbeitet und mit neuen Szenen noch einmal erleben, während Neuleser mit dem Jubiläumsroman in eine neue Welt im Perryversum eintauchen können.
Im Jahre 1307 NGZ tobt ein intergalaktischer Krieg, aus dem sich nun auch Perry Rhodan mit der LFT nicht mehr heraushalten kann.

Doch wie üblich steckt mehr dahinter. Ein Zweikampf der Bruderentitäten MODROR und DORGON – den Kosmotarchen.
Während dieser Zeit taucht vor den Toren der Galaxis Siom Som das Rideryon auf, eine gigantische Weltrauminsel. Bringt sie Gefahr oder Segen für die estartischen Galaxien?

Nils Hirseland, Roman Schleifer und Jens Hirseland schildern in Band 100 die Abenteuer von Atlan, Alaska Saedelaere und Icho Tolot im Kreuz der Galaxien. Sie erfahren mehr über die kosmischen Hintergründe der Kosmotarchen.

Roi Danton verschlägt es mit einer handvoll Galaktiker auf das gigantische Rideryon, wo er jede Menge illustre Gestalten trifft.

In M87 tobt der Krieg zwischen den Bestien des Quarteriums und den Konstrukteuren des Zentrums. Die USO plant mit einer alten Waffe eine Wende im Krieg: Dem Paladin…

DORGON 100 erscheint in wenigen Tagen

Band 100 der Perry Rhodan FanFiktion Serie DORGON Serie erscheint in wenigen Tagen. Der Roman trägt den Titel “Die Weltrauminsel Rideryon” und wurde von Nils Hirseland, Roman Schleifer und Jens Hirseland geschrieben. Das Lektorat wurde von Alexandra Trinley duchgeführt. Korrekur und Layout von René Spreer.

In wenigen Tagen ist es endlich soweit und der Auftakt zum letzten Zyklus der Special-Edition wird veröffentlicht.

Was bisher geschah: Die Söhne des Chaos

Im Jahre 1264 Neuer Galaktischer Zeitrechnung erblickt Cauthon Despair das Licht der Welt auf dem Planeten Neles in der Milchstraße. Die Eltern sind Ivan und Selina Despair, terranische Kolonisten, die im Dienste der Unsterblichenorganisation Camelot stehen. Ihr Auftrag ist es, den Planeten Neles langsam und behutsam auf einen Erstkontakt mit der Liga Freier Terraner oder dem Kristallimperium Arkon vorzubereiten.

Cau Thon - im Hintergrund sein Raumschiff KARAN (C) Stefan Lechner
Cau Thon – im Hintergrund sein Raumschiff KARAN
(C) Stefan Lechner

Als die hochschwangere Selina einen Strahlungsunfall erleidet, taucht der geheimnisvolle Cau Thon auf und rettete Selina als auch ihr ungeborenes Kind.  Aus Dank benennen sie Cauthon nach seinem Retter.

Doch aus dem Glück wird eine Tragödie. Ein Mitglied der Wissenschaftsbesatzung der HAWKING nach dem anderen findet den Tod – auch Selina! Ivan Despair erfährt von Fremden, dass Cau Thon ein Sohn des Chaos ist und im Dienster Hoher Mächte steht. Er ist für die Morde verantwortlich.

Die Fremden selbst bezeichnen sich als Ritter der Tiefe aus der Galaxis Shagor. Cau Thon gelingt es, alle bis auf den Elaren Prot’Gar zu töten. Schließlich stirbt auch Ivan Despair und das kleine Baby Cauthon kehrt, von Robotern der HAWKING beschützt, nach Camelot zurück, wo sich fortan sein Onkel und seine Tante um ihn kümmern.

Die Kindheit

Cauthons Kindheit und Jugend  verläuft unschön. Er hat keine Freunde, ist isoliert und wird als Last betrachtet. Doch der Kleine ist 1275 NGZ voller Idealismus und lernt in der Schule Perry Rhodan kennen.

Rhodan nimmt den Jungen auf einen diplomatischen Besuch mit. Sie reisen auf die Welt Mashratan, die von dem Wüstenweltdiktator Oberst Kerkum regiert wird. Dort treffen sich einflussreiche Unternehmer.

Kerkum will Rhodan von einer neuem Solaren Imperium überzeugen, mit Rhodan als Großadministrator und Kerkum als Solarmarschall. Rhodan lehnt dankend ab. Derweil freundet sich Cauthon mit der gleichaltrigen Rosan Mulltok an, der Tochter eines terranischen Geschäftsmannes und einer arkonidischen Adligen. Beide werden entführt und sollen als Druckmittel dienen, damit Mulltok sich auf zwielichtige Geschäfte einlässt. Dank Gucky können die Kinder befreit werden. Rhodan und die anderen verlassen Mashratan.

Der junge Cauthon mit Robbie. (C) Roland Wolf
Der junge Cauthon mit Robbie.
(C) Roland Wolf

Einige Monate später erfährt Cauthon, dass Rosans Vater gestorben ist. Der Kontakt bricht ab, und auch Perry Rhodan meldet sich nicht. Nachdem auch Cauthons einziger Freund, der Roboter Robbie, vernichtet wird, ist er allein, und in dieser schwierigen Zeit sucht Cau Thon ihn auf. Es beginnt eine Beeinflussung durch den Sohn des Chaos.

Die Akademie und der Fall

Cauthon, immer noch ein verschlossener Außenseiter, besucht ab 1281 NGZ die Akademie auf Phoenix. Dort wird er von dem Lehrer Wirsal Cell protegiert, der 1275 NGZ bereits Rhodan vorgeschlagen hat, Despair nach Mashratan zu nehmen. Cauthon ist ein brillanter Pilot und scheint in der Akadamie seinen Platz gefunden zu haben. Er verliebt sich in die Mitschülerin Zantra, die ihn jedoch nur ausnutzt und fallen lässt.

Despair wird aggressiver. Die Einsamkeit und die Verachtung gegenüber der Menschheit, die seiner Meinung nach dekadent und ehrlos geworden sei, sind stark. Sein Frust und seine Unzufriedenheit richten sich gegen Perry Rhodan.

Cau Thon und die Entwicklung von Cauthon Despair zum Sohn des Chaos (C) Gaby Hylla
Cau Thon und die Entwicklung von Cauthon Despair zum Sohn des Chaos
(C) Gaby Hylla

Bei einer Rettungsmission auf Mashratan handelt Despair eigensinnig, weil er eine Sklavin retten will. Aus unerklärlichen Gründen wird der Planet von Camelot-Raumschiffen angegriffen. Dabei erleidet Despair schwere Verletzungen. Er wacht nach Wochen in einer Silbernen Rüstung auf, die seine Wunden verbirgt und seinen geschwächten Körper mit neuer Kraft versieht. Despair wird von der Nummer Eins der Organisation Mordred willkommen geheißen. Er sei nun ein Diener der Mordred.

Als ihn Cau Thon aufsucht, erklärt dieser, es sei von Geburt an, das Schicksal Cauthon Despairs gewesen, Nemesis von Perry Rhodan zu werden. Die Mordred sei nur ein Sprungbrett, doch Despair kann die fehlgeleitete Menschheit wieder auf den richtigen Weg bringen. Despair fühlt sich mächtig, nicht mehr zur Tatenlosigkeit verdammt und folgt dem Weg von Cau Thon …

Quelle: Hefte 1-3

Harekuul (Region)

Der natürliche Lebensraum der Region Harekuul auf dem Rideryon besteht aus Wäldern und Savannen, die einen 28- Stunden-Tag haben. Das Klima ist gemäßigt bis subtropisch.

Die Hauptstadt des Landes ist Byschee. Es ist eine festungsartige Stadt mit leicht ägyptisch anmutendem Touch, wobei die stark armierten Gebäude einerseits martialisch, andererseits aber nicht unbedingt hässlich sind – hierfür sorgen Struktur- und Farbabstufungen an den Fassaden. Sie wurden aus Sandsteinquadern errichtet, ihr Innenleben ist jedoch verblüffenderweise modern.

Es gibt auch Parkanlagen mit Wasserspielen und große Blumenrabatten, die das Bild auflockern. Diese Metropole hat 13.5 Mio Einwohner. Es gibt schätzungsweise 800 Mio Harekuul.

Die Stadt Byschee im Land der Harekuul auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil
Das grüne, weite Land der Harekuul auf dem Rideryon
(C) SW