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Rideryon Geografische Daten

Das Rideryon ist ein künstliches geschaffenes Gebilde im Kosmos. Es hat eine Länge von über 40 Millionen Kilometern (fast so groß wie der Durchmesser von Aldebaran!), eine Breite von rund 10,4 Mio. Kilometern und eine Höhe/Tiefe von etwa 20 Millionen Kilometern. Um das Riff steuern zwei Kunstsonnen, die jedoch nur den “oberen” Teil erhellen. Auf der “Unterseite” des Rideryons, welche in dichtem Nebel gehüllt ist, herrscht ewige Finsternis.

Die VIPER über dem Rideryon
(C) Raimund Peter

Das Rideryon befindet sich in dem sog. Resif-Sidera – dem eigenen Sonnensystem, welches einen Durchmesser von 10 Milliarden km hat und von einem Nebelwall umgeben wird, der hyperphysikalische Störung auf fast jegliche Art von Technik ausübt. Syntroniken / Positroniken fallen aus, der Metagravantrieb funktioniert nicht. Selbst Hyperfunk funktioniert nur unter allergrößten Schwierigkeiten. Im Riffsystem fliegen insgesamt 7.999 Tholmonde durch die Gegend. Jeder Mond hat den exakten Durchmesser von 500 Kilometern.

Physikalische Daten

  • Länge: 40,12 Mio. Kilometer
  • Breite: 10,4 Mio. Kilometer
  • Höhe: 20,1 Mio. Kilometer
  • Besonderheit: Die Tiefe der Erde geht nur bis 183.000 Kilometer. Dahinter befindet sich eine unüberwindbare Materie. Es ist unbekannt, was sich also im Kern des Rideryons erstreckt.

Beschreibung

Rideryon ist ein zerklüftetes „Irgendetwas“, das wie ein riesiges Korallenriff oder ein gebirgiger Kontinent aussieht. Man könnte es auch als einen „überdimensionalen Planetoiden“ ansehen, von der Form her am ehesten mit Eros vergleichbar. Es „schwimmt“ dabei in einem „Meer“ aus kosmischen Gasen. Während die dunkle Seite nur schemenhaft zu erkennen ist, erscheint die „Tagseite“ in einem geradezu vertrauten Bild: graublau mit bräunlichen, bläulichen und grünlichen, seltener auch gelblichen oder rötlichen Einsprengseln, also fast wie Waschbeton.

Das alles von der zartblauen Lufthülle der Atmosphäre umgeben. Es gibt sogar eine Ozonschicht, eine Ionosphäre und eine Exosphäre; schließlich haben auch die Kunstsonnen schädliche Strahlungskomponenten, die heraus gefiltert werden müssen, um Mutationen zu verhindern. Beim näheren Heranfliegen erkennt man ein feines, blaues Netz – in Wahrheit sind es riesige Gewässer bis 20 km Tiefe und in der Menge viel mehr Wasser als bei Wasserwelten. Dieses „Wassergeflecht“ wird „Ozeanisches Netz“ genannt und ist ein wichtiger Faktor bei der Klimaregulierung, obwohl der Oberflächen-Wasseranteil nur 0.07% beträgt.

Tierisches Leben ist extrem vielfältig mit allen bekannten und unbekannten Faunaprovinzen. Es finden sich hier also auch Tiefseewelten, aber auch „Wälder“ aus kelpähnlichen Gewächsen. Riesige Strudeln sind nicht nur ein Schrecken der Seevölker, sondern auch ein Motor für „Meeresströmungen“ und Wasseraustausch. Viele Länder kann man als „Kontinente“ betrachten und wirken wegen der besonderen Topografie fast wie Streuselkuchen.

Zona Industria

Die Zona Industria ist ein riesiges Industriegebiet, das südlich von Dom liegt und diese Stadt wie ein Gürtel umspannt. Dominiert wird dieses Gebiet von zwei Riesenstädten Mal und Shihuk.

Zwischen den Städten und in ihren Randbezirken gibt es riesige Anlagen, Werften, Bergwerke, Manufakturen und auch “kleinere” Städte. Das Meiste ist stillgelegt, anderes wurde als Denkmal mit Umnutzung oder als Reserve erhalten. Viele der Industrieanlagen wurden während der Charkos-Kriege stark beschädigt, aber dann wieder aufgebaut.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem der Simum-Chemiepark. ein riesiges, ehemaliges Industriegebiet mit vielen Chemiewerken, viele noch funktionstüchtig. Er wird als Museum genutzt. Den Begriff “Chemie-Park” muss man wörtlich nehmen: um viele der teilweise künstlerisch verfremdeten Werke wurden riesige, stark blühende Parks und Waldgebiete angelegt, die eine bemerkenswerte Harmonie zwischen Technik und Natur vermitteln.

Simum-Chemiepark bei Mal auf Dorgon bei Nacht
(C) Stefan Wepil

Ebenfalls bedeutend ist die Topalius-Kupferhütte, ein Zeugnis für Dorgons Kupferreichtum. Hierbei handelt es sich um das größte der Werke. Die Hütte ist ebenfalls ein bedeutendes Museum.

Die Tapalius-Kupferhütte bei Mal auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Der Montalon-Park war mal ein riesiges Bergbaugebiet, das aber vollständig rekultiviert wurde. Nun gibt es hier im tropischen Klima riesige, stark blühende Dschungel mit vielen exotischen Arten.

Man könnte meinen, in einem völlig natürlichen Gebiet mit intakter Ökologie zu sein, bis man dann überrascht einen Schacht der ehemaligen Großzeche Prosperus Maximus entdeckt. Dieser Schacht ist zum einen Geo-Museum, zum anderen aber auch ein Wanderer-Stützpunkt mit Restaurant und einer Art Herberge. Forscher haben herausgefunden, dass sich hier völlig neue Pflanzen- und Tierarten entwickelt haben.

Der rekultivierte Montalon-Park in der Zona Industria auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Die Stadt Scallio hat 8.7 Millionen Einwohner und ist eine eigenständige Großstadt im “Kreis” Mal. Sie hat einen leicht italienischen Flair und ist durchaus grün.  Dass die “großen” Städte hier “mitregieren”, stört die  Einwohner nicht, Hauptsache, sie bleiben für hiesige Verhältnisse wohlhabend.

Die Innenstadt von Scallio auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Beherrscht wird diese Stadt natürlich von der Großzeche Prosperus Maximus. Der Name ist Programm: Dieses Bergwerk, das auch einfach “ProMax” genannt wird,  war maßgeblich für den Wohlstand der Dorgonen verantwortlich und war auch gigantisch – es gab insgesamt 72 Schächte im Abbaugebiet. Bekannt und erhalten sind die Schächte der Anlage 4/5/6, der “Superschacht” Nr. 70  und im Montalon-Park Schacht 9. Insgesamt sind noch 19 Schächte aus verschiedenen Epochen  erhalten.

Diese Zeche hat auch ein dunkles Kapitel. Zunächst ließ man hier auch Sklaven schuften, später wurden die Dorgonen von den Charkos zur Zwangsarbeit verpflichtet – mit entsprechend hohen Todesraten aufgrund der hohen Leistungsforderungen. Nach dem Sieg gegen die Arachniden hat man den Spieß umgedreht – nun mussten die überlebenden Charkos hier arbeiten, meistens als “Zugpferde”. Die Charkos wurden regelrecht “tot malocht” oder fielen giftigen Dämpfen und der großen Hitze zum Opfer.

Danach wurde die Anlage stillgelegt; die hier abgebildete Anlage 4/5/6  ist zum einen Museum und Gedenkstätte, zum anderen aber auch so etwas wie ein Kongresszentrum. Auch untertage wird die Anlage noch für wissenschaftliche Zwecke genutzt.

Die Zeche Prosperus Maximus in der Nähe von Scallio
(C) Stefan Wepil

“Schacht 70” ist eine Besonderheit. Im Grunde genommen handelt es sich um eine “Batterie” aus 25 unterschiedlich hohen Einzelschächten, die schnelle Transporte von riesigen Mengen an Bodenschätzen ermöglichen sollen. Diese Anlage wurde nach einem damals neuartigem Konzept gebaut: fast alles unterirdisch, nur die Schachtaggregate, die wie ein Pilzbüschel bis 110 m Höhe in den Himmel ragen, und die Transportwege nach außen sind noch sichtbar. Selbst die Aufbereitung erfolgte unterirdisch. Die Schächte selbst reichten bis 2300 m tief und waren die tiefsten, die man je gebaut hat – aufgrund der großen Hitze (bis 220 C) erfolgte der Abbau vollrobotisch und positronisch gesteuert. Nach der Stilllegung der Anlage wurde die Anlage umgebaut und zu einer trendigen Untergrundstadt umgebaut. Alles, was mehr als 1000 m tief war, wurde versiegelt – eine Kühlung wäre hier zu aufwändig. Nun gibt es Abenteuergebiete, Kunst- und Medien und Industrie für Bedarfsgüter. Die Katakomben erinnern dabei fast an Dom. Dieses “Suburbana” hat 600.000 Einwohner.

Der “Superschacht” von Prosperus Maximus bei Scallio; nun Zugang zu einer U-Stadt
(C) Stefan Wepil

In der Stadt befindet sich auch ein bedeutendes Bäder- und Schwimmzentrum namens “Natalon”. Die Architektur besticht durch ihre Klarheit und die Verwendung von Glas und anderen transparenten Materialien, wie es schon die wasserblaue Fassade mit der Wellenform und das elegante Verwaltungsgebäude in der Mitte zeigen.

Die eigentliche Attraktion sind aber die “Schwebende Bäder”. Manch ein Besucher ist erstaunt über die riesigen Tropfen aus Glas und die glasartigen Baustoffe. Die Besucher dieser besonderen Becken steigen in Anlegestellen ein und ziehen sich dort um.

Vor Ort des Pools befindet sich außerdem eine Komfort-Zone und Gelegenheit zum Glücksspiel, nämlich im Casino online. Um dem Niveau des Pools gerecht zu werden, wurde beschlossen, es hier zu platzieren, anstatt in einem Industriegebiet. Jeder Besucher kann nach dem Baden im Pool ins Casino gehen.

Anschließend werden die Antigrav-Aggregate gestartet, so dass die “Tropfen-Becken” mitsamt den Besuchern in der Luft bis in 100 m Höhe schweben. Redundanzsysteme sorgen für eine hohe Sicherheit. Diese “Panorama-Schwimm-Becken” sind hochbegehrt und dementsprechend stark besucht. Kleine “Sprungbretter” in Höhen von 3 m bis 12 Metern werden flexibel per Formenergie erzeugt. Sogar Holo-Badepartys sind hier möglich. Im Badezentrum befinden sich auch eine riesige Wasserrutsche und eine Art “Wasser-Achterbahn”.

Das Natalon-Schwimm- und Badzentrum in Scallio in Dorgon
(C) Stefan Wepil

Zu den Schwebebädern hat man über “Gangways” wie bei den Flugzeugen Zugang. Besucher werden erst mit den Antigrav-Lifts auf die oberste Plattform gebracht. Hier werden die Badegäste auch kontrolliert. In der obersten Plattform befinden sich die Umkleidekabinen.

Zudem wird hier das Wasser nach einiger Zeit ausgetauscht und die Schwebebäder dann gereinigt und gewartet. Die Besucher erwartet beim Baden eine grandiose Aussicht.

Die Schwebebäder des Schwimmzentrums Natalon in Scallio
(C) Stefan Wepil

Nördlich von Scallio liegt noch der Industriehafen Porta Industria, wo früher Rohstoffe, Baumaterialien, Bedarfsgegenstände, Maschinen, Aggregate, Waffen  und Nahrungsmittel aus Fabriken in den Handelskreislauf gebracht wurden.

Nun ist dieses Hafengebiet ein Museum und ein Not-Verteiler für Krisenzeiten. Heutzutage werden die Bedarfswaren mit schnellen Gleitern und Bahnen, aber auch mit Transmittern  in die Städte oder zum Raumhafen Astrae Dorgonum gebracht.

Der alte Industriehafen Porta Industria auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

 

 

Seenplatte von Embor

Im Süden Patronns befindet sich die Seenplatte von Embor, einem Naturschutzgebiet, das auf einem tropischen Dschungel basiert. Es gibt hier ca. 2000 Seen, entweder eingebrochene Höhlenmeere, Stauseen oder tote Flussarme.

Wegen des tropischen Klimas gibt es hier heftige Regenfälle mit Überschwemmungen. In Richtung Küste geht das Gelände in mit Treibsandlöchern verseuchtes Schwemmland und Riedsümpfen über.

Bekannt ist das Gebiet für viele, teils endemische und daher seltene Vogel- Insekten- und Schlangenarten.Auch der scheue, pandaähnliche Danvada ist hier heimisch. Daher ist dieses Gebiet für eine Besiedlung tabu. Einzige Zivilisationsspuren bilden die Stationen der Ranger des Naturparks.

Seenplatte von Embor auf Dorgon
(C) Stefan Wepil

Pecunon

Das Bankenviertel Doms. Hier laufen alle monetären und fiskalischen Angelegenheiten Dorgons ab, wobei der Kaiser selbstverständlich alle Fäden in der Hand hält. Auch viele Banken haben hier ihren Sitz, ebenso alle dorgonischen Großfirmen, die etwas auf sich halten.

Zu sehen ist hier auch links die zentrale Börse “Viamurus”, das große rote Gebäude rechts ist das Finanz- und Steueramt. Nicht weit davon gibt es auch ein riesiges Messeareal, das später auch von befreundeten Völkern genutzt werden darf. Außerdem ist hier ein Handelsforum vorhanden.

Pecunon in Dom (C) Stefan Wepil
Pecunon in Dom
(C) Stefan Wepil

Vergillum

In den Vergillum-Hügeln, einem teuren Weinbaugebiet, liegt die locker bebaute “Weinstadt” Vinon. Von hier aus kommen die edelsten Weine von ganz Dorgon, die auch vor Ort verarbeitet werden, bevor sie in die Ägois-Brauerei kommen. Im Hintergrund ist der 1.2 km hohe Mast der Hypersenderanlage zu sehen.

Der Vergillum-Hügel von Dom auf dem Planeten Dorgon (C) Stefan Wepil
Der Vergillum-Hügel von Dom auf dem Planeten Dorgon
(C) Stefan Wepil

Pulchina

Pulchina (die Schöne) ist ein Stadtteil für Reiche. Dieses Stadtteil zeigt, dass Dom an manchen Stellen auch kitschig sein kann. Die Häuser sind reich verziert, mit Farben bemalt und mit kostbaren Edelsteinen und Mineralienmosaike versehen. Dazu kommen riesige Gärten. Es ist eine reine Wohnsiedlung.

Das Pulchina-Viertel in Dom auf dem Planeten Dorgon in der Galaxis M100 (C) Stefan Wepil
Das Pulchina-Viertel in Dom auf dem Planeten Dorgon in der Galaxis M100
(C) Stefan Wepil

Nekron

Der Nekron ist der große Zentralfriedhof für “Normal-Dorgonen” (ungefähr  das, was bei den Arkoniden die Essoya sind). Dieser Friedhof besticht durch eine ungeheure Vielfalt an Formen der Gräber. Hier sind die Vorschriften nicht so streng wie auf Terra, so dass dort auch einige Kuriositäten zu finden sind.

Nekron in Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil
Nekron in Dom auf Dorgon.
(C) Stefan Wepil

Astrae Dorgonum

Astrae Dorgonum ist der größte zivile Raumhafen des Planeten mit einem Landefeld von 200 km Durchmesser. Dazu kommen Werftkomplexe, Hotels, Vergnügungszentren, Kontrollstationen und Lagerhallen. Insgesamt ist der Komplex 70.000 km2 groß. Umgeben ist das Ganze von einem herrlichen Wald. Bekannt ist auch das altehrwürdige Empfangsgebäude.

Nicht nur Sternenreisende bevölkern diesen Ort, Astrae Dorgonum ist auch ein Handelshafen, wo Waren, die im dorgonischen Reich im- und exportiert werden sollen, nach hierhin gebracht werden. Viele Adlerschiffe und andere Luftfahrzeuge, aber auch Bahnen bringen die Waren dann zum Bestimmungsort.

Raumhafen Astrae Dorgonum in Dom auf dem Planeten Dorgon (C) Stefan Wepil
Raumhafen Astrae Dorgonum in Dom auf dem Planeten Dorgon
(C) Stefan Wepil

Galerie Charaktere

Portraits und Zeichnungen diverser Künstler zu den Charakteren der DORGON-Serie.

Buch 04 – Mordred

Mordred von Nils Hirseland, Ben Calvin Hary und Jürgen Freier. Cover von Roland Wolf

Buch 4 der DORGON Serie trägt den Titel “Mordred” und stammt von den Autoren Nils Hirseland, Ben Calvin Hary und Jürgen Freier. Das Titelbild wurde von Roland Wolf gezeichnet. Die Grafik auf der Rückseite stammt von Raimund Peter.

Das über 500-seitige Buch beinhaltet die folgenden Romane:

  • Angriff auf Camelot von Nils Hirseland
  • Terror der Mordred von Nils Hirseland
  • Die Spur der Mordred von Jürgen Freier
  • Der Weg des Oxtorners von Ben Calvin Hary
  • Casino BASIS von Ben Calvin Hary

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Buch 03 – Die Rache des Mascanten

Das dritte DORGON Taschenbuch trägt den Titel “Die Rache des Mascanten” von Nils Hirseland.

Die Rache des Mascanten von Nils Hirseland. Cover Stefan Lechner

Das über rund 300-seitige Buch beinhaltet die DORGON-Romane 9 – 11:

»Die Rache des Mascanten«
»Duell derArkoniden«
»Finale über London’s Grave«

Das Buch schildert die Entführung des Luxusraumschiffes LONDON II durch den verbitterten und gefährlichen arkonidischen Admiral Prothon da Mindros. Der Arkonide Atlan macht sich auf die Suche nach der LONDON II, um die Passagiere und Crew vor ihrem Tod zu bewahren…

 

Das Titelbild stammt von Stefan Lechner. Die Hintergrundgrafik von John Buurman.

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Buch 02 – Odyssee der LONDON

Die Söhne des Chaos

Das zweite DORGON Taschenbuch trägt den Titel “Die Odyssee der LONDON” von Nils Hirseland.

Das über 500-seitige Buch beinhaltet die DORGON-Romane 4 – 8:

»Der Flug der LONDON«
»Die Entführung der LONDON«
»Die Saggittonen«
»Kampf um Saggittor«
»Das Ende der LONDON«

also die Geschichte um die Abenteuer des Luxusraumschiffes LONDON, dem ersten Auftritt des Saggittonen Aurec und der ersten Begegnung mit dem finsteren Rodrom, dem fanatischen Vasallen des Kosmotarchen MODROR.

Das Titelbild stammt von Gaby Hylla und Raimund Peter.

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Buch 01 – Söhne des Chaos

DORGON Buch 1 – Die Söhne des Chaos von Nils Hirseland Cover: Gaby Hylla

Das Buch enthält die folgenden Romane:

»Geburtsstunde«
»Ein Junge namens Cauthon Despair«
»Der Silberne Ritter«

also die Geschichte von Cauthon Despair. Erlebt die Geburt eines unschuldigen Cauthon bis zu seinem Weg zum Silbernen Ritter.

Das Titelbild stammt von Gaby Hylla. Die Innenillustrationen sind von den Zeichnern Stefan Lechner, Lothar Bauer und Roland Wolf.

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Protektorat Jusilus

Das Protektorat Jusilus gehört zum Reich der Dorgonen in M100. Es umfasst einen Sektor in M100 mit fast 20.000 bewohnten Systemen. Das Protektorat ist der Kern der Dorgonen. Hier finden sich die ältesten, bewohnten Planeten.

Zentralwelt ist Dorgon (Planet) selbst.

Im Jahre 1292 ist der Princips Protector (Konsul) des Protektorates Carigul, der Sohn des Kaisers Thesasian.

Bekannte Planeten

Dorgon
Gon (ca. 5000 Lichtjahre von Dorgon)
Curyfar (7320 Lichtjahre von Dorgon), bekannt für seine wohlschmeckenden Pilze

Protektorat Harrisch

Protektorat Harrisch ist ein Sektor in der Nordseite von M100. Hier befindet sich auch das Sternenportal am Rand des Spiralarmes. Das Protektorat gehört zu vier großen Zonen des dorgonischen Imperiums in M100 und umfasst knapp 15.000 bewohnte Welten.

Bekannte Welten

  • Mesoph: Regierungssitz des Princips Protektors. Der Princips Protector von Mesoph ist automatisch einer der vier Konsuls von Dorgon.
  • Cermium: Regierungssitz des Provinz Harridon.
  • Herrish VII: Sklavenmarkt
  • Jungle (Harrisch): Dschungelwelt mit einem Stamm der Harriden, den Bahuta und auch etwas weiter entwickelten Harriden.

Provinzen

Harridon: Ungefähre Ausdehnung von 2.700 Lichtjahren. Hauptsitz ist die Welt Cermium. Harridon umfasst 1.834 bewohnte Planeten, von denen viele jedoch nur mit kleinen Stationen zum Abbau von Rohstoffen besiedelt sind. Das am meisten verbreitete Volk sind die Harriden in unterschiedlichen technolgischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.

Völker

Begriffe Mashratan

Die Zeitrechnung auf Mashratan ist terranisch, d. h. es wird in Minuten, Stunden, Tagen, Wochen, Monaten gerechnet. Die Mashraten haben jedoch die NGZ nicht anerkannt und leben noch in der Zeitrechnung n. Chr., haben diese jedoch in „allgemeine Zeit vor der Zeitenwende“ und „allgemeine Zeit nach Zeitenwende“ untergeordnet. Es gab ebenfalls Stämme, die die Zeitrechnung ab 1971 datierten und alles davor als v. PP (Perry Rhodan) bezeichneten. Doch diese Zeitform setzte sich nicht durch. Durch ihre Verbundenheit zu Terra hatten sie sich auf die gängige Zeitrechnung geeinigt.

Heyill – Drogen. Wird in einer Pfeife destilliert. Der Rauch an sich hat die größte halluzinogene Wirkung. Wird gerne von den Bauern und Tierhütern in den Bergen, Oasen und Wüsten genommen. In den Großstädten weniger in Benutzung.

Refry – Ein schafähnliches Wesen mit sechs Beinen. Refrys können zur Wollproduktion genutzt werden, das Fleisch ist zwar keine Delikatesse, aber als Nahrungsmittel weit auf Mashratan verbreitet.

Kuhun – Das Kuhun entstammt aus den Anfängen der Kolonisierung und ist eine genetische Kreuzung aus einer Kuh und einem Huhn, damit es Milch und Eier produziert. Kuhuns wurden nach der Züchtung freigelassen und haben sich stark vermehrt. Für die Bauern ist die Kuhun das wichtigste Produktionstier.

Yekjab – Ein Elektrostock, der an der Spitze ein kleines elektronisches Feld generiert, das schmerzhafte aber nicht tödliche Energiestöße erzeugt. Wird zur Maßreglung von Tieren, Kindern und Frauen verwendet.

Tuffa-Jab-Jab – Ein traditionelles Fest der Mashraten, welches seine Ursprünge in den archaischen Zeiten Terras hat. Beim Tuffa-Jab-Jab Fest dürfen nur Männer geladen werden. Frauen dürfen nicht daran teilnehmen. Die Männer feiern dabei und es ist ihnen erlaubt, Drogen zu nehmen (aber kein Alkohol). Knaben tanzen dabei und dürfen auch ausdrücklich verführt werden. In Abwandlungen gibt es auch so etwas für Mädchen. Dabei darf die Pubertät bei beiden Geschlechtern noch nicht erreicht sein. Das Tuffa-Jab-Jab Fest gilt auch als Reifeprüfung für Jungen und Mädchen, die dabei auch ruhig die Geschlechter tauschen sollen, um sich später festzulegen, was sie denn mal werden wollen. Allerdings wird diese Reifeprüfung wiederum von den Theologen und Konservativen nicht gebilligt. Denn wenn sich ein Mann entscheidet, eine Frau zu werden – gilt er für immer als Unrein. Umgekehrt wird eine Frau, wenn sie als Mann leben will, als Dämonin der Schwarzen Mirona angesehen und aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

Yeshi-Jil – Das Yeshi-Jil ist die Hochzeitszeremonie. Die Braut ist dabei in ein glitzerndes Deflektorfeld gehüllt (die Yeshi-Hihab), das Sternenhologramme um sie kreisen lässt. Die Höhepunkte der Zeremonie sind die Übergabe der symbolischen Mitgift des Vaters an die Familie des Bräutigams und anschließend die Bezahlung der Brautfamilie mit dem vereinbarten Preis. Im engeren Familienkreis wird der Yeshi-Hihab dann gelüftet und es wird zu Tanz gerufen. Anschließend folgt das Essen. Danach werden Mann und Frau für die Hochzeitsnacht gesegnet. Das ist der vielleicht wichtigste Teil der Yeshi-Jil – denn hier kann der Ehemann noch alles wiederrufen, wenn die Frau unrein ist. Sie wird dazu unter Beobachtung der Famlienältesten (Vater und Schwiegervater) untersucht. Ist alles so, wie es unberührt sein sollte, akzeptiert der Mann und sie bekommt sein Brandmal auf die Schulter, damit jeder weiß, sie ist Familienmitglied und Besitz des Ehemannes. Anschließend folgt der religiöse Teil, der eine Mischung aus einer muslimischen, jüdischen und christlichen Hochzeit darstellt.

Ist die Frau jedoch befleckt, kann der Mann sie ablehnen und das Yeshi-Jil wird für nichtig erklärt. Die Mitgift und die Kaufware werden zurückgegeben. Die Kosten für das Essen und die Feier muss die Familie der Braut tragen.

Rabmulla – Bezeichnung für einen Geistlichen der Religion des »Dreieinigen Gottes«. Rabmullas ziehen in der Art der Wandermönche von Dorf zu Dorf und sind gegenüber der ländlichen Bevölkerung die höchste religiöse Autorität. Im Alter werden sie sesshaft und lassen sich in einem Dorf ihrer Wahl nieder. Die Landbevölkerung ist verpflichtet, den Lebensunterhalt der »Priester« zu bestreiten. Als Gegenleistung unterrichten sie die männliche Dorfjugend in der Lehre des »Dreieinigen Gottes«.

Vhrataalis – Hautpstadt von Mashratan

Vhrashiator – Das Religionsgesetz

Vhratowächter – Religionspolizei / Inquistion

Neoquarshi – Provinzstadt

Muxip – Blaues Getränk auf Mashratan. Es wird aus gegorener Kuhunmilch gemacht

Yeshi-Hihab – Ganzkörperverschleierung bei Frauen in Form eines schwarzen Energiefeldes

Religion Mashratan

Die Religion auf Mashratan trägt keinen spezifischen Namen. Sie ist monotheistisch und verehrt den “einen Gott”. Sie ist aus den drei großen Religionen Terras (Christentum, Judentum und Islam) entstanden und entsprechend geprägt. Im Verlauf der Jahrhunderte flossen arkonidische, tefrodische und akonische Theologien mit ein, wie z.B. der Vhratokult.

So wird in der “Religion der Menschheit” auf Mashratan eine Reihe an Propheten auf die gleiche Stufe gesetzt und auf den obersten Propheten, den Vhrato gewartet, der als neuer Messias irgendwann erscheinen soll.

Oberste Vertreter sind die drei Sonnenheiligen (sie symbolisieren die drei terranischen Theologien). Sie gehören zum Konzil des Vhrato, welches aus den drei Sonnenheiligen und acht Sonnenboten bestehen, die für die einzelnen Regionen auf Mashratan verantwortlich sind.

Religion und Staat sind auf Mashratan nicht getrennt, weshalb die “Religion der Menschheit” eine zentrale Rolle im Leben der Bevölkerung einnimmt. Es gibt strenge Regeln, die in einem Gesetzbuch, der Vhrataalis, festgelegt sind. Die Sonnenheiligen bzw. das Konzil kann zudem Empfehlungen aussprechen. Da es auf Mashratan keine Religionsfreiheit gibt, ist diese Theologie auch die einzige Konfession.

In der Vhrataalis werden Rechtsgrundlagen zu allen Lebensbereichen, insbesondere aber der Frömmigkeit, der Ehe, der Ausübung der Religion, Ketzerei und Blasphemie und dergleichen geregelt.Begriffe / Kultur / Gesellschaft