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Blaue Berge

Die Blauen Berge tragen den Namen aufgrund des blauen Minerals Tucranit, einem Kristall, der dem Bergkristall sehr ähnlich ist, aber blau bis türkis gefärbt ist. Dazu kommt noch hinzu, dass auch die Vegetation hier bläulich gefärbt ist, insbesondere die charakteristischen Sebuias, einem Nadelbaum, der sehr ähnlich der terranischen Blaufichte ist, die Nadeln aber noch intensiver gefärbt sind und sehr aromatisch riechen. Dazu kommen die roten, essbaren Zapfen. Die Vegetation und das Mineral sorgen dafür, dass die Berge tatsächlich blau erscheinen. Sie liegen etwa 500 km nördlich von Helsukia und haben die Ausdehnung der Alpen.

Die Blauen Berge von Helsuk
(C) Stefan Wepil

Betrana-Ebene

Die Betrana-Ebene nimmt einen großen Teil des Kontinents Ledor auf Helsuk ein. Hierbei handelt es sich um ein riesiges Feuchtlandgebiet mit artenreichen, oft laubabwerfenden Wäldern, Sümpfen, Mooren, Bajous und einem dichten Flussnetz. Westwinde treiben immer wieder riesige Tiefdruckgebiete ans Land, die für enorme Niederschlagsmengen sorgen können. So gibt es hier regelmäßig Hochwasser, an das aber die Pflanzenwelt gut angepasst ist. Auch viele Amphibien und Insekten leben hier, ebenso die krokdilsähnlichen Vedraks. Viele Landschaften würden Besuchern an Florida, Mississippi oder an die urweltlichen Sumpfwälder Terras erinnern.

Die Feuchtwälder auf der Betrana-Ebene von Helsuk
(C) Stefan Wepil

Doflammia

Die Insel Doflammia ist eine große Vulkaninsel im Süden des Arovor-Ozeans von Helsuk. Hierbei handelt es sich um ein wildes Land mit hoher vulkanischer Aktivität. Nahezu täglich bricht dort irgendwo ein Vulkan aus, auch Spalteruptionen sind hier möglich. Aufgrund der heftigen Aktivitäten wächst hier so gut wie gar nichts; es ist einfach eine archaische Wüste. Die Temperaturen liegen hier trotz der relativ hohen Breitengrades bei +40 C. Es wurden hier 500 Vulkane und 30 größere Spalten gefunden; auch riesige Geisergebiete gibt es hier.

Die “Feuerinsel” Doflammia auf Helsuk, aktivster Punkt des Planeten.
(C) Stefan Wepil

Grund für die heftige Aktivität: diese Insel liegt am Ende einer riesigen, ozeanischen Bruchzone, einem mittelozeanischen Rücken wie auf dem Atlantik. Dmnach ist Doflammia von der Entstehungsgeschichte mit Island zu vergleichen. Es gibt nur Stationen, die von Hypotron-Feldern umgeben sind. Sie dienen der Geoforschung und dem Tourismus,  das Schauspiel der Vulkane sind vor allem nachts beeindruckend.

Kaiserlicher Raumhafen von Dom

Der Kaiserliche Raumhafen, auch “Astrae Caesarum” genannt, ist der älteste Raumhafen von Dom und damit auch bedeutend für Dorgons Raumfahrt. Er liegt ca. 80 km nördlich von Pons Domus.

Kennzeichnend hierfür sind die schneeweißen Gebäude, neben den technischen Anlagen, wie dem Sendeturm für die Leitstelle und den Lagerhallen auch das prunkvolle Empfangsgebäude. Der blaue Belag ist genau derselbe wie auf dem Marktplatz des Decrusian-Platzes. Ein roter Teppich, umsäumt von Palmen und Statuen, bietet Besuchern einen prunkvollen Empfang und führt zu einem riesigen Gang, wo darüber ein großes, goldenes Adlerschiff thront. Rechts im Bild ist das Ehrentor zu erkennen, wo nicht nur Staatsgäste empfangen werden, sondern auch für festliche Anlässe wie dem Tag der Raumfahrt abgehalten werden.

Das Empfangsgebäude des Kaiserlichen Raumhafens in Dom
(C) Stefan Wepil

Im weiteren Verlauf wurde der  Kaiserliche Raumhafen zu klein, um die enormen Besucherströme aufnehmen zu können. Derswegen wurde auch der neue, viel größere Astrae Dorgonum in Betrieb genommen. Seitdem wird der Kaiserliche Raumhafen nur noch kaum genutzt. Allenfalls Staatsbesuche und festliche Anlässe werden hier noch abgewickelt. Lediglich im Falle einer starken Beschädigung von Astrae Dorgonum oder einfacher Überlastung bei erhöhten Besucherströmen dient dieser Raumhafen noch als Aushilfs-Raumhafen.

 

Domsauna

Die Domsauna ist einer der berühmtesten Orte in Dom. Fast immer herrscht hier Hochbetrieb. Insbesondere die höheren Herrschaften lassen es hier gerne krachen, und das vom Vormittag bis tief in die Nacht hinein.

Orgien sind hier an der Tagesordnung; so gibt es viel Speis und Trank in Abwechslung mit Wellness von der klassischen Sauna bis hin zu verschiedenen Massagen, Hautpflege und sogar Klangtherapien. Gegessen und getrunken wird natürlich nur das Beste und Teuerste – die Dekadenz hier kann gut mit der von Arkon mithalten. Insbesondere der sündhaft teure Dorago-Wein wird hier oft konsumiert. Deswegen spricht man hier auch “vom Ort, wo der Dorago-Wein wie die Medorga-Wasserfälle fließt”, wenn man die Domsauna erwähnt.

Es kann im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich “schwül” zugehen, denn hier werden auch gerne sexuelle Praktiken ausgeübt, wenn auch relativ flüchtig und nicht so “hart” wie im Armorium. Auch herrscht hier fast immer Partystimmung, so dass hier der eine oder andere enthemmt sein kann.

Wer nicht an Orgien teilnimmt, der kann auch Duftbäder und andere Wellness-Angebote in Anspruch nehmen. Die Eintrittspreise sind jedoch ziemlich hoch.

Das Saunarium in Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil
Das Saunarium in Dom auf Dorgon.
(C) Stefan Wepil

Um den 60 m hohen und 150 m durchmessenden Rundbau mit drei Stockwerken und vier Untergeschossen gibt es neben stark blühenden Parks auch einige Hotelkomplexe mit bis zu 1500 Betten, die stets gut gefüllt sind. Sogar Personen aus anderen Planeten übernachten hier. Zu den Raumhäfen hat man sehr gute Anbindungen mit besonders komfortablen Rohrbahnen. Die Parks haben auch eine Lärmschutzfunktion, denn im Saunarium geht es fast immer sehr laut zu. Selbst sonst disziplinierte Personen werden hier oft grölend gesichtet.

Rhetorica Scientia

Der Rhetorica Scientia (“Rede der Wissenschaften”) ist die berühmteste Universität in Dom und der Hort der Wissenschaft. Hier wird über Physik, Kosmologie, Astronomie, Medizin, Geschichte, Sprachen und auch viele technische und militärische Bereiche gelehrt. Auch Professoren werden hier ausgebildet. Wer hier lehren darf, ist man  hoch angesehen.

Die Akademie Rhetorica Sciencia in Dom, der Hauptstadt Dorgons (C) Stefan Wepil
Die Akademie Rhetorica Sciencia in Dom, der Hauptstadt Dorgons
(C) Stefan Wepil

Die Atmosphäre ist betriebsam, aber ruhig, so dass die Studenten sich hier gut konzentrieren können. Mit ihnen wird fürsorglich umgegangen. Auch gibt es hier viele Komfortzonen zum Erholen und Entspannen. Umgeben wird das Ganze von vielen Wohnheimen, damit die Entfernungen nicht zu groß sind.

Hier wird auch Wissen verwahrt und bei Bedarf überliefert. Es gibt daher auch eine Anbindung an das Sulvitalon und dem Arithmon. Neben vielen Dateien gibt es hier aber auch eine riesige Bibliothek.

Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse von hier gelten als Goldstandard. Diese werden unermüdlich weiterentwickelt.

Arithmon

Das Arithmon ist das größte Rechenzentrum des
Planeten, das nicht nur das Sulvitalon bedient, sondern auch die gesamte Stadtverwaltung und auch andere Museen mit Daten versorgt.

Zudem koordiniert das Arithmon zusammen mit anderen Superrechnern die gesamten Flottenbewegungen im Sonnensystem.

Das Arithmon ist so leistungsfähig wie NATHAN oder der arkonidische Robotregent. Zudem dient es als Server zunächst für das “dorgonische Internet” Retis Dorgonum und später für die “Dorgon-Cloud” Nubes Dorgonum und kontrolliert und koordiniert somit den weltweiten Daten- und Nachrichtenverkehr. Der Einfluss des Arithmons geht sogar über die Galaxis M100 hinaus. Damit ist das Arithmon einer der Pfeiler der dorgonischen Macht.

Oberirdisch sind nur die Wohngebäude, Büros und Servicenter zu sehen. Die hochsensiblen Bereiche sind allesamt
unterirdisch, auch die Datenspeicher. Diese sind sicher verbunkert und genauso unangreifbar wie das Oppidalon.

Das Arithmon in Dom, der Hauptstadt der kaiserlichen Zentralwelt Dorgon in der Galaxie M100 (C) Stefan Wepil
Das Arithmon in Dom, der Hauptstadt der kaiserlichen Zentralwelt Dorgon in der Galaxie M100
(C) Stefan Wepil

Sulvitalon

Das Sulvitalon ist ein riesiges Museum der Stadt Dom in Dorgon. Das Areal ist etwa doppelt so groß wie Luxemburg und beinhaltet einige Viertel mit eigenständigem Flair.

Dieses Museum erzählt 90000 Jahre Geschichte der Stadt – von der Gründung bis zur Gegenwart.

Die bebaute Fläche ist nur die “Spitze des Eisberges”, denn es existiert eine riesige Unterstadt mit vielen Katakomben und teilweise roh erscheinenden Höhlen. Dadurch ist der Komplex viel größer, als er aussieht.

Das charakteristische rote Verwaltungsgebäude ist teilweise in den Hängen eines Berges eingebaut und liegt in einer almähnlichen Landschaft.

Da Sulvitalon in Dom, der Hauptstadt des Planeten Dorgon, der Zentralwelt der Galaxis M 100 - Dorgon (C) Stefan Wepil
Das Sulvitalon in Dom, der Hauptstadt des Planeten Dorgon, der Zentralwelt der Galaxis M 100 – Dorgon
(C) Stefan Wepil

Beim Streifzug kann ein Besucher Überraschungen erleben. So könnte es ihm vorkommen, als wäre er mit einem Schritt ins antike Alexandria oder einer anderen uralten Stadt in Ägypten gegangen. In den Erzählungen kommen zudem ägyptische Gottheiten wie OSIRIS, AMUN, ISIS oder ANUBIS vor. Diese Geschichten gehen sogar noch weiter zurück.

Auch das ist das Sulvitalon
(C) Stefan Wepil

Angeschlossen ist das Sulvitalon an das Computernetz Nubes Dorgonum und dem Arithmon, wo dort Daten abgespeichert werden und als Server dient.

Cheboss

Nr. 2 von sieben Planeten einer roten Sonne vom Typ G4V in der Galaxis Cartwheel

Entfernung zu Paxus 2800 Lichtjahre

Äquatordurchmesser 10175 km

Eigenrotation 22.8 h

Schwerkraft 0.99 g

Temperaturen +17.8 C

Sonnenentfernung 96.6 Mio km

Sonnenumlauf 198.1 Standardtage

Achsenneigung 24°

Normalhöhe 654 m über NN

Dichte 6.2 g/ccm

Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1068 hpa bei 21.4% Sauerstoff

Landanteil 33%

zwei Monde (Durchmesser 1043 und 2389 km, Entfernung 127000 und 263000 km, Umlauf 9 und 17 Tage).

Weltkarte von Cheboss in Cartwheel
(C) Stefan Wepil

Cheboss besitzt drei Kontinente und ähnliche Landschaftstypen wie Psopta*, auch das Klima ist mit der Heimatwelt der Cheborparner zu vergleichen. Cheboss ist die Residenzwelt der Cheborparner in der Galaxis Cartwheel; von ihnen wohnen 20 Mio im Rahmen des Projekts „die Insel“. Die Hauptstadt heißt Faynbret.

Dschungel- und Vulkanlandschaft auf Cheboss in Cartwheel
(C) Stefan Wepil

Milton

Nr. 2 von fünf Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V Saggit in Sagittor (M64)

Äquatordurchmesser 8408 km

Eigenrotation 19.6 h

Schwerkraft 0.76 g

Temperaturen +80.5 C (früher ca. -180 C/350 C)

Normalhöhe 50 m über NN

Dichte 6.43 g/ccm

Sonnenentfernung 90.45 Mio km

Sonnenumlauf 188.4 Tage

keine Achsenneigung

gute Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 908 hpa bei 20.6% Sauerstoff.

Die ehemals kahle Steinwüstenwelt vom Super-Merkur-Typ wurde von den Sagittonen außer künstlichen Seen nach Vorbild von Arkon III fast vollständig bebaut, mit einer Stahlplastschicht überzogen und mit Raumhäfen versehen. Jedwede natürliche Landschaftserhebung wurde abgetragen. Dabei wurden die Gebäude fast vollständig aus heimischen Metallen hergestellt, die hier überreichlich vorhanden waren. Die Atmosphäre hängt buchstäblich „am Tropf“ des Erhaltungssystems und ist zudem leicht versmogt, der Himmel erscheint fast immer gelblich. Klimasysteme sorgen dafür, dass der Planet auf der Tagseite sich nicht übermäßig erhitzt und die Nachtseite nicht zu stark auskühlt, denn das würde den Anlagen sowohl durch die sonst sehr wahrscheinlichen Ausgleichsstürme und durch übergroße Temperatursprünge schaden. Es gibt gigantische Städte mit prismatischen Hochbauten, die teilweise einen Charme eines Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg abgeben. Grün gibt es vielleicht nur innerhalb der Gebäude, und das sind vorwiegend Komfort- und Erholungszonen für die dort stationierten Soldaten. In manchen Gebäuden gibt es auch eine autarke Landwirtschaft. Auch unterirdisch setzt sich die Technik kilometertief fort; dort wird auch Landwirtschaft betrieben und Nahrungsmittel produziert. So ist Milton von außen fast unabhängig. Nur Wasser muss von außen eingeführt werden.

Milton ist der Militärplanet der Republik der Sagittonen. Hier sind ca. 60 Mio Soldaten stationiert, die über die Sicherheit des Imperiums wachen. Die Schiffe sind immer einsatzbereit, vor allem, wenn es um mächtige Feinde geht – so auch im Jahr 1285 NGZ. Der Planet wird ständig von schweren Schlachtkreuzern bewacht. Außerdem werden hier in großem Stil Raumschiffe produziert und repariert. Wie auf Arkon III gibt es hier sehr viele Roboter und vollautomatische, positronikgesteuerte Anlagen, die normale Arbeiter vollständig ersetzen. Überall finden sich hier große Kampfausbildungsstätten, wo dort Soldaten mit hartem Drill ausgebildet werden. In den vollklimatisierten Kuppelgebäuden sind die Soldaten untergebracht. Es herrschen hier hohe Sicherheitsanforderungen, es gibt gar mehrere, besonders restriktive Zonen, die sogar für einfache Milton- Soldaten verboten sind. Vorwiegend sind es Test- und Wissenschaftseinrichtungen. Auch sonst sind die Einflugbestimmungen nach Milton streng, meist werden Anfragen um Einflugerlaubnis verweigert und nur in Ausnahmefällen gestattet. Demnach ist Milton der „verbotene Planet“ in diesem System. Diese Welt kontrolliert auch die Außengrenze des Sonnensystems und beherbergt auch einen Supercomputer, der von der Leistung her sich durchaus mit NATHAN, dem dorgonischen Arithmon oder dem arkonidischen Robotregenten messen kann.

Die bebaute Oberfläche des Militärplaneten Milton in M 64
(C) Stefan Wepil

GUDERIAN

Die GUDERIAN ist ein SUPREMO-Raumer der Klasse B, d. h. sie hat einen Durchmesser von 1500 Metern und eine Länge von 1750 Metern. Sie ist das Flaggschiff der Flottengruppe Süd unter dem Kommando des bereits legendären Generaloberst Red Sizemore.

ES

ES entsteht vor achtzehn Millionen Jahren im INSHARAM aus den Resten der Superintelligenz ESTARTU, ihrem von ES selbst in die Vergangenheit geschickten Chronisten Delorian Rhodan, dem Volk der Evoesa, der Psimaterie des INSHARAM und der Energie aus der Carit-Hülle der SOL.

Aufgrund der Großen Zeitschleife von achtzehn Millionen Jahren und den Informationen, die ES stückweise durch den Chronisten Delorian Rhodan erhält, kann die junge Superintelligenz immer vorausschauend und zurückhaltend agieren und es entsteht der Eindruck, ES wäre der Beherrscher von Raum und Zeit. Um Zeitparadoxien zu verhindern, kann ES jedoch niemals anders handeln, als er es tut. Erst 1291 NGZ, mit der Aktivierung des PULSES von DaGlausch und der Abreise der SOL, kann die Zeitschleife geschlossen werden. Die Doppelagententätigkeit für die Kosmokraten muss jedoch von Anfang an geplant und konsequent umgesetzt worden sein.

Als ES das INSHARAM verlässt, hat ES noch nicht den Zustand einer Superintelligenz erreicht. ES wird 17.756.360 v. Chr. durch das sechsdimensional funkelnde Juwel Sol angezogen, lässt sich auf Terra nieder und etabliert eine tausend Lichtjahre durchmessende Zone des Friedens um das Solsystem.

ESTARTU bildet innerhalb von ES eine eigenständige Persönlichkeit. Die negativen Aspekte von ES konzentrieren sich in ANTI-ES.

Zwischen fünfzehn und vierzehn Millionen Jahre vor Christus entdecken die Vojariden aus Laxaron (Fornax) diese Friedenszone und erhalten Kontakt zu ES. Sie sind die Geburtshelfer bei der Transformation von ES zur Superintelligenz und verwandeln sich dabei in die Nocturnen.

Ambur, die Heimatwelt der Vojariden, wird in zwei Hälften geteilt und ES siedelt sich auf einer Hälfte an und formt die Schnittfläche nach terranischen Landschaften. Ambur wechselt in die Milchstraße und bewegt sich dort auf einer elliptischen Bahn mit Terra als einem Brennpunkt und einer Umlaufzeit von zwei Millionen Jahren.

Als ein Heliote ES vor etwa zehn Millionen Jahren die Mitgliedschaft in einem Thoregon anbietet und ES dieses Angebot annimmt, spaltet sich ESTARTU ab – sie wird nun von ES als Schwester begriffen – und sucht sich ihre eigene Mächtigkeitsballung.

Später muss ES den Vorstoß der negativen Superintelligenz STROWWAN, die kurz vor der Entwicklung zur Materiesenke steht, abwehren. In der Mächtigkeitsballung von STROWWAN entsteht die Superintelligenz NISAARU. Auch NISAARU wird Mitglied der Thoregon-Koalition.

In der Galaxis Etustar bietet ES seiner Schwester ESTARTU erneut an, sich an dem Projekt Thoregon zu beteiligen. Eingedenk ihrer Erfahrungen mit dem Thoregon von Segafrendo lehnt ESTARTU erneut ab.

Zurück in der Milchstraße kommt es zum Konflikt zwischen ES und ANTI-ES. ES kann sich seiner negativen Aspekte erwehren und diese abspalten. Doch ANTI-ES bleibt in der Mächtigkeitsballung von ES und verwickelt ihn in ein kosmisches Schachspiel, das die Geschichte der Mächtigkeitsballung in der Folge prägt.

Es gibt nur Spekulationen, welche Rolle z. B. die Meister der Insel in diesem Spiel haben. Einige der letzten Spielphasen sind die Versetzung der MARCO POLO in ein Paralleluniversum, die PAD-Seuche und der Transfer des Gehirns von Perry Rhodan nach Naupaum. Wegen des mehrfachen Verstoßes gegen die Regeln des Spiels wird ANTI-ES im Jahr 3458 für zehn Relativeinheiten in die Namenlose Zone verbannt.

Beauftragt durch die Kosmokraten lässt ES über zwei Millionen Jahre lang die Träger für zwei spezielle, von den Kosmokraten bereitgestellte Zellaktivatoren suchen. Atlan und Perry Rhodan erweisen sich als die Gesuchten.

Der misslungene Transfer von Terra und Luna durch den Sol-Kobold-Sonnentransmitter, der im Mahlstrom der Sterne endet, wird wohl von ES manipuliert. Als das Medaillonsystem mit der aphilischen Erde in den Schlund stürzt, nimmt ES die zwanzig Milliarden durch die PILLE von der Aphilie befreiten Menschen in sich auf.

Später rematerialisiert ES die aufgenommenen Menschen als Konzepte, lässt sie Goshmos Castle in zwei Hälften teilen und die eine Hälfte als EDEN II besiedeln. EDEN II reist aus Ganuhr in das geistige Zentrum der Mächtigkeitballung von ES und wird dessen neuer Sitz.

All das ist Teil des Plans der Vollendung. Am Abend des 22. Januar 3586 teilt NATHAN den Menschen mit, dass mit dem Bau der BASIS der Plan der Vollendung abgeschlossen sei. Der Menschheit stehe nun ein Fernraumschiff zur Erfüllung eines wichtigen Auftrags zur Verfügung. Am 1. Mai 3586 bricht die BASIS unter der Leitung von Payne Hamiller zur einhundert Millionen Lichtjahre entfernten Galaxis Tschuschik auf, um die PAN-THAU-RA aufzuspüren.

Letztlich endet der Plan der Vollendung später mit dem Völkern des Arresums durch die endgültige Freigabe der ehemaligen aphilischen Bewusstseinsinhalte und dem Ausbringen der Biophore aus dem Sporenschiff Aachthors.

Perry Rhodan erfährt durch ES vom Konflikt zwischen ES und der negativen Superintelligenz Seth-Apophis. Er wird beauftragt, die Kosmische Hanse zu gründen. Im Verlauf der Auseinandersetzung stößt Perry Rhodan auf den Frostrubin und die Endlose Armada.

Atlan und Perry Rhodan haben später eine wichtige Rolle bei der Rückführung des Frostrubins inne. Atlan nimmt an der Vorbereitung des Tiefenlandes für dessen Rückkehr teil und Perry Rhodan aktiviert die Chronofossilien, um den Anker des Frostrubins zu lösen. Der Sitz von ES, EDEN II, wird als letztes und wichtigstes Chronofossil von Perry Rhodan und ES selbst aktiviert. ES verschmilzt mit den Milliarden als Konzepte aufgenommenen menschlichen Bewusstseinen.

ESTARTU, die Schwester von ES, ist etwa 50.000 v. Chr. durch das Kosmonukleotid DORIFER in das kollabierende Universum Tarkan verschwunden, um den Bewohnern der Galaxis Hangay zu helfen und gegen die Manipulationen des Hexamerons vorzugehen.

ES unterstützt den Vorstoß von Perry Rhodan und Atlan nach Tarkan, die als IMAGO I und IMAGO II als Katalysatoren die Wiedererstehung der dezentralisierten ESTARTU bewirken. Es kommt zum Wechsel von Hangay nach Meekorah und zum DORIFER-Schock.

Nach dem Transfer von Hangay durch DORIFER versucht Taurec, die Transformation von ES in eine Materiequelle zu erzwingen. Dies führt zur totalen Desorientierung von ES. ES fordert seine Zellaktivatoren zurück und verteilt sie an die Linguiden. Es gelingt den von ESTARTU als ES-Sucher beauftragten Nakken, ES mit den Zellaktivatoren zu heilen.

Im Jahre 1218 NGZ errichtet ES mit Hilfe der Nocturnen im Arresum drei Lebensinseln, nachdem die Abruse ausgeschaltet wurde. Die Lebensinseln werden von den Nocturnenstöcken und den zwanzig Milliarden Menschen bevölkert, die ES beim Sturz der Erde durch den Schlund aufgenommen hatte. Der Mächtige Aachthor/Voltago und dessen Sporenschiffe, bemannt von den Menschen aus dem Arresum, wechseln in das Arresum, um dort Leben und Intelligenz auszusäen.

Zuletzt sorgt ES mit den anderen Mitgliedern der Koalition Thoregon für die Entstehung des PULSES von DaGlausch. ES hält sich zusammen mit den anderen fünf Superintelligenzen in diesem PULS auf, um ihn zu stabilisieren. In Vorbereitung des Thoregons transformiert ES Lotho Keraete zu seinem Boten für das Jahrtausend der Kriege, die Zeit seiner Abwesenheit.

ES macht Perry Rhodans und Mondra Diamonds ungeborenen Sohn Delorian zu seinem Chronisten, überträgt ihm das Wissen des Chronisten und schickt ihn mit der SOL nach seiner Geburt über den Megadom im PULS von DaGlausch achtzehn Millionen Jahre weit in die Vergangenheit nach Segafrendo, um die Entstehung von ES zu sichern.

Bei der Gründung des Thoregon von DaGlausch mit fünf anderen Superintelligenzen im Jahre 1291 NGZ war ES anscheinenend als Doppelagent der Kosmokraten tätig. Jedenfalls gelingt es den Kosmokraten dadurch, im Jahre 1312 NGZ, durch die Mithilfe der SOL, der THOREGON VI, ins Erste Thoregon vorzudringen und das Analog-Nukleotid METANU, sowie THOREGON selbst, die Brücke in die Unendlichkeit und alle anderen Thoregons zu vernichten.

Als Perry Rhodan ES nach der Vernichtung der Superintelligenz THOREGON durch Hismoom vor der Zerstörung der Brücke in die Unendlichkeit warnen will, ist der PULS von DaGlausch bereits verlassen. Laut Hismooms Aussage wird ES für längere Zeit nicht in der lokalen Gruppe anwesend sein, da er sich um andere Teile seiner Mächtigkeitsballung kümmern muss. Selbst sein Bote Lotho Keraete weiß nichts über seinen Verbleib.

Mehr in der Perrypedia: http://www.perrypedia.proc.org/wiki/ES

Wanderer

Die Kunstwelt der Superintelligenz ist ES’ Anker im Standarduniversum, so wie einige Jahrhunderte lang auch die halbierte Welt EDEN II. Während des Aufstiegs des Tai Ark’Tussan diente die Welt Zhygor mit dem Nebeldom als Kontaktstelle zwischen den Imperatoren – mindestens vier Imperatoren erhielten Zellduschen – und der Superintelligenz.

Mehr in der Perrypedia: http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Wanderer

Gol Shanning

Gol Shanning ist ein terranischer Zeitungsverleger. Im Jahre 1290 NGZ ist er mit Rosan Orbanashol liiert und wird von Michael Shorne erpresst, der Schuldscheine von Shannings Zeitung gekauft hat. Shorne plant mit der LONDON II ein großes Geschäft zu machen. Shanning muss Rosan davon überzeugen, auf der LONDON II mitzufliegen, was sie nur macht, damit ihr Freund nicht pleite geht.

Im Verlauf der Reise und der Entführung trennt sich Rosan von Shanning und verliebt sich erneut in ihren Ex-Mann Wyll Nordment. Shannings Karriere ist nach der Reise vorbei. Sein weiteres Schicksal ist ungewiss.

Seychul

Seychul ist der Oberbefehlshaber der druithorianischen Flotte. Er ist ein reaktionärer Militarist, der nur seine Linie durchzieht. Für Seychul zählt der Sieg, nicht, wie man diesen erreicht. Seychuls Gesinnung kann man als Anti-Bestien-Haltung bezeichnen. Seychul, der ein Anhänger von Carjuls Ideologie war, verabscheut die Bestien. Zum Zeitpunkt der quarterialen Offensive am 1. September 1306 NGZ ist Seychul Oberbefehlshaber der Heimatstreitkräfte. Im November 1306 NGZ stirbt er während der Schlacht um Monol.

Steckbrief

  • Geboren: 1200 NGZ
  • Geburtsort: M 87
  • Größe: 2 Meter
  • Gewicht: 150 Kilogramm
  • Merkmale: vom Volk der Dumfries, großer Patriot und Krieger mit Leib und Seele

Arkonidische Rauschgifte

Asturel

Das Asturel ist ein illegales arkonidisches Aufputschmittel, welches dem Konsumenten für einige Stunden stark erhöhte Leistungsfähigkeit, verbesserte Sinneswahrnehmung und gesteigerte Libido garantiert.

Eyemalin

Exotisches, astronomisch teures und somit entsprechend schwer zu beschaffendes Rauschgift, das zwar Reflexe und Sinneswahrnehmungen schärft, aber körperlich und psychisch abhängig macht. Hauptnebenwirkung ist die mit der übersensiblen Sinneswahrnehmung verbundene Gefahr der Reizüberflutung in extremen Stresssituationen. Eyemalin-Süchtige schlafen wenig und erbringen dennoch körperliche Höchstleistungen. Sie verkürzen aber auch ihr Leben in einem übersteigerten Alterungsprozess, der nach außen hin nicht sichtbar ist, innerlich den Betreffenden aber regelrecht ausbrennt.

Tsi Ku Wang

Tsi Ku Wang ist der letzte Nachkomme einer uralten chinesischen Familie, die ihre Herkunft bis zu den Triaden des alten chinesischen Kaiserreiches zurückverfolgen kann. Seine Vorfahren dienten im Solaren Imperium und der LFT oft in führenden Funktionen innerhalb der Flotte. Innerhalb der LFT ist Wang zuletzt Kommandeur der Wachflotte Sol, bis er 1286 NGZ von Paola Daschmagan in den Zwangsruhestand versetzt wird, da er ein umfassendes Aufrüstungsprogramm fordert. Die folgenden Jahre verbringt er auf dem Familiensitz seiner Vorfahren in Xiangfan, wo er sich mit unbekannten Forschungen beschäftigt.

1296 NGZ folgt er dem Ruf DORGONs nach Cartwheel, wo er Joak Cascal kennenlernt und mit ihm zusammen die Flotte des Terrablocks aufbaut. Cascal ernennt ihn zu seinem Stellvertreter und Stabschef.

Nachdem Cascal 1298 NGZ ins Koma gefallen ist, dient er unter dem neuen Oberbefehlshaber Cauthon Despair. Dieser versteht es, ihn innerhalb der Flotte nach und nach von allen Entscheidungen zu isolieren und schiebt ihn schließlich, nach Gründung des Quarteriums, als Leiter der quarterialen Militärakademie Redhorse Point ab.

Ende 1306 NGZ wird er wieder im Rang eines Konteradmirals reaktiviert, da das Quarterium durch den beginnenden Zweifrontenkrieg einen Mangel an fähigen Führungsoffizieren hat. Ein von ihm im Februar 1307 NGZ geführter Geleitzug wird durch einen Angriff von Spezialstreitkräften der USO in Siom Som fast völlig aufgerieben. Wang folgt seinem Gewissen und kapituliert.

Im Dunklen Himmel wird er von Xavier Jeamour und Jan Scorbit über die wahren Hintergründe der Artenbestandsregulierung aufgeklärt und tritt zur USO über. Ende Februar 1307 NGZ erreicht er Point Odysseus, den letzten Geheimstützpunkt der USO in M 87, um die Einsatzplanung der sich im Aufbau befindlichen SAPHYR-Flotte zu übernehmen.

Steckbrief

  • Geboren: 27.10.1242 NGZ
  • Geburtsort: Xiangfan, Provinz Zentralchina, Terra
  • Größe: 1,76 Meter
  • Gewicht: 78 Kilogramm
  • Augenfarbe: schwarzbraun
  • Haarfarbe: wahrscheinlich schwarz (glatt rasierter Kopf)
  • Bemerkungen: Tsi ist stets beherrscht. Er vertritt eine eiserne Disziplin, stellt hohe Anforderungen an sich und seine Untergebenen. Darüber hinaus gilt er als taktisches Genie.

Paladin

Im Rückgriff auf alte, bewährte Technologiekonzepte des Solaren Imperiums und der alten USO, begann Monkey, der Chef der Neuen USO, nachdem er das Quarterium als prinzipiell gefährlich eingestuft hatte, diese Konzepte auf ihre Wirksamkeit unter den Bedingungen des 14. Jahrhunderts NGZ zu überprüfen. Der ursprünglich in M 87 entwickelte neue Paladin stellt ein Ergebnis dieser Forschungen dar.

Genau genommen wurden bei der Entwicklung des neuen Paladin die Konzepte des Vario 500 mit dem alten Paladin kombiniert. Dazu kam noch die völlig neue Konzeption einer autarken Plasma-Positronik, die auf der Zusammenarbeit zwischen dem Zentralplasma und dem halutischen Wissenschaftler Blo Rakane beruhte. Durch die neue Technik war der Paladin nur noch bedingt als Roboter einzustufen. Eigentlich stellte er einen Posbi dar, der gleichzeitig als Trägerkörper für ein siganesisches Einsatzkommando diente. Dieses konnte über eine spezielle, an die Bedürfnisse der Siganesen angepasste SERT-Steuerung, den Handlungskörper steuern.

Ebenfalls eine absolute Neuentwicklung stellte die Pseudo-Variable-Kokonmaske dar, deren biosynthetisches Material ähnliche Eigenschaften wie das Körpergewebe eines Haluters aufwies. Durch dieses Material konnte der Paladin auch biologisch nicht als künstliches Lebewesen enttarnt werden. Ansonsten waren die Körperproportionen weitgehend einer Bestie des eingeschlechtlichen Typs nachgebildet. Darüber hinaus kamen noch eine Reihe von Techniken zum Einsatz, die von der Neuen USO als absolut geheim eingestuft wurden.

Dermos

  • Nr. 5 von 13 Planeten der blauen Sonne vom Typ B3III Derman
  • Entfernung zu Sol 15301 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 16904 km
  • Rotation 33.83 h
  • Schwerkraft 0.89 g
  • Temperaturen + 19.22 C
  • Sonnenentfernung 680.2 Mio km
  • Sonnenumlauf 4.83 Jahre
  • Normalhöhe 644 m über NN
  • Dichte 3.69 g/ccm
  • Achsenneigung 12°
  • Landanteil 28%

Sauerstoffatmosphäre mit fast erdgleichen Daten (Luftdruck 1037 hpa, 22.8% Sauerstoff)

Weltkarte von Dermos in der Milchstraße
(C) Stefan Wepil

Dermos besitzt ein sehr erdähnliches, mit Jahreszeiten behaftetes Klima und vier Kontinente mit erdähnlichem Landprofil, umgeben von den inneren Parvon-Ozean und dem äußeren, pazifikähnlichen Shevon-Ozean. Dabei handelt es sich im einzelnen um Arvon, eine unbesiedelte Dschungel- und Wüstenregion von Eurasiengröße, Servon, eine unbesiedelte, südliche Landmasse aus Eis und Schnee, Tevon, eine nördliche, von primitiven Eingeborenen besiedelte Grün- und Gebirgsfläche, die groß wie Eurasien und Afrika zusammen ist, und der kleinste Kontinent (gut Australiengröße, antipodisch zu Tevon) namens Quivon, der wie Tevon strukturiert, jedoch bis vor kurzem unbewohnt gewesen ist. Im Jahr 1291 wird dieser Kontinent von der Terrororganisation MORDRED genutzt. Hier ist die Stadt Azeroth entstanden. Sie gleicht mehr einer Festung und Militärbasis als einer Wohnmetropole. Diese 2 Mio- Stadt ist der Hauptsitz der Terrororganisation und Ausgangspunkt der Angriffe auf Camelot* und Sverigon*. Der Raumhafen kann bis 500 Schiffe aufnehmen.

Eine Waldlandschaft im Frühjahr auf Dermos
(C) Stefan Wepil

SAPHYR II

Raumjäger der SAPHYR II Klasse

  • Länge: 50 Meter
  • Breite: 40 Meter in Rochenform
  • Besatzung: Stamm 3 Personen, maximal 8 Personen, kann auch ohne menschliche Besatzung als Posbi-Einheit operieren
  • Bewaffnung: 1 Transformkanone mit 3000 Gt Abstrahlleistung, 2 Schnellfeuer-Transformkanonen mit 10 Gt Abstrahlleistung (jeweils 100 Schuss/Min.), zwei schwere MVH-Geschütze, 16 überlichtschnelle Raumtorpedos in 8er-Gruppen unter den Tragflächen
  • Defensive: 4-fach gestaffelte /Paratron-Schirme mit Paratron-Schüssel-Fangfeld
  • Antrieb: Metagravantrieb (erreichbarer ÜL-Faktor: 195 Mio, Lebensdauer der Triebwerke: 400 Mio Lichtjahre) in siganesischer/swoonscher Microbauweise, Gravopuls-Antrieb, Manöver-Impulsantrieb, Antigrav
  • Beschleunigung: 2000 Kilometer pro Sekunde
  • Reichweite: 50 Millionen Lichtjahre
  • Besonderheiten: Schnellfeuer-Transformkanone, Paratron-Schüssel-Fangfeld, Tiefschlafeinrichtung, Ortungsschutz, sehr große Reichweite, biologisch-positronischer Verbund mit eigener Intelligenz und Bewusstsein, Bordsyntronik

Bemerkungen: Bei der SAPHYR II-Klasse handelt es sich um einen Langstreckenjäger mit einer Reichweite von 50 Millionen Lichtjahren. Die Besatzung kann für solche Transitphasen in Tiefschlaf versetzt werden, um Energie und Lebensmittel zu sparen. Für die Wachphasen ist eine kleine Kabine vorhanden. Die vordere Kabinensektion ist darüber hinaus abtrennbar und als unterlichtschnelles Beiboot und Rettungseinheit konzipiert.

Die Bewaffnung folgt einem neuen Konzept. Die beiden 10 Gt Transformkanonen haben eine sehr hohe Schussfolge, durch die ein Schutzschirm destabilisiert werden soll, so dass die 3000 Gt Transformkanone dann den Schild durchschlagen kann. Auch im defensiven Bereich stellt das verwendete Schüssel-Fangfeld (konkav gewölbtes Paratronfeld, das an die syntronisch vorausberechnete Einschlagstelle eines gegnerischen Waffenstrahls projiziert wird), eine Innovation der bisherigen Schutzschild-Technologien dar. Schüssel-Fangfelder wurden versuchsweise in der LFT auf Schiffen der CORDOBA-Klasse eingeführt, konnten sich jedoch in der LFT nicht durchsetzen.

Die SAPHYR-Klasse wurde ursprünglich im 12. Jahrhundert NGZ innerhalb der LFT entwickelt, kam jedoch über eine Null-Serie nicht hinaus, da die LFT-Führung das Konzept als »untauglich« für die taktische Konzeption der Flotte einstufte. Nach der Gründung der Neuen USO stießen die Quintechs im Erbe Camelots auf die Pläne, die sie in Zusammenarbeit mit den Posbis modernisierten und daraus die SAPHYR II-Klasse entwickelten.