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Sverigor

Nr. 2 von sieben Planeten der gelben Sonne vom Typ G4V Malmöön

  • Entfernung zu Sol 1978 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 10.867 km
  • Eigenrotation 28,5 h
  • Schwerkraft 0,93 g
  • Temperaturen 9,88 °C
  • Sonnenentfernung 139,8 Mio. km
  • Sonnenumlauf 351,1 Standardtage
  • Normalhöhe 970 m über NN
  • Dichte 6 g/ccm
  • gute Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von ca. 900 hpa und 23,3 % Sauerstoffanteil
Weltkarte von Sverigor
© Stefan Wepil

Sverigor war eine LFT-Kolonie, die im Jahre 2569 alter Zeitrechnung, also noch zu Zeiten des Solaren Imperiums, von schwedischen Emigranten gegründet wurde. Daher hatte diese Welt auch einen nordeuropäischen Touch. Sverigor lag im Malmö-System, 1978 Lichtjahre von Sol entfernt. Die Sonne war ein gelber, mittelgroßer Stern. Das System besaß sieben weitere Planeten, doch nur Sverigor eignete sich als bewohnte Welt. Die Schwerkraft lag bei 0,93 Gravos, der Durchmesser betrug 10.867 Kilometer, die Durchschnittstemperatur in den bewohnten Regionen lag knapp 10 Grad Celsius.

Die idyllische Landschaft des Planeten Sverigor in der Milchstraße. © 2016 - Stefan Wepil
Die idyllische Landschaft des Planeten Sverigor in der Milchstraße.
© 2016 Stefan Wepil

Die Hauptstadt der Welt mit zwei Milliarden Einwohnern trug den Namen New Stockholm und bot knapp neun Millionen Galaktikern eine Heimat, weitere Metropolen waren New Trelleborg, New Göteborg oder New Malmö.

Sverigors Hauptstadt New Stockholm
© Stefan Wepil

Alles hat hier den typisch nordeuropäischen Touch. Der Planet ist für die wundervolle Natur und dem hervorragenden Sozialwesen bekannt. Die Landschaften der sechs Kontinente (Landanteil 33 %, sie heißen Sarmatia, Fennotien, New Scandia, Borealien, Svetia und Hägenbörd) bestehen aus glazialen Landschaften, nordeuropäisch wirkenden, schroffen Gebirgen, Tundren, Steppen, dichten Nadelwäldern, die am Äquator auch in Laubwäldern übergehen können, an Island erinnernde Vulkanlandschaften, Eis- und Gletschergebiete und saftige Wiesen. Die Bäume sind wegen der geringeren Schwerkraft oft spindeldürr. Die Jahreszeiten sind wegen der Achsenneigung von 35° sehr streng, die Sommer angenehm warm, die Winter mit bis zu –30 °C bitterkalt, dennoch sind die Temperaturunterschiede zwischen den Polen und Äquator nicht besonders groß, auch die Luftfeuchtigkeit bewegt sich mit 40 – 60 % in relativ engen Bereichen. Die Pole reichen bis zum 55. Breitengrad heran. Flora und Fauna sind vielfältig und beinhalten oft große oder exotische Spezies. Die Kontinente sind relativ gleichmäßig verteilt und stehen durch Meerengen und Inselketten in Kontakt zueinander. Neben den kleineren Torson-Meer und dem Örem-Meer gibt es noch den »inneren« Svergrat-Ozean (eine Überschneidung von Sverige und dem arkonidischen Shagrat für Gewässer) und den äußeren Häsar-Ozean, benannt nach dem ersten Präsidenten. Auf Sverigor gibt es quasi kein Verbrechen und alles blüht. Die wirtschaftlichen Grundlagen bestehen aus der Jagd, Fischfang, Holzfällerei und Erzabbau, dabei wird auf die Ökologie geachtet. Es ist eine sehr beliebte Welt für friedliche Einsiedler, daher auch die sehr hohe Population.

Eine beeindruckende Natur zeichnete diesen Planeten aus. Sverigor war ein beliebtes Ausflugsziel, wenngleich sich in den vergangenen 50 Jahren eine negative Stimmung gegen Bürger der LFT und des Kristallimperiums breitgemacht hatte. Sverigor löste sich Anfang des 13. Jahrhunderts endgültig von der LFT und entwickelte eine Gegenbewegung zu den menschlichen Machtblöcken. Angewidert von der nationalistischen Politik und dem Ersten Terraner Buddico Grigor und der Gründung des arkonidischen Kristallimperiums propagandierte Sverigor sich als galaxisoffene und vielfältige Welt. Allerdings übernahmen die Extremisten die Kontrolle und gründeten eine totalitäre Korrektheitsbehörde – eine künstliche Intelligenz – mit dem Ziel, eine Welt ohne die derzeitige Form des Menschen zu schaffen. Die sverigische Gesellschaft und Eliten waren tief davon überzeugt, dass Menschen die Wurzel allen Übels seien.

Im Oktober 1290 NGZ wurde Sverigor Ziel der Mordred. Als die Mordred von einem Plan der Sverigen erfuhr, die Menschheit mittels einer biomechanischen Nanokultur über Generationen hinweg auszulöschen, entschied Nummer Eins Rhifa Hun gegen den Willen Cauthon Despairs die Vernichtung der Welt mit zwei Milliarden Lebewesen. Mittels Arkonbomben wurde Sverigor zerstört. Es gab nur wenige Millionen Überlebende.

Zorryk

Nr. 20 von 90 Planeten der riesigen blauen Sonne vom Typ B3g Zwoor in der Kleingalaxis Zerachon

  • Entfernung zum Zentrum 450 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 8918 km
  • Eigenrotation 36.7 h
  • Schwerkraft 0.788 g
  • Temperaturen +24.4 C (jedoch mit großen Schwankungsbreiten zwischen -30 C und +75 C)
  • Sonnenentfernung 7.076 Mia km
  • Sonnenumlauf 288.35 Jahre
  • Normalhöhe 488 m über NN
  • Dichte 6.2 g/ccm, Achsenneigung 5.5°
  • Landanteil 51%
  • Luftfeuchtigkeit 27%
  • Sauerstoffatmosphäre mit einem rosafarbenem Himmel bei 22.2% Sauerstoff und 970 hpa Luftdruck

Ein Planet in der Galaxie Zerachon. Er verfügt über üppige Vegetation und Landschaften.

Plaentenkarte Zorryk (C) Stefan Wepil
Plaentenkarte Zorryk
(C) Stefan Wepil

Zorryk besitzt zwei große Kontinente (Ryvak, Denok), wovon der zweite besiedelt ist. Die Landschaftstypen sind vornehmlich dschungelhaft, in den Rossbreiten auch wüstenhaft und besitzen Sanddünen, sehr schroffe, schwer zugängliche Gebirge, Steppen, Oasen, Salzpfannen und Vulkane. Ansonsten ist die Vegetation üppig mit Wäldern und saftigem Buschland. Die Vegetation ist bläulich, blaugrün, schwärzlich oder violett. Im Jahr 1291 NGZ leben hier 500 Mio Zorryker, die von den Zerachonen in einem Besatzungsregime unterdrückt werden. Außerdem ist Zorryk eine „Attraktion für Fremdwesen“. Auch 6 Mio Elaren leben hier in einer freiwilligen Primitivität. Die Städte bestehen aus einer modernen City und steinigen Vororten. Begehrt ist der Planet vor allen für diejenigen, die die Beschaulichkeit lieben.

Die farbenfrohe Urwaldlandschaft von Zorryk
(C) Stefan Wepil

Im Jahre 1290 NGZ landet die TERSAL dort, um nach einem Observatorium oder Sternenkarten zu suchen und herauszufinden, wo sich die Galaxie Zerachon genau befindet. Allerdings werden sie dabei von Cau Thon aufgespürt. Dabei verlieren Irasuul, Nirisar und Thobenar ihr Leben.

Phönix (Camelot)

Der Planet Camelot war unter seinem ursprünglichen Namen Phönix die Hauptwelt der Freihändler.

Camelot/Phönix ist der zweite von fünf Planeten des Ceres-Systems imKugelsternhaufen M 30. Die Atmosphäre auf Sauerstoff-Stickstoff-Basis ist atembar. Ein mittlerer Sonnenabstand von 160 Millionen Kilometern, eine geringe Achsneigung und die weiten Ozeane bestimmen das gemäßigte Klima. Die vier Kontinente, Arktos, Ophir, Inya und Bonin, bedecken nur 20% des Planeten. Aufgrund der geringen Achsneigung gibt es keine ausgeprägten Jahreszeiten.

Ursprünglich weist der Planet kein intelligentes Leben auf.  Die kontinentale Fauna und Flora wird von Großtieren und fleischfressenden Pflanzen geprägt.

Camelot ist der Sitz der gleichnamigen Unsterblichenorganisation von 1235 NGZ bis 1292 NGZ.

Mehr Informationen auf der Perrypedia

Neles

Neles ist ein Planet in der Milchstraße.

Nr. 4 von 17 Welten der gelben Sonne vom Typ G2V Negas im Süden der Milchstraße

  • Entfernung zu Sol 2300 Lichtjahre
  • Äquatordurchmesser 9467 km
  • Eigenrotation 23.8 h
  • Schwerkraft 0.98 g
  • Temperaturen +36.3 C
  • Sonnenentfernung 167.2 Mio km
  • Sonnenumlauf 378.2 Standardtage
  • Achsenneigung 23°
  • Normalhöhe 858 m über NN
  • Dichte 7.26 g/ccm
  • gute Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 985 hpa bei 22.2% Sauerstoff
  • Landanteil 26%
Planetenkarte von Neles in der Milchstraße (C) Stefan Wepil
Planetenkarte von Neles in der Milchstraße
(C) Stefan Wepil

Der Planet Neles ist der Vierte von siebzehn Welten, die eine gelbe Sonne umkreisen. Der Planet ist erdähnlich und liegt im Süden der Milchstraße. Er hat einen Durchmesser von 9.467 Kilometern und eine Schwerkraft von 0,98 Gravo. Acht kleine Kontinente erstrecken sich über den Planeten, der alle bekannten Klimazonen aufweist. Die Ozeane auf Neles sind besonders groß.

Die Bewohner des Planeten bezeichnen sich als Neleser. Im Jahre 1264 NGZ lebten fast fünf Milliarden Wesen auf dem Planeten.

Die Feuchtwälder von NEles (C) Stefan Wepil
Die Feuchtwälder von NEles
(C) Stefan Wepil

Bekannte Städte

  • Wrongton – Die Haupstadt der Welt bzw. Sitz der Weltorganisation
  • Effysit – Kleine Stadt. Hier errichteten die Cameloter 1264 NGZ ihre Niederlassung
Die Hauptstadt von Neles, Wrongton

Zerachon

Eine Spiralgalaxie mit unbekanntem Standort. Es befindet sich jedoch ein Sternenportal in einem Seitenarm der Galaxie, was zumindest auf eine gewisse Bedeutung hinweist. Bekannte Welten sind bisher nur ein von Intelligenzwesen freier Wüstenplanet nahe des Sternenportals und die Planeten Zorryk sowie Zechon. Es scheint eine gewisse Einigkeit in einigen Teilen der Galaxie zu herrschen, da von Zerachonen die Rede ist. Auf der Welt Zorryk hingegen leben die Bewohner in mittelalterlicher Primitivität, wissen jedoch von Bewohnern anderer Welten.

Shagor

Die Galaxis Shagor ist 325 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Die Spiralgalaxis ist mit einer Länge von 51.000 Lichtjahren und eine Breite von knapp 20.000 Lichtjahren fast halb so groß wie die Milchstraße. Im Zentrum befindet sich ein schwarzes Loch. Die Völker Shagors leben friedlich in einer Republik zusammen, über die der Orden der Ritter der Tiefe wacht, bis er von Cau Thon vollständig vernichtet wird.

Koordinaten

NGC 5829

Mitglied der Hickson 73 group, Sternbild Bootes

Galaxienklasse : SA(s)c
galaktische Koordinaten:33.004753 60.157868
x = -134800657
y = -87560052
z = 280148052

Bekannte Völker

  • Elaren
  • Pontanaren
  • Ghannakken
  • Katronen
  • Wakaden
  • Zifis

Bekannte Planeten

  • Elaran
  • Katron
  • Ghannakkon

M64 – Saggittor

M 64 ist die berühmte »Black Eye« (auch Devils Eye) Galaxie. Die dunkle Struktur ist eine bekannte Staubformation, die die Sterne dahinter verdeckt.

Astronomische Daten

Rektaszension: 12h 56m 42sec
Deklination: +21° 41’
Entfernung: 24 Mio. Lichtjahre
Visuelle Helligkeit: 8.5 mag
Scheinbare Ausdehnung: 9.3 ²×5.4 ²

Wichtigste Völker:  Saggittonen, Holpigons, Varnider, Trötter, Multivons, Kjollen, Nider

In der Galaxie rotieren zwei Gasscheiben in unterschiedlicher Richtung, wodurch das Gas in den sich durchdringenden Randregionen den Drehimpuls verliert und in den Kern der Galaxis stürzt. Die Ursache dieses Effekts ist darin zu sehen, dass in der Vergangenheit eine elliptische Zwerggalaxie eingefangen wurde, durch die konträre Rotation der inneren Staubscheibe verursacht wurde.

Innerhalb der DORGON-Projekts wird die Zentralregion durch ausgedehnte Massekonzentrationen von kosmischem Staub und Dunkler Materie geprägt und dient den Hilfsvölkern MODRORS als Aufmarschgebiet (Zentrumsbarriere).

Für die übrigen Völker Saggittors ist dieser Bereich unzugänglich, da die gewaltigen Massekonzentrationen im Kern hyperphysikalische Effekte hervorrufen, die einen gefahrlosen Übergang in übergeordnete Kontinua unmöglich machen.

Diese Zentrumsbarriere wird von den Saggittonen im Jahre 1285 NGZ mit tatkräftiger Hilfe von Perry Rhodan deaktiviert.

Mashritun-System

Binär-Sonnensystem mit einem Braunen Zwerg als planetarem Begleiter.
Lage innerhalb der Milchstraße: Südwest-Quadrant, äußerer Bereich des Perseus-Armes.

Sonnen

Mashritun-A

Mashritun-B

Spektraltyp:

G8V (gelb)

M6V (dunkles rotorange)

Masse (Sol = 1):

0,98

0,09

Durchmesser (Sol = 1):

0,97

0,37

Temperatur:

5620 C

2945°C

Leuchtkraft (Sol = 1):

0,92

0,011

Bahndurchmesser

0,02 AE

0,08 AE

Umlaufdauer Schwerpunkt

1,48 Tage

3,41 Tage

Bemerkungen:

Mashritun-A ist extrem metallreich.
Beide Sonnen kreisen um den gemeinsamen Masseschwerpunkt, wobei die Umlaufbahn von Mashritun-B etwa 0,12 AE außerhalb der Umlaufbahn von Mashritun A liegt

  • Entfernung Sol:  32.119,47 Lichtjahre
  • Zahl der Planeten: 6, siehe Liste (darunter ein „Brauner Zwerg“)

Astrophysikalische Daten: Planeten

Mashritun-1

  • 0,85
  • 0,79 G
  • 0,42 AE
  • 112°C (Gestein)
  • Monde: 0

Mashritun-2

  • 11,31
  • 2,81 G
  • 0,61 AE
  • 1984°C (Gas)
  • Monde: 0

Mashritun-3

  • 0,45
  • 0,32 G
  • 0,75 AE
  • -14°C (Gestein)
  • 0

Mashritun-4

  • Durchmesser: 0,22
  • Schwerkraft:  0,12 G
  • Entfernung Zentrum:  0,82 AE
  • Durchschnitts­temperatur: -38°C (Gestein)
  • Monde: 0

Mashritun-5:  Mashratan

  • Durchmesser: 1,09
  • Schwerkraft: 1,04 G
  • Entfernung Zentrum: 0,96 AE
  • Durchschnitts­temperatur: 19°C (Gestein)
  • Monde: 2

Mashritun-6

  • Durchmesser / Schwerkraft:  Brauner Zwerg (21fache Jupitermasse)
  • Entfernung Zentrum:  4,28 AE
  • Durchschnitts­temperatur: 267°C
  • Monde: 29

Zirkulare Kometenwolke

  • Planetensimale
  • 40. – 80.000 AE

Besonderheiten:

Bei Mashritun-2 handelt es sich um einen sogenannten „Heißen Jupiter“, d. h. um einen Gasplaneten, der nach der Bildung in den äußeren Regionen durch Migration in das Innere des Systems gewandert ist und durch die Sonne(n) aufgeheizt wird. Monde sind bei dieser Art von Planeten nicht möglich.

Die Planeten 3 und 4 verfügen über keine nennenswerte Atmosphäre, so dass kein Treibhauseffekt auftritt und somit die niedrigen Temperaturen begründet werden.

Bei dem 6. „Planeten“ handelt es sich in Wirklichkeit um einen „Braunen Zwerg“, der innerhalb des Systems die Rolle des solaren Jupiter übernimmt und die Umlaufbahnen der „inneren Planeten“ stabilisiert. Gleichzeitig hat er verhindert, dass weitere „äußere“ Planeten entstehen konnten. Er besitzt ein umfangreiches System von 26 Monden und bildet eine eigene habitable Zone durch sein infrarotes Lichtspektrum. Innerhalb dieser Zone befinden sich 2 etwa marsgroße Monde mit dünner Atmosphäre, auf denen primitives pflanzliches Leben möglich ist.

Die urweltliche Steppenlandschaft von Mashritun 6A
(C) Stefan Wepil
Die karge Landschaft von Mashritun 6B, einer der beiden „Hauptmonde“ des Braunen Zwerges.
(C) Stefan Wepil

Mashratan

Astrophysikalische Daten:

Sonnensystem: 5. Planet des binären Sterns Mashritun
Entfernung Masseschwerpunkt: 0,96 AE
Durchmesser: 13.678 Kilometer
Schwerkraft: 1,04 G (bezogen auf Terra-Standard)
Temperatur: 19 C
Monde: 2 (Hugin und Mugin)

Die Wüstenwelt Mashratan (C) Roland Wolf
Die Wüstenwelt Mashratan
(C) Roland Wolf

Planetare Daten

Einwohner: ca. 870 Millionen
Hauptstadt: Vhrataalis
Staatsreligion: Vhratismus
Weitere bekannte Städte: Neoquarshi (Provinzstadt)

Bedingt durch die Besonderheit der binären Sonnen Mashritun A und B ist die Durchschnittstemperatur höher als auf der Erde. Hinzu kommt ein starker Treibhauseffekt durch einen höheren Kohlendioxidanteil in der Atmosphäre.

Der Wechsel zwischen Tag und Nacht folgt einem komplizierten System, das durch die Umlaufbahnen der beiden Sonnen um den gemeinsamen Masseschwerpunkt und die Achsneigung des Planeten von 29° bedingt ist. Aufgrund des niedrigeren Drehimpulses im Vergleich zur Erde beträgt die Tageslänge 28 Stunden. Das Verhältnis Tag zu Nacht beträgt im Durchschnitt etwa drei zu eins, wobei man eigentlich von zwei unterschiedlichen Tageshälften sprechen muss. Solange der Gelbe Zwerg hoch am Himmel steht, ist das gelbe Lichtspektrum vorherrschend. In den letzten Stunden des Tages allerdings wird das Spektrum mehr und mehr durch den Roten Zwerg bestimmt. Die vorherrschende Farbe des Himmels geht über Orange zu einem düsteren Rot über, bevor beide Sonnen nacheinander am Horizont des Planeten untergehen.

Die schroffe Landschaft der Wüstenwelt Masharatan. (C) Stefan Wepil
Die schroffe Landschaft der Wüstenwelt Masharatan.
(C) Stefan Wepil

Monde:

Mashratan wird von zwei Monden umkreist, deren Umlaufbahnen um ca. 90° versetzt sind. Munin erscheint von Mashratan aus gesehen etwas größer als Luna, während Hugin etwas kleiner erscheint. Die Topografie der beiden Monde gleicht weitgehend Luna, also eine durch ehemalige Vulkane und Meteoriteneinschläge geprägte Kraterlandschaft.

Munin
Durchmesser: 3247 km, große Halbachse: 234128 km, Umlaufzeit: 199 Tage

Hugin
Mittlerer Durchmesser: 3.821 km, Große Halbachse: 392.983 km, Umlaufzeit: 39 Tage

Durch die relativ nahen Monde wird ein starker Tidenhub ausgeübt, der sich jedoch, bedingt durch die fehlenden offenen Gewässer, nur auf den Mantel des Planeten ausübt. Folge sind regelmäßige Erdbeben, die auf Mashratan zum täglichen Leben gehören.

Auf Munin besteht eine im Aufbau befindliche Raumwerft, die Schiffe bis zur Schlachtkreuzergröße fertigen kann. Auf dem Mond sind darüber hinaus umfangreiche Abwehrstellungen im Entstehen, die zentral gesteuert werden sollen.

Hugin ist absolutes Sperrgebiet, zu dem nur Personen Zutritt haben, die durch den »Oberst« speziell legitimiert sind. Gerüchte besagen, dass dort umfangreiche Baumaßnahmen unter absoluter Geheimhaltung durchgeführt werden. Bekannt ist außerdem, dass zu Zeiten des Solaren Imperiums auf dem Mond eine Flottenbasis bestand, die allerdings während der »Jahre der Dunkelheit« in Vergessenheit geriet. Ob diese noch weiterhin besteht, ist unbekannt.

Blick über Mashratan (C) Roland Wolf
Blick über Mashratan
(C) Roland Wolf

Lebensbedingungen

Der Planet ist eine Wüstenwelt, die vorhandenen Wasservorkommen befinden sich überwiegend unter der Oberfläche. Freies Oberflächenwasser ist selten und wird durch unterirdische Quellen gespeist. Nur in den Polarregionen existieren größere Wasservorkommen in Form von kleineren Polkappen unter ausgedehnten Sanddünen. Von besonderer Bedeutung sind die teilweise im Tagebau abbaufähigen Rohstoffvorkommen, die im Vergleich zu Terra wesentlich umfangreicher sind. Im zentralen Sainahgebirge hat man zudem ausgedehnte Vorkommen an Hyperkristallen gefunden, die die Haupteinnahmequelle des Planeten bilden.

Topografische Struktur

Die Topografie Mashratans ist durch vier gewaltige Hochebenen geprägt, die sich etwa 200 bis 500 m über die den ganzen Planeten umspannende Sandwüste erheben. Die ersten Kolonialisten bezeichneten diese Hochebenen, im Andenken an ihre terranische Heimat, als Kontinente, obwohl auf Mashratan keine Ozeane mehr vorhanden sind. Die gewaltigen Sandwüsten, die die früheren Meere ausgefüllt haben, sind noch immer weitgehend unerforscht. In der Umgangssprache der Mashraten werden sie als der »Vorhof der Hölle« bezeichnet. Selbst die an das heiße Klima des Planeten angepassten Bewohner können in den ausgedehnten Tiefebenen ohne entsprechende Schutzkleidung nicht überleben, da hier Temperaturen bis über 60 C erreicht werden. Auch die hoch entwickelte Technik des 13. Jahrhunderts NGZ stößt hier an ihre Grenzen. Allein durch die Verwendung entsprechender Prallschirmfelder kann der mikroskopisch feine Staub daran gehindert werden, die Technik lahmzulegen. So beschränkt sich die menschliche Besiedelung auf die Hochebenen, die für mashratische Verhältnisse über ein »gemäßigtes« Klima verfügen.

Flugtour durch Mashratan - offenbar mit einem Gleiter von der Welt Tatooine. (C) Roland Wolf
Flugtour durch Mashratan – offenbar mit einem Gleiter von der Welt Tatooine.
(C) Roland Wolf

Innerhalb der kontinentalen Hochebenen befinden sich ausgedehnte Gebirgszüge, die oberhalb einer Grenze von ca. 3.000 m ein mit der Erde vergleichbares Klima aufweisen. Doch auch hier wirkt sich der fehlende Wasserkreislauf aus, Niederschläge sind äußerst selten. Bergspitzen über etwa 7.000 m weisen ausgedehnte Gletscher auf, deren Schmelzwasser die Hauptwasserquelle Mashratans darstellt. In den ausgedehnten Hochebenen herrscht eine Landschaft vor, die mit den Halbwüsten Terras vergleichbar ist. Allerdings sind auch größere Gebiete durch Sand- bzw. Geröllwüsten geprägt. Einzige Wasserquellen sind hier Oasen, deren Wasserquellen aus dem kontinentalen Tiefenwasser gespeist werden.

Große Salzwüste auf Mashratan
Große Salzwüste auf Mashratan: ein Beweis, dass hier mal Oberflächenwasser gegeben hat. (C) Stefan Wepil

Eine topologische Sonderrolle nimmt das Sainahgebirge ein, das eine Art gigantischen Kraterwall um die nördliche Polarregion bildet. Das Gebirge umschließt die im Andenken an Terra als Arktis bezeichnete Region in einem Dreiviertelkreis. Geologische Forschungen haben ergeben, dass hier in der Vergangenheit des Planeten ein gewaltiger Himmelskörper eingeschlagen sein muss. Eine der gängigen Theorien geht davon aus, dass es sich um einen dritten Mond oder auch um einen irregulären Kleinplaneten gehandelt haben muss, der durch seinen Impakt eine mashratanweite Klimakatastrophe verursacht hat. Mineralogische Untersuchungen haben nachgewiesen, dass der weitgehende Verlust des Oberflächenwassers durch diese kosmische Katastrophe vor etwa 70 Millionen Jahren verursacht wurde. Das Gebirge ist von ausgedehnten Erzschichten durchzogen, die die Grundlage der mashratischen Schwerindustrie bilden. Eine weitere Besonderheit Mashratans liegt darin, dass seit dem Impakt die Plattentektonik des Planeten weitgehend zum Erliegen gekommen ist, was bisher durch die Wissenschaft nicht erklärbar ist.

Landkarte von Mashratan in der Milchstraße (C) Stefan Wepil
Landkarte von Mashratan in der Milchstraße
(C) Stefan Wepil

Von besonderer Bedeutung für den wirtschaftlichen Aufschwung und das wachsende politische Gewicht Mashratans auf der galaktischen Bühne sind jedoch die umfangreichen Vorkommen verschiedener Hyperkristalle, die ebenfalls im Sainahgebirge entdeckt wurden.

Mashraten

Die Mashraten sind ein humanoides Intelligenzvolk aus dem Stammbaum der Terraner. Sie bewohnen den fünften Planeten des Mashritun-Systems, die Wüstenwelt Mashratan.

Die Mashraten sind im Jahre 1275 NGZ ein unabhängiges Volk und bilden ihr eigenes kleines Sternenreich, welches jedoch aufgrund ihrer Rohstoffe und Autonomie ein wichtiger Geschäftspartner für die LFT und das Kristallimperium ist.

Die Regierungsform entspricht einer Militär- und Religionsdiktatur. Es gibt keine Trennung zwischen Kirche und Staat. Der Vhratokult und einer theologische Fortentwicklung der terranischen Religion bildet die Staatsreligion. Der Glaube an einen Gott der Menschheit. Administrator der Welt ist Oberst Kerkum.

Weitere Daten zu den Mashraten

Mashritun-System
Mashratan
Begriffe / Kultur / Gesellschaft
Geschichte von Mashratan
Religion auf Mashratan

Supernova-Klasse

Die IVANHOE, Raumschiff der SUPERNOVA-Klasse. © Raimund Peter
Die IVANHOE, Raumschiff der SUPERNOVA-Klasse. © Raimund Peter

Die SUPERNOVA-Klasse stellt eine völlig neuentwickelte Schiffsklasse dar, die als MERZ-Schlachtschiff klassifiziert wird. Grundgedanke der Konstrukteuere war eine Weiterentwicklung der NOVA-Klasse der LFT, durch die Camelot versuchte, mit einem gegenüber den bisherigen Schlachtschiffes wesentlich größeren Volumen, die taktischen Möglichkeiten der Unsterblichenorganisation zu erweitern.

Das zugrunde liegende Einsatzszenario sah für diese neu entwickelten Schiffe die Verteidigung wichtiger strategischer Stützpunkte sowie Angriffsoperationen gegen feindliche Schiffsverbände vor. Darüber hinaus kann dieser Schiffstyp durch seine gegenüber der NOVA-Klasse wesentlich erhöhte Flexibilität auch für andere Aufgaben, wie beispielsweise Langstreckeneinsätze oder als Trägerschlachtschiff, umgerüstet werden.

Grundsätzliche Spezifikationen

Durchmesser: 1.000 m (mit Ringwulst 1.160 m), Kugelform mit insgesamt 12 MERZ-Modulsegmenten, äquatoriale Ringnut zur Aufnahme unterschiedlicher Ringwulst-Einsatzmodule, kein RoRo-Hanger, Zentralmodul kann als Rettungsschiff herausgesprengt werden.
Stammbesatzung: 800 Offiziere und Mannschaften.
Dazu kommen noch je nach Einsatzkonfiguration zusätzliche Mannschaften für die Beiboote und gegebenenfalls Raumlandeeinheiten.
Technische Spezifikationen (Basiskonfiguration)

Antrieb: 2 Metagrav-Triebwerksblöcke (1080 km/s2, ÜL-Faktor 90 Millionen), Gravopuls/Gravojettriebwerke, 4 Antigravtriebwerke, Nottransitionsantrieb in Zentralmodul.
Bewaffung: Transformgeschütze: Pol-Vierlingsbatterie (5.000 GT),4 Zwillingsbatterien (3.000 GT), 8 Einzelgeschütze (1.000 GT)
8 MVH-Drillingsbatterien, 10 Intervallgeschütze, diverse Raumtorpedos und Marschflugkörper
Schutzschirme: Elffache HÜ-/Paratronschirmstaffel, Virtuellbildner, Prallschirm, Deflektorschirm
Energieversorgung: 3 Hypertropzapfer mit je 2 Gravitraf-Ringspeichern, 1 Notfall-Hypertronzapfer (Sonnenzapfer), 8 Nugas-Schwarzschildreaktoren
Beiboote: 2 Leichte Kreuzer der 100 m Klasse, 10 TUNGUSTA-Korvetten und 20 Space-Jets.
Allgemeine Spezifikationen MERZ-Module:

Die MERZ-Module haben die Form eines Kugelbogens mit folgenden Maßen:
Sehnenlänge 280 m, Breite 150 m, Höhe Scheitelpunkt Kugelbogen 120 m.
Jedes Modul verfügt über eigene Gravitrafspeicher, zusätzliche Paratronkonverter und Antigrav-Feldtriebwerke.

Die Basiskonfiguration kann durch 12 MERZ-Module für unterschiedliche Einsatzszenarios erweitert werden. Folgende Einsatzkonfigurationen sind vorgesehen, die untereinander kombinierbar sind:

MERZ-Modultypen

Überlicht-Modul: 1 Metagraf-Triebwerksblock; 1 Hypertropzapfer mit 2 gesonderten Gravitraf-Ringspeichern je Modul
Labor-Modul: umfangreiche wissenschaftliche Laboreinrichtung für hyperphysikalische, biologische, chemische und geologische Untersuchungen mit eigenständiger Syntronik; Gravojet-Triebwerk; Besonderheit: Das Modul kann im Unterlichtbereich eigenständig operieren und auf Planeten landen
Fracht-Modul: Möglichkeit zusätzliche Ausrüstung (z.B. Rohstoffgewinnung, Fertigungsstraßen) in zwei speziellen Lagerräumen mitzuführen. Besonderheit: Spezieller Großtransmitter zum Gütertransport; Spezieller Lastengleiter mit Transmittergegenstation; autarke Energieversorgung mit Nugas-Schwarzschildreaktor
Wartungs-Modul: Umfangreiches Ersatzteillager für Fernmissionen
Raumkampf-Modul: 8 Transformkanonen in Zwillingsbatterien (4.000 GT); 4 überschwere Impulsgeschütze (800 GT) in Zwillingsbatterien; 4 Intervallgeschütze im KNK-Modus als Einzellafetten; 4 Thermogeschütze im KNK-Modus als Einzellafetten; autarke Energieversorgung durch Hypertrop-Zapfer
Träger-Modul: 2 Leichte Kreuzer der VESTA- oder CERES-Klasse, mit entsprechendem Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslager
Raumlande-Modul: Komplette Unterkunft für mehrere Kompanien Raumsoldaten einschließlich Kommandostab und vollständiger Ausrüstung (Kampf-Shifts, Landefähren, Kampfroboter etc.); Besonderheit: Das Modul verfügt über eine eigenständige Syntronik, die zur Gefechtsfeldführung optimiert ist, Gravo-Jet Triebwerke und Paratronschirme, kann im Unterlichtbereich eigenständig operieren und auf Planeten landen und somit bei Landeoperationen als mobile Befehlszentrale dienen.
Ringwulst-Module

Die Schlachtschiffe der SUPERNOVA-Klasse verfügen, im Gegensatz zur NOVA-Klasse, über einen Ringwulst, der jedoch nicht fest mit dem eigentlichen Schiffskörper verbunden ist. Auf Äquatorebene dient eine spezielle Nut zur Aufnahme verschiedener Ringwulst-Module. Diese haben einen achteckigen Querschnitt Breite (100 m und einer von Höhe 120 m). Insgesamt können 8 Ringwulst-Module eingesetzt werden.

Modul-Typen

Korvetten-Modul A: 5 Korvetten der TUNGUSTA-Klasse (Durchmesser 60 m) mit entsprechenden Unterkünften für die Besatzung, Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslagern.
Raumjäger-Modul: 25 NIMROD-Raumüberlegenheitsjäger mit entsprechenden Unterkünften für die Besatzung, Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslagern.
Korvetten-Modul B: 10 Minor-Globes der KASKAYA-Klasse (Durchmesser 30 m) mit entsprechenden Unterkünften für die Besatzung, Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslagern.
Waffen-Modul: 4 MVH-Zwillingsbatterien, 4 Transformgeschütze (1.000 GT), 3 Desintegrator-Geschütze, Magazine mit Raumtorpedos und Raumminen (verschiedene Gefechtsköpfe)
Antriebs-Modul: 1 Metagrav-Schubprojektor, 4 Protonenstrahltriebwerke, autarke Energieversorgung mit Nugas-Schwarzschildreaktor und Gravitrav-Ringspeichern, Besonderheit: Bei Verwendung des Moduls müssen 4 Antriebs-Einheiten eingesetzt werden, um die Antriebssymetrie zu erhalten.
Geschichte:

Die SUPERNOVA-Klasse wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts NGZ durch Camelot entwickelt. Im Sommer 1290 NGZ wurden die ersten beiden Einheiten als Prototypen und Technologieträger fertiggestellt und gingen auf Probefahrt, obwohl die vorgesehenen MERZ- und Ringwulst-Module noch nicht zur Verfügung standen.

Der Testbetrieb wurde im September 1290 NGZ zum Erstfall, als die Terrororganisation MODROR begann, die Niederlassungen Camelots zu vernichten. Homer G. Adams entschloss sich deshalb, die beiden Schiffe zum Schutz der Camelot-Niederlassungen in der Milchstraße einzusetzen.

Bekannte Schiffe:

IVANHOE
TAKVORIAN

Adlerraumschiffe

Ein Adlerraumschiff der Dorgonen. (C) Stefan Lechner
Ein Adlerraumschiff der Dorgonen.
(C) Stefan Lechner

Als Adlerraumschiff wird von den Terranern und Mashraten ein Raumschiff der Dorgonen bezeichnet.

Aussehen

Es ähnelt von der Form einem Raubvogel und ist dem Domadler nachempfunden. Der Rumpf des bisher einzig bekannten Adlerraumschiffes ist zylinderförmig . Am Kopf des Rumpfes befindet sich eine rechteckige Kanzel. Zwei mächtige Flügel sind an den Seiten des Hauptkörpers angebracht.

Das Raumschiff ist offenbar aus einem bräunlichen Metall gefertigt.

Technologie

Die mächtigen dorgonischen Adlerraumschiffe verwenden eine hoch entwickelte Technologie:

Offensivbewaffnung: Hypertron-Impulser, Transonator
Defensivbewaffnung: Hypertronschutzschirm
Ortungsschutz: Semi-Transit-Feld
Antrieb: Antrieb auf Hypertakt-Antrieb Basis
Klassen

Es gibt zahlreiche Variationen der Adlerraumschiffe. Diese unterscheiden sich nicht im Aussehen, jedoch in der Größe und der Bewaffnung.

DOMULUS-Klasse: Rumpflänge von 6500 Metern. Größtmögliche Ausrüstung (Hypertron-Impulser, Semi-Transit-Feld, Transonator).
SULVETIUS-Klasse: Rumpflänge von 3500 Metern. Gleiche Ausrüstung wie die DOMULUS-Klasse.
JUSILUS-Klasse: Rumpflänge von 2000 Metern. Gleiche Ausrüstung wie die DOMULUS-Klasse.
DECRUSIAN-Klasse: Rumpflänge von 900 Metern. Kein Hypertron-Impulser
Schlachtschiff-Klasse: Rumpflänge von 600 Metern. Kein Hypertron-Impulser und kein STF.
Kreuzer-Klasse: Rumpflänge von 400 Metern. Ausrüstung wie die Schlachtschiff-Klasse.
Fregatten-Klasse: Rumpflänge von 200 Metern. Ausrüstung wie Klassen zuvor, außerdem kein Transonator
Galeeren-Klasse: 100 Meter Rumpflänge. Kein Hypertron-Impulser, kein Transonator und kein STF.

VIVIER BONTAINER

Die VIVIER BONTAINER war ein Raumschiff aus dem 36. Jahrhundert a.D. im Dienste des Solaren Imperiums. Die VIVIER BONTAINER gehörte zur Administration von Exota-Alpha und zog während der Lareninvasion gegen eben diese in ein Gefecht. Dabei wurde die VIVIER BONTAINER, welche unter dem Kommando von Joak Cascal und Sandal Tolk stand, von dem Volk der Casaro in eine Raumzeitfalte im Leerraum zwischen Andromeda verschleppt.

Die Crew der BONTAINER wurde über 1.400 Jahre lang in einem Stasefeld in der RZF am Leben gehalten und von den Casaro observiert. Erst als die Terraner Timo Zoltan, Remus & Uthe Scorbit durch Hilfe des geheimnisvollen Alyskers und Sato Ambush in die Raumzeitfalte gelangen, können sie die Crew der BONTAINER – die glaubt, sie lebe seit 13 Jahren in einem Paradies – von der Wahrheit überzeugen.

Die BONTAINER flieht und zerstört unter hohen Verlusten die RZF. Beim Versuch die LONDON II zu befreien, wird die BONTAINER im Juni 1290 NGZ zerstört.

VERDUN

VERDUN
VERDUN
(C) John Buurman

Größter Schlachtschifftyp und Flaggschiff der MORDRED.

Die VERDUN stellt den Prototyp eines neu entwickelten Typs der Ultraschlachtschiffe dar und wird als NEOUNIVERSUMKLASSE bezeichnet. Dank der Technik und finanziellen Unterstützung der Dorgonen kann die Terrorgruppe dieses Raumschiff bauen.

Technische Daten:

Durchmesser: 3500 Meter
Triebwerke: Metagravtriebwerk
Beschleunigung: 1.200 km/sec ²
Schutzschirm: Paratronschirm
Bewaffnung

100 Transformkanonen
200 Impuls/Thermo/ Desintegratorgeschütze
50 Arkonbomben
1000 Jäger
1000 SHIFTs
100 Destruction-Kreuzer
200 Space-Jets
Sonstiges

Virtuellbildner
Maxim-Orter
Hyperraum-Resonator
Besatzung

1000 Mann Stammbesatzung
5000 Mann Boden- und Lufteinheiten
Kommandant: Cauthon Despair (Nummer Zwei der MORDRED)
Stellv. Kommandant: Admiral Kenneth Kolley
Erster Offizier: Major Soram Tomahn

WIDDER

Die WIDDER ist ein 250 Meter durchmessender Kugelraumer der Organisation Camelot. Kommandant ist der Veteran und Syntronikspezialist Yart Fulgen.

Im Jahre 1275 NGZ reisen Perry Rhodan, Gucky und Cauthon Despair an Bord der WIDDER zum Planeten Mashratan.

TURELL DONGJI

Die TURELL DONGJI ist eine Art Raumschiff. Es sieht wie eine violette, runde Sphäre aus. Es ist das Schiff des Alyskers und seit 1285 NGZ auch des Terraners Sato Ambush. Der Innenraum scheint sich regelmäßig den Bedürfnissen der Besatzungsmitglieder anzupassen. Die DONGJI verfügt über ein mobiles Sternenportal.

TERSAL

TERSAL (C) Gerd Schenk
TERSAL
(C) Gerd Schenk

Die TERSAL ist ein rund 100.000 Jahre altes Raumschiff des ehemaligen Ritters der Tiefe Jedar Balar. Seit dessen Landung auf Elaran in der Galaxis Shagor und der späteren Gründung des Ritterordens steht die TERSAL dem Rittergroßmeister für besondere Unternehmungen zur Verfügung.

Da die TERSAL eine Art Heiligtum für die Ritter der Tiefe aus Shagor darstellt, wird sie nur relativ selten benutzt.

Die Wartung der TERSAL übernimmt der Roboter Vergana – einst Orbiter Balars.

Zwei Einsätze in jüngster Geschichte sind bekannt:

1264 NGZ fliegt der Rittergroßmeister Arib’Dar zusammen mit dem Ritter Prot’Gar und zwei Orbitern auf der TERSAL in die Milchstraße.

1290 NGZ fliehen Gal’Arn, Jaktar, Irasuul, Thobenar und Nirisar auf der TERSAL von Elaran und entkommen damit dem sicheren Tod. Es gelingt ihnen, mit der TERSAL Shagor zu verlassen.

Technische Daten:

Länge: 110 Meter
Spannweite der Flügel: 60 Meter
Form: V-Förmig

Bewaffnung:

Offensiv: 4 transformähnliche Geschütze, 4 überlichtschnelle Strahlgeschütze (ähnlich KNK-Geschützen, wobei allerdings als Waffenstrahl das Impulsprinzip zum Einsatz kommt)

Defensiv: 5-fache pedogepolte Schutzschirmstaffel

Die offensiven und defensiven Waffensysteme der TERSAL arbeiten, im Gegensatz zu den terranischen Entsprechungen, auf der Hypersexta-Halbspur und dem Sextaraum.

Durch entsprechende Deflektorschirme, die ebenfalls Hypersextabereich arbeiteten, war die TERSAL faktisch nicht zu orten.

Sowohl die offensive, als auch die defensive Bewaffnung ist für ein Schiff, das der Klasse eines Leichten Kreuzers entspricht, äußerst stark. Durch die Verwendung der höherfrequenten Hypertechnik hat die TERSAL eine Kampfkraft, die selbst einem Ultra-Schlachtschiff überlegen ist.

Triebwerke:

Überlicht: Intermitter-Hypertakttriebwerk (Kosmokratentechnik). Dieses Triebwerk stellte eine Weiterentwicklung des Hypertakttriebwerkes dar, wie es auf der SOL eingebaut wurde. Der Hauptunterschied zum Triebwerk der SOL liegt darin, dass durch die Intermittertechnik sehr kurze Transmissionen in äußerst kurzen Abständen (im Milli(licht)sekundenbereich) ausgeführt werden können. Das ermöglicht den Einsatz im interplanetaren Raum.

Unterlicht: Leistungsfähiges Feldtriebwerk, das dem Gravo-Pulsantrieb der Terraner entspricht. Selbst Flüge innerhalb des Schwerefeldes von Planeten sind (allerdings mit erhöhtem Risiko) möglich. Das Triebwerk kann quasi aus dem Stand benutzt werden (keine Mindestgeschwindigkeit erforderlich).

Beschleunigung: 2312 km/sec ²
Überlichtfaktor: bis zu 250 Millionen Lichtjahre
Energieversorgung: permanenter Hypertrop
Besatzung: Zwei bis drei Personen Minimum. Platz für bis zu 15 Personen.

TAKVORIAN

TAKVORIAN (C) Jan Kauth
TAKVORIAN
(C) Jan Kauth

Die TAKVORIAN ist das Schwesterschiff der IVANHOE und wurde ab September 1290 NGZ offiziell eingesetzt. Die TAKVORIAN stellt, wie ihr Schwesterschiff die IVANHOE, eine völlig neue Entwicklung Camelots dar. Beide Schiffe gehören zur SUPERNOVA-Klasse und sind als MERZ-Schlachtschiffe mit einzustufen. Der Schiffskörper hat im Unterschied zu den Schlachtschiffen der NOVA-Klasse einen Durchmesser von 1000 Metern.

Besatzung

Kommandant: Joak Cascal
Stelv. Kommandant: Sandal Tolk
Erster Offizier: Coreene Quon
Kommunikationsoffizier: Sybel Yaciskü (Terranerin aus Istanbul)
Kontrolleur für Syntroniken: Li Tai (Terraner aus China)
Ortungschef: Ali Susbeke (Terraner aus Mali)
Geschichte

Der Bau der TAKVORIAN beginnt Ende der 70er Jahre des 13. Jahrhunderts NGZ. Im Jahre 1290 NGZ werden die TAKVORIAN und ihr Schwesterraumschiff die IVANHOE fertig gestellt. Im Sommer beginnen die Testflüge, obwohl die Ausrüstung mit MERZ- und Ringwulst-Modulen noch nicht abgeschlossen ist. Homer G. Adams ruft das Schiff im September zurück und schickt es in seinen ersten Kampfeinsatz nach Plophos, wo die Besatzung versucht, die Mitarbeiter der Camelotniederlassung zu retten und dabei aber weitgehend scheitert.

SAGRITON

SAGRITON (C) Gerd Schenk
SAGRITON
(C) Gerd Schenk

Das Flaggschiff der Saggittonen

Durchmesser: 5000 Meter (untere Scheibe), 300 Meter (obere Kuppel)

Bewaffnung: 1500 Dimitrongeschütze (transformähnlich),

2500 Jäger, 500 Kreuzer

Triebwerke: Sartrontriebwerk (metagravähnlich),

Lineartriebwerk
Beschleunigung: 500 km/sec ²

Schutzschirm: Sartronschirm Besatzung: 2000 Mann

Stammbesatzung: 2000 Mann Boden- und Lufteinheiten

Kommandant: Admiral Dolphus

Stellvertr. Kommandant: Offizier Waskoch

Die SAGRITON ist ein Schiff mit gewaltigen Ausmaßen. Sie hat einen dicken, scheibenförmigen Rumpf, von dem mehrere Türme aufragen. Der größte ist 500 Meter hoch und trägt eine Kugel von etwa 300 Meter Durchmesser. Der Gesamtdurchmesser der SAGRITON beträgt etwa 5 Kilometer.

Die SAGRITON ist seit dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Perry Rhodan und Aurec im Jahre 1285 NGZ das Flaggschiff der Republik Saggittor.

NORTH CAROLINA

Die NORTH CAROLINA ist ein 500 Meter durchmessender Schlachtraumkreuzer der der Liga Freier Terraner.

Die NORTH CAROLINA gehört zur ODIN-Klasse.

Kommandant ist im Jahre 1283 NGZ Henry „Flak“ Portland.

Die NORTH CAROLINA gehört 1283 NGZ zu den 200 Raumschiffen einer LFT-Strafexpedition gegen den Planeten Mashratan. Durch einen ungeklärten Einsatzbefehl feuert die NORTH CAROLINA zusammen mit den anderen Raumschiffen der LFT auf Mashratan und vernichtet dabei Teile des Palastkomplexes und auch miltärische Ziele.

Kommandant: Henry „Flak“ Portland

Technische Daten:

Besatzung: 400-2000 Personen
Aufbau: 500 Meter Kugelraumer mit Ro-Ro Hangar
Antrieb zwei Metagravantriebwerke, vier kleine Metagrav-Steuertriebwerke, max. Beschleunigung: 980 km/s² (leer) bis 930 km/s² (max. Zuladung) erreichbarer ÜL-Faktor: 80 Mio, Antigrav, Gravo-Antrieb für Atmosphärenflug
Offensivbewaffnung: Drillings-Transformgeschütze (Abstrahleistung jeweils 3000 GT), Vierlings-Transformgeschütz am Oberen Pol (Abstrahleistung jeweils 4000 GT), MVH-Geschütze, 8 KNK-Geschütze, Anti-M-Strahler und Irregulator-Strahler, Raumtorpedos
Defensivbewaffnung: Prallschirm, vierfach gestaffelterHÜ-Schirm und fünffach gestaffelter Paratronschirm, Virtuellbildner, Deflektor (Zur Tarnung des HYPERTROP-Zapfstrahls)
Energieversorgung: 2 Gravitraf-Speicher, Haupt Hypertrop, 2 Not-Hypertrope, 5 NUGAS-Notkraftwerke, Fusions-Notkraftwerke
Beiboote: 8x 30 Meter „Minor-Globe“ Kleinstkorvetten, 16 x 30 Meter Space-Jets. Im Roll-on/Roll-off-Hangar können auch Korvetten und leichte Kreuzer aufgenommen werden
Besonderheit: Roll-on/Roll-off-Hangar

Mehr Informationen: http://www.perrypedia.proc.org/wiki/ODIN-Klasse