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Supernova-Klasse

Die IVANHOE, Raumschiff der Supernova-Klasse. (C) Raimund Peter
Die IVANHOE, Raumschiff der Supernova-Klasse.
(C) Raimund Peter

Die SUPERNOVA-Klasse stellt eine völlig neuentwickelte Schiffsklasse dar, die als MERZ-Schlachtschiff klassifiziert wird. Grundgedanke der Konstrukteuere war eine Weiterentwicklung der NOVA-Klasse der LFT, durch die Camelot versuchte, mit einem gegenüber den bisherigen Schlachtschiffes wesentlich größeren Volumen, die taktischen Möglichkeiten der Unsterblichenorganisation zu erweitern.

Das zugrunde liegende Einsatzszenario sah für diese neu entwickelten Schiffe die Verteidigung wichtiger strategischer Stützpunkte sowie Angriffsoperationen gegen feindliche Schiffsverbände vor. Darüber hinaus kann dieser Schiffstyp durch seine gegenüber der NOVA-Klasse wesentlich erhöhte Flexibilität auch für andere Aufgaben, wie beispielsweise Langstreckeneinsätze oder als Trägerschlachtschiff, umgerüstet werden.

Grundsätzliche Spezifikationen

Durchmesser: 1.000 m (mit Ringwulst 1.160 m), Kugelform mit insgesamt 12 MERZ-Modulsegmenten, äquatoriale Ringnut zur Aufnahme unterschiedlicher Ringwulst-Einsatzmodule, kein RoRo-Hanger, Zentralmodul kann als Rettungsschiff herausgesprengt werden.
Stammbesatzung: 800 Offiziere und Mannschaften.
Dazu kommen noch je nach Einsatzkonfiguration zusätzliche Mannschaften für die Beiboote und gegebenenfalls Raumlandeeinheiten.
Technische Spezifikationen (Basiskonfiguration)

Antrieb: 2 Metagrav-Triebwerksblöcke (1080 km/s2, ÜL-Faktor 90 Millionen), Gravopuls/Gravojettriebwerke, 4 Antigravtriebwerke, Nottransitionsantrieb in Zentralmodul.
Bewaffung: Transformgeschütze: Pol-Vierlingsbatterie (5.000 GT),4 Zwillingsbatterien (3.000 GT), 8 Einzelgeschütze (1.000 GT)
8 MVH-Drillingsbatterien, 10 Intervallgeschütze, diverse Raumtorpedos und Marschflugkörper
Schutzschirme: Elffache HÜ-/Paratronschirmstaffel, Virtuellbildner, Prallschirm, Deflektorschirm
Energieversorgung: 3 Hypertropzapfer mit je 2 Gravitraf-Ringspeichern, 1 Notfall-Hypertronzapfer (Sonnenzapfer), 8 Nugas-Schwarzschildreaktoren
Beiboote: 2 Leichte Kreuzer der 100 m Klasse, 10 TUNGUSTA-Korvetten und 20 Space-Jets.
Allgemeine Spezifikationen MERZ-Module:

Die MERZ-Module haben die Form eines Kugelbogens mit folgenden Maßen:
Sehnenlänge 280 m, Breite 150 m, Höhe Scheitelpunkt Kugelbogen 120 m.
Jedes Modul verfügt über eigene Gravitrafspeicher, zusätzliche Paratronkonverter und Antigrav-Feldtriebwerke.

Die Basiskonfiguration kann durch 12 MERZ-Module für unterschiedliche Einsatzszenarios erweitert werden. Folgende Einsatzkonfigurationen sind vorgesehen, die untereinander kombinierbar sind:

MERZ-Modultypen

Überlicht-Modul: 1 Metagraf-Triebwerksblock; 1 Hypertropzapfer mit 2 gesonderten Gravitraf-Ringspeichern je Modul
Labor-Modul: umfangreiche wissenschaftliche Laboreinrichtung für hyperphysikalische, biologische, chemische und geologische Untersuchungen mit eigenständiger Syntronik; Gravojet-Triebwerk; Besonderheit: Das Modul kann im Unterlichtbereich eigenständig operieren und auf Planeten landen
Fracht-Modul: Möglichkeit zusätzliche Ausrüstung (z.B. Rohstoffgewinnung, Fertigungsstraßen) in zwei speziellen Lagerräumen mitzuführen. Besonderheit: Spezieller Großtransmitter zum Gütertransport; Spezieller Lastengleiter mit Transmittergegenstation; autarke Energieversorgung mit Nugas-Schwarzschildreaktor
Wartungs-Modul: Umfangreiches Ersatzteillager für Fernmissionen
Raumkampf-Modul: 8 Transformkanonen in Zwillingsbatterien (4.000 GT); 4 überschwere Impulsgeschütze (800 GT) in Zwillingsbatterien; 4 Intervallgeschütze im KNK-Modus als Einzellafetten; 4 Thermogeschütze im KNK-Modus als Einzellafetten; autarke Energieversorgung durch Hypertrop-Zapfer
Träger-Modul: 2 Leichte Kreuzer der VESTA- oder CERES-Klasse, mit entsprechendem Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslager
Raumlande-Modul: Komplette Unterkunft für mehrere Kompanien Raumsoldaten einschließlich Kommandostab und vollständiger Ausrüstung (Kampf-Shifts, Landefähren, Kampfroboter etc.); Besonderheit: Das Modul verfügt über eine eigenständige Syntronik, die zur Gefechtsfeldführung optimiert ist, Gravo-Jet Triebwerke und Paratronschirme, kann im Unterlichtbereich eigenständig operieren und auf Planeten landen und somit bei Landeoperationen als mobile Befehlszentrale dienen.
Ringwulst-Module

Die Schlachtschiffe der SUPERNOVA-Klasse verfügen, im Gegensatz zur NOVA-Klasse, über einen Ringwulst, der jedoch nicht fest mit dem eigentlichen Schiffskörper verbunden ist. Auf Äquatorebene dient eine spezielle Nut zur Aufnahme verschiedener Ringwulst-Module. Diese haben einen achteckigen Querschnitt Breite (100 m und einer von Höhe 120 m). Insgesamt können 8 Ringwulst-Module eingesetzt werden.

Modul-Typen

Korvetten-Modul A: 5 Korvetten der TUNGUSTA-Klasse (Durchmesser 60 m) mit entsprechenden Unterkünften für die Besatzung, Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslagern.
Raumjäger-Modul: 25 NIMROD-Raumüberlegenheitsjäger mit entsprechenden Unterkünften für die Besatzung, Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslagern.
Korvetten-Modul B: 10 Minor-Globes der KASKAYA-Klasse (Durchmesser 30 m) mit entsprechenden Unterkünften für die Besatzung, Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslagern.
Waffen-Modul: 4 MVH-Zwillingsbatterien, 4 Transformgeschütze (1.000 GT), 3 Desintegrator-Geschütze, Magazine mit Raumtorpedos und Raumminen (verschiedene Gefechtsköpfe)
Antriebs-Modul: 1 Metagrav-Schubprojektor, 4 Protonenstrahltriebwerke, autarke Energieversorgung mit Nugas-Schwarzschildreaktor und Gravitrav-Ringspeichern, Besonderheit: Bei Verwendung des Moduls müssen 4 Antriebs-Einheiten eingesetzt werden, um die Antriebssymetrie zu erhalten.
Geschichte:

Die SUPERNOVA-Klasse wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts NGZ durch Camelot entwickelt. Im Sommer 1290 NGZ wurden die ersten beiden Einheiten als Prototypen und Technologieträger fertiggestellt und gingen auf Probefahrt, obwohl die vorgesehenen MERZ- und Ringwulst-Module noch nicht zur Verfügung standen.

Der Testbetrieb wurde im September 1290 NGZ zum Erstfall, als die Terrororganisation MODROR begann, die Niederlassungen Camelots zu vernichten. Homer G. Adams entschloss sich deshalb, die beiden Schiffe zum Schutz der Camelot-Niederlassungen in der Milchstraße einzusetzen.

Bekannte Schiffe:

IVANHOE
TAKVORIAN

TAKVORIAN

TAKVORIAN (C) Jan Kauth
TAKVORIAN
(C) Jan Kauth

Die TAKVORIAN ist das Schwesterschiff der IVANHOE und wurde ab September 1290 NGZ offiziell eingesetzt. Die TAKVORIAN stellt, wie ihr Schwesterschiff die IVANHOE, eine völlig neue Entwicklung Camelots dar. Beide Schiffe gehören zur SUPERNOVA-Klasse und sind als MERZ-Schlachtschiffe mit einzustufen. Der Schiffskörper hat im Unterschied zu den Schlachtschiffen der NOVA-Klasse einen Durchmesser von 1000 Metern.

Besatzung

Kommandant: Joak Cascal
Stelv. Kommandant: Sandal Tolk
Erster Offizier: Coreene Quon
Kommunikationsoffizier: Sybel Yaciskü (Terranerin aus Istanbul)
Kontrolleur für Syntroniken: Li Tai (Terraner aus China)
Ortungschef: Ali Susbeke (Terraner aus Mali)
Geschichte

Der Bau der TAKVORIAN beginnt Ende der 70er Jahre des 13. Jahrhunderts NGZ. Im Jahre 1290 NGZ werden die TAKVORIAN und ihr Schwesterraumschiff die IVANHOE fertig gestellt. Im Sommer beginnen die Testflüge, obwohl die Ausrüstung mit MERZ- und Ringwulst-Modulen noch nicht abgeschlossen ist. Homer G. Adams ruft das Schiff im September zurück und schickt es in seinen ersten Kampfeinsatz nach Plophos, wo die Besatzung versucht, die Mitarbeiter der Camelotniederlassung zu retten und dabei aber weitgehend scheitert.

IVANHOE

IVANHOE gez. Raimund Peter
IVANHOE
(C) Raimund Peter

Raumschiff der Unsterblichenorganisation Camelot.

Die IVANHOE stellt, wie ihr Schwesterschiff, die TAKVORIAN, eine völlig neue Entwicklung Camelots dar.

Beide Schiffe gehören zur SUPERNOVA-Klasse und sind als MERZ-Schlachtschiffe einzustufen. Der Schiffskörper hat, im Unterschied zu den Schlachtschiffen der NOVA-Klasse, einen Durchmesser von 1000 Metern.

Die Besatzung der IVANHOE:

Kommandant: Xavier Jeamour
1. Offizier: James Fraces (Stelv. Kommandantur, Navigation)
2. Offizier: Lorif (Wissenschaft)
3. Offizier: Irwan Dove (Sicherheit / Waffensysteme)
4. Offizier: Zyrak Wygal (Maschinenraum, Antrieb, Raumschiffunktionalität)
5. Offizier: Doktor Jennifer Taylor (Chefmedizinierin)
6. Offizier: Mathew Wallace (Oberbefehlshaber Space-Jets)

Weitere Besatzungsmitglieder:

Raoul Lafitte – Ertruser
Atigra Atta – Terraner, Maschinist
Petrow Alexej – Terraner, Stellv. Maschinenchef
Timo Zoltan – Wissenschaftler
Hendrik Swahn, Tim Beranoh, Cerak Atz – Besatzungsmitglieder der Space-Jet JAYJAY
Calvin Magruder – Terraner, Besatzungsmitglied Wissenschaftsabteilung
Pete Simmons – Sicherheitsteam
Donald Verhoev – Wissenschaftler

Geschichte:

Der Bau der IVANHOE beginnt Ende der 70er Jahre im 13. Jahrhundert NGZ. Im Jahre 1290 NGZ werden die IVANHOE und ihr Schwesterraumschiff, die TAKVORIAN, fertig gestellt.

Im Sommer beginnen die Testflüge, ehe die IVANHOE Ende September zu ihrem ersten echten Einsatz nach Mashratan fliegt, obwohl die Ausrüstung des Schiffes mit MERZ- und Ringwulst-Modulen zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist.

Xavier Jeamour

Xavier Jeamour, der Kommandant der IVANHOE. Gez. v. Gaby Hylla
Xavier Jeamour, der Kommandant der IVANHOE.
(C) Gaby Hylla

Kommandant der IVANHOE.

Jeamour wurde auf Terra geboren und verlebte seine Kindheit in Belgien. Mit 13 Jahren zog er zu seinem Onkel nach Frankreich, wo er ihm bei der Winzerei half.

Erst spät entdeckte Jeamour sein Interesse für die Raumfahrt. Mit 25 beschloß er, zur Akademie zu gehen, wo er durch  hervorragende Leistungen ein Stipendium bekam und als einer der besten Taktiker in die Geschichte der LFT-Akademie einging.

Schnell bekam er sein eigenes Kommando und führte seine Arbeit sehr gewissenhaft aus. Im Jahre 1268 NGZ wurde er Kommandant des Explorerkreuzers DESTINY, mit dem ereinen noch relativ unergründeten Seitenarm in der Westside erforschte. Er war sehr stolz auf seine Besatzung. Jeamour fand im Jahre 1270 NGZ dort eine alte Station, deren Erbauer unbekannt waren. Einige Roboter wurden wieder aktiviert und es gab ein grauenvolles Gemetzel. Nur dank Jeamours schnellem Reaktionsvermögen konnte die Hälfte der Besatzung gerettet werden. Die LFT bedauerte diesen Vorfall und beorderte die DESTINY als Aufklärungsschiff ab.

Jeamour hingegen wollte unbedingt die Station erforschen und herausfinden, wer dahintersteckte, doch die LFT schickte ein anderes Schiff hin, welches den Planeten einäscherte. Später stellte sich heraus, daß die Station bereits von der LFT entdeckt worden war, jedoch von der TLD zu geheimen Forschungen genutzt wurde. Wütend über diese Täuschung kündigte Jeamour bei der LFT und schloß sich im Jahre 1279 NGZ Camelot an. Dort arbeitete er lange an sich selbst und half Attaca Meganon bei der Entwicklung der IVANHOE.

Im Jahre 1283 NGZ kommandiert Jeamour den 500 Meter-Schlachtkreuzer FREYJA und nimmt an einem – leider kläglich gescheiterten – Rettungsversuch im Mashritunsystem teil. Zwei Jahre später kann die FREYJA die Überlebenden der LONDON-Katastrophe finden und retten.

In den folgenden Jahren nimmt die FREYJA an einigen Einsätzen teil – so auch am Kampf gegen die Tolkander.

1290 NGZ gibt Jeamour das Kommando der FREYJA ab und wird Oberbefehlshaber des neuen Schlachtraumschiffes IVANHOE.

Steckbrief

Geboren: 17.06.1218 NGZ
Geburtsort: Lüttich, Belgien, Terra
Rasse: Terraner
Größe: 1,71 Meter
Gewicht: 62 Kilogramm
Augenfarbe: blau
Haarfarbe: weiß (Halbglatze)
Erster Auftritt: Dorgon 3
Bisher letzter Auftritt: Dorgon 13
Auftritte insgesamt: 4