Leticron ist ein Pariczaner, auch Überschwerer genannt, der in den letzten Tagen des Solaren Imperiums im Jahre 3459 a.D. von den Laren als Erster Hetran der Milchstraße eingesetzt wurde. Nach Leticrons Fall war sein Geist über Jahrhunderte in der PEW-Metall-Säule gefangen, ehe er 1294 NGZ vom Sohn des Chaos Cau Thon daraus befreit wurde und nun ein Sohn des Chaos im Dienste MODRORs ist.
Nachdem Leticron 67 NGZ aus dem Steinsockel befreit und in ein Cyborg transferiert wurde, dauerte es nicht lange, ehe Leticron wieder nach der Macht greifen wollte. In seinen Erinnerungen heißt es:
Mehr als 70 Jahre fristete ich mein Dasein als Gefangener. Dann wurde ich entdeckt. Ich habe den Namen desjenigen vergessen, der mich im Auftrag eines ruhmlosen Coruns nach Paricza schaffen sollte. Ich wusste dennoch, dass es der widerliche Gucky war, der mir geholfen hatte. Mein Bewusstsein war in einen Cyborg transferiert worden. Ich schwor, für meine Verbrechen zu büßen. So sollte ich 380 Jahre im Exil auf der Dschungelwelt Panor leben.
Anfangs war ich wirklich bemüht, mein Versprechen zu erfüllen, doch schon nach 53 Jahren waren mir so meine Zweifel gekommen. Ich strebte nach der Macht auf dem Planeten. So schwang ich mich unter meinem Namen Spurjollan auf, um Panor zu unterwerfen. Doch nach 30jähriger friedlicher und gerechter Regentschaft kamen meine Feinde erneut.
Es war um das Jahr 103 herum, als ich mich anschickte, Paricza zurückzuerobern. Es war mein Recht! Allerdings sah das nicht jeder so. Ich hatte mir ein kleines Imperium auf Panor aufgebaut. Springer und Pariczaner hatten unter mir gedient, bereit Paricza zu erobern.
Doch abermals wurde ich verraten. Ausgerechnet mein Retter aus der Stahlfestung… wie war sein Name? Ah ja, Raoul Ginver. Ein Weltraumtramp, so hatte er sich genannt. Der kleine Tramp hatte aber keinen Schnauzer. Oh, sollte ich jemals einen seiner Nachfahren treffen, so würde ich ihm oder ihr den Kopf abreißen. Ginver war es gewesen, der mich an den Corun Garumar verraten hatte.
Die Pariczaner hatten zusammen mit irgendwelchen Agenten einer komischen Hanse ein Kommando nach Panor geschickt und meinen Multicyborgkörper vernichtet. Es war ein ausgeklügelter Plan gewesen, denn so war mein Bewusstsein wieder in einen PEW-Metallblock zurückgekehrt, welchen meine Widersacher mitgebracht hatten. Mein Urteil hatte auf ewige Kerkerhaft gelautet. Ich war wieder nach Titan zurückgebracht worden. Dort hatten sie mich in die tiefsten Ruinen der Stahlfestung gesperrt.
Etwas mehr als dreihundert Jahre später war ein Wissenschaftlerteam hier und versuchte, mich zu befreien. Befreiung von Terranern? Ich wies das Gnadenbrot der Affenabkömmlinge ab! Nein, eher würde ich Millionen Jahre hier fristen, als von einem Terraner befreit zu werden.
Durch einen Reporter hatten auch treulose Pariczaner Wind davon bekommen. Als Wissenschaftler getarnt, hatten sie meine Säule noch tiefer in die verwüsteten Ruinen gebracht. Den Zugang hatten sie gesprengt, die Katakomben hatten sie einstürzen lassen. Über meine Säule wurde ein Museum errichtet. Und ich geriet in Vergessenheit.
So war ich hier nun seit fast 1.200 Jahren ein einsamer Gefangener. Als sie gegangen waren, hatte ich auch jeden mentalen Kontakt zur Außenwelt verloren.
Sohn des Chaos
1294 NGZ wird Leticron von Cau Thon aus der Säule befreit. Sein Bewusstsein wird in den pariczanischen Mutanten Siddus transferiert, der sich fortan Nor’Citel nennt. Leticron übernimmt die mutantischen Fähigkeit des Metagruppierens und kann seine alten PSI-Fähigkeiten ebenfalls wieder erlangen. Nor’Citel fliegt nach Cartwheel und versucht Gegner wie Aurec auszuschalten, ohne seine Tarnung zu offenbaren.
Er schmiedet in den folgenden Jahren zusammen mit de la Siniestro, Jenmuhs, Despair und Torsor eine unheilige Allianz – den Bund der Vier. Leticron bleibt besonnen, obwohl er einen großen Hass auf Rhodan verspürt, und baut das neue Imperium der Menschheit auf – das Quarterium. Neben Despair ist Leticron derjenige, der sich um das Militär kümmert – unter seiner Forschung entstehen die Grautruppen – das Rückgrat der Infanterie. Offiziell hat Leticron den Titel eines Quarteriumsfürsten – wie auch Jenmuhs und Torsor – ist den anderen jedoch übergeordnet, da er ein Sohn des Chaos ist.
Leticron verfolgt spezielle Klonprogramme und arbeitet an einer Klonarmee des Quarterium – den Grautruppen, die einen Teil der Infanterie bittet.
Mit Kriegseintritt des Quarterium im Krieg zwischen Dorgon und den Estarten 1305 NGZ gehört Leticron zu den kompromisslosen Raumherren, die durchaus große Erfolge in den estartischen Galaxien erzielen. Leticron betreibt in der Galaxis Erendyra weiterhin Genexperimente.
Während der Falle von WANDERER durch MODROR kämpft Leticron auf Seiten des Quarterium und verletzt Sandal Tolk lebensgefährlich.
Allerdings muss Leticron später auch Rückschläge kassieren und Erendyra 1308 NGZ räumen lassen. auch in zweiter Reihe bleibt Leticron gefährlich. Während der Emperador de la Siniestro in den Estartischen Galaxien verweilt und dann auf dem Rideryon fest sitzt, leiten Leticron und Uwahn Jenmuhs die Staatsgeschäfte und beschließen, das Rideryon am Durchflug durch das Sternenportal nach Cartwheel zu hindern, was zu einem erneuten Krieg führt.
Im Jahre 1308 NGZ ist Leticron auf dem Rideryon. Nach Beginn der Harmonie von DORGON ist das Schicksal des Sohnes des Chaos ungewiss.
Nataly ist eine Terranerin mit linguidisch-arkonidischen Vorfahren. Sie ist die Nichte des Chronisten Jaaron Jargon.
Nataly hat langes, blondes Haar, große blaue Augen, ist etwa 1,66 Meter groß und hat einen wohl proportionierten, weiblichen Körperbau. Sie ist temperamentvoll, manchmal aufbrausend und herrisch. Sie ist aber auch loyal, hilfsbereit und vergöttert ihren Onkel Jaaron.
Nataly wurde am 18. Januar 1270 NGZ in England auf der Erde geboren. Sie ist die Tochter von Jaarons Bruder Borrom Jargon und der Terranerin Anne-Lee Nastov.
Die intelligente Nataly eifert ihrem Onkel nach und will Journalistin werden. Ansonsten driftete sie eher planlos durch das Leben und riss als Jugendlich kurzzeitig aus. Seit 1290 NGZ arbeitete sie bei ihrem Onkel, der das widerwillige und trotzige Mädchen teilweise manchmal zähmen musste.
Nataly ist nur selten auf der Hauptwelt der Linguiden gewesen und ist mehr eine Terranerin, dennoch fühlt sie sich ihrem Volk verbunden. Sie zieht zusammen mit Jaaron im Jahre 1296 NGZnach Cartwheel und unterstützt ihren Onkel bei seiner Arbeit an den Cartwheel Chroniken.
Eine Arbeit, die nicht ganz einfach ist, da Nataly in ein Abenteuer nach dem anderen verstrickt wird. So steckt sie mitten in der Linguskrise als die Arkoniden die friedliche Welt besetzen. In dieser lernt sie Jonathan Andrews kennen und verliebt sich in ihn.
Nach dem Himmelfahrtskommando 1298 NGZ im HELL-Sektor auf dem SONNENHAMMER heiratet Nataly ihren Jonathan. Beide leben in Cartwheel.
Steckbrief
Geboren: 15.06.1269 NGZ
Geburtsort: England, Terra
Größe: 1,66 Meter
Gewicht: 55 kg
Augenfarbe: Dunkelblond
Bemerkungen: Erotischer und zierlicher Körperbau. Hat eine elegante und besondere Ausstrahlung, wirkt sehr natürlich. Draufgängerisch und versteht es, ihren „Mann“ zu stehen
Die Insel Cartwheel liegt 500 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Sie hat einen Durchmesser von 150.000 Lichtjahren. Sie ist den Terranern auch aufgrund ihres Aussehens als Wagenradgalaxie bekannt und liegt im Sternenbild des Bildhauers.
Auszug aus der Wikipedia:
Im Zentrum der Wagenradgalaxie steht ein einer elliptischen Galaxie ähnlicher Bulge. Der Ring der Wagenradgalaxie hat einen Durchmesser von 150.000 Lichtjahren, ist instabil und bewegt sich mit 340.000 km pro Stunde vom Zentrum weg. Eines der beiden kleinen Gebilde rechts im Bild, zwei kleine Galaxien nahe der Wagenradgalaxie, könnte der an der Kollision beteiligte Eindringling sein. Dass die untere Blaue von den beiden Galaxien ebenfalls Turbulenzen und viele Sternentstehungen aufweist, spricht dafür, dass sie es war.
Das Besondere an dieser Galaxie sind die Sternenbänder, die ›Speichen‹ des Wagenrads, welche sich vom Zentrum der Galaxie zu ihrem Ring ziehen. Sie sind aller Wahrscheinlichkeit nach die früheren Spiralarme der gestörten Sterneninsel. Eine weitere Besonderheit sind große Ballungen von Gas am äußeren Rand der Hauptebene. Von diesen Gasansammlungen erhofft man sich weiteren Aufschluss über die ungewöhnliche Form der Wagenradgalaxie.
Im Jahre 1294 NGZ ruft die Entität DORGON dazu auf, die Galaxie Cartwheel zu besiedeln, um eine Festung gegen die finstere Entität MODROR zu errichten. Dutzende Völker aus der Milchstraße und anderen Galaxien folgen dem Ruf DORGONs und reisen am 23. Februar 1295 NGZ durch das Sternenportal nach Cartwheel.
Planeten, Sonnensysteme und Himmelskörper
Paxus – Hauptwelt Cartwheels, Sitz des Paxus-Parlaments und des Quarteriums
Mesoph ist der Hauptplanet des Protektorat Harrisch, einem von vier Bezirken, in die M100 unterteilt ist.
Nr. 2 von sechs Planeten der orangefarbenen Sonne vom Typ K6II Tovrus in Dorgon (M100) (Sektor Harrish)
Entfernung zu Dorgon* 51345 Lichtjahre
Äquatordurchmesser 11224 km
Eigenrotation 20.5 h
Schwerkraft 0.975 g
Temperaturen +40.11 C
Sonnenentfernung 375.7 Mio km
Sonnenumlauf 631.3 Tage
Normalhöhe 588 m über NN
Dichte 6.09 g/ccm
gute Sauerstoffatmosphäre mit fast erdgleichen Daten (1025 hpa bei 21.6% Sauerstoff)
Achsenneigung ca. 5°
drei Monde von etwa 1100 km Durchmesser und Entfernungen von 150000 km, 230000 km und 310000 km
Der Planet hat bei einem Landanteil von 25% zwei große Kontinente (Kophor, Minzar) und viele Inseln. Es handelt sich um eine sehr heiße Dschungelwelt mit schroffen Gebirgen bis 6500 m Höhe und Vulkanen. Die Wälder sind sehr vielfältig, die Typen reichen von Kohlewäldern über modernen, an Terra erinnernden Dschungeln bishin zu gebirgigen Nebelwäldern. Das Klima ist schwülheiß und gewittrig, die Luft ist stets dunstig. Jahreszeiten gibt es dagegen keine. Noch nie wurde eine Luftfeuchtigkeit von unter 75% gemessen, meist liegen sie zwischen 85% und 95%. Hier leben 2.9 Mia Dorgonen. Die Hauptstadt ist Hesuk mit 50 Mio Einwohnern, gelegen auf Kophor. Wegen der Detailliebe und den eleganten Häusern und Straßen gilt sie als eines der schönsten Städte der Galaxis. Hinzu kommen viele Kunstwerke. Dieser Pomp lässt sich mit jener von Arkon I aufnehmen. In den Wäldern ist u. a. das rehähnliche Moryh zuhause.
Landkarte des Planeten Mesoph in der Galaxis M 100 Dorgon. (C) 2016 Stefan Wepil
Mesoph ist der zweite Planet des Tovrus-Systems, 51.345 Lichtjahre vom Dorgoniasystem entfernt. Die orangfarbende Riesensonne bewirkt eine Durchschnittstemperatur von 40 Grad C auf dem Planeten mit den zwei großen Kontinenten. Der Rest wird von Wasser bzw. Inseln bedeckt. Die Gravoanzahl liegt bei 0,975 g. Die Stadt Hesuk ist die Hauptstadt des Planeten mit insgesamt 2,9 Mrd Bewohnern. Knapp 50 Millionen leben in Hesuk, welche zu den schönsten Städten der Galaxis gehört. Diese Stadt ist eine Meisterleistung der Städteplanung – es gibt Viertel, die durchaus an Dom erinnern (nur mit mehr Parks), und welche die sehr fremdartig sein können. Manchmal sind die Wälder in den Stadtteilen und sogar in ein einzelnes Haus integriert worden.
Die Hauptstadt von Mesoph, Hesuk (C) Stefan Wepil
Von Mesoph aus werden die Provinzen des Protektorates kontrolliert und in einer zentralen Verwaltung gesammelt. Die Consusse der einzelnen Provinzen treffen sich hier regelmäßig, um Berichte abzugeben und zusammen mit dem Princips Protector, dem Konsul, die weitere Vorgehensweise für das Protektorat zu koordinieren. Der Konsul vertritt zusammen mit dem Senator Mesophs und zehn Senatoren ausgewählter Welten das Protektorat im Senat von Dorgon.
1292 NGZ ist Festatus der Preconsus von Mesoph. Die Provinz Mesoph, welche 23 Sonnensysteme in unmittelbarer Nähe umfasst, wird von dem Consus Falcus verwaltet.
Mesoph gehört zu den blühensten Kolonien Dorgons.
Ein Landschaftsbild vom Planeten Mesoph im dorgonischen Kaiserreich. (C) 2016 Stefan Wepil
Geschichte
Im Jahre 1292 NGZ wird Mesoph von Konsul Priamus regiert. Ihm untersteht der Senator Festatus. Eine Space-Jet der IVANHOE unter dem Kommando von Mathew Wallace landet auf Mesoph. Die Crew wird gefangen genommen. Drei Besatzungsmitglieder finden den Tod, während Wallace, Irwan Dove und Lorif von der IVANHOE gerettet werden. Priamus ist nun über die Galaktiker und ihre Absichten informiert und sucht Thesasian auf Dorgon auf.
Sonstiges
Moryh: Rehähnliches Tier in den tiefen Wäldern vor der Haupstadt Hesuk.
Nr. 5 von 13 Planeten der blauen Sonne vom Typ B7VI Jerron im Harrish- Sektor von Dorgon
Entfernung zu Harrish* 700 Lichtjahre und zu Dorgon* 7345 Lichtjahre
Äquatordurchmesser 15655 km
Eigenrotation 27.7 h
Schwerkraft 1 g
Sonnenentfernung 255.37 Mio km
Sonnenumlauf 813.05 Tage
Achsenneigung 7°
Normalhöhe 747 m über NN
Dichte 4.5 g/ccm
Landanteil 43%
Luftfeuchtigkeit 69-84%
Temperaturen +21.3 C
Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 988 hpa bei 21.8% Sauerstoff
Jerrat ist eine subtropische, erdähnliche Welt mit sechs großen Kontinenten und einem trockenwarmen, aber meist ausreichend feuchten Klima. Die Kontinente heißen von West nach Ost Garret, Jerfan, Lodyck, Kirfa, Velos und Arsam. Die Landschaften erinnern an Mittelamerika und besitzen aufgrund des stark ins Bläuliche verschobenen Sonnenlichtes eine eher nach Blau oder Violett tendierende oder dunkle Vegetation.
Landschaftsbild von Jerrat (C) Stefan Wepil
Jerrat ist der fünfte Planet des Jerron-Systems, 7.345 Lichtjahre vom Dorgoniasystem entfernt. Die blaue Sonne bewirkt eine Durchschnittstemperatur von 21,3 ° C auf dem Planeten mit den sechs großen Kontinenten. Der Rest wird von Wasser bzw. Inseln bedeckt. Die Gravoanzahl liegt bei genau 1 g. Die Stadt Jerrolem ist die Hauptstadt des Planeten mit insgesamt 2,2 Mrd Bewohnern. Knapp 136 Millionen leben in Jerrolem.
Landkarte des Planeten Jerrat in der Galaxis M 100 Dorgon. (C) 2016 Stefan Wepil
Jerrat ist außerdem die Zentralwelt des Protektorates Rosza. Sie wird 1292 NGZ von dem Princips Protector Antonus verwaltet. Der Titel „König der Jerrer“ wird zwar an einen Jerrer vergeben, doch dieser übt keinerlei Macht aus.
1293 erhält Jerrat seine Unabhängigkeit. Die ehemalige Sklavin Saraah wird ab 1295 NGZ Preconsus von Jerrat und loyale Mitstreiterin von Kaiser Uleman bis zu seinem Tod 1299. Nachdem die Jerrer offen Decrusian im Machtkampf gegen Decrusian unterstützten, untersteht die Welt wieder einem Preconsus von Dorgon.
Carilla ist im Jahre 1292 NGZ Preafektus Fabrum von Cermium, der Hauptwelt der Provinz Harridon, zugehörig zum Protektorat Harrisch.
Sein Beiname ist „Der Schlächter“. Das geht auf das rigorose Vorgehen gehen tributsäumige Harriden im gesamten Protektorat vor. Diverse Massaker an der harridischen Bevölkerung gehen auf sein Konto. Eine Anedokte über ihn besagt, dass er die toten Harriden zerstückeln ließ und ihre Gebeine über Dörfer und Siedlungen der Harriden abwerfen ließ, damit diese unmissverständlich wussten, was ihnen blühen würde, sollten sie ihren Tribut nicht bezahlen.
Zu seinen eifrigsten Schülern gehörte der ehrgeizige Dekurio Carcus.
Carilla ist ein Separatist gewesen, der früher in der Prettosgarde gedient hat. Nach dem Fall von Nersonos kann sich Carilla nicht mit der weichen Regierung abfinden und wird kriminell. Es zieht ihn ins Gebirge von Mesoph, wo er seit vielen Jahren lebt und eine Armee von Rebellen um sich aufgebaut hat.
Im Jahre 1298 NGZ schlägt er zu und versucht Kaiser Uleman zu töten. Sein Putsch schlägt fehlt, nicht zuletzt durch die tatkräftige Unterstützung der Besatzung der IVANHOE und eines Prettosgardisten namens Torrinos.
Steckbrief
Geboren: 1251 NGZ
Geburtsort: Dorgon, M100
Größe: 1,93 Meter
Gewicht: 98 Kilogramm
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: schwarz
Bemerkungen: Haare sehr kurz geschoren, Muskulös, sportlich, Anhänger des Imperiums, gegen alle Reformen, setzt mit Gewalt seinen Willen durch.
Das Protektorat Jusilus gehört zum Reich der Dorgonen in M100. Es umfasst einen Sektor in M100 mit fast 20.000 bewohnten Systemen. Das Protektorat ist der Kern der Dorgonen. Hier finden sich die ältesten, bewohnten Planeten.
Ein Paradeplatz der Stadt Dom auf dem Planeten Dorgon in der Galaxie M100. Der Jusilus-Platz ist ein Verbindungsstück zwischen der Jusilus-Allee und dem Pons Domus, dem traditionellen Kaiserpalast.
Jusilus-Platz mit der Jusilus-Mall im Zentrum von Dom auf dem Planeten Dorgon (C) Stefan Wepil
Der breite Platz war von rot leuchtenden Mauer umgeben, an deren Spitzen tausende Fahnen, Statuen und Hologramme dorgonische Symbole prangerten. Am Ende des Platzes führte eine Treppe mit einhundert Stufen hinauf zum eigentlichen Pons Domus, der sich etwa dreihundert Meter über den Jusilus-Platz erhob.
Sie liegt vor dem Parade Platz und erstreckt sich über viele Kilometer und ist bis zu 150 Meter breit. Sie wird für Paraden genutzt, die sich auf den Pons Domus zubewegen.
Diese Allee zog sich über hunderte an Kilometern entlang. Sie war an beiden Seiten – nur von Nebenstraßen unterbrochen – mit einer mehrstöckigen Baureihe umschlossen. Wohnetagen wechselten sich mit Projektionslaufbändern ab. Die Eingänge zu diesen Bauten waren bogenförmig. Links und rechts neben einem Torbogen stand je ein drei Meter hoher Baum, der bis zum oberen Ende des Torbogens reichte. Die Gebäude wurden von Säulen gestützt, alle zwei Meter eine weitere Säule. Im Inneren der Säulen befanden sich die Aufzüge zu dem Wohnblock.
Der Boden der Prachtstraße war von besonderem Einfallsreichtum. Er schien aus einer großen Projektionsfläche zu bestehen, denn er änderte sich in regelmäßigen Abständen. Mal wurde Wasser projiziert, dann der Weltraum, eine Wiese oder Sand.
Erhobenes Zentrum an Geschäften, Museen, Restaurants, welches auf Säulen über 30 Meter in der Luft steht. Darunter befindet sich ein See.
Sie flogen am Decrusian-Zentrum vorbei. Auf gigantischen Säulen thronte das runde Gebäude in einer Höhe von dreißig Metern über einem See. Es musste selbst fast einen Kilometer lang und breit sein. Dort standen Prachtvillen, Gärten und Kaufhäuser über denen Hologramme die Verkaufsschlager anpriesen. Im Zentrum befand sich eine Erhöhung. Zwischen Tempeln und Museen ragte eine bronzefarbige 230 Meter hohe Statue des Decrusian in die Höhe. Holoprojektoren an der Seite spielten dem Betrachter von einer bestimmten Perspektive aus, sogar einen lebendigen Hintergrund aus der Zeit des Decrusian vor. In den Parks spielten Kinder, Liebespaare machten Picknicks und ältere Dorgonen gingen spazieren.
Der Decrusiansplatz in Dom auf dem Planeten Dorgon in der Galaxie M100 (C) Stefan WepilDas berühmte Gebäude des Decrusian-Zentrums mit dem künstlichen See (C) Stefan Wepil
Der hufeisenförmige Marktplatz schließt sich an das Decrusian-Zentrum an und ist der größte und wichtigste Marktplatz von Dom
Die Fassade des Marktplatzes war etwa zehn Meter hoch und bot zwei Stockwerke, auf denen neben Hologrammen und Werbeprojektionen, die auf einer Fläche zwischen den zwei Etagen von einem Ende bis zum andere des Marktplatzes liefen, auch Verkaufsstände zu sehen waren.
Der Decrusiansplatz in Dom auf dem Planeten Dorgon in der Galaxie M100 (C) Stefan Wepil
Auf dem Marktplatz herrschte reges Treiben. Es waren hunderte von Geschäften, Ständen und Basare, die den mehrere Kilometer langen Decrusian-Marktplatz bevölkerten. Der Platz wirkte altertümlich und modern zugleich. Zu jeder Himmelsrichtung große Eingänge, die von gigantischen Säulen gestützt wurden. Im Innenkreis des Marktplatzes waren nun die Händler vertreten, die ihre Stände errichteten. Der Boden bestand aus einem edlen, blaufarbigen Teppich. Aurec überlegte sich, wie lange man wohl gebraucht hatte, um den Teppich zu verlegen und wie lange man für das Staubsaugen benötigte?
Dom: Decrusian-Platz während der Marktsaison. Im Hintergrund der Discounter „Martum Domarum“. (C) Stefan Wepil
An den Seiten standen prächtige Palmen, die das Gebiet zierten. Aurec war von der Ästhetik der Dorgonen beeindruckt. Sie verstanden es, Technik und Natur miteinander in Einklang zu bringen. Nirgendwo in Dom gab es eine reine Metall- oder Betonwüste.
Der gewaltige Pons Domus – der Kaiserpalast von Dom auf Dorgon. (C) Stefan Wepil
Der Kaiserpalast Pons Domus liegt auf einem Hügel. An ihn grenzten der Jusilus-Platz und die gewaltige Hauptstraße im Süden. Im Osten erstrecken sich große Parkanlagen und ein künstlicher See. Im Süden befindet sich der Sport- und Kampfkomplex Madisonus Squarus, eine gewaltige Sportanlage mit Stadien und Arenen. Im Norden liegt der kaiserliche Raumhafen.
Während der Jusilus-Platz vor allem eine breite Fläche bietet und von einer rot leuchtenden Mauer umgeben ist, an deren Spitzen tausende Fahnen, Statuen und Hologramme dorgonische Symbole prangen, führt am Ende des Platzes eine Treppe mit einhundert Stufen hinauf zum eigentlichen Pons Domus, der sich etwa dreihundert Meter über den Jusilus-Platz erhebt.
Die einhundert Stufen führen etwa 20 Meter hinauf zum Podium des Kaisers selbst. Dahinter erstreckt sich der Palastkomplex auf den Hügeln, die bis zu 300 Meter hoch aufragen. Dutzende Paläste, Gärten, Tempel und Statuen erstrahlen in spiegelndem, weißen Marmor. Das Spitzdach des gewaltigen Hauptgebäudes, welches sich im Zentrum des Pons Domus befindet, ist mit rotgoldenem Edelmetall verziert.
Der Pons Domus, welcher sich bis zu 300 Meter über den Jusilus-Platz erhebt, war einst mit der Unterstadt von Dom verbunden. Diese großteils geheimen Gänge und Katakomben wurden jedoch versiegelt.
Kaiserpalast
Am Eingang des Palastes thronen vier große Statuen der wichtigsten Kaiser: Domulus, Decrusian, Jusilus und Sulvetius. Die gleichen Statuen stehen vor dem Thronsaal. Dieser ist pompös.
Die dunklen Wände wirken eher wie Gestein aus einer Höhle. Eingesetzte Lampen, die wie tausende kleiner Diamanten aussehen, erhellen den gesamten Saal. Doch auch die Decke spendet Licht, denn sie projiziert den Sternenhimmel über Dorgon. Die Sonne Dorgonia ist überproportional groß dargestellt und bildet die größte Lichtquelle im Raum. Den Boden bedeckt ein roter, weicher Teppich. Links und rechts neben ihnen befinden sich Sitzgelegenheiten und schwebende, kleine Tische, auf denen die Nahrung abgestellt wird.
Das Dorgonia System hat eine gelbe Sonne, die Sol stark ähnelt. Sie liegt 24.212 Lichtjahre vom Zentrum der Galaxis entfernt. Das System hat eine ungefähre Ausdehnung von 125 Milliarden Kilometer.
Das System faßt sieben Planeten, dessen vierter Dorgon ist und zusammen mit dem sechsten Planeten Helsuk als Lebensraum für die Dorgonen dient. Die anderen Planeten sind Gasriesen oder übergroße kalte Gesteinsbrocken.
Dorgonia
Spektraltyp: G6V
Oberflächentemperatur: 5330 K
Sonnenmasse: 1.06
Durchmesser: 1.75 Mio km
Sektor: Jusilus-Sektor
Besonderheiten: sehr schwacher 6-D-Strahler
Kattaralon
Nr. 1 von zwölf Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,
Äquatordurchmesser 4880 km
Rotation gebunden
Schwerkraft 0.29 g
Dichte 4.17 g/ccm
Temperaturen -180 C/400 C
Sonnenentfernung 50.59 Mio km
Sonnenumlauf 69.97 Standardtage
sehr dünne Heliumatmosphäre mit einem Druck von 2 hpa
Normalhöhe 606 m über NN
Achsenneigung 15°
Der mondlose und unspektakuläre Planet ist fast eine Kopie des solaren Merkurs, der eigentlich nur nutzlos ist. Es wurden zwar Hyperkristalle, darunter das Howalgonium gefunden, ein Abbauversuch wurde jedoch nach kurzer Zeit wegen der Gefährlichkeit wieder aufgegeben.
Lettlakon
Nr. 2 von zwölf Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,
Äquatordurchmesser 17080 km
Rotation 663.69 h (27.653 Tage)
Schwerkraft 1.28 g
Dichte 5.26 g/ccm
Temperaturen 293 C
Sonnenentfernung 92.91 Mio km
Sonnenumlauf 238.43 Standardtage
sehr dichte Kohlendioxidatmosphäre mit einem Druck von 73.5 irdischen Atmosphären
Normalhöhe 1011 m über NN
Achsenneigung 28°
Lettlakon könnte fast als „Venus des Dorgonia-Systems“ bezeichnet werden. Jedoch ist der Planet deutlich größer und etwas „kühler“. Außerdem hat Lettlakon im Gegensatz zur Venus mehr Wirbelstürme, erkennbar an gelblichen Flecken in der ansonsten cremeweißen Atmosphäre. Die Planetenoberfläche ist zudem stärker mit einer Schwefelkruste überzogen, so dass die Landschaften hier gelblich erscheinen. Charakteristisch sind die vielen Rüsselvulkane, die sehr aktiv sind sowie tiefe Grabenbrüche und in vielfältigen Mustern zerrissene Ebenen.
Pasaius
Nr. 3 von zwölf Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,
Äquatordurchmesser 10135 km
Rotation 52.82 h
Schwerkraft 0.85 g
Dichte 5.88 g/ccm
Temperaturen +67.11 C
Sonnenentfernung 139.47 Mio km
Sonnenumlauf 346.44 Standardtage
Sauerstoffatmosphäre mit einem Druck von 1660 hpa
Normalhöhe 172 m über NN
Achsenneigung 44°
ein Mond (Durchmesser 2266 km, Entfernung 93400 km, Umlaufzeit 6.8 Tage)
Pasaius ist eine urweltliche Wasserwelt, auf der Leben zwar möglich ist, aber für Dorgonen und für alle Lemuriden höchst ungemütlich und daher eigentlich nicht bewohnbar ist. Wie sein innerer Nachbar ist Pasaius eine wolkige, sturmumtoste Kugel mit Unmengen an gewittrigen Entladungen und einem heftigen Vulkanismus. Zudem hat der Planet eine sehr starke Achsenneigung, was wiederum für starke Temperaturgegensätze sorgen kann – sie schwanken zwischen +40 C und +110 C. Bei fast 100% Luftfeuchtigkeit ist ein Aufenthalt ohne Schutzanzüge hier völlig unmöglich, zumal es hier auch einige giftige Gasbeimengungen gibt. Als Landschaften gibt es hier durch eine Algenart rötlich gefärbte Meere, dazu einige Vulkane, Riffe und weite Sandlandschaften mit einer niedrigen, eigentümlichen „Vegetation“, die aus Pilzen und Bakterienkolonien besteht. Es gibt einen grönlandgroßen „Kontinent“ und viele Inseln. Sehr oft verschwinden an einer Stelle Inseln und an anderer Stelle entstehen sie wieder neu, so dass Pasaius sich nur schwer kartographieren lässt. Der recht große und nahe Mond sorgt zudem für heftige Gezeitenerscheinungen mit tsunamiähnlichen Wellen. In den Meeren lebt eine vornehmlich krillähnliche Fauna, bei denen auch handgroße Riesenexemplare gefunden wurden. Die Hoffnungen, daraus eine Fischfarm- und Rohstoffwelt zu machen, haben trotz reichhaltiger Mangan-Vorkommen wegen der ungeheuren Meerestiefen von ca. 7 km, dem extremen Vulkanismus und der zu geringen Anzahl an essbaren Arten zerschlagen.
Die ungestüme Wasserwelt Pasaius im Dorgonia-System (C) Stefan Wepil
Nr. 5 von 7 Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,
Äquatordurchmesser 7040 km
Rotation 19.4 h
Schwerkraft 0.43 g
Dichte 4.28 g/ccm
Temperaturen +1.5 C (jedoch mit Spannen zwischen +25 C und -90 C)
Sonnenentfernung 233.88 Mio km
Sonnenumlauf 506.12 Standardtage
recht dünne Kohlendioxidatmosphäre mit einem Druck von 188 hpa
Normalhöhe 884 m über NN
Achsenneigung 28°
Sera ist „der Mars des Dorgonia-Systems“ und ist wie dieser blutrot. Auch physisch ist Sera mit Mars nahezu identisch: eine weite Sandwüste mit schroffen Einzelbergen und -vulkanen, die von Stürmen und tornadoähnlichen Wirbeln gepeitscht werden. Zudem wurden hier ausgetrocknete, gigantische Flusstäler gefunden, die mal auf eine wasserreiche Vergangenheit hinweisen könnten. Auch auf Sera findet sich an den beiden Polen Eis, jedoch ist dieses weitaus dicker und enthält auch viel Wasser. Auch in den weiten Höhlensystemen vermutet man hier Wasser. Sera war die erste Welt, die von den Dorgonen angeflogen wurde und damit ihr Raumfahrtzeitalter einleitete. Auch in der Kultur ist der Planet von Bedeutung. Während der Befreiungskriege gegen die Charkos soll er sehr hell sichtbar am Himmel gestanden haben. In der Interpretation der Dorgonen sollte dies ein weiteres Siegeeszeichen gewesen sein.
Nr. 7 von sieben Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,
Äquatordurchmesser 146990 km
Rotation 13.57 h
Schwerkraft 1.96 g
Dichte 0.93 g/ccm
Temperaturen -135 C
Sonnenentfernung 1.48 Mia km
Sonnenumlauf 34.77 Jahre
Giftgashülle vom Saturn-Typ
Achsenneigung 17°
2 große Monde von 7395 km und 10037 km sowie 19 kleinere Monde von 90-2670 km Durchmesser
Cronatia ist mit dem Saturn des Sol-Systems schon aufgrund der prächtigen Ringe sehr ähnlich. Einziger Unterschied ist die Atmosphäre, die auch Sturmflecken und grünliche Streifen hat.
Dorgon – Nr. 4 von zwölf Planeten der gelben Sonne vom Typ G6V im Zentrum von Dorgon (M100, Jusilus- Sektor) Dorgonia,
Äquatordurchmesser 21452 km
Rotation 24.7 h
Schwerkraft 1.1 g
Dichte von 3.59 g/ccm bei einem gleichzeitig hochaktiven Kern aufgrund der höheren Eigenradioaktivität wegen der großen Planetenmasse
Temperaturen + 21.71 C
Sonnenentfernung 188.3 Mio km
Sonnenumlauf 454.21 Standardtage
Sauerstoffatmosphäre mit einem Luftdruck von 1270 hpa
Normalhöhe 827 m über NN
durchschnittlich 73% Luftfeuchtigkeit
Sauerstoffanteil von 22.3%
Achsenneigung 22°.
Planetenkarte Dorgon (C) Stefan Wepil
Das Klima ist insgesamt beständiger als auf Terra. Dorgon hat fünf Kontinente bei 40% Landanteil. Das entspricht aufgrund der Größe des Planeten eine insgesamt 2.5-fache Landfläche Terras. Der größte, Patronn(dreifache Fläche Eurasien- Afrika- Australien, längliche, buchtenreiche Form), wird von der riesigen Hauptstadt Dombeherrscht. Sie hat 789 Millionen Einwohner und breitet sich sogar noch unterirdisch aus. Dom ist eine Flächenstadt mit kleineren Ansammlungen von hohen Gebäuden und ausgedehnten Gebieten mit niedrigen Gebäuden. Ein Prachtbau folgt dem anderen, die Straßenzüge sind bunt und abwechslungsreich gestaltet worden. Es gibt eine Unmenge von Stadtvierteln, die einen eigenständigen Flair haben, auch welche, wo Antike auf die Moderne trifft, oder die gar vollkommen „futuristisch“ sind.
Weitere Landmarken auf Patronn sind im Westen die weitläufige, herrliche Dona-Bucht mit Strandpromenaden, Hainen von Aurum-Palmen und Freiluftbädern sowie im Südwesten die bis zu 2340 m hohen Semon-Berge mit den sequoienartigen, hellgrünen Fornoc-Bäumen und im Osten die bis zu 3050 m hohen Fagius-Berge, wo dort die Flüsse Fagor, Semum und Fagan (je ca 4800 km lang) entspringen und in den Vasdorg-Ozean abfließen. Hier sind die Wälder aus den silbrigen, eichenähnlichen Quericus-Bäumen und den buchenähnlichen Eblos zu nennen.
Nahe Patronn ist noch die „Toteninsel“ Sat bekannt. Hier werden nur die mächtigsten und wichtigsten Persönlichkeiten Dorgons bestattet und fällt vor allem durch die stark blühenden, bläulichen Vegillarus-Bäumen auf. Diese Insel ist für Normalbürger tabu.
Landkarte des Planeten Dorgon in der Galaxis M 100. (C) Stefan Wepil
Zwei der Kontinente (Dorik, Ragon, beide afrikagroß, im Westen gelegen und eher rund) sind nur spärlich besiedelt worden, da sie meist aus Steppen, Tundren und Wüsten bestehen.
Ragon hat mit den bis zu 7500 m hohen Marsius Mons ein Gebirge mit ähnlicher Vorgeschichte; die dadurch resultierende Varus-Wüste ist ebenso brutal wie sein südlicher Pendant und hat mit den hochaktiven Vavik-Vulkane sogar starke vulkanische Aktivität; der höchste Gipfel ist der 5345 m hohe Vakk-Vulkan. Hier sind die sehr genügsamen Riesen der Plenumventer zuhause. Die Dorgonen versuchen das Gebiet zu zähmen, wie es die Arkoniden mit dem Feuermeer von Kettnam getan haben. Auch hier handelt es sich um einen Supervulkan vom Typ Yellowstone.
In Süden befinden sich markante Felsformationen, die sog. Teufelsnadeln (Debolius). Die nördlichen Steppen und Prärien der Bandor-Ebene mit der 7329 km langen „Lebensader“ Bendunn werden gerne für Safaris genutzt. Bevorzugtes Jagdziel sind dort die büffelähnlichen Boven und die Schaufelhörner. Diese Ebene ist allerdings auch für die gewaltigen Tornados bekannt und berüchtigt, da hier feuchte, kalte Luftmassen von Norden her auf die trockene, warme Luft auftreffen.
Die für die starken Tornados bekannte Bandor-Ebene auf dem Kontinent Ragon auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Als Jagdstützpunkt, aber auch als Geoforschungszentrum dient die 1 Mio Einwohner zählende, eher schlicht gebaute Stadt Geodos.
Die Stadt Geodos auf dem Kontinenten Ragon auf dem Planeten Dorgon. (C) Stefan Wepil
Aus Kostengründen und wegen der guten Isoliereigenschaften hat man hier „heimisches“ Material wie Obsidian, „Aschelehm“ und Lavagesteine verwendet.
Auf Ragon bildet sich gerade ein Hot Spot, der nun die Vavik-Vulkane speist. Wissenschaftler waren stets besorgt, dass ein großer Ausbruch bevorstehen könnte und haben nun Jahrhunderte später dieses Gebiet mit speziellen, meist unsichtbaren Einrichtungen gezähmt (so wie die Arkoniden mit dem Feuermeer von Ketham), so dass diese Vulkane wie Sicherheitsventile wirken können und der Magmakammer so den Druck nehmen.
Vavik Vulkane auf dem Kontinent Ragon auf dem Planeten Dom in der Galaxis Dorgon (C) Stefan Wepil
Auf Ragon befindet sich eine markante Felsformation, die
Teufelsfelsen, auch Debolius genannt. Sie befinden sich in der brutalen Varus-Wüste. Aus einem ehemaligen Gebirgsstock haben die ständigen Sandstürme ihn zu mehreren Türmen abgeschmirgelt und dabei mehrere Gesteinsschichten freigelegt. Die Felsen können bis zu 200 m hoch werden.
Sasus und Agol (beides gut eurasiengroße und recht zerklüftete Ostkontinente mit vielen Halbinseln und vorgelagerten Inseln (darunter die fast grönlandgroßen und damit bedeutenden Inseln des Westens Agols Wevia und Lathia), stehen sich in einer ähnlichen Beziehung zueinander wie die beiden Amerikas) besitzen abwechslungsreiche Landschaften, viele Gebirge, eine große Tierwelt und nur wenige Ansiedlungen mit mehr als 500000 Einwohnern (Agola, Galina, Chormidia, Karimka, Volunium, Gundum, Velus auf Agol und Kalemm, Tiladia, Codia, Hebam, Ferennus und Siatra auf Sasus), meist Hotels und Villen zur Erholung der Bürger.
Stadt Karimka auf Agol (C) Stefan WepilDie Stadt Elin auf dem Kontinent Ägol. Links einer der Sommerresidenzen des Kaisers, rechts die 230 m hohe Decrusian-Statue. (C) Stefan Wepil
Allerdings können eine Reise dorthin nur die wenigsten leisten; demnach sind diese Städte sehr gut mit Beverly Hills zu vergleichen und als Gartenstädte zu klassifizieren. Besonders schön und begehrt ist Karimka wegen der Lage an der Vannon-Bucht, die wiederum von der englandgroßen Insel Endum abgeschlossen wird. Die weißen Häuser sind hier besonders kunstvoll gestaltet worden.
Die Stadt Tiladia ist eine besondere Stadt. Sie besteht gänzlich aus schwebenden Häusern. Die eleganten Gebäude werden alleine mit Antigrav-Technik in die Schwebe gehalten; die Schwebehöhe beträgt so meist 50-150 m. Das ergibt eine atemberaubende Aussicht. Darunter befindet sich ein Park, der sich vor den Pendants auf Arkon nicht zu verstecken braucht. Auch diese Stadt ist nur der Elite vorbehalten.
Die schwebende Stadt Tiladia auf dem Kontinent Sasus auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Summo Sasus: An der Südspitze Sasus‘ befindet sich eine bedeutende Insel von etwa der Größe Grönlands, die Summo Sasus, „die Spitze von Sasus“ heißt. Auf ihr gibt es Tundren und riesige Nadelwälder. Berühmt sind die fast ständig auftretenden herrlichen Polarlichter, die die Landschaften regelrecht verzaubern können.
Auf Agol erweisen sich die bis zu 5400 m hohen Agilus-Berge als wichtige Trinkwasserverteiler. Von dort entspringen die bis zu 8120 km langen Flüsse Retum, Situm, Vatum und Genum. Ebenfalls Trinkwasserspender sind die zerklüfteten Sallus-Berge mit dem 6324 m hohen Gipfel Seremus und den Flüssen Selo, Velo und Dalo und im Osten die vulkanreichen, den Feuerring markiernden Pakarius-Berge mit dem mineralienbesetzten, 5988 m hohen Mt. Pikus und den Flüssen Farom und Sethom, die beide etwa 8460 km lang sind und kurz vor dem Kandorg-Meer zufließen.
Die kristallinen Pakarius-Berge auf dem Kontinent Agol auf Dorgon (C) Stefan Wepil
Dieselbe Funktion übernehmen die bis zu 4900 m hohen Sasisus-Berge auf Sasus. Zusammen mit den bis zu 5230 m hohen Naskus-Bergen speisen sie im Südteil das gewaltige Treum-Flussnetz auf der Donnum-Ebene. Hier ist es fast unmöglich, einen Wasserlauf einem bestimmten Fluss zuzuordnen. Der Norden wird von der gewaltigen, dschungelbewachsenen Dandar-Halbinsel mit dem 6280 km langen Davar-Fluss dominiert.
Am Südkap des Kontinents befindet sich eine gut grönlandgroße Insel namens Summo Sasus mit den herrlichen Nadelwäldern der kiefernähnlichen, blau schimmernden Zansikus-Bäume und den bis zu 80 m hohen Ficusa-Bäume mit ihren goldfarbenen Stämmen. und den ungewöhnlich bunten Tundren. Hier kann man auch spektakuläre Polarlichter beobachten.
Auf Agol ist noch die malerische Velton-Bucht mit den Velton-Inseln zu nennen. Die beiden Kontinente stehen mit den tropischen Insulae Deus in Kontakt zueinander, wo dort geheimnisvolle Artefakte vermutet werden, die mit DORGON im Zusammenhang stehen könnten. Grabräuber haben dort aber wenig Glück, denn hier wimmelt es nur so von gefährlichen Tieren, wie dem drachenähnlichen Vyros oder dem tigerähnlichen Rogots. Zudem machen ihnen dort schwere Regenfälle mit Hochwasser das Leben schwer. Das Klima (vor allem auf das Umland von Dom bezogen) ist meist mediterran oder ähnlich mit Florida, was sich auch auf die Hautfarbe der Einwohner niederschlägt, es gibt moderate Jahreszeiten und einen Terra sehr ähnlichen Wasserhaushalt. Das Wetter ist meist heiter mit lokalen Schauern und Gewittern, vor allem in Küstennähe und in den Bergen. Früher gab es wegen der stärkeren Corioliskräfte auch heftige Hurrikane, diese wurden aber durch die Wetterkontrolle eliminiert. In der Flora und Fauna gibt es Vertreter, die sich von denen der Erde nur kaum unterscheiden.
Wegen der enormen Größe der Landmassen gibt es natürlich vielfältige Landschaftstypen. Die geologische Entwicklung ist etwas weiter als die Erde, die letzte Eiszeit hat Dorgon schon seit 125000 Jahren hinter sich gehabt. Flora und Fauna sind vielfältig, so z.B. die mächtigen Kaiser-Zypressen, die ebenfalls bis zu 50 m hohen Dorg-Pappeln, die eindrucksvollen Säulen bilden können, die duftenden Ölrosen, Blaubirken, Vasillus-Blumen, Perrus-Kohl, Bergas-Blumen, die schafgarbenähnliche Heilpflanze Gerus, die kostbaren Solus-Lilien und das Silbergras. Der Khasus-Baum könnte fast ein Khasurn-Baum von Arkon sein und blüht herrlich gelb, dazu gibt es in den gemäßigten Zonen die rotblühenden, an Kastanien erinnernden Vhogos-Bäume, ebenso Wälder der stark gewundenen, an Wacholdern erinnernden Furrum-Bäume. Bei den teils kultivierten Tieren sind vor allem die hundeartigen Canonen, Feledos („Katzen“), Asins („Esel“), die elefantenähnlichen Relefs, die herrlich bunten Pelwi-Falter, Sonogassen („Bienen“, unentbehrliche Blütenbestäuber und Honigproduzent), Worps (stechlustige „Hornissen“) und das schweineähnliche Pigus zu nennen. Dazu gibt es die große Familie der Passinen (bunte, schön singende „Finken“), Reven („Meisen“), die Nodehlen genannten „Krähen“ sowie der Votarr-Adler.
Der Planet hat 3.4 Mia Einwohner, meistens die fast menschengleichen Dorgonen und deren Sklaven. Dorgon ist die Hauptwelt der Galaxis und Mittelpunkt des Imperiums. Dabei hat der Planet eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte, die dem des späten 19. Jahrhundert Terras entspricht. Das liegt daran, dass Dom und Umgebung zwar einen dichten Ballungsraum bildet, ansonsten es aber auf den anderen Kontinenten nur sehr wenige Millionenstädte gibt und weite Teile der Landflächen sogar gänzlich unbewohnt sind. So gibt es weite Gebiete, die dem Besucher einen Eindruck verleihen können, dass man sich auf einen jungfräulichen Planeten befinden würde.
Der Domadler ist das offizielle Wappen des Dorgonischen Imperiums.
Zitat Band 26:
Säulen trugen das spitze Dach, auf dem ein Hologramm eines Tieres, welches an einen Adler erinnerte, leuchtete. Im Vergleich zu einem terranischen Adler besaß dieser Raubvogel einen breiten, eckigen Kopf. Statt eines Schnabels hatte das Wesen ein Gebiss. Es erinnerte Tifflor an eine Mischung aus einem Velociraptor und einem Adler.
»Die Vorlage für die Adlerraumschiffe«, vermutete Aurec.
»Der Domadler ist seit Jahrtausenden das Symbol des Imperiums«, erklärte Dekurio Carcus mit Stolz. »Der Legende nach hat Domulus einen ausgewachsenen Domadler gezähmt und ist auf ihm geflogen, als er gegen die Charkos kämpfte.«
Die Flotte der Dorgonen besteht aus 350.000 Raumschiffen des Typs „Adlerraumschiff“. Dieser unterteilt sich in diverse Unterklassen, die sich nach Bewaffnung und Größe unterscheiden. Oberbefehlshaber der gesamten Flotte ist Superio Dux
Vesus. Im Jahre 1292 NGZ gibt es noch keine Invasionsflotte zu anderen Galaxien. Diese ist erst im Begriff gegründet zu werden. So teilen sich die Raumschiffe in fünf Floten auf:
Kaiserflotte: 100.000 Raumschiffe nahe und im Dorgonia-System.
Jusilusflotte: 75.000 Raumschiffe im Protektorat Jusilus
Roszaflotte: 50.000 Raumschiffe im Protektorat Rosza
Mesaphanflotte: 50.000 Raumschiffe im Protektorat Mesaphan
Harrischflotte: 75.000 Raumschiffe im Protektorat Harrisch
1308 NGZ
Aufteilung, Stärke und Hierachie in der dorgonischen Raumflotte
Die Raumflotte des Kaiserreichs Dorgon ist das Herz des Imperiums. Ihre Stärke war über Jahrtausende immer wieder Garant für den Erhalt des Systems!
Als Kampfschiffe werden ausschließlich die typischen Adlerschiffe in ihren drei Variationen verwendet. Es gibt insgesamt acht Flotten im Dorgonischen Kaiserreich, von denen drei stets in M100 stationiert sind.
Jeder Flotte hat exakt 50.000 Schlachtschiffe und wird immer wieder aufgefüllt, damit die Gesamtflottenanzahl von 400.000 Raumschiffen beibehalten wird.
Durch den verlustreichen Krieg in den estartischen Galaxien hat sich jedoch die Anzahl der dort eingesetzten Flotten deutlich verringert. Aktuell befinden sich 150.000 Einheiten in M100 und ca. 133.000 Raumer in den besetzten Gebieten
in den estartischen Galaxien. Die Flotte Domulus ist desertiert und somit ein Totalausfall. Die gesamte Flottenstärke beläuft sich somit auf ca. 280.000 Schlachtschiffe derzeit.
FLOTTEN IM EINZELNEN
FLOTTE DOM
Stärke: 50.000 Adlerschiffe
1 Adlerschiff Typ Dorgon
20.000 Adlerschiffe Typ Dom
20.000 Adlerschiffe Typ Vertasus
9.999 Kreuzer, Reparaturraumer, Medoraumschiffe
Flaggschiff: JUSILUS V.
Kommandant: Admiral Carsanus
FLOTTE HARRISCH
Stärke: 50.000 Adlerschiffe
1 Adlerschiff Typ Dorgon
20.000 Adlerschiffe Typ Dom
20.000 Adlerschiffe Typ Vertasus
9.999 Kreuzer, Reparaturraumer, Medoraumschiffe
Flaggschiff: PRIAMUS
Kommandant: Admiral Avus
FLOTTE HESOPHIA
Stärke: 50.000 Adlerschiffe
1 Adlerschiff Typ Dorgon
20.000 Adlerschiffe Typ Dom
20.000 Adlerschiffe Typ Vertasus
9.999 Kreuzer, Reparaturraumer, Medoraumschiffe
Flaggschiff: PRIAMUS
Kommandant: Admiral Avus
FLOTTE MESOPH
Stärke: 38.312 Adlerschiffe
112 Adlerschiffe Typ Dorgon
18.499 Adlerschiffe Typ Dom
10.830 Adlerschiffe Typ Vertasus
8.871 Kreuzer, Reparaturraumer, Medoraumschiffe
Flaggschiff: HESOPHIA
Kommandant: Konsul Carilla
FLOTTE DOMULUS
Stärke: 26.000 Adlerschiffe
1 Adlerschiff Typ Dorgon
10.000 Adlerschiffe Typ Dom
10.000 Adlerschiffe Typ Vertasus
4.999 Kreuzer, Reparaturraumer, Medoraumschiffe
Flaggschiff: DOMULUS
Kommandant: Großadmiral Vesus
Besonderheit: Die Flotte DOMULUS – eigentlich Speerspitz der Raumflotte – desertierte mit 27.000 Raumschiffen unter dem Kommando von Vesus und unterstützt nun die LFT, FES, Saggittor und USO sowie die dorgonischen Rebellen.
FLOTTE JUSILUS
Stärke: 45.000 Adlerschiffe
95 Adlerschiffe Typ Dorgon
15.900 Adlerschiffe Typ Dom
20.000 Adlerschiffe Typ Vertasus
9.999 Kreuzer, Reparaturraumer, Medoraumschiffe
Flaggschiff: ULEMAN III.
Kommandant: Konsul Carilla
Besonderheit: Die Flotten Jusilus und Mesoph wurden unter Carilla zu einem Flottenverband in Siom Som zusammengefügt.
FLOTTE THESASIAN
Stärke: 20.000 Adlerschiffe
1 Adlerschiff Typ Dorgon
4.000 Adlerschiffe Typ Dom
6.000 Adlerschiffe Typ Vertasus
9.999 Kreuzer, Reparaturraumer, Medoraumschiffe
Flaggschiff: KLAUSIUS
Kommandant: Admiral Masso
FLOTTE ROSZA
Stärke: 30.000 Adlerschiffe
1 Adlerschiff Typ Dorgon
10.000 Adlerschiffe Typ Dom
10.000 Adlerschiffe Typ Vertasus
9.999 Kreuzer, Reparaturraumer, Medoraumschiffe
Flaggschiff: MIKLOSA
Die Jerrer sind eines der ältesten Kolonialvölker der Dorgonen. Sie ähneln den Dorgonen bis auf eine bläuliche Haarfärbung bei den meisten des Volkes.
Die Jerrer sind sehr religiös und glauben an die Rückkehr DORGONS. Dieser Glauben stieß bei vielen Dorgonen auf Antipathie und mit der Zeit wurde das Volk der Jerrer geächtet und versklavt. Die Verfolgung und Versklavung der Jerrer
zieht sich wie ein roter Faden durch die dorgonische Geschichte. Es gab auch gute Zeiten für die Jerrer, doch immer wieder gerieten die Jerrer mit den Dorgonen aneinander und revoltierten, so dass ihnen die Rechte wieder entzogen
wurden.
Die Jerrer leben auf der Welt Jerrat und in den umliegenden Systemen. Sie haben eine Gesamtbevölkerungsanzahl von etwa 20 Milliarden.
Im Jahre 1292 NGZ besitzen die Jerrer die Rechte eines Dorgonen III.Klasse und dürften versklavt werden. Dies wird von der dorgonischen Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, da die Eliten einen menschlichen Sklaven dem eines
Nichtdorgonischen vorziehen.
Nach dem Sturz von Nersonos 1293 NGZ ändert sich alles. Die Jerrer erhalten ihre Gleichberechtigung und Freiheit.
1299 NGZ sympathisieren die Jerrer mit Decrusian und rufen ihn zum Kaiser auf. So fallen sie erneut in Ungnade beim dorgonischen Regime. Zwar sind sie keine Sklaven mehr, doch sie gelten als Rebellen und werden von loyalen Imperialen gemieden.
Die Goner sind ein humanoides Intelligenzvolk aus der Galaxie M100 Dorgon. Sie leben auf dem Planeten Gon.
Die Goner sind hochzivilisiert, aber von den Dorgonen noch nicht entdeckt worden. Da die Dorgonen überwiegend in den Regionen außerhalb des galaktischen Zentrums anzutreffen sind, sind die Goner noch nicht ins Reicht integriert worden.
Sie selbst sind allerdings in der Galaxis Dorgon durchaus bekannt.
Die Goner haben die Raumfahrt selbst entwickelt und sind technisch den Dorgonen weit unterlegen. Sie sind darauf angewiesen, ihre Welt versteckt und verborgen zu halten. Deshalb würde auch niemals ein Goner die Koordinaten seiner
Heimatwelt verraten. Um einen Goner zu befragen, müßte man ihn auch erst einmal gefangen nehmen. Das ist nicht so einfach, weil die Goner sehr schnelle und wendige Wesen sind, die traditionell in Dorgon nur auf Gon erlernbare
Kampfsportarten beherrschen. Dazu verfügen sie über Fähigkeiten, die man schon fast als üebrsinnlich bezeichnen kann. Ihre Schnelligkeit und ihre Fähigkeiten, mit der Dunkelheit zu verschmelzen, verleihen ihnen eine Überlegenheit über
die meisten Völker Dorgons. Außerdem würde ein Goner eher sterben, als sich gefangennehmen zu lassen.
Man trifft sie selten, aber ab und zu bewegen sie sich auch auf Dorgon. Sie werden in Ruhe gelassen, weil es bisher immer wichtigeres für die Herrscher Dorgons zu erledigen gab.
Die Atmosphäre Gons ist leicht grünlich, weil viele Algen in der feuchten Luft der sehr regnerischen Welt schweben. Die Algen werden von den Gonern aus der Luft gefiltert und ergänzen ihre Nahrung. Deshalb hat die Haut der Goner einen
leicht grünlichen Schimmer, der sich allerdings mit der Zeit verliert, wenn sie ihre Welt zu lange verlassen.
Es gibt bei den Gonern zwei Geschlechter, die in einer merkwürdigen Symbiose vereinigt sind. Die Männer vermögen, in einem normalen Rhythmus zu leben, brauchen vergleichsweise sehr wenig Schlaf und sind deshalb als Schutz und
Unterstützung für die Frauen sehr wichtig.
Die Frauen hingegen können drei Tage in Folge Wach bleiben, müssen dann aber auch drei Tage in Folge schlafen. In dieser Zeit sind sie vollkommen hilflos und brauchen den Schutz ihres Symbiosepartners.
Die Goner sind sehr langlebig. Beide Geschlechter können bis zu 380 terranische Standardjahre alt werden.
Die Fanserie aus dem PERRY RHODAN-Universum
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