Archiv der Kategorie: Raumschiffe

ZESSEL

Schiff des Trötters Mulvok. Der Schiffsrumpf ist eine würfelförmige Konstruktion mit einer Kantenlänge von 50 Metern. Die Aussenhülle ist mit zahlreichen Aufbauten gespickt und lässt das Schiff etwa 20 Meter größer erscheinen, als es eigentlich ist.

Die ZESSEL verfügt über einen verhältnismäßig starken Metagrav-Antrieb und einen ausgezeichneten Ortungsschutz, der es für konventionelle Taster unsichtbar macht. Offensivsysteme sind jedoch kaum vorhanden und beschränken sich auf ein kleines, leistungsschwaches Geschütz.

Nach Aussagen des Trötters Mulvok ist die ZESSEL ein Fundstück, das er vor Jahren bei seinen Streifzügen in der Nähe des galaktischen Zentrums entdeckte. Dort fand der Trötter eine fast vollkommen zerstörte, im freien Weltraum schwebende Plattform.

Über 90% der 5-Eckigen Plattform waren zerstört.

Bei seiner Erkundung fand er in einem ausgebrannten Hangar die ZESSEL.

Das kleine Schiff erwies sich als flugfähig und in Takt.

Mulvok konnte das Schiff noch bergen, bevor die Station der Gravitation einer nahen Sonne unterlag und in der Chronosphäre verglühte.

Mit Hilfe des Bord-Syntrons erlernte der Trötter die Bedienung und Steuerung des Schiffes und nutzte seine Eigenschaften fortan um riskante und vor allem gut bezahlte Einsätze zu fliegen. Sato Ambush äußert die Vermutung, dass die ZESSEL Teil einer Station der alten Saggittonen gewesen sein könnte, die durch den Angriff der Chaosmächte zerstört wurde. Es gibt jedoch keine offizielle Bestätigung für diese Vermutung.

SIOM SOM

Die SIOM SOM war das Raumschiff des Somers Sam. Er wurde unterstützt durch den TLD-Agenten Will Dean. Die SIOM SOM war ein Raumschiff der GOMSTAR-Klasse und besaß einen Durchmesser von 400 Metern. Das scheibenförmige Schiff wies an den Enden mehrere gezackte Ausbuchtungen auf. Türme und Antennen ragten auf der Scheibe in die Höhe. In der Mitte befand sich der höchste Turm. Die Höhe des Scheibenrumpfes durchmaß 40 Meter.

Die Klasse war nach dem Flaggschiff des ehemaligen Sotho Tyg Ian benannt worden. Die Besatzung bestand vorwiegend aus Somer. Es dienten aber auch Pterus, Elfahder und Ophaler auf dem estartischen Raumer.

Technologie

Durchmesser: 400 Meter

Höhe: 40 Meter

Besatzung

Kommandant: Sam

Beobachter: TLD-Agent Will Dean

GOLDSTAR

FlotteDie GOLDSTAR ist ein 800 Meter durchmessender Kugelraumer der NOVA-Klasse. Das Raumschiff wurde 1292 NGZ erst in den Dienst gestellt. Die GOLDSTAR wird von Henry »Flak« Portland kommandiert und von Julian Tifflor als Kommandoraumschiff für die M100-Expedition ab Mai 1292 NGZ genutzt.

Technische Daten

Besatzung: 600 Personen Stammbesatzung (200 Personen Schiffsführung, 400 Personen für Beiboote und Technik)

Aufbau: 800 Meter Kugelraumer mit RoRo Hangar

Antrieb: zwei Metagravtriebwerke (max. Beschleunigung: 1120 km/s², erreichbarer ÜL-Faktor: 75 Mio, max. Reichweite: ? Mio Lichtjahre), Transitionsantrieb (max. Reichweite 1000 Lichtjahre), Gravopuls/Gravojet-Triebwerke und vier Antigravtriebwerke für Flüge in Planetennähe

Offensivbewaffnung: acht Drillings-Transformbatterien (jeweils dreimal 2000 GT), sechs Schwere Zwillings-Transformkanonen (jeweils zweimal 3000 GT), Obere Transform-Vierlingsbatterie (unbekanntes Kaliber, die Geschützkuppeln sind jedoch größer als bei anderen Transformkanonen des Schiffes), acht MVH-Drillingsbatterien, weitere Batterien mit MVH-Geschütze, Konstantriss-Nadelpunkt-Kanonen und Intervallkanonen, Raumtorpedos

Defensivbewaffnung: Prallschirm, HÜ- und Paratronschirme, Virtuellbildner, Deflektor

Energieversorgung: vier interne Hypertrop-Zapfer, fünf Notkraftwerke (NUGAS-Reaktoren, acht HHe-Meiler)

Beiboote: acht Space-Jets, Anmerkung: Die Anzahl der Beiboote für die zwei RoRo-Hangare lässt sich nur vage schätzen. Geht man davon aus, dass die Hangare Ausmaße von 700 x 200 x 80 Meter haben, wäre eine Unterbringung von 21 Korvetten pro Hangar kein Problem (aber auch Transport-, Triebwerks- oder Kampfmodule wären möglich)

Besonderheit: acht Space-Jet Hangare, zwei Roll-on/Roll-off-Hangare

TOBRUK

021Die TOBRUK war ein Raumschiff der Terrororganisation Mordred. Das 1.500 Meter durchmessende Schlachtschiff war ein Eigenbau und wurde von dem Plophoser Walther Eyke befehligt.

Die TOBRUK verfolgte den TLD-Agenten Will Dean und den Somer Sam Ende 1290 NGZ. Sie wurde im Duell mit Joak Cascals TAKVORIAN und saggittonischen Schlachtschiffen, darunter die SAGRITON, vernichtet.

Technische Daten

  • Durchmesser: 2000 Meter
  • Bewaffnung: 30 Transformkanonen
  • 100 Impuls/Thermo/Desintegratorgeschütze
  • 10 Arkonbomben
  • 10 Sternfusionsbomben Typ Dorgon
  • 500 Transformraketen
  • 500 Jäger
  • 200 SHIFTs
  • 10 Destruction-Kreuzer
  • 50 Space-Jets
  • Triebwerk: Metagravtriebwerk
  • Beschleunigung: 1000 km/sec²
  • Sonstige technische Geräte: Virtuellbildnern, Maxim-Ortern, Hyperraum-Resonator
  • Schutzschirm: Paratronschirm
  • Besatzung: 400 Mann Stammbesatzung, 1300 Mann Boden,-Lufteinheiten
  • Kommandant: General Walther Eyke
  • Stelv. Kommandant: Oberst Hans Willoch

Supernova-Klasse

Die IVANHOE, Raumschiff der SUPERNOVA-Klasse. © Raimund Peter
Die IVANHOE, Raumschiff der SUPERNOVA-Klasse. © Raimund Peter

Die SUPERNOVA-Klasse stellt eine völlig neuentwickelte Schiffsklasse dar, die als MERZ-Schlachtschiff klassifiziert wird. Grundgedanke der Konstrukteuere war eine Weiterentwicklung der NOVA-Klasse der LFT, durch die Camelot versuchte, mit einem gegenüber den bisherigen Schlachtschiffes wesentlich größeren Volumen, die taktischen Möglichkeiten der Unsterblichenorganisation zu erweitern.

Das zugrunde liegende Einsatzszenario sah für diese neu entwickelten Schiffe die Verteidigung wichtiger strategischer Stützpunkte sowie Angriffsoperationen gegen feindliche Schiffsverbände vor. Darüber hinaus kann dieser Schiffstyp durch seine gegenüber der NOVA-Klasse wesentlich erhöhte Flexibilität auch für andere Aufgaben, wie beispielsweise Langstreckeneinsätze oder als Trägerschlachtschiff, umgerüstet werden.

Grundsätzliche Spezifikationen

Durchmesser: 1.000 m (mit Ringwulst 1.160 m), Kugelform mit insgesamt 12 MERZ-Modulsegmenten, äquatoriale Ringnut zur Aufnahme unterschiedlicher Ringwulst-Einsatzmodule, kein RoRo-Hanger, Zentralmodul kann als Rettungsschiff herausgesprengt werden.
Stammbesatzung: 800 Offiziere und Mannschaften.
Dazu kommen noch je nach Einsatzkonfiguration zusätzliche Mannschaften für die Beiboote und gegebenenfalls Raumlandeeinheiten.
Technische Spezifikationen (Basiskonfiguration)

Antrieb: 2 Metagrav-Triebwerksblöcke (1080 km/s2, ÜL-Faktor 90 Millionen), Gravopuls/Gravojettriebwerke, 4 Antigravtriebwerke, Nottransitionsantrieb in Zentralmodul.
Bewaffung: Transformgeschütze: Pol-Vierlingsbatterie (5.000 GT),4 Zwillingsbatterien (3.000 GT), 8 Einzelgeschütze (1.000 GT)
8 MVH-Drillingsbatterien, 10 Intervallgeschütze, diverse Raumtorpedos und Marschflugkörper
Schutzschirme: Elffache HÜ-/Paratronschirmstaffel, Virtuellbildner, Prallschirm, Deflektorschirm
Energieversorgung: 3 Hypertropzapfer mit je 2 Gravitraf-Ringspeichern, 1 Notfall-Hypertronzapfer (Sonnenzapfer), 8 Nugas-Schwarzschildreaktoren
Beiboote: 2 Leichte Kreuzer der 100 m Klasse, 10 TUNGUSTA-Korvetten und 20 Space-Jets.
Allgemeine Spezifikationen MERZ-Module:

Die MERZ-Module haben die Form eines Kugelbogens mit folgenden Maßen:
Sehnenlänge 280 m, Breite 150 m, Höhe Scheitelpunkt Kugelbogen 120 m.
Jedes Modul verfügt über eigene Gravitrafspeicher, zusätzliche Paratronkonverter und Antigrav-Feldtriebwerke.

Die Basiskonfiguration kann durch 12 MERZ-Module für unterschiedliche Einsatzszenarios erweitert werden. Folgende Einsatzkonfigurationen sind vorgesehen, die untereinander kombinierbar sind:

MERZ-Modultypen

Überlicht-Modul: 1 Metagraf-Triebwerksblock; 1 Hypertropzapfer mit 2 gesonderten Gravitraf-Ringspeichern je Modul
Labor-Modul: umfangreiche wissenschaftliche Laboreinrichtung für hyperphysikalische, biologische, chemische und geologische Untersuchungen mit eigenständiger Syntronik; Gravojet-Triebwerk; Besonderheit: Das Modul kann im Unterlichtbereich eigenständig operieren und auf Planeten landen
Fracht-Modul: Möglichkeit zusätzliche Ausrüstung (z.B. Rohstoffgewinnung, Fertigungsstraßen) in zwei speziellen Lagerräumen mitzuführen. Besonderheit: Spezieller Großtransmitter zum Gütertransport; Spezieller Lastengleiter mit Transmittergegenstation; autarke Energieversorgung mit Nugas-Schwarzschildreaktor
Wartungs-Modul: Umfangreiches Ersatzteillager für Fernmissionen
Raumkampf-Modul: 8 Transformkanonen in Zwillingsbatterien (4.000 GT); 4 überschwere Impulsgeschütze (800 GT) in Zwillingsbatterien; 4 Intervallgeschütze im KNK-Modus als Einzellafetten; 4 Thermogeschütze im KNK-Modus als Einzellafetten; autarke Energieversorgung durch Hypertrop-Zapfer
Träger-Modul: 2 Leichte Kreuzer der VESTA- oder CERES-Klasse, mit entsprechendem Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslager
Raumlande-Modul: Komplette Unterkunft für mehrere Kompanien Raumsoldaten einschließlich Kommandostab und vollständiger Ausrüstung (Kampf-Shifts, Landefähren, Kampfroboter etc.); Besonderheit: Das Modul verfügt über eine eigenständige Syntronik, die zur Gefechtsfeldführung optimiert ist, Gravo-Jet Triebwerke und Paratronschirme, kann im Unterlichtbereich eigenständig operieren und auf Planeten landen und somit bei Landeoperationen als mobile Befehlszentrale dienen.
Ringwulst-Module

Die Schlachtschiffe der SUPERNOVA-Klasse verfügen, im Gegensatz zur NOVA-Klasse, über einen Ringwulst, der jedoch nicht fest mit dem eigentlichen Schiffskörper verbunden ist. Auf Äquatorebene dient eine spezielle Nut zur Aufnahme verschiedener Ringwulst-Module. Diese haben einen achteckigen Querschnitt Breite (100 m und einer von Höhe 120 m). Insgesamt können 8 Ringwulst-Module eingesetzt werden.

Modul-Typen

Korvetten-Modul A: 5 Korvetten der TUNGUSTA-Klasse (Durchmesser 60 m) mit entsprechenden Unterkünften für die Besatzung, Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslagern.
Raumjäger-Modul: 25 NIMROD-Raumüberlegenheitsjäger mit entsprechenden Unterkünften für die Besatzung, Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslagern.
Korvetten-Modul B: 10 Minor-Globes der KASKAYA-Klasse (Durchmesser 30 m) mit entsprechenden Unterkünften für die Besatzung, Wartungseinrichtungen und Ausrüstungslagern.
Waffen-Modul: 4 MVH-Zwillingsbatterien, 4 Transformgeschütze (1.000 GT), 3 Desintegrator-Geschütze, Magazine mit Raumtorpedos und Raumminen (verschiedene Gefechtsköpfe)
Antriebs-Modul: 1 Metagrav-Schubprojektor, 4 Protonenstrahltriebwerke, autarke Energieversorgung mit Nugas-Schwarzschildreaktor und Gravitrav-Ringspeichern, Besonderheit: Bei Verwendung des Moduls müssen 4 Antriebs-Einheiten eingesetzt werden, um die Antriebssymetrie zu erhalten.
Geschichte:

Die SUPERNOVA-Klasse wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts NGZ durch Camelot entwickelt. Im Sommer 1290 NGZ wurden die ersten beiden Einheiten als Prototypen und Technologieträger fertiggestellt und gingen auf Probefahrt, obwohl die vorgesehenen MERZ- und Ringwulst-Module noch nicht zur Verfügung standen.

Der Testbetrieb wurde im September 1290 NGZ zum Erstfall, als die Terrororganisation MODROR begann, die Niederlassungen Camelots zu vernichten. Homer G. Adams entschloss sich deshalb, die beiden Schiffe zum Schutz der Camelot-Niederlassungen in der Milchstraße einzusetzen.

Bekannte Schiffe:

IVANHOE
TAKVORIAN

Adlerraumschiffe

Ein Adlerraumschiff der Dorgonen. (C) Stefan Lechner
Ein Adlerraumschiff der Dorgonen.
(C) Stefan Lechner

Als Adlerraumschiff wird von den Terranern und Mashraten ein Raumschiff der Dorgonen bezeichnet.

Aussehen

Es ähnelt von der Form einem Raubvogel und ist dem Domadler nachempfunden. Der Rumpf des bisher einzig bekannten Adlerraumschiffes ist zylinderförmig . Am Kopf des Rumpfes befindet sich eine rechteckige Kanzel. Zwei mächtige Flügel sind an den Seiten des Hauptkörpers angebracht.

Das Raumschiff ist offenbar aus einem bräunlichen Metall gefertigt.

Technologie

Die mächtigen dorgonischen Adlerraumschiffe verwenden eine hoch entwickelte Technologie:

Offensivbewaffnung: Hypertron-Impulser, Transonator
Defensivbewaffnung: Hypertronschutzschirm
Ortungsschutz: Semi-Transit-Feld
Antrieb: Antrieb auf Hypertakt-Antrieb Basis
Klassen

Es gibt zahlreiche Variationen der Adlerraumschiffe. Diese unterscheiden sich nicht im Aussehen, jedoch in der Größe und der Bewaffnung.

DOMULUS-Klasse: Rumpflänge von 6500 Metern. Größtmögliche Ausrüstung (Hypertron-Impulser, Semi-Transit-Feld, Transonator).
SULVETIUS-Klasse: Rumpflänge von 3500 Metern. Gleiche Ausrüstung wie die DOMULUS-Klasse.
JUSILUS-Klasse: Rumpflänge von 2000 Metern. Gleiche Ausrüstung wie die DOMULUS-Klasse.
DECRUSIAN-Klasse: Rumpflänge von 900 Metern. Kein Hypertron-Impulser
Schlachtschiff-Klasse: Rumpflänge von 600 Metern. Kein Hypertron-Impulser und kein STF.
Kreuzer-Klasse: Rumpflänge von 400 Metern. Ausrüstung wie die Schlachtschiff-Klasse.
Fregatten-Klasse: Rumpflänge von 200 Metern. Ausrüstung wie Klassen zuvor, außerdem kein Transonator
Galeeren-Klasse: 100 Meter Rumpflänge. Kein Hypertron-Impulser, kein Transonator und kein STF.

VIVIER BONTAINER

Die VIVIER BONTAINER war ein Raumschiff aus dem 36. Jahrhundert a.D. im Dienste des Solaren Imperiums. Die VIVIER BONTAINER gehörte zur Administration von Exota-Alpha und zog während der Lareninvasion gegen eben diese in ein Gefecht. Dabei wurde die VIVIER BONTAINER, welche unter dem Kommando von Joak Cascal und Sandal Tolk stand, von dem Volk der Casaro in eine Raumzeitfalte im Leerraum zwischen Andromeda verschleppt.

Die Crew der BONTAINER wurde über 1.400 Jahre lang in einem Stasefeld in der RZF am Leben gehalten und von den Casaro observiert. Erst als die Terraner Timo Zoltan, Remus & Uthe Scorbit durch Hilfe des geheimnisvollen Alyskers und Sato Ambush in die Raumzeitfalte gelangen, können sie die Crew der BONTAINER – die glaubt, sie lebe seit 13 Jahren in einem Paradies – von der Wahrheit überzeugen.

Die BONTAINER flieht und zerstört unter hohen Verlusten die RZF. Beim Versuch die LONDON II zu befreien, wird die BONTAINER im Juni 1290 NGZ zerstört.

VERDUN

VERDUN
VERDUN
(C) John Buurman

Größter Schlachtschifftyp und Flaggschiff der MORDRED.

Die VERDUN stellt den Prototyp eines neu entwickelten Typs der Ultraschlachtschiffe dar und wird als NEOUNIVERSUMKLASSE bezeichnet. Dank der Technik und finanziellen Unterstützung der Dorgonen kann die Terrorgruppe dieses Raumschiff bauen.

Technische Daten:

Durchmesser: 3500 Meter
Triebwerke: Metagravtriebwerk
Beschleunigung: 1.200 km/sec ²
Schutzschirm: Paratronschirm
Bewaffnung

100 Transformkanonen
200 Impuls/Thermo/ Desintegratorgeschütze
50 Arkonbomben
1000 Jäger
1000 SHIFTs
100 Destruction-Kreuzer
200 Space-Jets
Sonstiges

Virtuellbildner
Maxim-Orter
Hyperraum-Resonator
Besatzung

1000 Mann Stammbesatzung
5000 Mann Boden- und Lufteinheiten
Kommandant: Cauthon Despair (Nummer Zwei der MORDRED)
Stellv. Kommandant: Admiral Kenneth Kolley
Erster Offizier: Major Soram Tomahn

WIDDER

Die WIDDER ist ein 250 Meter durchmessender Kugelraumer der Organisation Camelot. Kommandant ist der Veteran und Syntronikspezialist Yart Fulgen.

Im Jahre 1275 NGZ reisen Perry Rhodan, Gucky und Cauthon Despair an Bord der WIDDER zum Planeten Mashratan.

TURELL DONGJI

Die TURELL DONGJI ist eine Art Raumschiff. Es sieht wie eine violette, runde Sphäre aus. Es ist das Schiff des Alyskers und seit 1285 NGZ auch des Terraners Sato Ambush. Der Innenraum scheint sich regelmäßig den Bedürfnissen der Besatzungsmitglieder anzupassen. Die DONGJI verfügt über ein mobiles Sternenportal.

TERSAL

TERSAL (C) Gerd Schenk
TERSAL
(C) Gerd Schenk

Die TERSAL ist ein rund 100.000 Jahre altes Raumschiff des ehemaligen Ritters der Tiefe Jedar Balar. Seit dessen Landung auf Elaran in der Galaxis Shagor und der späteren Gründung des Ritterordens steht die TERSAL dem Rittergroßmeister für besondere Unternehmungen zur Verfügung.

Da die TERSAL eine Art Heiligtum für die Ritter der Tiefe aus Shagor darstellt, wird sie nur relativ selten benutzt.

Die Wartung der TERSAL übernimmt der Roboter Vergana – einst Orbiter Balars.

Zwei Einsätze in jüngster Geschichte sind bekannt:

1264 NGZ fliegt der Rittergroßmeister Arib’Dar zusammen mit dem Ritter Prot’Gar und zwei Orbitern auf der TERSAL in die Milchstraße.

1290 NGZ fliehen Gal’Arn, Jaktar, Irasuul, Thobenar und Nirisar auf der TERSAL von Elaran und entkommen damit dem sicheren Tod. Es gelingt ihnen, mit der TERSAL Shagor zu verlassen.

Technische Daten:

Länge: 110 Meter
Spannweite der Flügel: 60 Meter
Form: V-Förmig

Bewaffnung:

Offensiv: 4 transformähnliche Geschütze, 4 überlichtschnelle Strahlgeschütze (ähnlich KNK-Geschützen, wobei allerdings als Waffenstrahl das Impulsprinzip zum Einsatz kommt)

Defensiv: 5-fache pedogepolte Schutzschirmstaffel

Die offensiven und defensiven Waffensysteme der TERSAL arbeiten, im Gegensatz zu den terranischen Entsprechungen, auf der Hypersexta-Halbspur und dem Sextaraum.

Durch entsprechende Deflektorschirme, die ebenfalls Hypersextabereich arbeiteten, war die TERSAL faktisch nicht zu orten.

Sowohl die offensive, als auch die defensive Bewaffnung ist für ein Schiff, das der Klasse eines Leichten Kreuzers entspricht, äußerst stark. Durch die Verwendung der höherfrequenten Hypertechnik hat die TERSAL eine Kampfkraft, die selbst einem Ultra-Schlachtschiff überlegen ist.

Triebwerke:

Überlicht: Intermitter-Hypertakttriebwerk (Kosmokratentechnik). Dieses Triebwerk stellte eine Weiterentwicklung des Hypertakttriebwerkes dar, wie es auf der SOL eingebaut wurde. Der Hauptunterschied zum Triebwerk der SOL liegt darin, dass durch die Intermittertechnik sehr kurze Transmissionen in äußerst kurzen Abständen (im Milli(licht)sekundenbereich) ausgeführt werden können. Das ermöglicht den Einsatz im interplanetaren Raum.

Unterlicht: Leistungsfähiges Feldtriebwerk, das dem Gravo-Pulsantrieb der Terraner entspricht. Selbst Flüge innerhalb des Schwerefeldes von Planeten sind (allerdings mit erhöhtem Risiko) möglich. Das Triebwerk kann quasi aus dem Stand benutzt werden (keine Mindestgeschwindigkeit erforderlich).

Beschleunigung: 2312 km/sec ²
Überlichtfaktor: bis zu 250 Millionen Lichtjahre
Energieversorgung: permanenter Hypertrop
Besatzung: Zwei bis drei Personen Minimum. Platz für bis zu 15 Personen.

TAKVORIAN

TAKVORIAN (C) Jan Kauth
TAKVORIAN
(C) Jan Kauth

Die TAKVORIAN ist das Schwesterschiff der IVANHOE und wurde ab September 1290 NGZ offiziell eingesetzt. Die TAKVORIAN stellt, wie ihr Schwesterschiff die IVANHOE, eine völlig neue Entwicklung Camelots dar. Beide Schiffe gehören zur SUPERNOVA-Klasse und sind als MERZ-Schlachtschiffe mit einzustufen. Der Schiffskörper hat im Unterschied zu den Schlachtschiffen der NOVA-Klasse einen Durchmesser von 1000 Metern.

Besatzung

Kommandant: Joak Cascal
Stelv. Kommandant: Sandal Tolk
Erster Offizier: Coreene Quon
Kommunikationsoffizier: Sybel Yaciskü (Terranerin aus Istanbul)
Kontrolleur für Syntroniken: Li Tai (Terraner aus China)
Ortungschef: Ali Susbeke (Terraner aus Mali)
Geschichte

Der Bau der TAKVORIAN beginnt Ende der 70er Jahre des 13. Jahrhunderts NGZ. Im Jahre 1290 NGZ werden die TAKVORIAN und ihr Schwesterraumschiff die IVANHOE fertig gestellt. Im Sommer beginnen die Testflüge, obwohl die Ausrüstung mit MERZ- und Ringwulst-Modulen noch nicht abgeschlossen ist. Homer G. Adams ruft das Schiff im September zurück und schickt es in seinen ersten Kampfeinsatz nach Plophos, wo die Besatzung versucht, die Mitarbeiter der Camelotniederlassung zu retten und dabei aber weitgehend scheitert.

SAGRITON

SAGRITON (C) Gerd Schenk
SAGRITON
(C) Gerd Schenk

Das Flaggschiff der Saggittonen

Durchmesser: 5000 Meter (untere Scheibe), 300 Meter (obere Kuppel)

Bewaffnung: 1500 Dimitrongeschütze (transformähnlich),

2500 Jäger, 500 Kreuzer

Triebwerke: Sartrontriebwerk (metagravähnlich),

Lineartriebwerk
Beschleunigung: 500 km/sec ²

Schutzschirm: Sartronschirm Besatzung: 2000 Mann

Stammbesatzung: 2000 Mann Boden- und Lufteinheiten

Kommandant: Admiral Dolphus

Stellvertr. Kommandant: Offizier Waskoch

Die SAGRITON ist ein Schiff mit gewaltigen Ausmaßen. Sie hat einen dicken, scheibenförmigen Rumpf, von dem mehrere Türme aufragen. Der größte ist 500 Meter hoch und trägt eine Kugel von etwa 300 Meter Durchmesser. Der Gesamtdurchmesser der SAGRITON beträgt etwa 5 Kilometer.

Die SAGRITON ist seit dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Perry Rhodan und Aurec im Jahre 1285 NGZ das Flaggschiff der Republik Saggittor.

NORTH CAROLINA

Die NORTH CAROLINA ist ein 500 Meter durchmessender Schlachtraumkreuzer der der Liga Freier Terraner.

Die NORTH CAROLINA gehört zur ODIN-Klasse.

Kommandant ist im Jahre 1283 NGZ Henry “Flak” Portland.

Die NORTH CAROLINA gehört 1283 NGZ zu den 200 Raumschiffen einer LFT-Strafexpedition gegen den Planeten Mashratan. Durch einen ungeklärten Einsatzbefehl feuert die NORTH CAROLINA zusammen mit den anderen Raumschiffen der LFT auf Mashratan und vernichtet dabei Teile des Palastkomplexes und auch miltärische Ziele.

Kommandant: Henry “Flak” Portland

Technische Daten:

Besatzung: 400-2000 Personen
Aufbau: 500 Meter Kugelraumer mit Ro-Ro Hangar
Antrieb zwei Metagravantriebwerke, vier kleine Metagrav-Steuertriebwerke, max. Beschleunigung: 980 km/s² (leer) bis 930 km/s² (max. Zuladung) erreichbarer ÜL-Faktor: 80 Mio, Antigrav, Gravo-Antrieb für Atmosphärenflug
Offensivbewaffnung: Drillings-Transformgeschütze (Abstrahleistung jeweils 3000 GT), Vierlings-Transformgeschütz am Oberen Pol (Abstrahleistung jeweils 4000 GT), MVH-Geschütze, 8 KNK-Geschütze, Anti-M-Strahler und Irregulator-Strahler, Raumtorpedos
Defensivbewaffnung: Prallschirm, vierfach gestaffelterHÜ-Schirm und fünffach gestaffelter Paratronschirm, Virtuellbildner, Deflektor (Zur Tarnung des HYPERTROP-Zapfstrahls)
Energieversorgung: 2 Gravitraf-Speicher, Haupt Hypertrop, 2 Not-Hypertrope, 5 NUGAS-Notkraftwerke, Fusions-Notkraftwerke
Beiboote: 8x 30 Meter “Minor-Globe” Kleinstkorvetten, 16 x 30 Meter Space-Jets. Im Roll-on/Roll-off-Hangar können auch Korvetten und leichte Kreuzer aufgenommen werden
Besonderheit: Roll-on/Roll-off-Hangar

Mehr Informationen: http://www.perrypedia.proc.org/wiki/ODIN-Klasse

LONDON II

Die LONDON II (C) John Buurman
Die LONDON II
(C) John Buurman

Die LONDON II wurde in sehr kurzer Zeit von der SHORNE INDUSTRY GESELLSCHAFT (SIG) in den Jahren 1289 und 1290 NGZ gebaut. Sie gleicht bis auf wenige Details und stark verbesserten Sicherheitsmaßnahmen der LONDON I.

Hauptsächlich betrafen die Änderungen die Stabilität der Rumpfkonstruktion, die durch ein Skelett aus Ynkonit und massive Verstrebungen aus Metallplastik wesentlich verbessert wurde.

Das Konzept der Energieversorgung wurde, nach den Erfahrungen mit der ursprünglichen Konstruktion, stark dezentralisiert und mehrfach redundant ausgeführt. Auch die Bordsyntronik wurde durch mehrere dezentralisierte Firewallschichten geschützt und mit einer Kontra-Syntronik gekoppelt.

Daneben wurde sowohl die offensive, als auch die defensive Bewaffnung wesentlich verstärkt.

Technische Daten

Länge: 1.604 Meter
Breite: 612 Meter
Höhe: 903 Meter
Antrieb: Metagrav-Triebwerk
Beschleunigung: 971 Kilometer in der Quadratsekunde
Überlichtfaktor: 79 Millionen
Besatzung: 1.200
Passagiere: 15.022
Offensiv- und Defensivbewaffnung: 3 schwere Doppel-Transformgeschützlafetten, 4 MHV-Geschützstände, siebenfache Schutzschirmstaffel aus Paratron- und HÜ-Schirmen
Crew der LONDON

Insgesamt: 2.350

Roy Cheidar – Kommandant
Eireen Monhar – 1. Offizierin
Huck Nagako – 2. Offizierin
Louis Chlochard – Sicherheitschef
Udo Arenz – Maschinenchef
Badi Doranee– Bordarzt
Suzahn Roeeme –Kreuzfahrtmanagerin
Fred Gopher – Zahlmeister
Iron Styrm – Sicherheitsoffizier
Tino Neumann – Funkleitoffizier
Michael Shorne – Inhaber
Thomas Zchmitt – Vorstandsmanager
Passagierliste

Insgesamt: 17.512 zahlende Passagiere

Prothon da Mindros
Rosan Orbanashol
Attakus Orbanashol
Hajun Jenmuhs
Karl-Adolf Braunhauer – Ein herrischer alter Mann
Ottilie Braunhauer – Ehefrau von KA Braunhauer
Remus Scorbit – Ein junger Terraner
Uthe Scorbit – Ehefrau von Remus
Sven Fochtmann – Reicher Geschäftsmann
Traros Polat – Haluter
Franc Kowsky – Ein Autor
Trg’arg Gyl – Topsider
Thalia da Zoltral – Eine junge arkonidische Adelige
Flocky Tar Faw – Starreporter
Hanny ter Padua

LONDON

Die LONDON gez. Raimund Peter
Die LONDON
gez. Raimund Peter

Die LONDON war 1285 NGZ ein Luxusraumschiff der Kosmischen Hanse. Es wurde während seines Jungfernfluges am 10. Dezember 1285 NGZ vernichtet. 10.023 Galaktiker kamen bei dem Untergang der LONDON ums Leben. Die LONDON brach am 07. Oktober 1285 NGZ vom Solsystem zu einer Rundreise durch die Lokale Gruppe auf und wurde Ende des gleichen Monats kurz vor Andromeda von Sektierern entführt, um dann im November von einem Forschungs/Kriegsschiff der Saggittonen abermals entführt und nach M64 gebracht zu werden. Nachdem alle Probleme beigelegt wurden, wurde die LONDON auf dem Rückflug von dem Raumschiff WORDON unter dem Kommando der finsteren Entität Rodrom angegriffen und stark beschädtigt. Die LONDON stürzte auf einen Wasserplaneten ab und sank dort.

Allgemeine Informationen

Die LONDON ist nach ihrer Indienststellung 1285 NGZ das Flaggschiff der Kosmischen Hanse. Erste Studien für das »Schiff der Wunder« wurden bereits 1271 NGZ begonnen und mündeten in der Kiellegung des Schiffskörpers im Jahr 1273 NGZ.

Bedingt durch das außergewöhnliche Design ist eine planetare Montage des Schiffskörpers nicht möglich, deshalb wird die LONDON komplett auf der SUSSIX-Werft im Orbit über der Erde zusammengebaut.

Die Kosmische Hanse hat das Projekt angeblich komplett in Eigenregie entwickelt. Alles sollte dabei »Made in Terra« sein, ein Anspruch, dem die Hanse jedoch in keiner Weise entsprechen kann. Arno Gaton übertrug die Projektleitung an ein Konsortium unter der Federführung von Shorne Industries, das aus einer Vielzahl von quer über die Milchstraße verteilten Unternehmen bestand.

Durch die LONDON soll das angeschlagene Image der Hanse verbessert und das Luxus-Kreuzfahrtschiff, als Träger einer neu entwickelten Marketingstrategie, dem alten Wirtschaftskonzern zu neuem Glanz verhelfen. Arno Gaton hoffte, dass der Erfolg der LONDON, den Kurs der Hanse-Aktien an den galaktischen Börsen in ungeahnte Höhen katapultieren und er schließlich zum »Manager des Jahrhunderts« gekürt werden würde.

Technische Daten

  • Länge: 1.600 Meter
  • Breite: 554 Meter
  • Höhe: 787 Meter
  • Antrieb: Metagrav-Triebwerk
  • Beschleunigung: 971 Kilometer in der Quadratsekunde
  • Überlichtfaktor: 79 Millionen
  • Besatzung: 1.200
  • Passagiere: 15.022
  • Offensiv- und Defensivbewaffnung: 1 x MHV-Geschütz am Bug, Paratronschutzschirm

Weitere Abmessungen

  • Sternenhalle: 137 Meter hoch, ca. 430 x 430 Meter breit, tief.
  • Türme: 117 Meter (Turm A), 187 Meter (Turm B) 217 Meter (Turm C)

Die Crew der LONDON

Risszeichnung der LONDON

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Passagierliste

Eine Übersicht der wichtigsten Passagiere an Bord der LONDON.

Design

Die LONDON ist einem luxuriösen Kreuzfahrtschiff aus dem Zeitalter der Seeschifffahrt Terras Ende des 20. Jahrhunderts (siehe auch nachfolgenden Abschnitt) nachempfunden. Der Aufbau folgt dabei dem gleichen Prinzip, nach denen diese Schiffe konstruiert wurden:

– Strikte Trennung der »einfachen« Besatzungsmitglieder von den (zahlungskräftigen) Passagieren.

Schon durch die Konstruktion des Schiffes sollte gewährleistet werden, dass die Superreichen unter sich bleiben konnten. Allerdings, und das wird in der Werbung als herausragendes Merkmal des neuen Flaggschiffes der Kosmischen Hanse herausgestellt, wird bei der Betreuung »menschlicher« Passagiere ausschließlich Personal eingesetzt, das dem lemurischen Genpool entstammt. Extraterrestrische Wesen werden nur für niedrige Arbeiten eingesetzt und kommen normalerweise mit den Passagieren nicht in Berührung. Nur bei der Betreuung von nichtmenschlichen Wesen wird dieses Prinzip durchbrochen, so ist beispielsweise ein Blue als Chefsteward für die Mitglieder des Forums Raglund zuständig.

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Dabei befinden sich die Passagierkabinen oberhalb des Hauptdecks, während die gesamte Technik in den »Bauch« des Schiffskörpers verbannt wurde. Um den Eindruck eines »Sternenschiffes« zu verstärken, ist der gesamte, für Passagiere zugängliche Bereich, durch eine »Glasverkleidung« gegenüber dem Weltall abgeschirmt. Dieser Bereich ist mit einer Sauerstoffatmosphäre geflutet, sodass für die Passagiere der Eindruck entsteht, ohne Schutzkleidung auf Deck im freien Weltraum spazieren gehen zu können.

Als Juwel der gesamten Konstruktion kann jedoch das zentrale Foyer des Schiffes gelten, das hochtrabend als »Sternenhalle« bezeichnet wird. Bezeichnend ist, dass die gesamten Kabinendecks, die aufgrund der Preise ausschließlich für vermögende Passagiere infrage kommen, von dieser Halle ausgehen. Hier ist das kulturelle Zentrum des Schiffes, hier sollen geschäftliche Kontakte geknüpft und Milliarden und Abermilliarden von Galax kreuz und quer über die Milchstraße verschoben werden, immer auf der Suche nach den Planeten, wo der erzielbare Profit am höchsten ist.

Geschichte

Das Design der LONDON geht auf Vorstellungen zurück, die Hansesprecher Arno Gaton während seines Studiums an der Intergalactic School of Economy in der alten Handelsmetropole London auf Terra entwickelte. Gaton war fasziniert von der Eleganz und dem Design alter Jachten und Kreuzfahrtschiffe aus dem Prä-Raumfahrtzeitalter seines Heimatplaneten. Er durchstreifte in seiner Freizeit die Museen Londons und begann sein »Traumschiff« als stilisierten Nachbau der alten Schiffe zu skizzieren. Nachdem die väterlichen Kapitalanteile ihm seinen raschen Aufstieg innerhalb der Hierarchie der Kosmischen Hanse ermöglichten, suchte er nach Wegen, seinen Jugendtraum zu verwirklichen. In der Person des genialen, aber als völlig verschroben geltenden Ingenieurs und Physikers Alex Moindrew fand er den Konstrukteur, der bereit war, sich über alle Prinzipien und Erfahrungswerte des modernen Raumschiffsbaues hinwegzusetzen. Zusammen mit Moindrew entwickelte der Hansesprecher eine Designstudie, mit der er auf Terra nach weiteren Investoren suchte, lange vergeblich, da das ambitionierte Projekt jeden finanziellen Rahmen zu sprengen drohte.

Erst als er 1272 NGZ in Kontakt mit dem mashratischen Machthaber Oberst Kerkum kommt und während einer »Vergnügungsreise« nach Mashratan dem terranischen Wirtschaftsmagnaten Willem Shorne vorgestellt wird, dreht sich das Blatt. Shorne ist an dem Projekt äußerst interessiert und verspricht, genügend Risikokapital zur Finanzierung des »Monuments terranischer Genialität« lockerzumachen.

Doch die immensen Entwicklungskosten brachten die Hanse an den Rand des finanziellen Ruins. In dieser Situation war es wieder Shorne, der Gatons Kopf rettete, indem er seine Verbindungen zur politischen Führung der LFT unter dem Ersten Terraner Medros Eavan spielen ließ, der dann das Konzept eines völlig neuartigen Kreuzfahrtschiffes zum Prestigeobjekt der Liga erklärte und die Hanse durch großzügige Kredite vor dem Ruin bewahrte. Gleichzeitig warb er unter den Großindustriellen, die seiner Regierung nahestanden, dafür, sich am Bau der LONDON finanziell zu beteiligen.

Damit war die einst von Perry Rhodan als Garant der politischen Einheit und Instrument der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Völker der Milchstraße gegründete Kosmische Hanse endgültig zu einem rein terranisch geführten Konzern geworden, was auch darin zum Ausdruck kommt, dass das HQ-Hanse seit Buddcio Grigor zum Sitz der Regierung der LFT geworden war.

In den folgenden Jahren wird das Projekt des »Schiffes ohne Beispiel« mit der Unterstützung Eavans und der hinter ihm stehenden Kreise forciert und Gaton beginnt endgültig seinen Aufstieg, der schließlich in seiner Wahl zum Ersten Sprecher der Hanse enden sollte.

1285 NGZ glaubt sich Gaton am Ziel seiner Träume, der erfolgreiche Stapellauf und der ausverkaufte Jungfernflug der LONDON scheint alle Hoffnungen zu erfüllen und die Hanse wieder zu einem respektablen und erfolgreichen Unternehmen zu machen.

Chronik der LONDON Reise

KARAN

KARAN gez. Stefan Lechner
KARAN
(C)  Stefan Lechner

Das Raumschiff von Cau Thon.

Die KARAN besteht aus einem kugelförmigen Modul mit einem Durchmesser von 500 Metern. Darum befinden sich zwei weitere Module für Offensivbewaffnung und Antrieb an den Seiten.

Die KARAN ist das Raumschiff des Sohnes des Chaos Cau Thon. Dieser hatte das Schiff wiederum vor einigen tausend Jahren von dem Ritter der Tiefe Myron Reburs erbeutet, nachdem er ihn getötet hatte.

Die KARAN wurde im Laufe der Jahrtausende technisch immer verbessert,  doch die H-förmige Außenhülle ist immer noch die gleiche.

Die Besatzung der KARAN besteht aus Zievohnen und den sogenannten Skurits, einer Soldatenrasse.

Kommandant des Raumschiffes ist der Sohn des Chaos Cau Thon. Er reiste mit seinem Raumschiff im Jahre 1264 in die Milchstraße, um seinen Auftrag auszuführen. Dank der Technik an Bord der KARAN manipulierte Cau Thon die Syntronik der HAWKING und wurde rechtzeitig über die Ankunft der TERSAL im Sonnensystem gewarnt.

IVANHOE

IVANHOE gez. Raimund Peter
IVANHOE
(C) Raimund Peter

Raumschiff der Unsterblichenorganisation Camelot.

Die IVANHOE stellt, wie ihr Schwesterschiff, die TAKVORIAN, eine völlig neue Entwicklung Camelots dar.

Beide Schiffe gehören zur SUPERNOVA-Klasse und sind als MERZ-Schlachtschiffe einzustufen. Der Schiffskörper hat, im Unterschied zu den Schlachtschiffen der NOVA-Klasse, einen Durchmesser von 1000 Metern.

Die Besatzung der IVANHOE:

Kommandant: Xavier Jeamour
1. Offizier: James Fraces (Stelv. Kommandantur, Navigation)
2. Offizier: Lorif (Wissenschaft)
3. Offizier: Irwan Dove (Sicherheit / Waffensysteme)
4. Offizier: Zyrak Wygal (Maschinenraum, Antrieb, Raumschiffunktionalität)
5. Offizier: Doktor Jennifer Taylor (Chefmedizinierin)
6. Offizier: Mathew Wallace (Oberbefehlshaber Space-Jets)

Weitere Besatzungsmitglieder:

Raoul Lafitte – Ertruser
Atigra Atta – Terraner, Maschinist
Petrow Alexej – Terraner, Stellv. Maschinenchef
Timo Zoltan – Wissenschaftler
Hendrik Swahn, Tim Beranoh, Cerak Atz – Besatzungsmitglieder der Space-Jet JAYJAY
Calvin Magruder – Terraner, Besatzungsmitglied Wissenschaftsabteilung
Pete Simmons – Sicherheitsteam
Donald Verhoev – Wissenschaftler

Geschichte:

Der Bau der IVANHOE beginnt Ende der 70er Jahre im 13. Jahrhundert NGZ. Im Jahre 1290 NGZ werden die IVANHOE und ihr Schwesterraumschiff, die TAKVORIAN, fertig gestellt.

Im Sommer beginnen die Testflüge, ehe die IVANHOE Ende September zu ihrem ersten echten Einsatz nach Mashratan fliegt, obwohl die Ausrüstung des Schiffes mit MERZ- und Ringwulst-Modulen zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist.

HOZARIUS XIV

Die HOZARIUS XIV war im Jahre 1290 NGZ ein Raumschiff des Kristallimperiums Arkon. Es gehörte einst zum Flottenverband des Mascanten Prothon da Mindros und war sein Flaggraumschiff. Er nutzte die HOZARIUS XIV zur Ausführung der Entführung der LONDON. In der Folgezeit war das Raumschiff als Unterstützung im Kampf gegen die RICO vorgesehen. Es wurde während der Gefechte allerdings durch die Casaro zerstört.

HAWKING

Die HAWKING gez. Heiko Popp
Die HAWKING
gez. Heiko Popp

Durchmesser: 100 Meter
Bewaffnung: 2 Desintegratorgeschütze, 2 Impulsgeschütze
Triebwerke: Metagrav-, Antigrav- und GravoJet-Triebwerke
Beschleunigung: 680 km/sec² mit Labormodul
Überlichtfaktor: 50 Millionen LJ
Schutzschirm: Einfach gestaffelter Paratron/HÜ-Schirm, Prallfeldschirm
Beiboote: 1 Planetenfähre, diverse Raumsonden,
Besatzung: Acht Personen
Kommandant: Ivan Despair
Stellv. Kommandant: Ron Horace
Wissenschaftsoffizier: Eddie Alaban
Die HAWKING ist ein auf der Basis eines MERZ-Kreuzers speziell für die Forschung konzipiertes Raumschiff der VESTA-Klasse. Als Forschungskonfiguration kommt ein speziell modifiziertes Labor-Modul zum Einsatz. Die im Vergleich zu den normalen Schiffen der VESTA-Klasse niedrigen Leistungsdaten sind durch die spezielle Forschungskonfiguration bedingt.

Entsprechend dem Einsatzszenario ist die Bewaffnung auf ein Minimum beschränkt und die Schiffsführung weitgehend automatisiert, sodass eine Minimalbesatzung von acht Personen ausreicht.

Die Organisation Camelot hatte in der Zeit zwischen 1235 und 1291 NGZ zehn Schiffe dieser Klasse im Einsatz, die die Grundlage für eine eigenständige Explorerflotte bilden sollten. Nachdem die Organisation Camelot aufgelöst wurde, begann die LFT, unter der Federführung von Residenzminister Bull, wieder eine eigenständige Explorerflotte aufzubauen.

Geschichte

Die HAWKING erhielt 1264 NGZ den Auftrag, die neu entdeckte Welt Neles zu erforschen und auf den Kontakt mit den Zivilisationen der Milchstraße vorzubereiten. Die kleine Besatzung um Ivan und Selina Despair gerät dabei in den Beginn einer kosmischen Auseinandersetzung, bei der kein Besatzungsmitglied überlebt.

Bei der von den automatischen Systemen gesteuerten Rückkehr des Schiffes nach Camelot ist nur noch der zwei Monate alte Säugling der Despairs an Bord, der durch einen Medeoroboter am Leben gehalten wurde. Bevor die Sicherheitskräfte der Organisation Camelot das Schiff näher untersuchen können, wurde die Selbstvernichtungsanlage aktiviert.