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Seamus

Seamus ist ein Dorgone. Er ist Legat des Kaisers Thesasian und somit Oberbefehlshaber der Milchstraßen-Expedition der Dorgonen. Seamus ist von mittlerer Statur, hat braune Augen und braunes, dichtes Haar.

Der auf Dorgon geborene Proconsus (Senator) ist ambitioniert und ein Verehrer des aktuellen Herrschers Thesasian. Seamus erhofft sich durch eine erfolgreiche Infiltrierung und Schwächung der Milchstraße, vom Kaiser adoptiert zu werden, um selbst irgendwann die Nachfolge anzutreten.

Sam Tyler

tylerSam Tyler ist einer der unangenehmeren Zeitgenossen. Zusammen mit seinem Freund Japar pendelte er quer durch die Galaxis, stets auf der Suche nach einem neuen Abenteuer.

Tyler macht die herrschende Gesellschaftsform krank. Er bezeichnet sie als dekadent, korrupt und zu weich. Man kann ihn als Söldner bezeichnen, denn oft läßt er sich anheuern, um bei irgendwelchen Kriegen mitzukämpfen oder unangenehme Personen zu beseitigen.
Dennoch ist er Patriot und tötet keine Unschuldigen – so widersprüchlich das klingen mag.

Sam Tyler hat ein breites Sortiment an Waffen, um sicherzugehen, daß er auch jederzeit bewaffnet ist.

tyler2Ende 1290 NGZ befinden sich Tyler und der Mehandor Japar in Haft in Trade-City auf dem Planeten Olymp. Sie werden von den hiesigen Behörden entlassen, die dem Somer Sruel Allok Mok helfen sollen, an Bord der BASIS zu gelangen, um Informationen über die Mordred zu erhalten. Sie sollen als Bodyguards für den Somer zu fungieren.

Tyler und Japar nehmen ihren Auftrag ernst und helfen Sam, wo es nur geht. Tyler denkt sich dabei sogar eine neue Scheinidentität für den Somer aus. Dank Japars Kontakten zur Mehandor Kellonda können sich die drei auf die BASIS begeben und ihre Mission verfolgen.

Im Verlauf der Zeit verhelfen Tyler und Japar einem Peepsie zur Flucht und schließen sich auf Vorschlag von Sruel Allok Mok der Unsterblichenorganisation Camelot an.

Tyler und Japar treten immer wieder als Söldnerduo auf. Sie wechseln auch nach Cartwheel. Japar stirbt und Tyler agiert allein. Er gerät mit dem Gesetz in Konflikt und wird ins Gefängnis gesteckt.

Die USO unter Rosan Orbanashol holt Tyler aus dem Knast, da sie seine Sorte Mann für Missionen brauchen. Er besteht die Mission auch und rettet die Galaxis. Tyler bleibt charakterlich jedoch ein Mensch, der immer wieder aneckt.

Während des intergalaktischen Kriegs sind Tylers Fähigkeiten im Widerstand zur dorgonischen und später auch quarterialen Besatzungsmacht besonders gefragt. So leitet Tyler die Exekutionsmission des CIP Kommandeurs Stevan da Reych.

1308 NGZ befindet sich Tyler auf der IVANHOE II, als diese vernichtet wird.

  • Geboren: 01.02.1232 NGZ
  • Geburtsort: Terrania City
  • Größe: 1,83 Meter
  • Gewicht: 78 kg
  • Augenfarbe: braun
  • Haarfarbe: braun
  • Bemerkungen: Harter und kompromißloser Kämpfer, wirkt meistens sehr cool und bedacht, macht sich durch seine seltsame Art viele Feinde, hohe Stirn.

Japar

Japar ist ein Söldner aus dem Volk der Mehandor. Er tritt Ende 1290 NGZ das erste Mal zusammen mit dem Terraner Sam Tyler, ebenfalls Söldner, in Erscheinung.

Japar ist ein sog. Paria, das bedeutet ein verstossener Springer. Aufgrund seiner Kontakte zur Springerin Kellonda wird er von der Unsterblichenorganisation Camelot und der LFT zusammen mit Tyler an die Seite von Sruel Allok Mok gestellt, die Sam auf die BASIS begleiten.

Später verhelfen sie einem Peepsie zur Flucht und schließen sich als „freie Söldner“ der Unsterblichenorganisation Camelot an.

Japar meldete sich mit Tyler für die Expedition nach M100 – Dorgon – an und wurde auch angenommen. Er und Sam Tyler hatten einen gewaltigen Anteil an dem Erfolg der Mission, da sie besonders durch ihre rücksichtslose Guerilliataktik oftmals die Situation retten konnten.
Nach der Dorgonkrise schlossen sich Japar und Tyler der neuen USO an und übernahmen verantwortungsvolle Posten. Japar und Tyler flogen nach Cartwheel, um dort zusammen mit Jan Scorbit die nUSO in Cartwheel aufzubauen. In einem ihrer ersten Einsätze konnten sie einen wahnsinnigen Upanishadanhänger, den Pterus Saron, inhaftieren. Doch Saron rächte sich nach seiner Flucht grausam und folterte Japar zu Tode.
Japars Freund Tyler rächte seinen Tod mit der Ermordung von Saron.

Steckbrief

  • Geboren: 1254 NGZ
  • Gestorben: 1296 NGZ
  • Geburtsort: Archez
  • Größe: 1,86 Meter
  • Gewicht: 152 kg
  • Augenfarbe: rot
  • Haarfarbe: braun
  • Bemerkungen: dick, Vollbart, wirkt wie ein Bär, hinter der rauen Schale verbirgt sich ein ebenso rauer Kern

Seshuren

Die Seshuren sind degenerierte, humanoide Nachkommen einer Springersippe, die vor 12.576 Jahren auf der Wüstenwelt abstürzte. Sie haben sich dem Leben in der Wüste angepasst und mit dem ursprünglichen Mehandor nicht mehr viel gemeinsam. Als Sprache verwenden sie allerdings immer noch das Interkosmo, auch wenn der Dialekt mittlerweile schwer verständlich ist.

Seshur

Einziger Planet einer gelben Sonne vom Typ G3V im Orion- Arm der Milchstraße

  • Entfernung zu Sol 1730 LJ
  • Äquatordurchmesser 9765 km
  • Eigenrotation 17.2 h
  • Schwerkraft 1.02 g
  • Temperaturen +18.4 C, zum Mittag bis +50 C möglich
  • Sonnenentfernung 157.2 Mio km
  • Sonnenumlauf 381.4 Standardtage
  • Normalhöhe 664 m über NN
  • Dichte 6.65 g/ccm
  • Achsenneigung 30.3°
  • 46% Land
  • Sauerstoffatmosphäre mit fast keinen Abweichungen von den irdischen Normen, aber nur 30% Luftfeuchtigkeit
Weltkarte von Seshur in der Milchstraße
(C) Stefan Wepil

Der Planet Seshur ist ein Wüstenplanet in der Nähe des Orionnebels, ungefähr 1.730 Lichtjahre von Terra entfernt, besiedelt von Nachkommen einer Springersippe, bei einem Kulturstand der im späten terranischen Mittelalter anzusiedeln ist. Atomenergie ist dort nicht bekannt, jedoch schon von Verbrennungsmotoren angetriebene Vehikel. An den Oasen sind Siedlungen entstanden.

Es handelt sich um eine Wüstenwelt mit vier großen Kontinenten (Khurrin, Helas, Marnan, Ep), einer an Nordamerika oder Mexiko erinnernden Flora und Fauna und strengen Jahreszeiten mit erbärmlich kalten Wintern. Wegen der großen Tageshitze und der fast fehlenden Vegetationsdecke können sich die Nächte schnell auskühlen, Temperaturen um 0 C und darunter sind nicht ausgeschlossen.

Dominierende Landschaftsform sind die gelben Sandwüsten und blendend weißen Gipswüsten. Die Landestelle ist ebenfalls eine Sandwüste ohne eine einzige Pflanze. Gebirge gibt es hier so gut wie keine. Solange kein Sandsturm aufzieht, ist der Himmel von schmerzendem Blau.

In der Wüste Gossis (auf Ep) liegt die Hauptstadt Thorena mit 1 Mio Einwohnern und nur wenigen Prachtbauten, dafür aber viele Lehmbauten und kleine heruntergekommene Baracken. 100 km entfernt liegt die kleine 40000 Einwohner- Stadt Araeche mit den vielen Basaren. Der bedeutendste Ort aber ist „die Stadt des Todes“ Shabyn, eine uralte Ruinenstadt mit einer Architektur, die an das Alte Ägypten erinnert und in denen Pyramiden dominieren.

Eine Sandwüste in Seshur in der Milchstraße
(C) Stefan Wepil

1291 NGZ untersuchen Crewmitglieder der IVANHOE den Planeten, da sie dort die Spur der Dorgonen verfolgen. In der Siedlung Shabyn stellen Sie Kontakt zu Einheimischen her, die sie zu einer Ruinenstadt führen. Dort finden Wallace, Lorif und Dove ein Ankh-Symbol, welches eigentlich aus der altägyptischen Epoche der Erde stammt. Die Währung in der Shabyn-Region trägt den Namen Shrdny.

Es stellt sich heraus, dass Seshur einst von den Kemeten besiedelt  und die Bevölkerung hochstehend war, ehe sie dem damals kriegerisch expandierenden arkonidischen Imperium zum Opfer fielen.

Marius Dorn

Marius Dorn wuchs auf der Kolonialwelt Plophos als Sohn reicher Eltern auf. Sein Vater war Industrieller in der Syntronikbranche. Nach dessen Tod, übernahm zunächst Marius Bruder die Geschäfte und der jüngere Sohn ging zur Armee. Dort wurde er gedrillt und hart angepackt, bis es ihm nicht mehr gefiel und er ebenfalls in die Firma einsteigen wollte

Doch sein Bruder hatte etwas dagegen und Dorn gründete seine eigene Firma und durch seine Härte und Kompromisslosigkeit, aber auch sein sehr gutes Geschick mit Menschen umzugehen, machten ihn schnell zu einem der anerkanntesten Unternehmer auf Plophos.

Natürlich stand er in arger Konkurrenz mit seinem Bruder, der versuchte, ihn aus dem Weg räumen zu lassen, doch Marius wendete das Blatt und ließ seinen Bruder töten. Von da an war eine Hemmschwelle überschritten und Dorn setzte alles daran, sein Unternehmen zu vergrößern, nachdem es mit dem ursprünglichen Unternehmen seines Vaters fusioniert wurde.

Nach Auftauchen das KorraVir-Virus, stoppte die Firma alle Produktionen von Syntroniken und setzte auf den neuen P-Chip. Seine emsigen Wissenschaftler studierten dabei das KorraVir und konnten es manipulieren. Anstelle Perry Rhodan jedoch diese sensationelle Erfindung zu geben, wollte Marius Dorn es nur nutzen, um sich selbst zum größten Produzenten von P-Chips in der gesamten Milchstraße aufzuschwingen. Dafür war ihm jedes Mittel recht. Er wurde zum Agenten der Mordred und sollte auf Befehl von Rhifa Hun den Virus verbreiten.

Seine Machtgier kann allerdings von dem TLD Agenten Stewart Landry und der Archäologin Denise Joorn gestoppt werden. Sie entlarven die dunklen Machenschaften von Dorn und vereiteln seine Pläne. In einem Kampf zwischen Landry und Dorn stirbt der Unternehmer den Feuertod.

  • Geboren: 23.08.1212 NGZ
  • Geburtsort: New Roma, Plophos
  • Größe: 1,89 Meter
  • Gewicht: 93 kg
  • Augenfarbe: blau
  • Haarfarbe: grau
  • Bemerkungen: Kräftig gebaut, dicklich, grauer Vollbart, stets adrett gekleidet und wirkt von außen, wie ein Gentleman. Charaktereigenschaften: Selbstliebend, machthungrig und größenwahnsinnig

Denise Joorn

DeniseJoornDenise Joorn ist eine menschliche Archäologin. Sie wuchs in einem wohl behüteten Hause von reichen Industriellen auf. Denise widerstrebte jedoch, dass ihr Leben bereits verplant war. Mit 20 sollte sie den Sohn vermögender Unternehmer heiraten, doch sie riss von zuhause aus und suchte das Abenteuer. So stieß sie zufällig auf den terranischen Wissenschaftler und Historiker Johannes van Kehm, der ihr anbot, mit ihr Forschung zu betreiben. Van Kehm war zwei Jahre lang ein Mentor von Denise, ehe er bei einer Expedition ums Leben kam.

Denise war traurig, doch sie wollte auch nicht wieder zurück. Sie versöhnte sich mit ihren Eltern und begann in Oxford ein Studium für Archäologie. Dort lernte sie die Terranerin Jenny Taylor kennen, die von Camelot schwärmte und Medizin studierte. Nach fünf Jahren war Joorns Studium beendet. Ihre Freundin war nach Camelot ausgewandert, während Denise auf öden Planeten Steine untersuchte. Es mangelte ihr an Geld. Ihre Eltern gaben ihr nur das nötigste und so suchte Denise 1290 NGZ nach einem Finanzier. Sie stieß dabei auf den Plophoser Marius Dorn. Sie bat ihn um eine große Spende und wurde zu einer Party auf Plophos eingeladen. Dort traf sie 1291 NGZ auf den TLD-Agenten Stewart Landry. Zusammen mit Landry kann sie den Mordred-Agenten Marius Dorn daran hindern, einen gefährlichen Syntronik-Virus in die Milchstraße zu senden.

Sofort nach ihrem Abenteuer auf Plophos wird Joorn zur IVANHOE geschickt. Sie hilft bei den Untersuchungen auf der Wüstenwelt Seshur, wo sie altägyptische Artefakte analysiert, die deutlich älter sind als die ägyptische Kultur. Joorn forscht in den folgenden Jahren weiteren Beweisen und wird dabei von ihrem alten Mentor Johannes van Kehm gejagt.  1298 gelingt es ihr schließlich das Grab der echten Nephthys zu finden – eine Kemetin! Durch die Hinweise kehrt sie nach Ägypten zurück und wird Zeugin der Auferweckung des Osiris, der sie erstmal gefangen nimmt. Denise kann aus der unterirdischen Anlage der Kemeten fliehen und gelangt später an einmalige Dokumente als der dem Alten Reich, dem Mittleren Reich und dem Neuen Reich, die über Kontakte zwischen der außerirdischen Spezies der Kemeten und den alten Ägyptern auf Terra zeugen.

In der Folgezeit bleibt Denise Joorn im Stab von Perry Rhodan und hält Kontakt zu den Kemeten. Sie gehört zu den Freiwilligen, die sich für die Himmelfahrtsmission zur Vernichtung des SONNENHAMMERS melden. Sie überlebt schwer verletzt. Nachdem sie sich davon erholt hat, treibt sie einige Jahre später ihr Forschungsdrang nach Cartwheel, welches immerhin der Ursprung der Kemeten war.

Das Grüne Universum und das Kreuz der Galaxien

Joorn wird beim Flug durch das Sternenportal nach Cartwheel zusammen mit Alaska Saedelaere in eine fremde Welt verschlagen. Auf dem Planeten herrschen Insektoiden und jagen Menschen. Sie finden heraus, dass sie sich auf Terra in der Zukunft befinden. Denise und Alaska fliehen mit dem Somer Leopold und dem Terraner Jaques de Funes, bis sie von Atlan und Icho Tolot gerettet werden. Keiner kann sich genau erklären, was passiert ist. Auf Trokan treffen sie auf Monos, der sich als Herr der Insktoiden entpuppt und erfahren, wie Terra untergangen ist. Atlan tötet Monos und sie stranden im Kreuz der Galaxien. Sie erfahren von Sanna Breen, dass dies ein Test von DORGON war.

Im Kreuz der Galaxien treffen sie auf die Alysker und ihren Anführer Eorthor. Sie finden die versteckte Kosmokratenflotte NESJOR, devolutionieren Rodrom und nehmen ihn gefangen. Atlan, Osiris und Icho Tolot brechen zur Rettung von DORGON auf, während Joorn und Seadeleare mit Eorthor und der Kosmokratenflotte in die Milchstraße fliegen, um der LFT zu helfen.

Als das Rideryon 1308 NGZ auftaucht, wird Joorns Forscherdrang geweckt und sie versucht die Vergangenheit zu erkunden. Dabei betritt sie mit Sato Ambush und Maya Ki Toushi ein Portal mit unbekanntem Ausgang.

Steckbrief

  • Geboren: 14. Oktober 1263 NGZ
  • Geburtsort: Boscyksville, Olymp
  • Größe: 1,72 Meter
  • Gewicht: 64 Kilogramm
  • Augenfarbe: grün
  • Haarfarbe: blauschwarz

Walther Eyke

  • Geboren: 12.12.1200 NGZ
  • Geburtsort: Plophos
  • Größe: 1,87 Meter
  • Gewicht: 87 kg
  • Augenfarbe: blau
  • Haarfarbe: graublond

Bemerkungen: Militarist, sehr diszipliniert wirkend, kantiges Gesicht, spricht in kurzen ausdrucksvollen Sätzen duldet keinen Widerspruch, bestraft Versager hart, kann Zusammenhänge sehr schnell erkennen, Intelligent, gefährlich und kompromisslos.

Walther Eyke war der Sohn eines plophosischen Politikers. Schnell machte er Karriere in der plophosischen Flotte und wechselte in die LFT-Sternenflotte. Dort wurde der sehr harte Militarist jedoch aufgrund zu radikaler Ansichten gefeuert. Seine Karriere war beendet und niemand wollte mehr seine Dienste. In Eyke baute sich viel Frust und Hass auf, bis ihn Nummer Eins für die Mordred gewann. Dort konnte der Militarist seine Träume und Ideale verwirklichen. Eyke half, nachdem ihn Nummer Eins in einer Bar auf Stiftermann III angeheuert hatte, maßgeblich mit, die Mordred aufzubauen. Er trainierte und bildete die meisten Anhänger der Terrorgruppe aus und bekleidet einen hohen Rang in der Hierarchie.

Walther Eyke war der Kommandant der TOBRUK, einem der stärksten Schlachtschiffe der Mordred. Bei einem Duell gegen Joak Cascals TAKVORIAN und Einheiten der Saggittonen zog er den Kürzeren und starb mit der Zerstörung der TOBRUK.

TOBRUK

021Die TOBRUK war ein Raumschiff der Terrororganisation Mordred. Das 1.500 Meter durchmessende Schlachtschiff war ein Eigenbau und wurde von dem Plophoser Walther Eyke befehligt.

Die TOBRUK verfolgte den TLD-Agenten Will Dean und den Somer Sam Ende 1290 NGZ. Sie wurde im Duell mit Joak Cascals TAKVORIAN und saggittonischen Schlachtschiffen, darunter die SAGRITON, vernichtet.

Technische Daten

  • Durchmesser: 2000 Meter
  • Bewaffnung: 30 Transformkanonen
  • 100 Impuls/Thermo/Desintegratorgeschütze
  • 10 Arkonbomben
  • 10 Sternfusionsbomben Typ Dorgon
  • 500 Transformraketen
  • 500 Jäger
  • 200 SHIFTs
  • 10 Destruction-Kreuzer
  • 50 Space-Jets
  • Triebwerk: Metagravtriebwerk
  • Beschleunigung: 1000 km/sec²
  • Sonstige technische Geräte: Virtuellbildnern, Maxim-Ortern, Hyperraum-Resonator
  • Schutzschirm: Paratronschirm
  • Besatzung: 400 Mann Stammbesatzung, 1300 Mann Boden,-Lufteinheiten
  • Kommandant: General Walther Eyke
  • Stelv. Kommandant: Oberst Hans Willoch

Tek Cyrus

Ein Ertruser vom Planeten Kreyt, der Ende 1290 NGZ Urlaub mit seiner Tochter Simone auf der Welt Holiday macht. Cyrus ist Witwer. Er trifft auf Holiday Will Dean und Sam und entschließt sich, ihnen zu helfen. Dabei stirbt Cyrus durch die Mordred.

Hanz Willoch

Oberst Willoch ist der 1. Offizier an Bord der TOBRUK. Er hat zu seinem Kommandanten Walther Eyke ein freundschaftliches Verhältnis. Beide traten gemeinsam der Mordred bei und galten als glühende Verehrer des einstigen Obmannes Iratio Hondro.

Die Freundschaft zwischen Willoch und Eyke wird zur Zerreisprobe während ihrer Jagd auf Sam und Will Dean. Schließlich lässt Eyke seinen kritischen 1. Offizier arrestieren. Willoch stirbt bei der Zerstörung der TOBRUK.

 

Kollmanen

Kollmanen sind ein humanoides Volk in der Milchstraße. Sie gelten als Pechvögel der Galaxis. Ende 1290 NGZ war ein Vertreter des Volkes auf der BASIS und verspielte sein ganzes Vermögen. Zufällig geriet Sruel Allok Mok an ihn, als dieser in Selbstmitleid zerfloss und des Kasinos verwiesen wurde. Dabei bekam Sam eine Losnummer, die ihm ermöglichte, gegen Imperator Bostich im Garrabo anzutreten.

Sha-Hir-R’yar (Terranisch: Shahira)

hybrisBiologische Abstammung:

Durch die Methode der In-vitro-Fertilisation (künstliche Befruchtung) gezeugte Schimäre (Mischwesen) aus Mensch und Kartanin, wobei menschlichen Eizellen durch Injektion mit kartaninischen Spermien und befruchtet wurden.

Hintergrund:

In den 50er Jahren des 13. Jahrhunderts NGZ befasste sich der Biogen-Trust, ein Tochterunternehmen von Shorne-Industries, mit Manipulationsforschungen am menschlichen Erbgut. Der damalige CEO des terranischen Multi-Konzerns Willem Shorne sollte im Auftrag der Mordred genetische Forschungen durchführen, deren Ziel es war, künstlich gezeugte und entsprechend konditionierte rein biologische Androiden-Genotypen zu schaffen, die dann im zukünftigen lemurischen Großreich der Milchstraße eine Art Sklavenkaste bilden sollten. Da solche Forschungen sowohl in der LFT, als auch im Kristallimperium nach dem Fiasko mit den Multi-Cyborgs innerhalb des NEI strengstens verboten waren, musste Shorne-Industries äußerst vorsichtig vorgehen.

Um die Forschung gegenüber der galaktischen Öffentlichkeit geheim zu halten, baute Shorne-Industries auf dem M-Klasse Asteroiden AX823P einen ausgedehnten Forschungskomplex auf, wo offiziell die Auswirkung hochfrequenter Hyperfelder auf biologisches Material, den genetischen Code und die DNA von Lebewesen erforscht werden sollte. Shorne gelang es durch seine guten Beziehungen zur LFT-Regierung unter Medros Eavan den Asteroiden zur rechtlichen Exklave erklären zu lassen, um so außerhalb der Gesetze der LFT agieren zu können. Begründet wurde diese, selbst für die damalige Regierung der LFT, einzigartige Begünstigung des militärisch-industriellen Komplexes dadurch, dass es nur auf diese Weise möglich gewesen wäre, die kostspieligen Grundlagenforschungen des Biogen-Trusts vor Industriespionage und Protestaktionen idealistischer Spinner zu schützen.

hybris2In den folgenden Jahren gelang es, nach mannigfaltigen Rückschlägen, zwei Projekte bis zur »Serienreife« zu entwickeln. Am 07.04.1256 NGZ präsentierte Dr. Randolph McNair, CSO von Shorne-Industries, einer Versammlung von »Persönlichkeiten«, die dem Umfeld der Mordred zugerechnet werden konnten, das erste Exemplar der Zuchtlinie »KS-M«, eine weibliche Schimäre mit menschlichen und kartaninischen Genen, die den Namen »Shahira« erhielt. Zwei Monate später folgte die Zuchtlinie »UE-B«, wobei es sich um genetisch manipulierte und ebenfalls durch In-vitro-Fertilisation gezeugte männliche Überschwere handelte, die als eine Art »Berserkersoldaten« eingesetzt werden sollten. Eine dritte Zuchtlinie scheiterte, da die genetisch manipulierten oxtornischen Follikel nicht lebensfähig waren. Anschließend wurden von jeder Zuchtlinie jeweils weitere 20 Zuchtexemplare gezeugt, wobei deren psychische und physische Entwicklung genauestens protokolliert wurde. Ziel war die exogene Konditionierung beider Zuchtlinien durch spezielle Simulation des vegetativen Nervensystems zum unbedingten Gehorsam. Später war dann geplant durch Klonverfahren in die »Massenproduktion« zu gehen.

Am 26.09.1269 besucht die Führung der Mordred den Astroiden, um sich über den aktuellen Stand des Projektes zu informieren. Die bisherigen Ergebnisse sind unterschiedlich zu bewerten, die Zuchtlinie »UE-B« scheint ein voller Erfolg zu werden, während bei »KS-M« Probleme auftreten.

Während des Besuchs werden beide Zuchtlinien der Mordred-Führung vorgeführt, wobei Nummer Vier vor allem von den weiblichen Schimären fasziniert ist und er die Erstgeborene der Linie zum persönlichen Geschenk erhält. Zwei Tage später reist Nummer Eins mit unbekanntem Ziel ab und nimmt die manipulierten Überschweren mit.

Dr. McNair führt nun sein neuestes Projekt vor, die Züchtung des Homo Superior. Hierzu hat er seine schwangere Lebensgefährtin Catherine Deverous auf die Forschungsstation gebracht, hält diese unter Drogen und manipuliert den Embryo. Die Mischwesen verhelfen der werdenden Mutter zur Flucht, nachdem diese versprochen hatte, dafür zu sorgen, dass die Behörden der LFT dem Martyrium ein Ende setzen. Durch ihre engen Verbindungen zum Sicherheitsapparat der LFT gelingt es der Mordred, die Meldung von Deverous zu unterdrücken. Allerdings ist das Projekt in den Augen der Mordred zu unsicher geworden und wird deshalb abgebrochen, was die Elimination der Mischwesen bedeutet. Doch Nummer Vier widersetzt sich der Anweisung und rettet »seine« Schimäre. Als diese ihr Schicksal begreift, gibt sie sich selbst den kantaninischen Namen Sha-Hir-R’yar und schwört Rache. In den folgenden Jahren ermöglicht er ihr eine umfassende Bildung, macht sie zu seiner Gespielin und gleichzeitig zur tödlichen Henkerin und Assassinin der Mordred.

Besondere Fähigkeiten

Verhörspezialistin, umfassende Dagorausbildung, körperlich jedem Normalterraner überlegen, hat wie die Kartanin ausfahrbare Krallen an Händen und Füßen, die jedoch bei ihr aus einer speziellen Terkonitlegierung bestehen und in ihre Finger implantiert sind.

Emotio-Refektor, d. h. sie kann starke Gefühle wie Hass, Angst, Liebe oder Gier fühlen und verstärkt auf den Sender zurückspiegeln.

Persönlichkeit

Shahira hasst die Terraner bis aufs Blut, denn nach ihrem Verständnis wurden sie und ihre Schwestern von ihnen verraten. Nummer Vier ist ihr Herr und Meister, dem sie bedingungslos vertraut, da er sie vor dem Tode gerettet hat. Ansonsten hasst sie die gesamte Mordred genauso wie die Terraner.

Steckbrief

− Geboren: 07.04.1256 NGZ (Tag der Entnahme aus dem Inkubator)

– Geburtsort: Asteroid AX823P (Asteroidenring zwischen Mars und Jupiter)

– Größe: 1,92 Meter

− Gewicht: 81 kg

− Aussehen: Mischung menschlicher und kartaninischer Physionomie

− Augenfarbe: goldbraun

− Haarfarbe: braun, auf dem Hinterkopf mähnenartiger Haarschweif

− Besonderheit: geflecktes, kurzhaariges Fell am ganzen Körper, ausfahrbare Krallen

Celine Ahornd

Aufgewachsen in den Slums von New Amsterdam wurde der TLD 1276 NGZ bei der Zerschlagung einer Mädchengang, wo sie reiche Männer als »Schulmädchen« verführte, die dann brutal ausgeraubt wurden, auf sie aufmerksam. Die Jugendbehörde von New Amsterdam stufte sie als sittlich verwahrlost und nicht resozialisierbar ein. Trotzdem wurde sie in ein Resozialisierungslager eingeliefert, wo man versuchte, ihren Willen mit Gewalt und Psychopharmaka zu brechen. Dabei überwachte und steuerte der TLD die ergriffenen Maßnahmen, um ihre Belastbarkeit zu testen. Man war zufrieden und bot ihr den Ausweg, in den Ligadienst als Sondereinsatzagentin einzutreten.

Unter der unverfänglichen Bezeichnung Sondereinsatzdienst betrieb der TLD, ähnlich wie die Abteilung Null, während der Administrationen Grigor und Eavan staatliche Bordelle und setzte besonders befähigte »Agenten« weiblichen oder männlichen Geschlechts auf besonders interessante »Ziele« an.

Diese Praxis endete erst nach der Wahl Paola Daschmagans zur Ersten Terranerin, die den Sondereinsatzdienst, genau wie die Abteilung Null, als eine ihrer ersten innenpolitischen Maßnahmen auflöste.

Celina Ahornd lernt Will Dean auf der BASIS kennen und beginnt eine Affäre mit ihm. Sie wird kurz darauf von Romano Nelder ermordet.

  • Geboren: 12.08.1261 NGZ
  • Geburtsort: New Amsterdam, Provinz Europa, Terra
  • Größe: 1.78 Meter
  • Gewicht: 64 kg
  • Augenfarbe: grün
  • Haarfarbe: braun (Natur)
  • Bemerkungen: kalt, sinnlich, berechnend, auf den eigenen Vorteil bedacht, zeigt niemals echte Gefühle, versteht es aber meisterhaft jeden gewünschten Frauentyp zu spielen

Will Dean

Der TLD Agent Will Dean. (C) Gaby Hylla
Der TLD Agent Will Dean.
(C) Gaby Hylla

Der Terraner stammt aus einer Familie, die zum industriellen Establishment der LFT zählt. Er genoss eine behütete Kindheit, in der es ihm, zumindest in finanzieller Hinsicht, an nichts fehlte. Seine Eltern erwarteten von ihm, dass er nach Abschluss seines Studiums in die Fußstapfen seines Vaters treten würde.

Doch Will war schon in jungen Jahren voller Ideale, er wollte sich unbedingt in den Dienst der Menschheit stellen. So wechselte er nach dem Abschluss des Grundstudiums an die Terrania Space Academy. Dort wurde der TLD auf den jungen Studenten aufmerksam und bot ihm an, ihn nach Beendigung der Ausbildung in den Ligadienst zu übernehmen. Dean willigte ein, da in seiner Kindheit Holoserien über die Abteilung III der Solaren Abwehr zu seinen Lieblingsserien gezählt hatten.

Innerhalb des TLD beginnt er als Agentenanwärter seine Laufbahn und wird Stewart Landry, einem Nachkommen seines Kindheitsidols Ron Landry, zugeteilt. Während der Ausbildung wird sein Mentor zu seinem väterlichen Freund, den er, sehr zum Ärger der TLD-Chefin Gia deMoleon, in allen Belangen zum Vorbild wählt. Zusammen machen beide während der Freizeit die Szenelokale Terranias unsicher und Will verdient sich, wie sein Vorbild, den Ruf eines notorischen Herzensbrechers.

Einen ersten Knick bekommt seine Karriere, als er während eines Einsatzes gegen das Rauschgiftkartell der Galactic Guerdians Grace Silk, die Sängerin der Gruppe Interkosmo, kennenlernt und sich in sie verliebt. Zusammen verbringen sie wilde Nächte und er versinkt, zumindest nach Ansicht deMoleons, im Drogensumpf. Er erhält eine ernste Verwarnung wegen sexueller Bestechlichkeit und wird nur noch für Routineeinsätze eingesetzt.

Doch schließlich ist seine Ausbildung abgeschlossen und seine Abschlussprüfung steht bevor. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der selbständigen Bearbeitung eines gewählten Themas. Nach einer ausgedehnten Zechtour übernachtet er bei seinem Mentor und kann der Versuchung nicht widerstehen, unter Verwendung der Zugangscodes von Stewart Landry in die Datenbanken des TLD einzudringen. Doch Datenschutzprogramme registrieren seinen unautorisierten Zugriff. Damit ist seine Karriere endgültig beendet. DeMoleon übernimmt selbst die Mentoren Funktion und sein Vorbild wird degradiert.

In der Folgezeit wird er an die Sondereinheit Organisierte Kriminalität ausgeliehen und leistet Routinedienst.

Dean stößt auf der BASIS aber auf Mitglieder der Terrororganisation MORDRED. Zusammen mit dem Somer Sruel Allok Mok alias Sam kann er entkommen und liefert wichtige Informationen an den TLD und Camelot. Er hilft maßgeblich, die MORDRED zu Fall zu bringen.

Deans Position ändert sich stark im TLD. Er nimmt auch an der Dorgon-Expedition 1292 / 1293 NGZ teil. Dean gehört später auch zu den Pionieren in Cartwheel. Ebenso ist er ein Teilnehmer der Schlacht im HELL-Sektor 1298 NGZ.

Wie bei vielen TLD und LFT Anhängern sinkt sein Stern, während der des Quarteriums aufgeht. Dean kehrt Cartwheel den Rücken und geht wieder zum TLD, wo er später im Kriegsverlauf als Agent dient. Er nimmt an der Expedition auf das Rideryon teil und befindet sich auch 1308 NGZ. Als die Harmonie von DORGON beginnt, bleibt sein Schicksal ungeklärt.

  • Geboren: 23.04.1266 NGZ
  • Geburtsort: Philadelphia, USA, Terra
  • Größe: 1.86 Meter
  • Gewicht: 76 kg
  • Augenfarbe: braun
  • Haarfarbe: schwarz
  • Bemerkungen: groß, sportlich, freundliche Ausstrahlung, oft zu Späßen geneigt und macht selbst in gefährlichen Situationen Witze, gerät jedoch durch seine aufsässige Art oft in Schwierigkeiten

Romano Nelder

Der Mashrate verbringt seine Kindheit in einem kleinen Dorf, das in finsterer Provinz, weitab der Hauptstadt Vhrataalis, liegt. Im Alter von 8 Jahren wird der Dorfrabmulla auf den aufgeweckten Jungen aufmerksam. Fortan bestimmt die Kirche des Dreieinigen Gottes seinen weiteren Lebensweg.

Nach der Feier des Tuffa-Jab-Jab im Alter von 12 Jahren wird er zur Ausbildung zum Vhratowächter bestimmt und verlässt sein Dorf, um in Vhrataalis weiter ausgebildet zu werden. Dabei wird er zum fanatischen Anhänger der Staatsreligion.

  • Geboren: 12.08.4856 (1269 NGZ)
  • Geburtsort: Namenloses Dorf, Mashratan
  • Größe: 1.72 Meter
  • Gewicht: 62 kg
  • Augenfarbe: grauschwarz
  • Haarfarbe: schwarz
  • Bemerkungen: hager, asketisch, fanatischer Anhänger der Religion, elementare Angst vor der Verführung durch die »Schwarze Mirona«, Hass auf alles Weibliche

Kellonda

Kellonda ist eine Mehandor. Sie trägt eine Phantasieuniform mit Plastikorden. Im Jahre 1290 NGZ hilft sie Sam, Tyler und Japar auf der BASIS an Informationen zu gelangen. Die Springerin ist plump, laut und hegt einen Groll gegen Japar, mit dem sie früher eine Liebschaft hatte.

Sie geht davon aus, dass Sam ein Waffenhändler ist und erhofft sich so auch ein gutes Geschäft.

Sco-Chii

Sco-Chii entstammt dem Volk der Heeninniyer, besser bekannt als Peepsies. Er ist Informationshändler auf der BASIS und versteht sein Fach.

1290 NGZ wird er zuerst von Sam und dann von Will Dean vor Agenten der Mordred gerettet. Zum Dank gibt Sco-Chii einige Informationen über die Verbindungen zwischen der Mordred und den Galactic Guardians preis. Um ihn vor weiteren Übergriffen zu retten, wird er von Sam Tyler und Japar von der BASIS an einen sicheren Ort gebracht.

Monkey

Monkey vor dem Verlust der Augen.  Grafik: Raimund Peter
Monkey vor dem Verlust der Augen.
Grafik: Raimund PeterAus der Perrypedia:

Monkey (* 29. Januar 1243 NGZ auf Oxtorne) ist ein geheimdienstlich ausgebildeter Oxtorner, der seit Januar

Eigenen Angaben zufolge ist »Monkey« kein Spitzname oder Pseudonym, sondern der Name, den seine Eltern ihm gaben. Er ist davon überzeugt, dass die Bedeutung dieses Namens in einer altterranischen Sprache, von der er selbst erst spät erfuhr, seinen Eltern unbekannt war. Weitere Informationen über Monkeys Familie, seine Kindheit und Jugend liegen nicht vor.

Monkey gehört zu dem Volk der Oxtorner. Er ist 1,99 Meter groß, seine Schulterbreite beträgt 1,20 Meter. Er hat keine Körperbehaarung (wie alle Oxtorner), und olivfarbene Haut. Er wiegt mehr als 750 kg. Anstelle der Augen trägt er zwei anthrazitfarbene SAC-Implantate. (PR 2512)

Er ist ein Einzelgänger, verschlossen, wortkarg, gefühlskalt und völlig humorlos.

Der TLD-Agent:

Wie alle Oxtorner war Monkey durch seinen an eine extreme Umwelt angepassten Metabolismus eine lebende Kampfmaschine. Als Mitglied des Terranischen Liga-Dienstes war er einige Zeit Angehöriger der berüchtigten Abteilung Null. Nach eigener Aussage kam er zwar nie zum Einsatz, dennoch ging die Ausbildung zum Killer nicht spurlos an ihm vorbei. Seit dieser Zeit träumte Monkey in jeder Nacht vom Töten.

Während seiner Dienstzeit erlitt Monkey einen schweren Unfall, über den er mit niemandem sprach. Bei diesem Unfall verlor er beide Augen. Durch seinen extrem widerstandsfähigen oxtornischen Metabolismus war es nicht möglich, den Verlust durch biologisch gleichwertige Replikate auszugleichen. Stattdessen trug Monkey nun zwei schwarze Kameraobjektive. Es handelte sich dabei um Spezialanfertigungen des TLD, die aus SAC bestanden und auf Swoofon angefertigt wurden. Diese künstlichen Augen ermöglichten Monkey neben der Normalsicht ein Umschalten auf Teleskop-, Mikroskop- oder Infrarot-Modus. Angeschlossen an die Objektive war ein Speichermodul, dessen Speicherkapazität etwa 2000 Tage betrug. Monkey konnte somit bereits gesehene Ereignisse aus diesem Zeitraum bei Bedarf erneut abrufen und betrachten. Im Falle seines Todes war selbstverständlich auch eine externe Auslesung des Speichers möglich.

Kurz nach dem Verlust seiner Augen musste Monkey einen weiteren Schicksalsschlag hinnehmen, der ihn mindestens ebenso hart traf. Als er nach seiner Entlassung aus der Klinik erstmals nach Hause zurückkehrte und seinen Okrill Shaker aufsuchte, den er in einem großen Gehege zurückgelassen hatte, erkannte ihn das Tier nicht mehr als seinen Herrn an – ein bisher einmaliger Fall in der oxtornischen Geschichte. Monkey blieb keine andere Wahl, als Shaker in die Freiheit zu entlassen.

Als im Oktober 1289 NGZ durch Sabotage am Heliotischen Bollwerk der Terrania-Stadtteil Alashan nach DaGlausch versetzt wurde, befand sich Monkey im TLD-Tower und machte den Transfer mit.

Im April 1290 NGZ verließ Monkey Alashan im Auftrag Gia de Moleons. Zusammen mit zwei anderen TLD-Agenten begleitete er Perry Rhodan, Reginald Bull, Mondra Diamond und Tautmo Aagenfelt nach Zophengorn. Seine Aufgabe bestand darin, darauf zu achten, dass die Expedition nicht gegen die Interessen der Nation Alashan verstieß.

Im Zeichen Thoregons:

Ende Juli 1290 NGZ war Monkey einer von 1000 TLD-Agenten, mit denen Perry Rhodan auf Century I die THOREGON SECHS von Shabazza zurückeroberte. Als das Hantelschiff am 21. August DaGlausch mit dem Flugziel Gorhoon verließ, gehörte auch Monkey zu seiner neuen Besatzung. Auf dem Flug wurde er zum Leiter der Abteilung Außenoperationen im Rang eines Oberstleutnants ernannt.

In DORGON:

Monkey wird 1283 NGZ Opfer einer Verschwörung seiner eigenen Abteilung Null. Er soll genetisch verändert werden, kann jedoch entkommen. Jedoch verliert er seine Augen. Als Folge dessen wird die Abteilung Null geschlossen.

Abteilung Null

Aus der Perrypedia:

Die Abteilung Null war eine streng geheime Abteilung des Terranischen Liga Dienstes (TLD).

Die Abteilung wurde Mitte des 13. Jahrhunderts NGZ im Zuge der zunehmenden politischen und militärischen Zuspitzung zwischen den Machtblöcken der Milchstraße gegründet.

Ihre Aufgabe bestand darin, hochqualifizierte Killer auszubilden – sogenannte »Königsmörder« – die bei Bedarf feindliche Regierungsspitzen ermorden sollten.

Die Abteilung Null wurde unter Paola Daschmagans Regierung wieder aufgelöst.

In DORGON:

Der Chef der Abteilung hieß Walter Reichmann. Viel ist über ihn nicht bekannt, außer, dass er offenbar zu einem Zirkel von Befürwortern eines Lemuria-Reiches gehörte und die Mordred in verdeckte Operationen der Abteilung Null involvierte.

Auf einem Asteroiden in dem Solsystem wurden brutale Forschungen durchgeführt. Es wurden Hybriden gezüchtet, die als Supersoldaten fungieren sollten. Ausgerechnet der TLD-Agent Monkey wurde selbst Opfer und verlor hierbei seine Augen. Monkey konnte fliehen und berichtete de Moleon, die erst einmal den Deckmantel des Schweigens darüber hüllte und aus Gründen der nationalen Sicherheit die Öffentlichkeit nicht informierte. Allerdings blieben die Machenschaften der Ersten Terranerin nicht verborgen. Zwar teilte Daschmagan die Ansicht von de Moleon, doch sie verbot die Abteilung Null im Herbst 1283 NGZ.