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Termetoren

Ein Volk vom Rideryon. Die Termetoren gelten als finstere Wächter des Rideryon. Offenbar unterstehen sie der Hohepriesterschaft des Nistant, also den Manjor. Sie sind schwer fassbar, in dunklen Kutten gekleidet, sind sehr wortkarg und leben wie Schatten.

Rideryon-Hamamesch

Die Hamamesch sind Fischwesen, die einst dem Rechner GOMASCH ENDREDDE im Auftrag des Mächtigen Aachtor dienten. (Mehr dazu in der PerryPedia). Eine ihrer Handelskarwanen stieß in einer Galaxis auf das Riff und siedelte sich dort an. Seitdem haben sich die Hamamesch vermehrt und bilden neben den Persy den wichtigsten Wirtschaftsmachtfaktor auf dem Rideryon.

Rideryon-Kaninchen

Primitive Kaninchenwesen, die friedlich und bescheiden in kleinen Hüttendörfern wohnen. Sie sind von Natur aus neugierig und sehr passiv.

Das wasserreiche „Kaninchenland“ ist knapp europagroß und mit angenehmen Wiesen, Auen und Wäldern bedeckt. Beim Besuch von Sandal Tolk erinnern ihn die Landschaften sehr an den Dschungelplaneten Exota minor Beta. Das Klima ist sehr gut verträglich, obwohl eine Sidyla hier 44  Stunden dauert.

Tashool

Die Tashool gehörten zu den ältesten Geschöpfen im Riff. Zwei Stummelbeine, ein wuchtiger Körper, zwei Arme und dann der lange Hals. Mund, Nase und Ohren befanden sich am Hals, dessen Ende sich in fünf Stielaugen aufteilte. Sie leben im bewaldeten Osten und sind an 1.5 g und 53 h Sidyla gewohnt.

Baagonen

Gazellenartige Wesen am Rande zur Ylorszone. Bescheidene Bauern ohne große technische Errungenschaften. Aufgrund ihres Körperbaus können sie schnell vor den Feinden fliehen. Ihr Lebensraum sind weitläufige Savannen und lockere Wälder, die dann in Nadelwäldern übergehen können. Sie sind an einem 27-h-Tag angepasst. Das Land Baagon hat eine 8750 km lange Grenze zum „Ylors-Land“.

Murrh

Murrh sind tief religöse, schwabbellige, kleine Kugelwesen, die ziemlich schleimig sind und gurrende Geräusche von sich geben. Sie leben im Dienste der Hohepriesterschaft und gelten als treueste Diener der Manjor. Sie leben in feuchten Ried- und Sumpfgebieten in der Nähe von Butsaa, die zusammen eine gemeinsame Klimazone bilden. Sie sind an einem 36-h-Tag angepasst. Ihr Verbreitungsgebiet ist ungefähr so groß wie Indien.

Battanus

Battanus sind fisch/krebsähnliche Gestalten und leben vornehmlich in feuchten Gebieten. Sie sind eher raubeiniger Natur und besitzen wenig Anstand. Sie gelten jedoch als exzellente Raumfahrer.

Kapitän Fyntross – ein gefürchteter Arawak-Pirat des Rideryon vom Volk der Battanus.
© John Buurman

Ihr bekanntester Vertreter war der Riffpirat Kapitän Fyntross. Sie leben meistens im Osten, vornehmlich im Land Batta, ein großes Sumpfgebiet von der Größe Südamerikas, wo dort ein „ganzjährig“ schwülwarmes Klima mit heftigen Niederschlägen herrscht.

Sie sind an einer 33-stündigen Sidyla angepasst.

Ihre Hauptstadt ist Battoval, wie alle anderen Städten in den Sumpfgebieten eine Plattformstadt, da es hier keinen richtig festen Untergrund gibt und die Häuser hier einsinken würden. Die bronzene Stadt mit ihren 3 Mio. Einwohnern besticht durch eine Architektur, die aus „Krebspanzern“, Muscheln, Schalen und Kuppeln besteht.

Die Stadt Battavol im Land Batta auf dem Rideryon.
© Stefan Wepil

Vessyl

Vessyl sind große, humanoide Tausendfüssler, die in der Regel eher niedere Arbeiten verrichten. Vessyl gelten als Mitläufer und haben nur geringe Machtansprüche.

Vessyl
(C) John Buurman

Das Vessyl-Gebiet umfasst die urtümlichen Dschungelgebiete südlich des „Butsaa-Sumpfes“ und sind an 1.2 g und einem Tagesrhythmus von 43 h angepasst. Das Gebiet ist flächenmäßig etwa so groß wie Afrika.

Land der Vessyl auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil

Da sie naturverbunden leben, haben sie auch keine Städte, sondern nur burg- oder dammartige Anlagen. Man geht von einer Einwohnerzahl von ca. 3 Mia aus.

Giganten von Thol

Fast drei Meter große, humanoide, stark behaarte Giganten, die vornehmlich auf den Tholmonden leben. Trotz ihrer Erscheinung gelten die Giganten von Thol als friedfertige Wesen, die die Verwaltung vieler Monde übernommen haben. Optimal für sie wäre ein 30-Stunden-Tag, können aber auch problemlos viel kürzere oder längere Tage aushalten. Ihr Biorhythmus erinnert aufgrund der Lebensweise auf den Monden mehr dem eines Raumfahrers.

Hutsaaven

Hutsaaven sind schweinskopfähnliche Humanoiden, die in den Randgebieten zwischen Buural und der Dunkelseite des Riffs leben. Husaaven gelten als unangenehme und brutale Zeitgenossen. Sie arbeiten sogar für die Ylors und erstellen Parafallen, um die Riffmausbiber zu erlegen und an die Ylors zu verkaufen. Ihr Lebensraum sind dichte Laub- und Nadelwälder mit kräftigen Jahreszeiten; ihr Biorhythmus funktioniert am besten bei ihrem „heimischen“ 49-h-Sidyla, können aber bis zu einem 70-h langen Tag problemlos leben. Das Land der Hutsaaven hat eine 15000 km lange „Außengrenze“ zum Ylors-Land. Auf der anderen Seite gibt es eine schroffe, rote Wüste (die Kokh-Wüste) und ein 500000 km langer Ozean von der 10-fachen der Erdoberfläche, der Mingor-Ozean genannt wird.

Insgesamt leben hier 10 Mia Hutsaaven, verteilt auf einer Fläche von der dreifachen Erdgröße. Es gibt keine richtigen Städte, sondern nur verstreute Kleinsiedlungen, die jedoch technisch hochgerüstet sind. Deswegen sind sie auch nur schwer auszumachen.

Dychoo

Die Dychoo besitzen keinen Kopf. Ihre Augen sehen aus wie große Brüste und befinden sich am Oberkörper. Sie verständigen sich rein telepathisch. Dychoo gelten als sehr intelligent aber auch verschlagen. Sie werden vornehmlich als Wissenschaftler, Lehrkräfte und auf Raumschiffen eingesetzt. Aufgrund ihrer telepathischen Fähigkeiten werden sie aber auch gefürchtet.

Drei Beine, ein stämmiger Torso mit vier Armen. Dort, wo bei den meisten Wesen der Kopf war, war nichts. Die Augen befanden sich dort, wo bei Daccle die Brust war. Er sah etwas aus, wie eine weibliche Gannel, doch das waren ja nicht richtige Brüste, sondern seine Augen.

Einen Mund besitzt ein Dychoo nicht. Ohren auch nicht. Er nimmt alles telepathisch wahr. Die Atmung erfolgt über den Rücken. Dychoos sind ein seltsames Volk. Es sind ruhige, intelligente Vertreter der Riffaner, aber auch sehr unfreundlich und neunmalklug.

Sie leben vornehmlich in den westlichen Savannen- und Steppengebieten vor den großen Wüsten. Am besten kommen sie mit  31-33-stündigen »Tagen« (Sidyla) zurecht; optimale Schwerkraft: 1,3 g.

Miskatoor-Feen

Die kleinen Miskatoor-Feen ähneln tatsächlich Feen aus Märchen. Es sind kleine Humanoide mit großen Augen und Flügeln. Sie sind Suggestoren und verfügen über eine friedfertige Ausstrahlung. Sie sind sehr friedlich und pazifistisch. Sie legen Streitigkeiten bei und gelten als die Diplomaten in der Riffgemeinschaft und vermitteln bei Bedarf zwischen den Völkern des Rideryons.

Ihr Lebensraum sind märchenhaft schöne Wälder, Pilzwälder, Berglandschaften und stark blühende, oft blaue Wiesen mit kniehohem Gras. Ihre »Tageszeiten« dauern 31 Stunden und sie sind an 0,8 Gravo gewöhnt. Ihre Hauptstadt ist die 7 Mio. Einwohner zählende Metropole Miskatara mit ihren charakteristisch gewundenen, blauen oder bunten Türmen. Das Klima im Land Miskatoor ist angenehm warm fast ohne Jahreszeiten bei einem heiteren Wetter.

Ihre Einwohnerzahl wird auf ca. 2,5 Mrd. geschätzt, wovon die meisten jedoch in kleineren Städten bis 500.000 Einwohner leben. Ihr Verbreitungsgebiet ist etwa so groß wie Eurasien.

Buuraler

Die Buuraler sind ein kriegerisches Volk, welches zwar nur Hohepriesterschaft gehört, aber durchaus ihre eigenen, innenpolitischen Probleme hat. Buuraler sind humanoid und erinnern stark an Terraner. Das Land Buural ist doppelt so groß wie Eurasien und hat insgesamt 2 Mia Einwohner.

Pyla – Die Rideryonin stammt vom Volk der Buuraler
(C) Gaby Hylla

Ihr Land besitzt alle gemäßigten Klimazonentypen wie Laub- und Nadelwälder, Steppen, Savannen, Prärien, viele Berge, mild aktive Vulkane, Seen und Flüsse und gemäßigte Sümpfe. Bis auf den etwas längeren 33-h-Tag können die übrigen Parameter als nahezu identisch mit Terra gelten. Es gibt keine richtigen Megastädte, die größer als 4 Mio Einwohner sind. Die Städte erinnern an die in Russland, Mongolei oder Europa; es gibt aber auch viele Nomadensiedlungen.

Persy

Die Persy sind  schwabellige Molluskenwesen. Sie sind Händler und haben im Laufe der Zeit legale und illegale Handelsorganisationen aufgebaut. Die Kapitalisten liegen oftmals im Handelsstreit mit Völkern wie den Hamamesch. Die Persy-Allianz ist eine der größten, kriminellen Organisationen im Riff, die vor allem Piraten – wie z. B. Fyntross – beschäftigt. Wie die Murrh und Butsaaven leben sie in der größten Sumpfregion von Rideryon und sind Temperaturen bei 35 °C und einem 38-Stunden-»Tag« gewohnt.

Sie leben meistens im Wasser und haben Unterwasserstädte errichtet, die sehr ähnlich mit den Meeresstädten von Ednil sind. Ihre Einwohnerzahl wird auf 3,5 Mrd. geschätzt.

Persy
© John Buurman

Ylors

Die Ylors sind einst Alysker gewesen, die vor Jahrmillionen durch den Bann der Kosmokraten zu Ylors wurden. Die Ylors sind Vampirwesen. Sie können ihre Gestalt verändern. So ist es den Uralyskern möglich, ihre alyskische Gestalt anzunehmen. Sie können sich aber auch in große Fledermäuse oder Wolfsmenschen verwandeln. Die Mischylors (Wesen, die zu Ylors wurden) sehen eher verstümmelt aus .

Vor 42 Millionen Jahren wurden die Ylors unter der Führung von Medvecâ aus dem Kreuz der Galaxien (der Heimat der Alysker) zum Riff gebracht. Initiator der Umsiedlung war Rodrom. Die Ylors stellten sich demnach gerne in den Dienst von MODROR, zumal sie einen natürlich Hass auf die Kosmokraten und auch ihr Urvolk die Alysker haben.

Der Fürst der Ylors - Medvecâ (C) Gaby Hylla
Der Fürst der Ylors – Medvecâ
(C) Gaby Hylla

Früher entstanden die Ylors durch Alysker, die mehr als 30 Tage ihrer Heimatwelt fern blieben. Durch eine Seuche mutierten die Ylors jedoch. Ein Blutdurst entstand durch ein Enzym. So nährten sie sich vom Blut anderer. Dabei infizierten sie die Gebissenen mit einem Virus, der diese Wesen – sofern ihr Körper nicht so sehr beschädigt wurde – selbst zu Ylors wurden. Das bewirkte vor 80 Millionen Jahren wieder einen rasanten Anstieg der als ausgerottet geglaubten Ylors im Kreuz der Galaxien. Integrationsversuche wurden vor allem durch Eorthor abgelehnt, so dass die Ylors sich bereitwillig Rodrom anschlossen.

Die Ylors mögen kein Licht und bevorzugen kühle bis kalte Temperaturen, wie sie auf der Unterseite des Rideryons herrschen. Bedingungen und Lebensräume ähneln sehr stark von Alysk (s. dort). Sie können aufgrund ihrer Wandlerfähigkeit mit allen Schwerkraftverhältnissen gut klar kommen (0.75 bis 1.5 g)

Keshruuv

Auf dem Vulkanberg Keshruuv fand vor knapp 210 Millionen Jahren der Zweikampf zwischen Nistant und Lilith statt, bei dem beide starben.

Der Berg Keshruuv auf dem Rideryon
(C) Stefan Wepil

Hierbei handelt es sich um einen typischen Schichtvulkan in Kegelform, etwa wie der Ätna oder der Kilimandscharo. Er liegt inmitten der riesigen, schwarzen Lavawüste Kesh und ist 6230 m hoch. Das Klima in der Wüste Kesh (groß wie Europa) ist typisch wüstenhaft mit Temperaturen um bis zu +80 C (möglicherweise noch mehr möglich), bedingt schon alleine durch die dunkle Farbe des Lavas. Nachts kann es brutal kalt werden, bis zu -45 C, wobei die Temperatur rasant ansteigen und abfallen kann. Nur die allerhärtesten Lebensformen wie Mikroorganismen, Flechten, Schimmel und einige Insektenarten können hier überleben. Leben ist hier eher unterirdisch zu erwarten, abgeschottet von den ungastlichen Bedingungen.

Der Vulkan selbst hat mehrere Nebenkrater und bricht alle paar Tausend Jahre aus, von der Heftigkeit durchaus vergleichbar mit Krakatau. Dann wird die Wüste geradezu umgepflügt und die Luft mit Staub gefüllt. Der Vulkan wurde wiederholt fast komplett weggesprengt und wieder neu geschaffen – die Lebensdauer ist aufgrund des stationären Hot Spots ungewöhnlich, ihn gab es schon, als das Riff noch nicht vollständig fertiggestellt wurde, also vor ca. 220 Mio Jahren. In einiger Entfernung wurden weitere Vulkane gefunden, die jedoch bei weitem nicht so groß und von jüngerer Natur sind. Das Gebiet liegt im Westen, ziemlich abseits von Ajinastadt. Aufgrund der Randlage dauert eine Sidyla gut 74 Stunden. So können auch bei einem heftigen Ausbruch keine Staubwolken in Richtung Ajinastadt und anderen Ballungszentren erreichen.