Miene spiegelte Wut wider, Constance strahlte Entschlossenheit aus, in den
meisten Gesichtern aber zeigte sich Unverständnis.
»Alte Gegner stecken dahinter. Nistant, die Söhne des Chaos und ihre
Hinterleute haben das alles geplant, um unsere Zeitlinie auszumerzen und
ein Universum zu erschaffen, das ihren Wünschen entspricht. In diesem
Universum hat Perry Rhodan nie die Menschheit zu den Sternen geführt.
Stattdessen wird Terra von Don Philippe Alfonso da la Siniestro beherrscht,
einer Art Abziehbild eines Rhodan, das hier dessen Rolle einnimmt.«
»Wie sollen diese Leute, die du genannt hast, eine ganze Zeitlinie
eliminiert haben?«, warf ein junger Mann aus Hunters Gruppe ein. Eine
tätowierte Flamme bedeckte seine linke Gesichtshälfte vom Kinn bis zur
Schläfe. »Es ist doch alles passiert, wir erinnern uns doch daran.«
»Wer sagt, dass es nicht ein Vorteil ist, dass dieser Rhodan nicht mehr
seine schändliche Position inne hat?«, legte Ragana nach. »Vielleicht ist die
Änderung des Zeitablaufs auch eine Maßnahme, um die Dinge wieder
geradezurücken, die irgendwann einmal falsch gelaufen sind?«
Gemurmel hob an.
»Nistant und seine Bande sind Beauftragte hoher kosmischer Mächte und
mit enormen Mitteln ausgestattet«, antwortete Aurec auf die erste Frage und
ignorierte Ragana. »Um die Zeit in diesem Maße zu manipulieren, sind
massive Eingriffe in die Struktur notwendig, die unserer Raum-Zeit ihre
Form geben. Der Moralische Code selbst wurde kompromittiert.«
Der Mausbiber stand plötzlich aufrecht auf der Sitzfläche seines Sessels.
Er sagte kein Wort, aber der Schreck über diese Enthüllung war ihm
deutlich anzusehen. Ein paar Wissenschaftler diskutierten laut über die
Konsequenzen dieser Behauptung und schüttelten dabei die Köpfe.
»Das ist doch Humbug«, rief der junge Mann, der als erster gesprochen
hatte, durch das anschwellende Gerede. »Wie sollen die Dinge, die passiert