konnte sich nur vage an die Details erinnern. War da ein Tunnel und ein
Licht am Ende des Tunnels? Nein, es war eher Dunkelheit, ein
fortwährendes Grau. Es hatte Asche geregnet, und der Sand zu seinen
Füßen war grau. Er erinnerte sich noch an die Last auf den Schultern, die
sein Huckup ihm bereitet hatte. Dieses kleine Ärgernis, das ihm die
Vitalenergie raubte und dem Schleier der Lethe näher brachte. Doch er war
klug und mental stark genug gewesen, nicht zu vergessen, wer er war, und
das hatte offenbar irgendwelchen Hohen Mächten imponiert.
So war er ziellos umhergewandert und hatte einen düsteren Wald betreten,
als der Huckup sich von ihm löste und verschwand. Das war die erste
Begegnung mit dem Fürsten gewesen. Ihm war bis heute nicht klar, wie viel
Zeit er genau in der Tiefe des Chaos verbracht hatte, denn die Zeit war nun
wahrlich verschwommen. Die Zeitlinien änderten sich inzwischen
fortwährend, und er war ein Reisender der Zeiten gewesen. Der Fürst hatte
ihm diese neue Bestimmung gegeben, und er hatte sie dankend
angenommen. Der Plan des Fürsten und seiner Auftraggeber entsprach
haargenau seinen Wünschen, und es bedurfte viel Fingerspitzengefühl bei
der Umsetzung. Er war ein Diener der Zeit und des Aufbaus einer neuen,
universellen Zeitlinie. Man konnte nicht einfach auf den Knopf drücken und
das Universum komplett neu erfinden. Vielmehr waren es punktuelle
Änderungen mit großen Auswirkungen. Sie zielten vor allem darauf ab,
Perry Rhodan aus der Geschichte der Menschheit zu streichen. Und das war
so wunderschön kreativ. Der Fürst und er hatten sich verschiedene
Szenarien ausgedacht. Das führte ihn wieder zurück zu seinen Kostümen.
Sie waren historisch akkurat, wie es sein musste. Er legte viel Wert auf
Authentizität. Er war schließlich ein Zeitfamulus und kein Zeitkasper. Er
sah sich als Diener der neuen Zeit.
Und es gab gewisse Personen, die geeignet waren, überzeugt zu werden,